Beleuchteter Reichstag

Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem?

Deutschland Archiv debattiert

Am 9. Oktober 2019, dem jüdischen Neujahrsfest Jom Kippur, an dem das Jahr 5780 begrüßt und der höchste jüdische Feiertag gefeiert werden sollte, wurde ein Attentat auf die Synagoge in Halle verübt. Die menschenverachtende Gewalttat galt der dortigen jüdischen Gemeinde. Ein brutaler Antisemit und Rechtsextremist hat das Massaker geplant, durchgeführt und zwei Menschen getötet.

Aus diesem Anlass erschien in der Januar-Ausgabe der Blätter für deutsche und internationale Politik ein Beitrag von Micha Brumlik mit dem Titel "Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR?“. Es zeige sich, schreibt Brumlik darin, „dass dieser Anschlag nicht nur eine allgemeine Spätfolge des okzidentalen Judenhasses sowie des deutschen Nationalsozialismus ist, sondern auch ein Resultat der politischen Kultur der untergegangenen DDR.“

Auf seinen Beitrag antwortete ihm die Ostberliner Journalistin Charlotte Misselwitz, die kürzlich ihre Dissertation zur „Narrativen Rückspiegelung von Stereotypisierungen des Muslimischen in deutschen und israelischen Medien“ an den Universitäten in Essen und Tel Aviv eingereicht hat. Ihr Beitrag trägt den Titel "Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ...“. Micha Brumlik und die Redaktion der Blätter haben dankenswerterweise einer Zweitveröffentlichung im Deutschland Archiv Online zugestimmt. Sie können den Beitrag hier nachlesen >>

Als Sohn von jüdischen Emigrant_innen, die 1947 ganz bewusst in die SBZ/DDR gegangen sind, um ein besseres Deutschland aufzubauen, leistet Wolfgang Herzberg einen weiteren zweiteiligen Debatten-Beitrag aus seiner subjektiven Sicht zur Rolle der jüdischen Remigrant_innen, NS-Tätern und Antisemitismus in der DDR.

Auch Gabriel Berger meldet sich in dieser DA-Debatte zu Wort. Er nimmt ebenfalls als Sohn jüdischer Remigranten Bezug auf den Beitrag von Wolfgang Herzberg. Dazu hat er für das Deutschland Archiv einen Artikel, den er bereits 2012 für das Compass-Infodienst für christlich-jüdische und deutsch-israelische Tagesthemen verfasst hatte, aktualisiert und kürzer gefasst.

Hier finden Sie alle Beiträge:

Das Foto zeigt Vincent von Wroblewsky,Thomas Kuczynski und Wolfgang Herzberg im Gespräch. Das Foto wurde 1995 aufgenommen.

Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch

„Ich fand mich dadurch auch ein Stück geschützt“

Im Jahr 1995 hat Zeitzeugen TV im Studio des Senders Fernsehen aus Berlin (FAB) aus Anlass des 50. Jahrestags der Kapitulation Nazideutschlands ein Gespräch zwischen Wolfgang Herzberg, Thomas Kuczynski und Vincent von Wroblewsky aufgezeichnet, welches in der Zeitzeugensendung auf FAB und bei XXP vom Spiegel ausgestrahlt wurde.

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Das Foto zeigt ein Treffen mit dem Schriftsteller Bruno Apitz zum V. Deutschen Schriftstellerkongreß. Zu einem besonderen Erlebnis wurde für zahlreiche westdeutsche Jugendliche, die während des Arbeiterjugendkongresses Pfingsten 1961 in Rostock weilten, eine Begegnung mit Bruno Apitz, der zahlreiche Bücher signiert.

Gabriel Berger

War die DDR antisemitisch?

Gabriel Berger nimmt in seinem Artikel Bezug auf den DA-Beitrag von Wolfgang Herzberg. Er stimmt mit ihm in vielen Punkten überein, zum Beispiel darin, dass die Auseinandersetzung mit der Shoah in der DDR umfassend stattgefunden hat. Im Gegensatz zu Herzberg sieht Berger allerdings auch den Geburtsfehler, unter dem die DDR als eine Schöpfung Stalins von Anfang an zu leiden hatte.

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Das Foto zeigt das Mahnmal von Buchenwald mit der Plastik von Fritz Cremer, im Hintergrund der Glockenturm.

