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Die Organisation der AfD

Frank Decker

/ 7 Minuten zu lesen

Innerparteiliche Konflikte und die Radikalisierung prägen die AfD. Organisatorisch profitiert sie von ihrer hohen Mobilisierungskraft in sozialen Medien.

Björn Höcke, Partei- und Fraktionsvorsitzender der AfD in Thüringen. Höcke war einer der Initiatoren des nationalistisch-rechtsextremen Zusammenschlusses "Der Flügel" in der AfD. (© picture-alliance/dpa, Sebastian Kahnert)

Flügelkämpfe und erodierende Abgrenzung zum Rechtsextremismus

Wie viele rechtspopulistische Parteien verbindet die AfD parlamentarische Arbeit mit einer „bewegungsorientierten“ Strategie (Schroeder / Weßels 2019). Dieses Spannungsverhältnis spiegelt sich teilweise auch in den beiden ideologischen Strömungen der Partei und ihrem Verhältnis wider. Das Nebeneinander macht einen Großteil der organisatorischen Stärke der Partei aus, birgt aber zugleich ein erhebliches Potenzial für Konflikte, die sich in der Vergangenheit etwa im Umgang mit den Pegida-Demonstrationen oder der Teilnahme von AfD-Mitgliedern und -Funktionären an den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen entluden.

Hinter den Auseinandersetzungen stand und steht das für rechtspopulistische oder -konservative Parteien hierzulande notorische Problem der Abgrenzung zum Rechtsextremismus. Der entsprechende Unvereinbarkeitsbeschluss in der Satzung wurde in den Parteigliederungen der AfD von Beginn an unterschiedlich gehandhabt und führte in fast allen Landesverbänden zu organisatorischen Verwerfungen und einer Dauerüberlastung der Schiedsgerichte. Im Bundesvorstand entzündete sich der Streit vor allem an den Bemühungen um einen Ausschluss Björn Höckes, der auch am Widerstand von Alexander Gauland scheiterte. Das Damoklesschwert der nachrichtendienstlichen Beobachtung und Überwachung verstärkte gerade im „bürgerlichen“ Teil der Partei die Sorge vor einem weiteren Reputationsverlust, wenn zum Beispiel Beamte wegen ihrer Mitgliedschaft Sanktionen fürchten müssten. Die zunehmende Radikalisierung sorgte auch daher immer wieder für eine organisatorische Schwächung dieses bürgerlichen Teils – auch durch prominente Austritte wie den von Jörg Meuthen 2022.

Verschärft wurden die Organisationsprobleme durch die natürlichen Geburtswehen einer im raschen Aufbau begriffenen Partei, deren Mitglieder und Funktionäre nur zum Teil über politische Vorerfahrungen verfügten. Hinzu kommt, dass das bundesdeutsche Parteienrecht alle Parteien zu einem demokratischen Aufbau ihrer Organisation verpflichtet. Die Parteiführungen können diesen Teilhabeansprüchen der Basis also nicht einfach ausweichen. Für die AfD gilt das umso mehr, als sie das von ihr selbst propagierte plebiszitäre Demokratieverständnis konsequenterweise auch in der eigenen Organisation gelten lassen muss. Die vorgegebene Institutionalisierung der Partei erklärt zugleich, warum der AfD die für andere Vertreter des europäischen Rechtspopulismus typischen Merkmale einer „charismatischen“ Partei fehlen; von ihren früheren und derzeitigen Führungsfiguren kommt allenfalls Höcke dem Bild eines charismatischen Anführers nahe.

