GrafStat Fußball

30.5.2014 | Von:
Wolfgang Sander
Sabine Kühmichel
Andrea Meschede

Baustein 5: Eine Befragung zum Thema durchführen

Baustein 5.4: Dateneingabe

Einweisung in die Handhabung des Programms GrafStat

Nach der Erhebung der Daten geht es im nächsten Arbeitsschritt darum, die Schülerinnen und Schüler mit der Nutzung des Programms GrafStat für die Eingabe und Auswertung der Daten ihrer Befragung vertraut zu machen.

Ausgangsfragen können dabei sein: Wie werden die Daten eingegeben? Wie werden sie abgespeichert? Welche Möglichkeiten stellt das Programm zur Datenauswertung zur Verfügung (Tabellen, Graphiken)? Wie werden die Tabellen und Graphiken gespeichert bzw. ausgedruckt?

Aufgrund der großen Benutzerfreundlichkeit des Programms GrafStat sind bei entsprechender Vorbereitung und vorhandenen Grund-PC-Kenntnissen keine nennenswerten Schwierigkeiten zu erwarten.

Insgesamt sei auf die Kurzhinweise zur Benutzung des Programms GrafStat und auf die umfangreiche Hilfe des Programms hingewiesen. Darüber hinaus bietet der Programmautor von GrafStat - Uwe Diener - auf seiner Internetseite www.grafstat.de eine kurze PowerPoint-Präsentation an, die in die Handhabung des Programms einweist.

Die Einweisung der Schülerinnen und Schüler in die Computerbedienung geschieht am einfachsten in Form eines Lehrervortrages. Während des Lehrervortrages werden die erforderlichen Operationen zum Start des Programms, die fünf Funktionsbereiche auf der Eröffnungsseite von GrafStat, visualisiert. Sollten sich in der Lerngruppe ausgesprochene "Computerkids" finden, so hat die Lehrperson abzuwägen, ob und in welcher Weise die Kompetenz dieser "Fachleute" im Unterricht zur Geltung gebracht wird. Man könnte etwa daran denken, eine kurze Erläuterung der Hardware von Schülerseite vortragen zu lassen oder die Computerspezialisten mit anspruchsvolleren Sonderaufgaben zu beauftragen oder sie zur Hilfestellung für ihre Mitschüler und Mitschülerinnen einzusetzen.

Allerdings sollten dabei auch die möglichen Folgen eines solchen "Experteneinsatzes" ernsthaft bedacht werden. Zum einen müssen sich auch die "Computerkids" erst mit der Software vertraut machen; in dieser Hinsicht dürfte sich ihr vermeintlicher Vorsprung als eher gering erweisen. Zum anderen könnten gerade sie provoziert werden, ihrem technischen Spieltrieb nachzugeben und ihre Vorkenntnisse unter Beweis stellen zu wollen. Und schließlich gilt es zu verhindern, dass sich die Computerneulinge durch die Überlegenheit ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler einschüchtern lassen und am Ende die wichtige Arbeit der Datenauswertung vielleicht allein den "Spezialisten" überlassen.

Wie werden die Fragebogen-Daten in GrafStat eingegeben?

Sobald die theoretischen Instruktionen gegeben sind, werden die Schülerinnen und Schüler darauf brennen, aus der Rolle passiver Rezipienten in die Rolle aktiver Sozialforscher zu wechseln. Unmittelbar an die Computereinweisung schließt sich deshalb sinnvollerweise die Eingabe der Fragebogendaten an. Die Schülerinnen und Schüler teilen sich dazu in Zweier-Gruppen auf, die im Wechsel die Umfragedaten vorlesen und die Eingabetastatur bedienen. Die Bildung größerer Arbeitsgruppen hat sich als eher ungünstig erwiesen, weil stets nur zwei Gruppenmitglieder in die Arbeit am PC direkt einbezogen sind, so dass die übrigen leicht abgelenkt werden, miteinander Kontakt aufnehmen und somit unerwünschte Störungen hervorrufen können.

Diese arbeitsteilig organisierte Dateneingabe erfordert das Kopieren des Fragebogens (d.h. aller zur Befragung gehörenden GrafStat-Dateien) auf alle Rechner, an denen Daten eingegeben werden sollen.

Um eine zügige und möglichst reibungslose Computerarbeit sicherzustellen, erscheint es angeraten, die theoretische Instruktion und die praktische Anwendung nicht in zwei getrennte Einzelstunden auseinander zu reißen. Daher sind nötigenfalls Umlegungen im Stundenplan vorzunehmen, damit für das anstehende Arbeitsprogramm eine geschlossene Blockstunde zur Verfügung steht. Natürlich kann die Eingabe von Umfragedaten nur dann geschehen, wenn der Rücklauf der Fragebögen bereits eingesetzt hat. Sollte das nicht der Fall sein - etwa weil die Einweisung in die Computerarbeit und die Umfrage teilweise parallel verlaufen - so sollte dennoch nicht auf eine enge Verknüpfung von Instruktion und Anwendung verzichtet werden. In diesem Fall sollte von Lehrerseite zur praktischen Übung ein Satz von Fragebögen mit fiktiven Daten vorbereitet werden, die von den Schülerinnen und Schülern in den Computer eingegeben, vielleicht auch schon bearbeitet werden können.

Wie werden die Daten zusammengefügt?

Sofern die Dateneingabe in der vorgesehenen Unterrichtszeit nicht abgeschlossen werden kann, erhalten die Schülerinnen und Schüler den Auftrag, den restlichen Teil der Umfragedaten z.B. am Nachmittag in den Computer einzugeben. (Auch zu Hause können Daten eingegeben werden, sofern man GrafStat installiert sowie die Befragungsdatei für die Eingabe kopiert).

Dem Lehrer bzw. der Lehrerin verbleibt anschließend die Aufgabe, die auf USB-Sticks oder ähnlichen Speichermedien von Schülerinnen und Schülern abgespeicherten Daten der einzelnen Arbeitsgruppen mit Hilfe der GrafStat-Funktion "Daten zusammenfügen" zu einer Gesamtdatenmenge zusammenzufassen.

Da für Aufbereitung der Unterrichtsergebnisse noch eine gewisse Zeit benötigt wird, ist es erforderlich, dies bei der Erstellung des Zeitplans zu berücksichtigen.



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