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Baustein 1: Ab in die Rente? Die Überalterung unserer Demokratie | Forschendes Lernen als aktivierendes Unterrichtsprojekt: Alternde Demokratie | bpb.de

Alternde Demokratie Baustein 1: Ab in die Rente? Die Überalterung unserer Demokratie Comics zur Alternden Demokratie Reflexion: Worträtsel Repräsentation-Partizipation-Policy Baustein 2: Alle Macht den Alten? Vergleich: Bundestag - Bevölkerung Das Politikdorf: Wege der kommunalen politischen Partizipation Politische Repräsentation Repräsentation im Bundestagsplenum Info: Repräsentation nach Pitkin Quiz-Varianten zu Repräsentation Baustein 3: Jugend einmal neugierig: Was denken die Älteren? Personensteckbriefe: Wer ist Expertin oder Experte? Info: Aufbau eines Interviews Info: Fragetypen im Interview Info: Sprachlicher Rahmen eines Interviews Reflexion: Umfrage zum durchgeführten Interview Baustein 4: Wem gehört die Zukunft? Szenarien für eine faire Demokratie Quiz zum Thema der Alternden Demokratie Methodenleitfaden zum Positivszenario Übersicht: Konzepte zu politischer Jugendpartizipation Wahlpflicht ab 18 in Australien Wahlalter ab 16 in deutschen Bundesländern Politische Jugend-Paritizipationsgremien Abstimmung zu den Partizipationskonzepten Redaktion

Baustein 1: Ab in die Rente? Die Überalterung unserer Demokratie

Samira Bytyqi Jennifer Wiedemann Philipp Zangl

/ 2 Minuten zu lesen

Jung versus Alt? Gemeinsam einsam? Hier stehen erste Begegnungen mit Herausforderungen einer alternden Gesellschaft im Mittelpunkt und die Frage, was das mit dem demokratischen Miteinander zu tun hat.

(© picture-alliance, CHROMORANGE | MICHAEL BIHLMAYER)

Lernziele

Die Schülerinnen und Schüler...

  • entwickeln ein grundlegendes Verständnis für die alternde Demokratie und die damit verbundenen Problemlagen.

  • analysieren politische Herausforderungen im Kontext des demografischen Wandels.

Orientierung: Comic zur Alternden Demokratie

(Interner Link: Baustein 1, Material 1)

(© Lieselotte Feiner, Uni Augsburg)

Die Schülerinnen und Schüler werden mit dem gesellschaftlichen Problem der Alternden Demokratie konfrontiert und entwickeln auf Grundlage erster Annahmen und Analysen einen forschenden Blick auf das Thema.

So geht's:

  • Die Lernenden lesen die Comic-Darstellung aufmerksam, bearbeiten Sprechblasen und versetzen sich in die Perspektiven der gezeigten Personen.

  • Sie dokumentieren, welche unterschiedlichen Sichtweisen, Sorgen und Hoffnungen sichtbar werden.

  • Differenzierungsangebot: Je nach Bedarf stehen Varianten mit unterschiedlichem Textumfang zur Verfügung.

Untersuchung: Identifizierung und Analyse der Problemfelder

(© picture-alliance, Zoonar | Anastasiia Torianyk)

So geht's:

  • Die ausgefüllten Comics werden verglichen.

  • Analyse: Welche zentralen Probleme, Herausforderungen oder Unterschiede werden in den verschiedenen Varianten sichtbar?

  • Strukturierung anhand von Leitfragen (Worin besteht das Problem? Wer ist betroffen? Welche Positionen sind erkennbar?)


Systematisierung: Einbettung der Probleme in einen größeren Kontext

(© picture-alliance, Zoonar | DANKO N)

So geht's:

  • Gruppen formulieren ihre Problemperspektiven und Anliegen stichwortartig und ordnen sie den jeweiligen Comic-Panels zu.

  • Im Unterrichtsgespräch werden die Gruppenergebnisse präsentiert und diskutiert.