Doppelspitzen in Partei und Fraktion

Das höchste Organ der AfD ist der einmal im Jahr stattfindende Bundesparteitag, der sich aus 600 von den Landesverbänden entsandten Delegierten und den Mitgliedern des Bundesvorstandes zusammensetzt. Als „kleiner Parteitag“, der bei Bedarf einberufen werden kann, fungiert ein aus 50 Vertretern der Landesverbände sowie fünf Vorstandsmitgliedern bestehender Konvent. Der Bundesvorstand, dem die Leitung der Partei obliegt, wird vom Bundesparteitag für zwei Jahre gewählt. Ihm gehören laut Satzung ein oder zwei gleichberechtigte Sprecher, drei stellvertretende Sprecher, der Schatzmeister und sein Stellvertreter, der Schriftführer, weitere sechs Mitglieder sowie der Ehrenvorsitzende (seit 2019 Alexander Gauland) an.

Stärker ausgeprägt als bei den anderen Parteien sind bei der AfD die direktdemokratischen Verfahren. Hier führt sie regelmäßig Mitgliederbefragungen zu Sachthemen und Programmen durch oder lässt Mitgliederversammlungen anstelle der Delegiertenparteitage treten. So wurden zum Beispiel die Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2021 – Alice Weidel und Tino Chrupalla – durch eine Online-Befragung bestimmt, an der knapp die Hälfte der Mitglieder teilnahmen. Mit der Doppelspitze in Partei und Fraktion übernimmt die Bundespartei ein Organisationselement, das in der Bundesrepublik bisher nur von den linken Parteien – Grüne und Linke – bekannt war. Es dient in erster Linie dazu, unterschiedliche parteiinterne Strömungen einzubinden. Das durch diese Machtstruktur bedingte Fehlen eines „strategischen Zentrums“ erwies sich seit dem Einzug in den Bundestag als zunehmendes Problem. Während sich die Parteisprecher und Mitglieder des Bundesvorstandes aufgrund des Richtungsstreits gegenseitig lähmten, wuchs unter den Abgeordneten die Unzufriedenheit mit dem konzeptionslos wirkenden und wenig effizienten Agieren von Weidel und Gauland bzw. später Chrupalla an der Fraktionsspitze.

Innerparteiliche Konflikte und internationale Vernetzung

Die personellen und Richtungskonflikte in der AfD führen immer wieder zu Spannungen zwischen der Bundesorganisation und den Landesverbänden (Hensel u.a. 2017: 13 ff.). Durch Austritte bzw. Ausschlüsse verlor die Partei 2019 bzw. 2020 in drei Landesparlamenten (Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein) ihren Fraktionsstatus. In Bremen scheiterte 2023 sogar der Wahlantritt an der Spaltung des Landesverbandes. Auch in den meisten anderen Landesverbänden der alten Bundesrepublik sind die Vorstände und Abgeordneten oft tief zerstritten und dadurch nur begrenzt handlungs- und sprechfähig.

Innerhalb der Partei lassen sich grob drei Strömungen unterscheiden: eine wirtschaftsliberale, eine nationalkonservative und eine nationalistisch-rechtsextreme. Letztere schloss sich bis zu dessen Auflösung im April 2020 – allerdings nur informell – im „Flügel“ zusammen. Ihm konnten etwa ein Drittel der Mitglieder und Funktionäre als Unterstützer zugerechnet werden. Zwischen den Strömungen gibt es manche personelle Überschneidungen. So pflegte zum Beispiel Gauland – der bis zum Rückzug von seinen Ämtern wichtigste Exponent der nationalkonservativen Strömung – ein entspanntes Verhältnis zu den Flügel-Vertretern, während Beatrix von Storch, die derzeit führende Repräsentantin, zugleich dezidiert wirtschaftsliberale Positionen einnimmt. Dasselbe gilt für Alice Weidel, deren Positionen an alle drei Richtungen anschlussfähig sind. Ihre Sympathieerklärung für den wegen seiner radikal-libertären Ansichten berüchtigten Elon Musk stieß in Teilen der Partei jedoch auf Befremden (Lewandowsky 2025: 175 ff.).

