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PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ

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PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ Tierschutzpartei

/ 2 Minuten zu lesen

Gründungsjahr Landesverband
2014 (reaktiviert)*
Mitgliederzahl in Mecklenburg-Vorpommern
55*
Landesvorsitz
Seraphine A. Jörn, Marvin M. Medau, Lucas Treise*
Wahlergebnis 2016
1,2 Prozent
*nach Angaben der Partei

Die 1993 gegründete und in allen Bundesländern organisierte "PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ" (Tierschutzpartei) sieht sich als "Stimme der Stimmlosen" und setzt sich insbesondere für die Rechte von Tieren, Ökologie sowie Nachhaltigkeit ein. Das Leitmotiv der Partei ist das Mitgefühl als maßgebliche Orientierungsgrundlage bei politischen Entscheidungen. Neben Tieren bezieht sich dies auf Menschen, die aufgrund verschiedener Ursachen keinen politischen Einfluss haben.

Die Tierschutzpartei tritt zu vielen Wahlen auf Landes- und Bundesebene an. Der Landesverband in Mecklenburg-Vorpommern wurde 2014 gegründet und hat in Greifswald und Rostock jeweils eine Ortsgruppe. Bei der Landtagswahl 2016 erreichte sie mit 1,2 Prozent der Stimmen einen ähnlichen Wert wie in anderen Bundesländern. Bei der Wahl zum Europäischen Parlament errang sie 2014 und 2019 jeweils ein Mandat.

Das Programm der Tierschutzpartei zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern setzt sich aus sechs Kernthemen zusammen. Sie fordert die Abschaffung von Massentierhaltung und den Einsatz gegen Tierleid, eine Agrarwende zu pflanzlicher Landwirtschaft und Rettung der Biodiversität, eine konsequente 1,5°-Klimapolitik und Energiewende. Ein wichtiges Thema der Partei im Wahlkampf 2021 ist der Brand in der Schweinezuchtanlage Alt Tellin, bei der mehr als 50.000 Schweine ums Leben kamen. Die Tierschutzpartei fordert ein konsequentes Verbot solcher Anlagen, um solche Katastrophen in Zukunft zu verhindern.

Darüber hinaus stellt sie auch Forderungen im Bereich der Bildungs-, Gesundheits- und Sozialpolitik auf. So tritt sie für verstärkte Investitionen im Bildungsbereich sowie die Förderung von Digitalkompetenzen ein und fordert einen Ausbau des ÖPNV und der Fahrradinfrastruktur sowie Investitionen in das Gesundheitswesen und die Erprobung und Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens.

Fussnoten

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