Bildung im digitalen Wandel

Nina Heinrich am 04.02.2021

Bildungshacks: Tipps für den digitalen Distanzunterricht

Wie übertrage ich den Unterricht oder den Workshop ins Digitale? Welche Methoden gibt es, um Gruppenarbeit auch beim Distanzunterricht interaktiv zu gestalten? Bildungsexpertin Nele Hirsch und Medienpädagogin Kristin Narr geben Tipps für den digitalen Unterricht auf Distanz.

Filli Montag beantwortet gemeinsam mit Expertinnen und Experten Fragen rund um zeitgemäße Bildung - praxisnah und verständlich. (© 2021 Bundeszentrale für politische Bildung)

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Über unsere Interviewpartnerinnen

Nele Hirsch ist Bildungswissenschaftlerin mit dem Fokus auf Lernen unter den Bedingungen der Digitalität. In dem von ihr gegründeten eBildungslabor unterstützt sie Bildungsakteure von Schule bis zur Erwachsenenbildung bei der Umsetzung zeitgemäßer Bildung. Nele twittert via @ebildungslabor und bloggt auf ebildungslabor.de.

Kristin Narr ist Medienpädagogin und forscht zu ePartizipation und Open Education. Einer ihrer Themenschwerpunkte ist das Lernen mit digitalen Medien. Sie erarbeitet Formen, Konzepte und Methoden, um junge Menschen möglichst früh an der digitalisierten Gesellschaft zu beteiligen. Infos zu ihren Workshop- und Vortragsangeboten gibt es auf ihrer Seite kristin-narr.de.

Über Bildungshacks

Im neuen Werkstatt-Format dreht sich alles um digitale und zeitgemäße Lehrmethoden in der Schule und der außerschulischen Bildung. Jeden Monat beantwortet Filli Montag gemeinsam mit Expertinnen und Experten Fragen der Werkstatt-Community – praxisnah und verständlich.

Creative Commons License

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-SA 4.0 - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International" veröffentlicht.
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Kommentare anderer Nutzer

Sandra | 10.02.2021 um 16:22 [Antworten]

schöner Einstieg

Vielen Dank für dieses erste Video! Schöner Einstieg, bin gespannt auf weitere Folgen.

U | 10.02.2021 um 16:42 [Antworten]

Skamel

Danke, diese Tools sind nützlich. Aber wie stellen sich die beiden Fachfrauen denn digitalen Unterricht vor, der weder in Projektarbeit läuft sondern in Fächern, noch sich ausschließlich an dem orientieren kann, was den SuS sowieso Spaß macht sondern am Curriculum? Liebe Leute, das sind schöne Ideen, aber für Schule wirklich nicht hilfreich - grundsätzlich ist es wahrscheinlich besser, die Fachleute wissen, wie Schule wirklich funktioniert...

Thomas Schmied | 10.02.2021 um 16:47 [Antworten]

Apps zum kollaborativen Unterricht

Danke, dass sie sich dem Thema Apps im Unterricht annehmen. Ich vermisse aber die Hinweise auf datenschutzkonformen Einsatz von Apps im Unterricht.
Die KollegInnen setzen nach ihren Empfehlungen die genannten Apps ein und benutzen Apps, die Serverstandorte in den USA haben, also bei übermittlung personenbezogener Daten nicht DSGVO konform sind, u.a.m. . Gerade auf einer Seite des bpb.de erwarte ich doch auch diese Hinweise, worauf zu achten ist!
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Schmied

Peter Paechnatz KI Manager | 10.02.2021 um 17:07 [Antworten]

Tipps für den medialen Unterricht

Was auffällt, dass alle Tips von Nele Hirsch und Kirstin Narr auch ohne den Einsatz von digitalen Medien bekannt und richtig waren.

Projektunterricht, aktives Mitgestalten, adressatengerechte und aktuelle Themen der Lernzielgruppen etc.

Wenn Lehrerinnen und Lehrer das alles im Präsensunterricht ablehnen oder ignorieren, dann machen die das auch nicht im digitalen Unterricht.

Ohne eine andere Haltung zum Lernen und zur Kollaboration lassen sich die medialen und digitalen Möglichkeiten nicht realisieren.

Im Sinne der Old School eigene sich die digitalen Medien auch für eine Fortführung der Frontalbetankung.