Die Machtverhältnisse in der AfD haben sich seit 2013 sukzessive zugunsten der rechtsextremen Kräfte verschoben. Sie verfügen heute im Bundesvorstand und unter den Parteitagsdelegierten über eine Mehrheit. Dazu trug auch die Junge Alternative (JA) bei. Als Verein nicht direkt in die AfD integriert, stand die Jugendorganisation ideologisch soweit rechts von der Mutterpartei, dass sie aus Sorge vor einem Verbot 2025 aufgelöst und durch eine neue Jugendorganisation abgelöst wurde. Die „Generation Deutschland“ weist mit ihrer Vorgängerin große personelle und inhaltliche Übereinstimmungen auf. Die Radikalisierung der AfD lässt sich zugleich an den Verbindungen ablesen, die sie zu weiteren rechtsextremen Organisationen unterhält. Hervorzuheben sind dabei zum einen die Identitäre Bewegung, deren Anführer Martin Sellner eine Schlüsselrolle bei dem Potsdamer Geheimtreffen spielte, zum anderen das Institut für Staatspolitik um den Publizisten Götz Kubitschek, einem „Vordenker“ der Neuen Rechten.

Auf der internationalen Ebene pflegt die AfD seit ihrer Gründung enge und vielfältige Kontakte zur Russischen Föderation, die als mögliche Einfallstore der Spionage von den Behörden mit Sorge registriert und von den anderen Parteien entsprechend heftig kritisiert werden (Arzheimer 2024: 213 ff.). 2024 suchte sie zugleich die Nähe zu Donald Trumps MAGA-Bewegung („Make America Great Again“), die sich im Gegenzug mit der Unterstützung der AfD im Bundestagswahlkampf revanchierte. Auf der europäischen Ebene geriet die enge Vernetzung der AfD mit ihren rechtspopulistischen und rechtsextremen Schwesterparteien dagegen im Vorfeld der Europawahl 2024 ins Wanken. Hatte sie im Europaparlament seit 2019 mit dem französischen Rassemblement National, der italienischen Lega und der FPÖ in einer gemeinsamen Fraktion gesessen, lehnte Marine Le Pen eine weitere Zusammenarbeit mit den Deutschen in der neuen Wahlperiode ab, weil sie deren Positionen als zu radikal empfand. Rechts von den „Patrioten für Europa“, denen sich nach der Wahl auch die Fidesz-Partei Viktor Orbáns anschloss, bilden die 15 AfD-Abgeordneten zusammen mit 12 weiteren, überwiegend mittelosteuropäischen Vertretern seither die eigenständige Fraktion „Europa der Souveränen Nationen“.

Gehörten der AfD Ende 2019 knapp 35.000 Mitglieder an, waren es Ende 2021 nur noch 30.000. Seither ist die Mitgliederzahl kräftig – auf über 55.000 Ende 2024 – gestiegen, was bezogen auf den Wähleranteil aber weiterhin unter den Werten der anderen Parteien liegt. 72 Prozent der Mitglieder stammen aus den westlichen Bundesländern; dies entspricht im Vergleich zum Wähleranteil (70 Prozent) einer nur geringfügig höheren Mitgliederdichte. Der Frauenanteil bleibt mit 21,4 Prozent der niedrigste unter allen Bundestagsparteien und wird lediglich von der dort nicht mehr vertretenen FDP unterboten. Noch geringer ist er in der Bundestagsfraktion (12 Prozent). Bei den Altersgruppen sind die mittleren Jahrgänge (zwischen 36 und 64 Jahren) überrepräsentiert.

Die im Vergleich zu den anderen Parteien eher geringe Mitgliederzahl schadet der AfD finanziell kaum, da sie seit der Gründungsphase über üppige Spendeneinnahmen verfügt, die zum Teil aus anonymen Quellen auch aus dem Ausland stammen. Dadurch geriet die AfD regelmäßig in Konflikt mit dem Parteiengesetz und in Auseinandersetzung mit der Bundestagsverwaltung. Darüber hinaus kann die AfD infolge der kontinuierlichen Wahlerfolge auf erhebliche Mittel der staatlichen Politikfinanzierung zurückgreifen. Die Einrichtung einer parteinahen Stiftung musste sie mehrmals vertagen; erst 2018 gelang es ihr, sich auf ein inhaltliches Konzept bzw. einen Träger zu verständigen, woraufhin sie die 2017 gegründete Desiderius-Erasmus-Stiftung anerkannte. Von staatlichen Finanzierungsmitteln blieb diese aber auch nach der Bundestagswahl 2025 weiter ausgeschlossen, wogegen sie weiterhin gerichtlich vorgehen möchte.

