Meine Merkliste

Einleitung

Jugendkulturen in Deutschland Vorwort Die 1950er Einführung Die Halbstarken Vaterlose Jugend Bravo Die Entdeckung des "Teenagers" Swinging Sixties Einführung Beat Gammler vs Provos Die heile Bravo Welt Die Hippies Risse im Wirtschaftswunderland Der Aufstand der Bildungseliten Einführung Politik ohne Opposition Subversive Aktion Die Situation eskaliert Attentat auf Dutschke Vom Protest zum Widerstand Scheinrevolution Wiederentdeckung der Arbeiterklasse Die 1970er Politik und Alltag Neue soziale Bewegungen Jugend als "Sicherheitsrisiko" Umwelt- und Anti- Atomkraft- bewegung Disco Punk Einführung Auftritt Sex Pistols Punk in Deutschland Protest und Provokation "Do it yourself!" Skinheads Einführung Die letzten Erben der Arbeiterklasse Ska & Oi! Skinhead – a way of life Hooligans Geschichte Irrtümer Von Guten und Mitläufern Die 1980er Einführung Hausbesetzer II Gefühl und Härte – die Autonomen Die "Wende-Jugend" Gangs Die 1990er Neonazis Einführung Ursachen Die Angst vor dem Kontrollverlust Vom Täter zum Opfer Kameradschaft Gothics Einführung Der Tod Gothics = Satanisten? Techno Einführung Love, Peace & Happiness Techno wird Pop HipHop Einführung Rapper´s Delight "Who gives a f...?" Rap light Die vermarktete Rebellion "Früher war alles besser..." Die Clique Ein- und Ausstieg Sein und Design Exkurs: No woman, no cry Von der Sub- zur Massenkultur und zurück Einführung Mediale Sinnstiftung Kommerz Ins Ghetto und wieder zurück Reclaim the Streets Redaktion

Einleitung

Klaus Farin

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Mehr als 100 Firmen stellen derzeit 150 Massenartikel her, auf denen die Konterfeis oder die Namen der vier Beatles prangen.

Beatles-Puppen aus Plastik für das Weihnachtsgeschäft 1964. (© AP)

Mehr als 100 Firmen stellen derzeit 150 Massenartikel her, auf denen die Konterfeis oder die Namen der vier Beatles prangen: Damenstrümpfe, Luftballons, Pullover, Slips und Hemden, Schuhe, Hüte, Hosen, Jacken, Keksverpackungen, Limonadengläser und Schals, Eierbecher, Puppen, Kaugummipäckchen, Broschen und Ringe und natürlich die 'Original'-Beatles-Perücken. (Lamprecht 1965, S. 100) Die Beatles erzielten bis Mitte der Sechzigerjahre mit 150 Millionen verkauften Platten einen Umsatz von umgerechnet mehr als zwei Milliarden DM. Die Zahl ihrer Fans wurde auf 360 Millionen geschätzt. Von ihren bis dahin 88 Songs waren 2 921 Coverversionen anderer Bands erschienen. Dazu gab es allein in Deutschland Tausende von Amateurbeatbands, die ihr Repertoire ausschließlich live präsentierten. Allein in Göttingen und Umgebung existierten laut Dieter Baacke rund 60 Beatformationen, in Essen 100, in Hannover rund 200 Bands und 20 'Beatkeller'. Hans-Jürgen Klitsch nennt in seiner voluminösen Beatmonographie 84 Berliner Bands, 78 aus Hamburg, 39 aus Gelsenkirchen ... In Recklinghausen, Frankfurt am Main und im Hamburger Star-Club fanden Jahr für Jahr große Beatfestivals statt, so genannte Beat-Battles gehörten zum Veranstaltungskalender vieler Jugendheime und Lokale mit jugendlichem Publikum (vgl. Baacke 1972, S. 33 u. 171). 1965, auf dem Höhepunkt der Beatwelle, gab es in Deutschland bis zu 150 Profibeatbands, die ausschließlich von der Musik lebten (Klitsch 2000, S. 55).

Fussnoten

Weitere Inhalte

ist Fachautor, Dozent und Leiter des Externer Link: Archiv der Jugendkulturen sowie des gleichnamigen Verlages.