Enkel und Großvater betrachten Fotos in einem Fotoalbum.

Familiengeschichte(n)

Wie haben meine Großeltern im Nationalsozialismus gelebt? Welche Erfahrungen haben meine Eltern als Kriegskinder gemacht? Wird darüber in meiner Familie gesprochen oder geschwiegen? Was bedeutet das für mich? Welche Auswirkungen haben Traumata, die von Generation zu Generation weitergegeben werden? Hier können Sie andere Menschen auf ihrer Spurensuche begleiten, mehr über den historischen Kontext erfahren und Inhalte finden, die Ihnen dabei helfen können, die eigene Familiengeschichte aufzuarbeiten.

Podcast zur Familiengeschichte im Nationalsozialismus

gestern ist jetzt [1] Wer wir sind

gestern ist jetzt [1] Wer wir sind

Die Zeit des Nationalsozialismus wirkt bis heute nach – auch in der eigenen Familie. Der Podcast "gestern ist jetzt" geht mit Euch auf Spurensuche.

Filme zum Thema

NACHLASS

Ein Dokumentarfilm von Christoph Hübner und Gabriele Voss

Sieben Kinder und Enkel von NS-Tätern, Wehrmachtsangehörigen und Holocaust-Überlebenden brechen das Schweigen ihrer Väter.

fluter.de

Mädchen des Bundes deutscher Mädchen beim Fahnenappell um 1933

Oma und die Nazis

Die Großmutter unseres Autors hat als Jugendliche begeistert beim "Bund Deutscher Mädel" mitgemacht. Bis heute beschäftigt sie die Frage, warum. Ein Gespräch über blindes Vertrauen und Schuldbewusstsein.

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Ein Bett steht in einem düsteren Zimmer.

Oma erzählt vom Krieg

Im Computerspiel "Burkel" erkunden die Spielerinnen und Spieler das Bauernhaus, in dem Oma Bie in Belgien in den 1930er Jahren gelebt hat - die Großmutter des Entwicklers. Ein Interview mit Bob De Schutter.

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Die Familie von Katharina Hardy stehen in einer Reihe und halten sich anden Händen.

Unsere Großmutter war im KZ

Wie spricht man mit seinen Kindern über eine Jugend im KZ? Katharina Hardy hat diese Frage lange verdrängt. Sie war als Jugendliche in Bergen-Belsen. Erst viele Jahre später fand sie einen Weg, ihre Vergangenheit mit Tochter und Enkeln zu teilen.

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Opa, der Mörder

Opa, der Mörder

Weil immer mehr Menschen wissen wollen, ob Familienangehörige an Verbrechen der Nazis beteiligt waren, bearbeiten die Archive Tausende von Anfragen. Über eine Enkeltochter, die in den Unterlagen eine Geschichte fand, die zu Hause nie erzählt wurde.

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Aus dem bpb-Shop

Interviews zum Thema

Nachlass - Passagen: Familiengeschichte

Nachlass - Passagen: Familiengeschichte

Im Interview spricht die Historikerin und Psychologin Tanja Hetzer über Familienfotos, über das Verdrängen und Verleugnen, Benennen und Anschauen.

Kriegskinder

Auf dem Bild sieht man drei Kinder, zwei Mädchen un deinen Jungen, im Grundschulalter, die vor den Trümmern ihres Wohnhauses in einer östlichen Vorstadt Londons sitzen.

Themenseite

Kinder im Krieg

In Kriegen und bewaffneten Konflikten sind Kinder und Jugendliche besonders bedroht. Schon in jungen Jahren erleben sie Hunger, Flucht, Gewalt und staatliche Unterdrückung und verlieren häufig Familie und Heimat. Die Themenseite fasst ausgewählte Angebote zusammen.

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Kinder in einem Bus beobachten deutsche Wehrmachtssoldaten, die sich im Jahr 1940 während des Zweiten Weltkriegs auf den Weg zur Besetzung militärischer Anlagen in Dänemark machen.