Hohe Reichweite in sozialen Medien und Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen

Einen großen Teil ihrer Organisations- und Kampagnenstärke verdankt die AfD der Wähleransprache über die sozialen Netzwerke (Hillje 2022). Damit kann sie nicht nur die ihr betont kritisch begegnenden herkömmlichen Medien, sondern auch die fehlende Unterstützung aus der Zivilgesellschaft (Gewerkschaften und Kirchen) umgehen und deren Vertreter gleichzeitig als Teil des „Establishments“ brandmarken. Allerdings sind die Versuche, insbesondere im gewerkschaftlichen Umfeld stärker Fuß zu fassen, unübersehbar. Parallel dazu werden die bereits bestehenden zivilgesellschaftlichen Vereinigungen und Aktionsformen im rechten Milieu, die – von den Burschenschaften bis zu den Vertriebenenverbänden – zum Teil eine lange Tradition aufweisen, sowie gemeinnützige Vereine und Stiftungen im Bereich der politischen Bildung genutzt, um die rechtspopulistischen und -extremistischen Narrative in der Gesellschaft zu verbreiten. Neben der von der früheren CDU-Politikern Erika Steinbach geleiteten Desiderius-Erasmus-Stiftung sind hier zum Beispiel das „Europäische Institut für Klima & Energie“, die „Erich und Erna Kronauer -Stiftung“ (seit 2022 mit verändertem Zweck unter dem Dach der Deutschen Stiftung Denkmalschutz), die „Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung“ oder die Kampagnenorganisation CitizenGo zu nennen (Schroeder / Trömmer 2021).

Um in den sozialen Medien Aufmerksamkeit zu generieren, setzt die AfD auf bewusste politische Provokationen. Von den Twitter-Einträgen zur Bundestagswahl 2017 beschäftigte sich fast jeder dritte mit ihr. Darunter befanden sich zu einem kleineren Teil automatisierte Inhalte, sogenannte Social Bots. Gemessen an ihren Followerzahlen war die Präsenz der Partei in den wichtigsten sozialen Netzwerken – X (vormals Twitter), Facebook, Instagram, YouTube und TikTok – Anfang 2024 fast doppelt so hoch wie bei den an zweiter Stelle platzierten Grünen. Auch im Bundestagswahlkampf 2025 hatte die AfD als Partei und mit ihren Kandidaten auf den klassischen Plattformen (X und Facebook) bei den Interaktionen (shares, likes und Kommentare) deutlich höhere Interaktionszahlen als ihre Konkurrenten, während sie sich auf den reichweitestärkeren und vor allem unter den jüngeren Wählern beliebten Plattformen Instagram und TikTok nur der Linken geschlagen geben musste.

Quellen / Literatur

  • Arzheimer, Kai (2024), Die AfD und Russland, in: Uwe Backes u.a. (Hg.), Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 36. Jg., S. 203–216.

  • Best, Volker u.a. (2023), Demokratievertrauen in Krisenzeiten. Wie blicken die Menschen in Deutschland auf Politik, Institutionen und Gesellschaft?, Bonn (Friedrich-Ebert-Stiftung).

  • Decker, Frank (2016), Die „Alternative für Deutschland“ aus der vergleichenden Sicht der Parteienforschung, in: Alexander Häusler (Hg.), Die Alternative für Deutschland, Wiesbaden, S. 7–23.

  • Decker, Frank / Fedor Ruhose (2021), Der Einfluss der AfD auf die deutsche Koalitionslandschaft: Problem oder Chance für die etablierten Parteien?, in: Zeitschrift für Politik 68 (2), S. 123–144.