Diesen Zusammenhang zwischen Haltung und Lehren habe ich vermisst. Es wäre vermessen, den Einsatz der Digitalisierung mit modernen Unterrichtsmethoden gleichzusetzen.

Gruß Peter Pächnatz
Online Coach, Trainer & Zertifizierter KI Manager Bitcom

Gymnasiallehrerin aus NRW | 10.02.2021 um 17:16 [Antworten]

Echte Enttäuschung

Guten Abend,
ich habe mir jetzt wirklich etwas von den Tipps versprochen...
Offener und individuell gestalteter Unterricht für 250-300 SuS, Projektlernen von Unterrichtsinhalten, die SuS interessieren kurz vorm Abitur, Entzerrung von Ritualen und Gewohnheiten Stundenplan, selbstständiges Arbeiten mit SuS, die darauf nicht vorbereitet, z.T. sehr unmotiviert und auch hilflos sind?
Nette Ideen, aber das hat sehr wenig mit unserem Regelschulsystem zu tun. Hört sich eher nach reformpädagogischen Konzepten an, die ich im Übrigen sehr schätze.
Besonders junge SuS brauchen Struktur und Verbindlichkeit, strenge Vorgaben und Lehrpläne ermöglichen nur indirekt freie Themenwahlen, individuelle Projektarbeit, d.h. Beratung und ständige individuelle Rückmeldungen aus der Ferne übersteigen meine eigenen Kapazitäten. Besonders SuS, die wenige individuelle und soziale Ressourcen haben, können nicht selbstständig arbeiten. Und es liegt ganz bestimmt nicht nur an mangelnde Endgeräte und Netzwerke. Zudem kommt noch, dass bei Krankheit eine Unterrichtsvertretung gar nicht vorgesehen ist.
Da merkt man mal wieder, dass es Experten gibt, die nicht im Geringsten erahnen, wie anstrengend und frustrierend das Distanzlernen für SuS und LuL ist und weit entfernt von der Realität sind.
Besonders die Abiturienten werden vom System im Stich gelassen!

Samuel | 10.02.2021 um 17:21 [Antworten]

wenig hilfreich

Wir befinden uns im Februar 2021. Wenn ich als Lehrer bis jetzt noch nichts von etherpad oder padlet gehört haben sollte, dann ist mir mit eurem Video, denke ich, auch nicht mehr zu helfen. Was waren denn nun die tollen "hacks"? Mit den tools sei "viel möglich", man solle die Schüler/innen mit interessanten Themen "abholen" Statistiken des RKI, euer Ernst? und individuell auf sie eingehen. Naja, ein wenig mehr hatte ich da schon erwartet.

Elmar Mellwig | 10.02.2021 um 17:21 [Antworten]

Bildungshacks

Das war selbst für 5 Minuten sehr mager.

Etherpad habe ich schon ausprobiert.
Einen Kurzvergleich der drei Portale hätten Sie schon machen können.

Freundliche Grüße
E.M.

J. Moehrke | 10.02.2021 um 17:23 [Antworten]

Bildungshacks

Ich denke, das kurze Format bietet Chancen für erste Informationen. Als Lehrkraft fühle ich mich allerdings auch durch das eingesetzte Duzen ein bisschen wie ein Schüler vor einem Lernvideo. Ich verstehe nicht, warum digitale Medien einfache Grundsätze der Kommunikation zwischen erwachsenen Menschen außer Kraft setzen sollten. Vielleicht können Sie es mir ja erklären. Viel Erfolg weiterhin.

Oliver Nöldeke | 10.02.2021 um 19:38 [Antworten]

Bildungshacks: Tipps für den digitalen Distanzunterricht 4.2.2

Wunderbar: Hier wird eine Unterrichtsauffassung vertreten: Produktion und Kollaboration ist wichtiger als das Ergebnis. - In der Unterrichtspraxis und den Prüfugnen stehen aber nach wie vor die sachlich richtigen und - v.a. in höheren Stufen - komplexen Ergebnisse im Vordergrund. - Insofern kannich mit dem wohlmeinenden video nichts anfangen. PS: Ich unterrichte an einer Schule, die ab Klasse 6/7 zu 100% digital ausgestattet ist und auch über eine funktionierende Plattformm verfügt.

