Themen Mediathek Shop Lernen Veranstaltungen kurz&knapp Die bpb Meine Merkliste Geteilte Merkliste PDF oder EPUB erstellen Mehr Artikel im

Chronik: 3. – 9. November 2014 | Ukraine-Analysen | bpb.de

Ukraine Von der Ukraine lernen / Trendwende im Ukraine-Krieg? (09.06.2026) Analyse: Lehren aus dem Krieg über gesellschaftliche Resilienz, oder: Was Europa von der Ukraine lernen könnte Analyse: Drohnisierung ohne Militarisierung: Die Kriegswirtschaft der Ukraine und Lehren für Europa Dokumentation: Offener Brief von Präsident Selenskyj an Präsident Putin vom 4. Juni 2026 Kommentar: Der Stand des russischen Eroberungskriegs gegen die Ukraine. Trends und mögliche Trendwenden Statistik: Die militärische Lage in Zahlen Kommentar: Russlands Krieg gegen die Ukraine. Das Neue, das Alte und das Unveränderliche Dokumentation: Joint Statement of the Leaders of France, the United Kingdom, Germany and Ukraine Staatsfinanzen / EU-Ukraine: Aktuelle Herausforderungen (27.05.2026) Analyse: Die öffentlichen Finanzen der Ukraine in Kriegszeiten. Entwicklungen und Herausforderungen Kommentar: Kurzfristige Auswirkungen des CO₂-Grenzausgleichsmechanismus der EU für die Ukraine Kommentar: Kyjiws innenpolitische Krise ist die größte Hürde für eine schnelle EU-Integration der Ukraine Kommentar: Merz stößt die Erweiterungswende an – Europa darf nicht zögern Pressestimmen: EU-Sonderstatus für die Ukraine Chronik: Hinweis auf die Online-Chronik Demografie / Ukrainische Flüchtlinge in Deutschland und Europa (18.05.2026) Analyse: Demografie im Krieg: Flucht, Fertilität und Mortalität Lesetipp: Härtetest. Die Ukraine in Zeiten des Kriegs Analyse: Vier Jahre nach Kriegsbeginn. Wie entwickelt sich die Integration ukrainischer Geflüchteter in Deutschland? Statistik: Situation ukrainischer Geflüchteter in Deutschland Analyse: Zwischen Integration und Rückkehr. Ukrainische Geflüchtete in der EU Statistik: Ukrainische Geflüchtete in Europa Chronik: Hinweis auf die Online-Chronik 40 Jahre Tschornobyl (24.04.2026) Analyse: Zwischen imperialer Katastrophe und nationaler Resilienz: die ukrainische Kernenergie 40 Jahre nach Tschornobyl Statistik: Atomkraftwerke in der Ukraine Umfragen: Einstellung der Bevölkerung zu Kernenergie Kommentar: Tschornobyl und der Krieg Kommentar: Russland nutzt das nukleare Katastrophenpotenzial von Tschernobyl aus Kommentar: Vierzig Jahre danach: Wie die ukrainische Zivilgesellschaft mit Tschornobyl umgeht Chronik: Hinweis auf die Online-Chronik Justizreformen Analyse: Ukrainische Justizreformen im Krieg. Fortschritte, Herausforderungen und warum dies für Europa von Bedeutung ist Umfragen: Einstellungen zur ukrainischen Justiz Dokumentation: Ausschnitt aus dem „Ukraine 2025 Report“ der Europäischen Kommission zu ‚Justiz und Grundrechte‘ Analyse: Justizreform durch Rekrutierung? Eine Einordnung der Auswahlverfahren für Richterinnen und Richter in der Ukraine Dokumentation: Transparency International: A Make-or-Break Moment for the HACC Competition Statistik: Die zweite Auswahlrunde (2023–2025) für HACC-Richterinnen und Richter Chronik: Hinweis auf die Online-Chronik Die OSZE und Friedenssicherung in der Ukraine / Dokumentation: Friedensverhandlungen (25.03.2026) Kommentar: Lehren aus der OSZE Special Monitoring Mission (SMM) für eine mögliche Friedenssicherung in der Ukraine Kommentar: Auf alle Eventualitäten (nicht) vorbereitet: Die OSZE und ein mögliches Ende des russischen Krieges gegen die Ukraine Analyse: Jenseits hochrangiger Diplomatie: Die OSZE und innergesellschaftlicher Dialog in der Ukraine Dokumentation: Friedensverhandlungen Chronik: Hinweis auf die Online-Chronik Spenden und Wohltätigkeit (09.03.2026) Analyse: Crowdfunding in Kriegszeiten: Eine Analyse der größten Spendenkampagnen der Ukraine Statistik: Spendenverhalten Analyse: Spenden- und Wohltätigkeitsaktivitäten ukrainischer Oligarchen im Krieg Chronik: Hinweis auf die Online-Chronik Kriegsgeschehen / Verhandlungen (24.02.2026) Analyse: Donbas im Fokus, Saporischschja im Blick: Die militärische Entwicklung des russisch-ukrainischen Krieges in 2025 und ein Ausblick auf 2026 Statistik: Besetztes Staatsgebiet der Ukraine (24.02.2022 – 22.02.2026) Kommentar: Wie sich der russisch-ukrainische Krieg 2026 entwickeln könnte Analyse: Russische Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur – Trends und Ausblick Statistik: Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur Kommentar: Verhandlungen Russland-Ukraine-USA: Theater für Trump? Kommentar: Europa im Dilemma: Ukraine-Gespräche zwischen den USA und Russland Kommentar: Das Pokerface des Kremls Kommentar: Wie können Sicherheitsgarantien für Kyjiw aussehen? Die Illusion einer „Rückversicherungstruppe“ in der Ukraine Dokumentation: Die wichtigsten Verhandlungsführer im Kurzportrait Chronologie: Hinweis auf die Online-Chronik 20 Jahre Ukraine-Analysen / Aktuelle Lage in Gesellschaft und Politik (10.02.2026) Editorial: Editorial: 20 Jahre Ukraine-Analysen Analyse: Die gesellschaftliche Stimmung in der Ukraine nach vier Jahren Vollinvasion Kommentar: Von der Machtvertikale zur Troika? Die ukrainische Innenpolitik im Umbruch Kommentar. Beziehungsstatus: kompliziert. Wie sich Washingtons „strategische Unklarheit“ auf die Beziehungen zur Ukraine auswirkt Kommentar: EU-Beitritt im Eilverfahren – Sonderweg auf der Suche nach Frieden? Dokumentation: Rede von Präsident Wolodymyr Selenskyj beim Weltwirtschaftsforum in Davos Chronik: Hinweis auf die Online-Chronik Journalistische / soziale Medien und Krieg (21.01.2026) Analyse. Zwischen Krieg und Prekarität: Die Lage von Medien, Journalistinnen und Journalisten in der Ukraine Dokumentation. Truth Hounds, Reporters Without Borders: The Russian Strikes on Ukrainian Hotels Silencing the Press Analyse. Vertrauen, Popularität und die Rolle von Telegram in Kriegszeiten Umfragen. Nutzung journalistischer und sozialer Medien in der Ukraine (2024/25) Chronik. Hinweis auf die Online-Chronik Weitere Angebote der bpb Redaktion

