Themen Mediathek Shop Lernen Veranstaltungen kurz&knapp Die bpb Meine Merkliste Geteilte Merkliste PDF oder EPUB erstellen Mehr Artikel im

Baustein 4: Wem gehört die Zukunft? Szenarien für eine Verjüngung der Demokratie | Forschendes Lernen: Alternde Demokratie | bpb.de

Alternde Demokratie Baustein 1: Ab in die Rente? Die Überalterung unserer Demokratie Comics zur Alternden Demokratie Reflexion: Worträtsel Repräsentation-Partizipation-Policy Baustein 2: Alle Macht den Alten? Vergleich: Bundestag - Bevölkerung Das Politikdorf: Wege der kommunalen politischen Partizipation Politische Repräsentation Repräsentation im Bundestagsplenum Info: Repräsentation nach Pitkin Quiz-Varianten zu Repräsentation Baustein 3: Jugend einmal neugierig: Was denken die Älteren? Personensteckbriefe: Wer ist Expertin oder Experte? Info: Aufbau eines Interviews Info: Fragetypen im Interview Info: Sprachlicher Rahmen eines Interviews Reflexion: Umfrage zum durchgeführten Interview Baustein 4: Wem gehört die Zukunft? Szenarien für eine faire Demokratie Quiz zum Thema der Alternden Demokratie Methodenleitfaden zum Positivszenario Übersicht: Konzepte zu politischer Jugendpartizipation Wahlpflicht ab 18 in Australien Wahlalter ab 16 in deutschen Bundesländern Politische Jugend-Paritizipationsgremien Abstimmung zu den Partizipationskonzepten Redaktion

Baustein 4: Wem gehört die Zukunft? Szenarien für eine Verjüngung der Demokratie

Samira Bytyqi Jennifer Wiedemann Philipp Zangl

/ 2 Minuten zu lesen

Wie können junge Perspektiven mehr Raum und Gewicht bekommen?

(© picture-alliance, IPON | Stefan Boness)

Lernziele

Die Schülerinnen und Schüler...

  • analysieren alternative Ansätze politischer Repräsentation und Partizipation junger Menschen und entwickeln diese in Form positiver Szenarien weiter.

  • hinterfragen Chancen und Herausforderungen der verschiedenen Ansätze kritisch.

Einführung ins Thema und die Szenario-Methode

(© Sarah Pucher, Uni Augsburg)

Problemidentifikation:

Mithilfe eines Interner Link: Quiz (Interner Link: PDF) mit Lösungsblatt (Interner Link: PDF) erkennen die Schülerinnen und Schüler problematische Phänomene der politischen Partizipation und Repräsentation in Bezug auf die Rolle junger Menschen in politischen Prozessen.

Forschungsmethode Szenario:

Die Lernenden erhalten einen Interner Link: Methodenleitfaden (Interner Link: PDF) zur Szenario-Methode und halten erste Gedanken fest. Der Leitfaden führt in Zielsetzung, Ablauf und Anforderungen der Methode ein und bereitet die Schülerinnen und Schüler darauf vor, politische Zukunftsentwürfe systematisch und begründet zu entwickeln.

Forschungsphase: Untersuchung von Materialien zu politischer Jugendpartizipation

(© picture-alliance/dpa, Sina Schuldt)

Interner Link: (Übersicht über das Material)

Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Materialien zu ausgewählten Konzepten politischer Beteiligung junger Menschen.

Zur Auswahl stehen folgende Themen:

Digitale Version:

Analoge Version:

  • Wahlpflicht ab 18 in Australien (Download PDF)

  • Wahlalter ab 16 in deutschen Bundesländern ( Download PDF)

  • Jugend-Partizipationsgremien (Download PDF)

Die Bearbeitung der verschiedenen Themen wird an Gruppen verteilt. Die Gruppen arbeiten zentrale Argumente, Zielsetzungen und Wirkungsannahmen heraus und halten ihre Ergebnisse fest.

Digital: Die Ergebnisse werden mit Hilfe eines digitalen Tools wie das für den Bildungseinsatz kostenlose OpenSource Tool Conceptboard festgehalten.

Entwicklung der Szenarios

Auf Grundlage der Analyse der Materialien zu den unterschiedlichen Beteiligungsformen entwickeln die Schülerinnen und Schüler in Gruppen ein positives Zukunftsszenario. Die Lernenden denken ihre Formen der Beteiligung weiter, indem sie unter anderem eine

  • Ausweitung auf andere politische Ebenen,

  • die Übertragung erfolgreicher internationaler Beispiele auf Deutschland sowie

  • zusätzliche Einflussmöglichkeiten junger Menschen

berücksichtigen. Daraufhin diskutieren sie innerhalb der Gruppe Chancen und Herausforderungen ihres Konzeptes für junge Menschen und für die Gesellschaft insgesamt. Abschließend gestalten die Schülerinnen und Schüler ein Plakat mit den wichtigsten Informationen zu ihrem positiven Szenario.