Ingrid | 11.02.2021 um 06:38 [Antworten]

digitale Tipps

Danke für die digitalen Bildungstipps. Ich werde das Etherpad gleich mal fürs digitale Arbeiten ausprobieren.

Hättet Ihr Tipps, mit welchem Programm, man die Schüler*innen am besten booksnaps anfertigen lassen kann? Das heißt Textstellen aus einer Lektüre auswählen und kommentieren in ansprechender, Lernplakat-ähnlicher Form?

Thomas Mayr | 11.02.2021 um 08:08 [Antworten]

Adressat des Angebots

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für das grundsätzlich ansprechende Angebot. Die Sprache stört mich allerdings. Mag sein, dass ich da zu konservativ bin. Vom Sprachduktus her identifiziere ich dieses Angebot eher eines an Schüler*innen, nicht aber an Lehrer*innen gerichtet.
Beste Grüße

Thomas Mayr
Regensburg

Frau W. | 11.02.2021 um 18:45 [Antworten]

Gutes Format für Webtools

Genau die richtige Länge für etwas wesentliche Information. Und frische Ideenansätze noch einmal über die allgemeinen Möglichkeiten nach zu denken. Weiter so! Ich bin gespannt auf weitere Folgen. Erreichen mich diese weiterhin über den BPB-Newsletter? Oder muss ich mich aktiv auf die Seite begeben?

Michael Duhr | 16.02.2021 um 12:57 [Antworten]

Sinn der Videohäppchen?

Sehr geehrte Damen und Herren der "Werkstatt-Redaktion",
auch mir erschließt sich nicht Sinn und flapsige Form Ihres Tuns im Auftrag der von mir hochgeachteten Bundeszentrale.

Zum nervigen Duzen und Denglischen haben Vorschreiber schon genug gesagt. Wir sind ja hier nicht in einem skandinavischem Möbelhaus.

Die momentane Fernunterrichtssituation ist pure Not! Für Schülerinnen und Schülerl, die z.T. mit mehreren Geschwistern in einem Zimmer sitzen, oder deren privatwirtschaftlich organisierte Internetverbindung nicht funktioniert. Aber auch für Lehreinnen und Lehrer, die versuchen den Laden zusammen zu halten. Beide beteiligte Gruppen sind inzwischen Opfer von Hackerangriffen, die in virtuelle "Klassenräume" eindringen und stören, den Kindern Angst machen und Bilder und Worte so abgreifen, dass die technischen Möglichkeiten Ton- und Bildübertragung abgeschaltet werden.

Nicht nur in der Industrie hat man in den letzten Monaten gemerkt, dass sich gutes Arbeiten und Motivation nicht wirklich ohne Training, Gewöhnung etc. in Fernkommunikation verlegen lassen.
Ihr Vorschlag der Auflösung der 45-Minuten-Stunden mag ja vermeintlich dolle progressiv und bildungsemanzipatorisch klingen, es zerstört noch mehr bisherige Strukturen, die fast alle Beteiligten sehr vermissen und das stärkt nicht die Menschen.
Daneben: Es gibt in allen Ländern erst einmal gesetzliche Vorgaben Lehrpläne, Schulgesetze zu erfüllen, die der jetzigen Notsituation meist noch nicht gerecht werden.
A propos Gesetze: Während anderswo Lehrende wirklich loslegen können, die Welt ihren Schülern mit digitalen Medien nahezubringen Sachen klären, müssen deutsche Lehrerinnen und Lehrer erst einmal Hauptseminare in Medienrecht belegen, damit sie mit der Verwendung der falschen BY-CC-Lizenz nicht - poinitiert gesagt - "mit einem Bein im Gefängnis stehen".
Da erwarte ich mir Hilfe der Digitalexperten der Bundeszentrale: offene Angebote von Inhalten, die jederzeit in Plattformen, Dateien didaktisch weiter benutzt werden können. Das beinhaltet auch die weiter gehende politische Arbeit in dieser für Lehrende sehr viel verhindernden Gemengelage als politisches Schwergewicht Bundeszentrale.

gute Grüße,

P.S.: Nicht alle, die Twitter und Instagramm u.ältere Sozialmedienplattformen nicht benutzen wollen/ können, haben die falsche Haltung in dieser Zeit.


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