Wolfgang Herzberg

Jüdische Überlebende, NS-Täter und Antisemitismus in der DDR Teil I

Als Sohn von jüdischen Emigrant_innen, die 1947 ganz bewusst in die SBZ/DDR gegangen sind, um ein besseres Deutschland aufzubauen, leistet Wolfgang Herzberg einen Debatten-Beitrag aus seiner subjektiven Sicht zur Rolle der jüdischen Remigrant_innen, NS-Tätern und Antisemitismus in der DDR. Er stellt in Teil I vor allem dar, wie Jüdinnen und Juden die DDR in führenden Positionen mitgestalteten. Dazu hat er umfangreiche Recherchen unternommen und zahlreiche biografische Interviews geführt.

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Für die in der "Kristallnacht" vom November 1938 von der Hitlerfaschisten in Brand gesteckte und nach einem Luftangriff im Februar 1943 völlig ausgebrannte Neue Synagoge in der Oranienburger Straße im Zentrum Ost-Berlins wurde am 10.11.1988 im Beisein des Generalsekretärs der DDR, Erich Honecker, und weiterer Persönlichkeiten des In- und Auslandes symbolisch der Grundstein für den Wiederaufbau des jüdischen Gotteshauses gelegt. Das Foto zeigt die Grundsteinlegung.

Wolfgang Herzberg

Jüdische Überlebende, NS-Täter und Antisemitismus in der DDR Teil II

Im zweiten Teil seines Debattenbeitrag widmet sich Wolfgang Herzberg den Stereotypen in Bezug auf die DDR und ihren Umgang mit jüdischen Überlebenden, zu den dortigen Auswirkungen der stalinistischen Kampagne, die sich im Zuge der Field-Affäre auch gegen Jüdinnen und Juden richtete, und zur Israelkritik der SED-Führung, die nach seiner Auffassung mehrheitlich von westdeutschen Historiker_innen geprägt werden.

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Schild "Gegen Antisemitismus", das auf einer Demonstration hochgehalten wird.

Norbert Janz

Braucht die Abwehr von Antisemitismus in unserer freiheitlichen parlamentarischen Demokratie einen Verfassungsrang?

Der Beitrag beschreibt die Rechtslage im Bund und im Land Brandenburg, wie eine Anti-Antisemitismusverpflichtung gesetzlich normiert werden kann. Zudem wird ein eigener Formulierungsvorschlag vorgestellt.

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Das Foto zeigt die Einschusslöcher auf einer Tür zur Synagoge, die nach dem Angriff eines rechtsextremen Täters noch sichtbar sind. Die Tür schützte die Gemeinde vor dem Anschlag des Mannes. Bei dem Angriff vor der Synagoge in Halle sind am 9.10.2019 zwei Menschen erschossen worden.

Charlotte Misselwitz

Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ...

Als Kommunisten entschieden sich zahlreiche Jüdinnen und Juden bewusst für eine Rückkehr in die DDR. Im Gegensatz zur „alten“ Bundesrepublik bekleideten sie dort auch wichtige politische Positionen – bis hinein in die Regierung. Sie prägten den zweiten deutschen Staat mit. Den Vorwurf, dass Antisemitismus in Ostdeutschland heute besonders stark und auf einen fragwürdigen „Antifaschismus“ in der DDR zurückzuführen sei, diskutiert die Autorin in ihrem Beitrag.

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Das Foto zeigt eine braun eingefärbte DDR-Flagge.

Micha Brumlik

Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR?

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober war nicht nur eine allgemeine Spätfolge des okzidentalen Judenhasses sowie des deutschen Nationalsozialismus, sondern auch ein Resultat der politischen Kultur der untergegangenen DDR.

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In einer Feierstunde am 9.11.1960, dem 22. Jahrestag der von den Nationalsozialisten 1938 veranstalteten Reichspogromnacht, wurde an der Stätte des ehemaligen jüdischen Altersheimes in der Großen Hamburger Straße in Berlin-Mitte ein Gedenkstein enthüllt. Während der Feierstunde ergriffen Hans Seigewasser, Vizepräsident des Nationalrats der Nationalen Front, und Rabbiner Martin Riesenburger das Wort.

Keine Erinnerung, nirgends? Die Shoah und die DDR

Die Shoah war kein prominentes Thema in der Erinnerungskultur der DDR, aber tabuisiert wurde sie nicht. Es gab immer Versuche, die jüdische Verfolgungserfahrung zu würdigen und kritische Fragen zu stellen. Der Beitrag untersucht dieses Spannungsverhältnis im Antifaschismus der DDR.