Chronik: 3. – 9. November 2014

/ 4 Minuten zu lesen

Aktuelle Ereignisse aus der Ukraine: Die Chronik vom 3. bis 9. November 2014.

Herausgeber der Länderanalysen

Die Ukraine-Analysen werden von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien, dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) gGmbH gemeinsam herausgegeben. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veröffentlicht die Analysen als Lizenzausgabe.

03.11.2014 Die Separatisten der»Volksrepublik Donezk« erklären ihren bisherigen Anführer, Oleksandr Sachartschenko, zum Wahlsieger. Am Vortag waren dort Wahlen abgehalten worden, die von der Regierung in Kiew, den USA und der EU verurteilt worden waren. Auch die Vereinten Nationen erklärten, sie seien »unnütz«.
03.11.2014 Der ukrainische Geheimdienst SNBO veröffentlicht Informationen, nach denen der Zustrom russischer Soldaten in die Separatistenregionen Donezk und Luhansk nicht abreiße. Auch Waffen würden weiter geliefert, erklärt der Sprecher des Geheimdienstes, Andrij Lysenko.
03.11.2014 Die Organisation»Institut für Massenmedien« beklagt, dass in den vergangenen Wochen – während des Wahlkampfs zur Parlamentswahl – zehnmal Journalisten tätlich angegriffen worden seien.
03.11.2014 Präsident Petro Poroschenko äußert sich zur Regierungsbildung. Er schlägt vor, nach der vollständigen Auszählung der Stimmen das Ministerkabinett vollständig neu aufzustellen. Einzig Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk solle auf seinem Posten bleiben.
03.11.2014 Eine Sprecherin der militärischen Staatsanwaltschaft erklärt, ein Gericht habe am 31. Oktober 2014 zwei Soldaten wegen Fahnenflucht zu je sieben Jahren Haft verurteilt.
04.11.2014 Der ehemalige Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, ruft die Weltgemeinschaft dazu auf, die Krim als Teil Russlands anzuerkennen. Sie beim Zerfall der Sowjetunion der Ukraine zuzuerkennen, sei ein Fehler gewesen.
04.11.2014 Russland blockiert eine Stellungnahme des Weltsicherheitsrates, in der die Wahlen in den»Volksrepubliken« in der Ostukraine verurteilt werden sollten; sie entsprächen nicht den Ergebnissen der Minsker Verhandlungen vom September 2014. Russland nennt die Stellungnahme »unpassend« und legt ein Veto ein.
04.11.2014 Das ukrainische Außenministerium erklärt, dass seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstands nach den Verhandlungen von Minsk im September 2014 bereits 100 Soldaten der ukrainischen Armee ums Leben gekommen seien.
04.11.2014 Vertreter des Innenministeriums erklären, dass wegen der Verzögerung der Stimmauszählung bereits mehrere Gerichtsverfahren eingeleitet wurden.
04.11.2014 Bei Pawlopil im Gebiet Donezk kommt ein Soldat der ukrainischen Armee ums Leben. Nach Informationen des Pressezentrums der»Anti-Terror-Operation« werden mehrere Kämpfer der Separatisten getötet.
04.11.2014 Präsident Petro Poroschenko setzt per Erlass einen Vorschlag des Nationalen Sicherheitsrates um, der unter anderem die Wiedereinführung der Wehrerziehung in der Schule vorsieht.
05.11.2014 In der Nähe einer Schule am Flughafen von Donezk kommen zwei Jugendliche durch die Explosion einer Granate ums Leben. Vier weitere werden verletzt.
05.11.2014 Vertreter der OSZE beklagen, dass ihre Drohnen, die die Situation im umkämpften Donbass überwachen sollen, mittels Störwellen am Flug gehindert würden.
