Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler...
analysieren alternative Ansätze politischer Repräsentation und Partizipation junger Menschen und entwickeln diese in Form positiver Szenarien weiter.
hinterfragen Chancen und Herausforderungen der verschiedenen Ansätze kritisch.
Einführung ins Thema und die Szenario-Methode
(© Sarah Pucher, Uni Augsburg)
(© Sarah Pucher, Uni Augsburg)
Problemidentifikation:
Mithilfe eines
Forschungsmethode Szenario:
Die Lernenden erhalten einen
Forschungsphase: Untersuchung von Materialien zu politischer Jugendpartizipation
(© picture-alliance/dpa, Sina Schuldt)
(© picture-alliance/dpa, Sina Schuldt)
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Materialien zu ausgewählten Konzepten politischer
Zur Auswahl stehen folgende Themen:
Digitale Version:
Analoge Version:
Wahlpflicht ab 18 in Australien (Download PDF)
Wahlalter ab 16 in deutschen Bundesländern ( Download PDF)
Jugend-Partizipationsgremien (Download PDF)
Die Bearbeitung der verschiedenen Themen wird an Gruppen verteilt. Die Gruppen arbeiten zentrale Argumente, Zielsetzungen und Wirkungsannahmen heraus und halten ihre Ergebnisse fest.
Digital: Die Ergebnisse werden mit Hilfe eines digitalen Tools wie das für den Bildungseinsatz kostenlose OpenSource Tool Conceptboard festgehalten.
Entwicklung der Szenarios
Auf Grundlage der Analyse der Materialien zu den unterschiedlichen Beteiligungsformen entwickeln die Schülerinnen und Schüler in Gruppen ein positives Zukunftsszenario. Die Lernenden denken ihre Formen der Beteiligung weiter, indem sie unter anderem eine
Ausweitung auf andere politische Ebenen,
die Übertragung erfolgreicher internationaler Beispiele auf Deutschland sowie
zusätzliche Einflussmöglichkeiten junger Menschen
berücksichtigen. Daraufhin diskutieren sie innerhalb der Gruppe Chancen und Herausforderungen ihres Konzeptes für junge Menschen und für die Gesellschaft insgesamt. Abschließend gestalten die Schülerinnen und Schüler ein Plakat mit den wichtigsten Informationen zu ihrem positiven Szenario.
Präsentation und Urteilsbildung
Präsentation:
(© picture-alliance/dpa, Carsten Rehder)
(© picture-alliance/dpa, Carsten Rehder)
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Szenarien in einem Gallery Walk. Anschließend diskutieren die Lernenden die unterschiedlichen Konzepte. Dabei berücksichtigen sie Kriterien wie
Wirksamkeit,
Umsetzbarkeit sowie
mögliche positive und negative Folgen.
Zudem beziehen sie sich explizit auf die Unterscheidung zwischen deskriptiver und substantieller Repräsentation.
Urteilsbildung:
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die vorgestellten Konzepte individuell. In einer Interner Link: digitalen Abstimmung bringen sie ihre persönliche Einschätzung zum Ausdruck und reflektieren, welches Konzept sie unter Abwägung der diskutierten Kriterien für am überzeugendsten halten.
Alternativ: analoge Abstimmung im Klassenzimmer.