  • Die Lehrkraft moderiert eine systematische Clusterung der Probleme: Partizipation (politische Teilhabe), Repräsentation (politische Vertretung) und Policy (politische Inhalte).

  • Die Schülerinnen und Schüler begründen ihre Zuordnungen und besprechen in einer anschließenden Diskussion: Gibt es Überschneidungen? Welche Probleme sind miteinander verbunden?

  • Kritische Rückkehr zu Vorannahmen: Wie werden erste Vorannahmen der Lernenden durch diese Clusterung bestätigt, differenziert oder verunsichert?

Worträtsel Repräsentation-Partizipation-Policy

(Interner Link: Baustein 1, Material 2)

(© picture-alliance, imageBROKER | Jerome Maurice)

So geht's:

  • Die Schülerinnen und Schüler wählen eine der drei Oberkategorien (Partizipation, Repräsentation oder Policy)

  • Sie erstellen ein Worträtsel, das zentrale Begriffe, Phänomene und Zusammenhänge zu ihrer Kategorie zusammenfasst.

  • Das Rätsel wird mit Begründungen und Beispielen versehen, die zeigen:

    1. Warum dieser Begriff zentral für die Kategorie ist.

    2. Welche Probleme oder Herausforderungen für die Demokratie damit verbunden sind.

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Samira Bytyqi studiert Sozialwissenschaften (B.A.) an der Universität Augsburg und arbeitet im Team "Forschendes Lernen" im Projekt "Alternde Demokratie", Lehrstuhl für Politische Bildung und Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Szukala.

Jennifer Wiedemann studiert Mittelschullehramt an der Universität Augsburg und arbeitet im Team "Forschendes Lernen" im Projekt "Alternde Demokratie", Lehrstuhl für Politische Bildung und Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Szukala.

Philipp Zangl studiert Grundschullehramt an der Universität Augsburg und arbeitet im Team "Forschendes Lernen" im Projekt "Alternde Demokratie", Lehrstuhl für Politische Bildung und Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Szukala.

In der Demokratie entscheiden die Bürger und Bürgerinnen über das Zusammenleben in einem Staat. Sie entscheiden zum Beispiel durch Wahlen und Abstimmungen.

Interner Link: Kompletten Eintrag "Demokratie" lesen

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung/bpb (Hrsg.): einfach POLITIK: Lexikon. Autor/inn/en: D.Meyer, T.Schüller-Ruhl, R.Vock u.a./ Redaktion (verantw.): Wolfram Hilpert (bpb). Bonn: 2022. Lizenz: CC BY-SA 4.0 //

Begriffserklärung Mit „demographischer Wandel“ meint man, dass sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten verändern wird. Dazu tragen die Zuwanderung und Abwanderung von Menschen, die Geburtenzahlen und die Zahl der Todesfälle in einem Land bei.

Auswirkungen Die Folge dieses Wandels für Deutschland ist, dass die Bevölkerung im Durchschnitt älter wird und gleichzeitig die Geburtenrate niedrig ist. Es gibt also mehr alte und weniger junge ...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Demografischer Wandel" lesen

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2026.

[lat.: Teilhabe] Allg.: P. bezeichnet die aktive Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen (Bürger/Bürgertum) bei der Erledigung der gemeinsamen (politischen) Angelegenheiten bzw. der Mitglieder einer Organisation, einer Gruppe, eines Vereins etc. an den gemeinsamen Angelegenheiten.