05.11.2014 Premierminister Arsenij Jazenjuk kündigt an, die finanzielle Unterstützung des ukrainischen Staates für die von Separatisten besetzten Gebiete einzustellen. Dies schließe jedoch nicht die Gas- und Stromversorgung ein.
05.11.2014 Der Stadtrat von Donezk vermeldet den Tod eines Zivilisten infolge des Beschusses von Wohnhäusern durch separatistische Truppen.
06.11.2014 Bei Luhansk kommt bei Gefechten ein Zivilist ums Leben.
06.11.2014 Russland lehnt Verhandlungenüber den Konflikt in der Ukraine im so genannten »Genfer Format« ab. An solchen Gesprächen wären neben der Ukraine, Russland und der EU auch die USA beteiligt. Premierminister Arsenij Jazenjuk hatte die Verhandlungen angeregt.
06.11.2014 Vertreter des Energieministeriums erklären, dass seit August keine Zahlungen mehr an kohlefördernde Firmen und Personen in den besetzten Gebieten im Osten mehr getätigt worden seien. Der Journalist und Politiker Mustafa Najem hatte zuvor aufgedeckt, dass öffentliche Mittel an von Separatisten kontrollierte Unternehmen in Luhansk geflossen seien.
06.11.2014 Drei Soldaten der ukrainischen Armee kommen bei Gefechten ums Leben.
06.11.2014 In einer Stellungnahme verurteilt der Rat der Europäischen Union die Wahlen in den von Separatisten besetzten Gebieten Donezk und Luhansk. Sie gäben nicht den Geist der Minsker Vereinbarungen vom September 2014 wieder.
07.11.2014 Fünf ukrainische Soldaten kommen bei Gefechten ums Leben. Das Pressezentrum der »Anti-Terror-Operation« der ukrainischen Streitkräfte meldet außerdem, dass im Kampf um den Flughafen von Donezk bis zu 200 Kämpfer der Separatisten umgekommen seien.
07.11.2014 Während der Nationale Sicherheitsrat erneut vermeldet, dass russische Truppen und Waffen die Grenze zur Ukraine überqueren würden, erklärt er, dass noch nicht von einer offenen Attacke gesprochen werden könne. Russland streitet weiterhin jegliche offizielle Beteiligung seiner Streitkräfte an den Kämpfen ab.
07.11.2014 Ein Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin erklärt, dass Russland die Wahlen in den »Volksrepubliken« von Donezk und Luhansk vom 2. November 2014 nicht anerkenne, sondern lediglich respektiere. Ähnlich hatte sich Russland bereits zu den Referenden in den beiden Gebieten vom Mai 2014 geäußert.
07.11.2014 Das Zentrale Wahlkomitee gibt das offizielle Wahlergebnis der Parlamentswahlen vom 26. Oktober 2014 bekannt. Danach ziehen folgende Parteien ins Parlament ein: Volksfront (22 % der Stimmen), Block Petro Poroschenko (22 %), Selbsthilfe (11 %), Oppositionsblock (9 %), Radikale Partei Oleh Ljaschkos (7 %), Vaterland (6 %). Die rechtsradikale Partei Freiheit verpasst mit 4,7 % knapp den Einzug ins Parlament.
08.11.2014 Drei Soldaten der ukrainischen Armee kommen bei Gefechten ums Leben.
09.11.2014 Im Gebiet Donezk sterben laut Informationen des Pressezentrums der»Anti-Terror-Operation« zwei Polizisten bei Angriffen separatistischer Truppen.
09.11.2014 Federica Mogherini, die Hohe Repräsentantin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, ruft Russland und die Ukraine dazu auf, ihre Verpflichtungen aus dem Minsker Protokoll einzuhalten und keine weitere Eskalation des Konflikts zu gestatten. Sie hält Russland dazu an, seine Truppen aus der Ukraine zu entfernen und keine weiteren Waffen über die Grenze zu senden.

Zusammengestellt von Jan Matti Dollbaum Sie können die gesamte Chronik seit Februar 2006 auch auf http://www.laender-analysen.de/ukraine/ unter dem Link »Chronik« lesen.

Fussnoten