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Das Foto zeigt Grabschändungen auf dem jüdischen Friedhof in Berlin, Schönhauser Allee, die bereits im Jahr 1947 fotografisch festgehalten wurden.

Die Bedeutung des offiziellen Antizionismus im Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I

Schändungen jüdischer Friedhöfe hat es in der DDR, wo Antifaschismus angeblich zur Staatsräson gehörte, nachweislich gegeben. Und das bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In der Regel wurden diese Taten als "Dummejungenstreiche" von offizieller Seite in der DDR abgetan. In Ihrem Beitrag, der aus zwei Teilen besteht, arbeitet Monika Schmidt den Antisemitismus durch Friedhofsschändungen in der DDR auf.

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Auf dem jüdischen Friedhof in Potsdam wurden 1989 Grabsteine mit Hakenkreuzen  beschmiert.

Die Bedeutung des offiziellen Antizionismus im Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II

Antisemitische Schmierereien auf jüdischen Friedhöfen in der DDR sind im Wesentlichen ab den 1970er-Jahren dokumentiert. Das Umwerfen von Grabsteinen und andere Zerstörungen der Gräber und Friedhöfe haben sich bis 1990 bruchlos fortgesetzt. Darüber berichtet Monika Schmidt im Teil II Ihres Beitrags über die Schändungen jüdischer Friedhöfe in der DDR.

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Deutschland Archiv

Illustration, die Kathrin und Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 zeigt.
Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 8. Mai 1945
    Das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) unterzeichnet (eigentlich am 9. 5. 1945 um 0 Uhr 16) in Anwesenheit der bevollmächtigten alliierten Generale die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst.... Weiter
  • 8. Mai 1949
    Der Parlamentarische Rat verabschiedet in dritter Lesung das GG der »Bundesrepublik Deutschland« mit 53 gegen 12 Stimmen (CSU 6, Zentrum, DP und KPD je 2). Sechs von acht CSU-Vertretern votieren vor allem deshalb gegen das GG, weil es sich nicht eindeutig zur... Weiter
  • 8. Mai - 10. Juli 1969
    Erstmals wird die DDR von nichtkommunistischen Staaten völkerrechtlich anerkannt: von Kambodscha am 8. 5., vom Irak am 10. 5. (beschlossen 30. 4. 1969), vom Sudan am 3. 6. (beschlossen 27. 5. 1969), von Syrien am 5. 6., von Südvietnam am 20. 6., vom Südjemen... Weiter
  • 8. Mai 1973
    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion lehnt mehrheitlich (101 gegen 93 Stimmen) den Beitritt der BRD zur UNO ab (18. 9. 1973). Da ihn Rainer Barzel empfohlen hatte, verzichtet er tags darauf auf den Fraktionsvorsitz, den am 17. 5. Karl Carstens übernimmt. Barzel... Weiter
  • 8. Mai 1985
    Am 40. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation hält Bundespräsident von Weizsäcker vor dem Bundestag eine weltweit beachtete historische Rede. Der 8. Mai sei für »Deutsche kein Tag zum Feiern«, aber dennoch »ein Tag der Befreiung«. Man dürfe im Ende des... Weiter
  • 8. Mai 1988
    Die SPD erzielt in Schleswig-Holstein ihr bisher bestes Ergebnis bei Landtagswahlen in der BRD: 54,8 Prozent der Stimmen gegenüber 45,2 Prozent bei der Landtagswahl am 13. 9. 1987. Die CDU fällt von 42,6 Prozent auf 33,3 Prozent der Stimmen zurück, die FDP... Weiter
  • 8./ 9. Mai 1990
    Die DDR und die EG schließen ein Handels- und Kooperationsabkommen mit einer Laufzeit von zehn Jahren ab. Es ist jedoch schon am 1. 7. 1990 überholt, da mit der deutschen Währungs-und Wirtschaftsunion de facto eine Zollunion zwischen der DDR und der EG... Weiter
  • 8. Mai 1995
    In Berlin findet ein schlichter Staatsakt zum 50. Jahrestag des Kriegsendes statt. Bundespräsident Roman Herzog erinnert zu Beginn daran, dass Deutschland den »furchtbarsten Krieg« entfesselt hatte, der Millionen Menschen das Leben kostete, und zuletzt die... Weiter