Präsentation und Urteilsbildung

Präsentation:

(© picture-alliance/dpa, Carsten Rehder)

Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Szenarien in einem Gallery Walk. Anschließend diskutieren die Lernenden die unterschiedlichen Konzepte. Dabei berücksichtigen sie Kriterien wie

  • Wirksamkeit,

  • Umsetzbarkeit sowie

  • mögliche positive und negative Folgen.

Zudem beziehen sie sich explizit auf die Unterscheidung zwischen deskriptiver und substantieller Repräsentation.

Urteilsbildung:

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die vorgestellten Konzepte individuell. In einer Interner Link: digitalen Abstimmung bringen sie ihre persönliche Einschätzung zum Ausdruck und reflektieren, welches Konzept sie unter Abwägung der diskutierten Kriterien für am überzeugendsten halten.

Alternativ: analoge Abstimmung im Klassenzimmer.

Weitere Inhalte

Weitere Inhalte

Planspiel / Simulation

Partizipationsmöglichkeiten auf lokaler Ebene

Auf kommunaler Ebene gibt es vielfältige Möglichkeiten zur direkten Demokratie und politischen Partizipation: Zum einen wird in fast jeder Kommune der Gemeinderat und der/die Bürgermeister/-in…

Aus Politik und Zeitgeschichte

Wer dazu gehört und gehört wird

Zwar gibt es in Deutschland viel jugendliches Engagement und eine große Vielfalt an Vereinen und Bewegungen, aber es gibt auch Teilhabehürden und strukturelle Ausschlussmechanismen. Anders als bei…

Themenblätter im Unterricht
0,00 €

Vergessene Jugend?

0,00 €
  • Pdf

Die deutsche Gesellschaft altert so schnell wie keine zweite in Europa, junge Menschen geraten dabei häufig in den Hintergrund. Wie kann ihre politische Repräsentation gestärkt werden?

  • Pdf
GrafStat

Comics zur Alternden Demokratie

Schülerinnen und Schüler werden mithilfe eines Comics in das Thema der alternden Demokratie hineingeführt. Dieser zeigt die unterschiedlichen Perspektiven einer älteren und einer jüngeren Person…

GrafStat

Das Politikdorf

Die Schule ist marode. Du willst etwas daran ändern - aber wie wirst du dich entscheiden?

Samira Bytyqi studiert Sozialwissenschaften (B.A.) an der Universität Augsburg und arbeitet im Team "Forschendes Lernen" im Projekt "Alternde Demokratie", Lehrstuhl für Politische Bildung und Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Szukala.

Jennifer Wiedemann studiert Mittelschullehramt an der Universität Augsburg und arbeitet im Team "Forschendes Lernen" im Projekt "Alternde Demokratie", Lehrstuhl für Politische Bildung und Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Szukala.

Philipp Zangl studiert Grundschullehramt an der Universität Augsburg und arbeitet im Team "Forschendes Lernen" im Projekt "Alternde Demokratie", Lehrstuhl für Politische Bildung und Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Szukala.

Kinder formulieren auf dem Kindergipfel 2002 ihre Forderungen an die Politik. Beteiligt werden, mitmachen „Da will ich aber mitentscheiden!“ Den Satz kennt ihr alle – zum Beispiel wenn es darum geht, wohin der Ausflug mit euren Eltern am Wochenende geht. Oder ihr wollt euch beteiligen, wenn beschlossen wird, welches Thema das Schulfest hat. Bei Diskussionen mitzumachen und an Entscheidungen beteiligt zu werden, das nennt man „partizipieren“ oder „Partizipation". In vielen Bereichen ...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Partizipation/Beteiligung" lesen

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2026.

Kinder formulieren auf dem Kindergipfel 2002 ihre Forderungen an die Politik. Beteiligt werden, mitmachen „Da will ich aber mitentscheiden!“ Den Satz kennt ihr alle – zum Beispiel wenn es darum geht, wohin der Ausflug mit euren Eltern am Wochenende geht. Oder ihr wollt euch beteiligen, wenn beschlossen wird, welches Thema das Schulfest hat. Bei Diskussionen mitzumachen und an Entscheidungen beteiligt zu werden, das nennt man „partizipieren“ oder „Partizipation". In vielen Bereichen ...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Partizipation/Beteiligung" lesen

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2026.