Ingvill C. Mochmann, Stein Ugelvik Larsen

Kriegskinder in Europa

Es gab Hunderttausende von Kindern, die während des Krieges von deutschen Soldaten im besetzten Europa mit einheimischen Frauen gezeugt wurden. In diesem Artikel wird eine Umfrage unter norwegischen und dänischen Kriegskindern vorgestellt.

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Jüdische Waisenhäuser wie auch Suppenküchen versuchten hungernden Kindern im Warschauer Ghetto zu helfen, doch die Hilfe reichte nicht. Das Bild zeigt auch soziale Gegensätze im Ghetto. Diese wollte der Fotograf Ludwig Knobloch, Mitglied der Propagandakompanie, vermutlich festhalten. Im Ghetto gab es eine kleine Oberschicht. Doch die Mehrheit der Bevölkerung hungerte – infolge der Ghettoisierung. (© Bundesarchiv, Bild 101I-134-0782-13, Foto: Knobloch, Ludwig / vermutlich Mai 1941)

Warschauer Ghetto

"Meine Trauer werde ich niemals vergessen"


Notizen aus dem Warschauer Ghetto: In den Kriegsjahren 1941 und 1942 schreiben unter anderem die Kinder Beniek Frylingsztajn, Minia Madra und Zanwel Krigman ihre Erlebnisse, Sorgen und Hoffnungen auf. Ihre Aussagen werden als Dokumente des Ringelblum-Archivs in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg gerettet.

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Auf dem Bild sind vier Kinder im Grundschulalter zu sehen, die Huckepack spielen. Dabei trägt einmal ein weißer Junge ein schwarzes Mädchen und ein weiterer weißer Junge einen schwarzen Jungen. Alle vier Kinder lächeln.

Elke Kleinau, Ingvill C. Mochmann

Wehrmachts- und Besatzungskinder: Zwischen Stigmatisierung und Integration

Kinder, die von Wehrmachtssoldaten im besetzten Ausland gezeugt wurden, waren lange Zeit ebenso ein Tabuthema wie Kinder alliierter Soldaten und deutscher Frauen. Mittlerweile sind die ältesten Wehrmachts- und Besatzungskinder im Rentenalter. Lässt sich aus ihren Diskriminierungs-erfahrungen etwas lernen?

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Karikatur in den "Hamburger Gaunachrichten. Zentralorgan der NSDAP" vom Oktober 1941.

Info aktuell

Nicht angepasste Jugendliche

Im NS-Regime hatte die Geheime Staatspolizei (Gestapo) für Jahre ein Problem: Es gab offenbar Jugendliche, die sich in ihren Einstellungen und ihren Verhaltensweisen jenen Normen widersetzten, die in der nationalsozialistischen Gesellschaft als "gesund" propagiert wurden. Es gab die "Edelweißpiraten" im Rheinland und im Ruhrgebiet sowie die "Swing-Jugend" in vielen Großstädten des Reichs, besonders in Hamburg.

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Junge Pioniere mit ihren typischen Halstüchern vor dem Gebäude einer Grundschule

Schwerpunkt

Wendekinder, Kriegskinder. Die "Generation der Transformation" aus europäischer Perspektive

Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Erinnerung und Gedächtnis

Nicht genau datiertes Schwarz-Weiß-Foto: Ein 16-jähriger deutscher Soldat in Cherbourg, Frankreich hat seine Hände über den Kopf. Er gerät mit Tausenden von anderen Wehrmacht-Soldaten während der alliierten Invasion in der Normandie im Juni 1944 in Kriegsgefangenschaft. Die alliierte Invasion begann am 6. Juni 1944 mit der Landung in der Normandie.

Dossier Geschichte und Erinnerung

"Unser Papa war in Stalingrad."

Viele Menschen glauben, dass eigene Familienangehörige keine Nazionalsozialisten gewesen sein können. Wie wird der Nationalsozialismus in den Familien erinnert?

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Ein verschnürter Stapel Feldpost aus dem 2. Weltkrieg

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 14-15/2007)

Feldpost eines Frontsoldaten

Die Briefe des Soldaten Peter Stölten von der Front zeigen die Verwandlung eines Abiturienten zum opferbereiten Wehrmachtsleutnant.