Spez.: 1) P. bezeichnet die Teilhabe der Bevölkerung am Prozess der politischen Willensbildung (Politische Willensbildung), insb. an Wahlen und Referenden (Volksabstimmung ...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Partizipation" lesen

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

[lat.] R. ist ein politisches Grundelement, nach dem (i. d. R. große) Gruppen von Personen oder Teile der Bevölkerung nicht unmittelbar selbst und nicht ständig, sondern durch gewählte Repräsentanten an politischen (wirtschaftlichen, sozialen) Entscheidungen teilhaben bzw. von diesen vertreten werden (z. B. Bevölkerung und Parlamentsabgeordnete, Verbandsmitglieder und Funktionäre, Aktionäre und Aufsichtsräte). Zu unterscheiden ist, ob die R. mit einem imperativen Mandat (Imperatives ...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Repräsentation" lesen

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

[engl.] Einer von drei Begriffen der englischen Sprache für die unterschiedlichen Aspekte von Politik, die von der modernen Politikwissenschaft auch in DEU übernommen wurden. P. bezeichnet den inhaltlichen (den materiellen) Teil von Politik, wie er im Deutschen üblicherweise durch verschiedene Politikfelder angegeben wird (z. B. Wirtschaftspolitik, Umweltpolitik, Verkehrspolitik).

Policy-Analyse bezeichnet den Teil der politikwissenschaftlichen Forschung, der sich mit den ...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Policy" lesen

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

In der Demokratie entscheiden die Bürger und Bürgerinnen über das Zusammenleben in einem Staat. Sie entscheiden zum Beispiel durch Wahlen und Abstimmungen. Das Wort Demokratie kommt aus der griechischen Sprache. Es bedeutet "Herrschaft des Volkes". Das Volk sind alle Bürger und Bürgerinnen.

Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Demokratie. Durch Wahlen entscheiden die Bürger und Bürgerinnen, wer im Staat bestimmen darf. Bürger und Bürgerinnen können sich einmischen ...

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Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung/bpb (Hrsg.): einfach POLITIK: Lexikon. Autor/inn/en: D.Meyer, T.Schüller-Ruhl, R.Vock u.a./ Redaktion (verantw.): Wolfram Hilpert (bpb). Bonn: 2022. Lizenz: CC BY-SA 4.0 //

Begriffserklärung Mit „demographischer Wandel“ meint man, dass sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten verändern wird. Dazu tragen die Zuwanderung und Abwanderung von Menschen, die Geburtenzahlen und die Zahl der Todesfälle in einem Land bei.

Auswirkungen Die Folge dieses Wandels für Deutschland ist, dass die Bevölkerung im Durchschnitt älter wird und gleichzeitig die Geburtenrate niedrig ist. Es gibt also mehr alte und weniger junge ...

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[lat.: Teilhabe] Allg.: P. bezeichnet die aktive Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen (Bürger/Bürgertum) bei der Erledigung der gemeinsamen (politischen) Angelegenheiten bzw. der Mitglieder einer Organisation, einer Gruppe, eines Vereins etc. an den gemeinsamen Angelegenheiten.

Spez.: 1) P. bezeichnet die Teilhabe der Bevölkerung am Prozess der politischen Willensbildung (Politische Willensbildung), insb. an Wahlen und Referenden (Volksabstimmung ...

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[lat.] R. ist ein politisches Grundelement, nach dem (i. d. R. große) Gruppen von Personen oder Teile der Bevölkerung nicht unmittelbar selbst und nicht ständig, sondern durch gewählte Repräsentanten an politischen (wirtschaftlichen, sozialen) Entscheidungen teilhaben bzw. von diesen vertreten werden (z. B. Bevölkerung und Parlamentsabgeordnete, Verbandsmitglieder und Funktionäre, Aktionäre und Aufsichtsräte). Zu unterscheiden ist, ob die R. mit einem imperativen Mandat (Imperatives ...

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Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

[engl.] Einer von drei Begriffen der englischen Sprache für die unterschiedlichen Aspekte von Politik, die von der modernen Politikwissenschaft auch in DEU übernommen wurden. P. bezeichnet den inhaltlichen (den materiellen) Teil von Politik, wie er im Deutschen üblicherweise durch verschiedene Politikfelder angegeben wird (z. B. Wirtschaftspolitik, Umweltpolitik, Verkehrspolitik).

Policy-Analyse bezeichnet den Teil der politikwissenschaftlichen Forschung, der sich mit den ...

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Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.