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Das Speichergedächtnis sammelt und bewahrt Quellen, Objekte und Daten. Doch es wird in der elektronischen Medienkultur immer schlechter. Heute verlassen wir uns auf unser Google-Gedächtnis. Der schnelle Zugriff auf Wissen ist uns wichtiger als der Besitz von Wissen.

Dossier Geschichte und Erinnerung

Gedächtnis-Formen


Unser Gedächtnis ist eine gigantische Sammlung von Daten. An manches erinnern wir uns ein Leben lang, anderes vergessen wir wieder. Woran liegt das? Wird unser Gedächtnis in Zeiten der Medienkultur schlechter? Haben wir alle ein Google-Gedächtnis?

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Jugendliche sitzen bei einem Rollenspiel hinter Stacheldraht, 08.06.2016.

Forschen mit GrafStat

Wie bin ich geworden, wer ich bin?

Dieses Projekt aus der Reihe "Forschen mit GrafStat" setzt sich mit Verarbeitungsprozessen von sozialen, gesellschaftlichen und geschichtlichen Ereignissen im Lebensverlauf auseinander, um zu verstehen, wie Biografien sich entwickeln.

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Ankunft von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein nach 1945

Uta Rüchel

Im Schatten der Geschichte. Ein Essay über den Einfluss von Erinnerungskulturen und Beheimatetsein auf den Umgang mit Geflüchteten

Uta Rüchel analysiert in diesem Beitrag, ob und inwiefern familiäre Erfahrungen mit Flucht und Vertreibung nachwirken und heute die Haltung der Ost- und Westdeutschen gegenüber Migranten prägen.

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Demonstranten vor dem Schauspielhaus in Frankfurt am Main am 31. Oktober 1985. Die geplante Uraufführung des umstrittenen Stückes "Der Müll, die Stadt und der Tod" von Rainer Werner Fassbinder im Frankfurter Kammerspiel wurde verhindert, als 25 Mitglieder der jüdischen Gemeinde gleich zu Beginn der Aufführung die Bühne besetzten und das Publikum in Diskussionen verwickelten.

Meron Mendel

Postmigrantische Erinnerungskultur

In der deutschen postmigrantischen Gesellschaft wird die Deutungshoheit über die NS-Vergangenheit neu verhandelt. Denn der Holocaust ist auch ein prägendes Ereignis für Menschen, die keinerlei Familienbezug dazu haben.

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Gerettete Geschichten

Teofila Silberring: Damit die Erinnerung nicht stirbt

Teofila Silberring: Damit die Erinnerung nicht stirbt

Teofila Silberring berichtet von ihrer Kindheit in Krakau, von ihrem Leidensweg über verschiedene Konzentrationslager bis hin zum Todesmarsch nach Ravensbrück und der Befreiung des Lagers durch sowjetische Truppen.

Aufarbeitung in der DDR

Das Foto zeigt das Mahnmal von Buchenwald mit der Plastik von Fritz Cremer, im Hintergrund der Glockenturm.

Wolfgang Herzberg

Jüdische Überlebende, NS-Täter und Antisemitismus in der DDR Teil I

Als Sohn von jüdischen Emigrant_innen, die 1947 ganz bewusst in die SBZ/DDR gegangen sind, um ein besseres Deutschland aufzubauen, leistet Wolfgang Herzberg einen Debatten-Beitrag aus seiner subjektiven Sicht zur Rolle der jüdischen Remigrant_innen, NS-Tätern und Antisemitismus in der DDR. Er stellt in Teil I vor allem dar, wie Jüdinnen und Juden die DDR in führenden Positionen mitgestalteten. Dazu hat er umfangreiche Recherchen unternommen und zahlreiche biografische Interviews geführt.

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Für die in der "Kristallnacht" vom November 1938 von der Hitlerfaschisten in Brand gesteckte und nach einem Luftangriff im Februar 1943 völlig ausgebrannte Neue Synagoge in der Oranienburger Straße im Zentrum Ost-Berlins wurde am 10.11.1988 im Beisein des Generalsekretärs der DDR, Erich Honecker, und weiterer Persönlichkeiten des In- und Auslandes symbolisch der Grundstein für den Wiederaufbau des jüdischen Gotteshauses gelegt. Das Foto zeigt die Grundsteinlegung.

Wolfgang Herzberg

Jüdische Überlebende, NS-Täter und Antisemitismus in der DDR Teil II

Im zweiten Teil seines Debattenbeitrag widmet sich Wolfgang Herzberg den Stereotypen in Bezug auf die DDR und ihren Umgang mit jüdischen Überlebenden, zu den dortigen Auswirkungen der stalinistischen Kampagne, die sich im Zuge der Field-Affäre auch gegen Jüdinnen und Juden richtete, und zur Israelkritik der SED-Führung, die nach seiner Auffassung mehrheitlich von westdeutschen Historiker_innen geprägt werden.

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Das Zuchthaus des kleinen Städtchens Waldheim am 06.11.1992. Im Frühjahr 1959 wurden in Waldheim innerhalb von zwei Monaten mehr als 3.400 Menschen in Schnellverfahren als angebliche Naziverbrecher zu langjährigen Haftstrafen und in 32 Fällen zum Tode verurteilt. 24 der Todesurteile wurden im Zuchthaus auch vollstreckt.

Die Ahndung von NS- und Kriegsverbrechen in der SBZ/DDR

Die Strafverfolgung der NS-Verbrecher verlief in Ostdeutschland im Spannungsfeld zwischen politischer "Säuberung" und willkürlichem Terror, zwischen der Ahndung von NS-Verbrechen und der Sowjetisierung Ostdeutschlands, zwischen Geheimhaltung und Propaganda im Ost-West-Konflikt. Bis heute ist dieses unübersichtliche Kapitel der ostdeutschen Nachkriegsgeschichte in der Öffentlichkeit wenig bekannt.

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Dossier

Geteilte Geschichte

Deutsche Geschichte ist auch jüdische Geschichte, und jüdische Geschichte ist auch deutsche Geschichte. Eine geteilte Geschichte - eine "Shared History". Um die wechselvolle jüdische Geschichte im deutschen Sprachraum zu schildern, zeigt die bpb in diesem Dossier viele verschiedene Objekte. Sie erzählen von einer jüdischen Identität, die seit Jahrhunderten tief verwoben ist mit der Geschichte der Mehrheitsbevölkerung.

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Dossier

Gerettete Geschichten: Elf jüdische Familien im 20. Jhd.

Elf Familiengeschichten zeigen, was Verfolgung, Kriege und Ost-West-Konflikt für Juden in Europa konkret bedeuten konnten.

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Das Jahr 1945 erzählt aus den Blickwinkel der Zeitgenossen: In Berlin kommen einfache Bürger, Soldaten, Journalisten, Politiker, Zwangsarbeiter, Untergetauchte, Verbrecher und Helden zu Wort.

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Themenseite

Flucht und Vertreibung

Kriege und Gewalt zwingen immer wieder viele Flüchtlinge zum Aufbruch ins Ungewisse. Diese Themenseite beleuchtet die Geschichte von Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts.

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Der geborstene Bunker in Berlin Friedrichshain, Deutschland 1946.
Themenseite

8. Mai 1945

Am 8./9. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Entfesselt vom Deutschen Reich, hatte er binnen sechs Jahren weltweit rund 60 Millionen Menschenleben gefordert. Das europäische Judentum hatten die Deutschen nahezu ausgelöscht. Um das "richtige" Gedenken an diesen Tag wird bis heute gestritten. Auf dieser Seite finden Sie Angebote der bpb zum Thema.

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Als der Zweite Weltkrieg 1945 endete, lag Europa in Trümmern. Wie konnte es soweit kommen? Und wie sollte es weitergehen mit einem Land, das den größten Zivilisationsbruch der Geschichte begangen hatte?

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Dossierbild Die Wohnung
Dokumentarfilmdossier

Die Wohnung

In der Wohnung seiner verstorbenen Großeltern entdeckt der israelische Filmemacher Arnon Goldfinger Spuren einer unbekannten Vergangenheit. Die jüdischen Großeltern waren mit einem SS-Offizier befreundet. Der Dokumentarfilm zeichnet Goldfingers Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte nach.

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