  • Decker, Oliver u.a., Hg. (2024), Vereint im Ressentiment. Autoritäre Dynamiken und rechtsextreme Einstellungen, Gießen (Leipziger Autoritarismus Studie 2024).

  • Diermeier, Matthias u.a. (2025), Rechtsaußen-Erstarken in Deutschland: Implikationen für den Wirtschaftsstandort, Köln (Institut der deutschen Wirtschaft).

  • Hafeneger, Benno u.a. (2018), AfD in Parlamenten. Themen, Strategien, Akteure, Frankfurt a.M.

  • Heinze, Anna-Sophie (2023), Die AfD im Wahljahr 2021: Etablierung trotz Radikalisierung?, in: Uwe Jun / Oskar Niedermayer (Hg.), Die Parteien nach der Bundestagswahl 2021, Wiesbaden, S. 181-200.

  • Hensel, Alexander u.a. (2017), Die AfD vor der Bundestagswahl 2017. Vom Protest zur parlamentarischen Opposition, Frankfurt a.M. (Otto Brenner Stiftung, Arbeitsheft 91).

  • Hensel, Alexander (2025), AfD: Radikale auf dem Weg zur Mäßigung? Zur Strategiedebatte in der Partei und ihrem Vorfeld, in: Demokratiedialog 16, S. 54-62.

  • Hillje, Johannes (2022), Das „Wir“ der AfD. Kommunikation und kollektive Identität im Rechtspopulismus, Frankfurt a.M.

  • Kemper, Andreas (2014), Keimzelle der Nation? Familien- und geschlechterpolitische Positionen der AfD – eine Expertise, Berlin (Friedrich-Ebert-Stiftung).

  • Kienholz, Eva (2024), Eine kurze der AfD. Von der Eurokritik zum Remigrationsskandal, Hamburg.

  • Kraske, Michael / Dirk Laabs (2024), Angriff auf Deutschland. Die schleichende Machtergreifung der AfD, München.

  • Lewandowsky, Marcel (2025), Alternative für Deutschland (AfD), in: Frank Decker / Viola Neu (Hg.), Handbuch der deutschen Parteien, 4. Aufl., Wiesbaden, S. 163–179.

  • Niedermayer, Oskar (2015), Eine neue Konkurrentin im Parteiensystem? Die Alternative für Deutschland, in: ders. (Hg.), Die Parteien nach der Bundestagswahl 2013, Wiesbaden, S. 175–207.

  • Ruhose, Fedor (2023), Rechtspopulismus in der Opposition. Die AfD-Fraktion im Bundestag (2017 – 2021), Frankfurt a.M.

  • Schroeder, Wolfgang / Markus Trömmer, Hg. (2021), Rechtspopulismus, Zivilgesellschaft, Demokratie, Bonn.

  • Schroeder, Wolfgang / Bernhard Weßels, Hg. (2019), Smarte Spalter. Die AfD zwischen Bewegung und Parlament, Bonn.

Fussnoten

Lizenz

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 4.0 - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International" veröffentlicht. Autor/-in: Frank Decker für bpb.de

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Nach Hochzeiten der Mitgliedergewinnung entwickelten sich die Mitgliederzahlen der Parteien unterschiedlich. Nach der Wiedervereinigung verloren viele Parteien mehr oder minder stark an Mitgliedern.

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In allen Parteien sind Frauen, Jüngere und Personen mit niedriger Bildung unterrepräsentiert - im Gegensatz zu Personen mit höherer Bildung sowie Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst.

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Die Parteien beziehen sich bei der Mitgliederrekrutierung auf unterschiedliche Teile der Bevölkerung. Zwischen Parteien und Bundesländern unterscheidet sich die Rekrutierungsfähigkeit beträchtlich.

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Staatliche Parteienfinanzierung

Für das Jahr 2021 erhielten 20 Parteien Mittel aus der staatlichen Parteienfinanzierung. Von den insgesamt festgesetzten 200 Mio. Euro entfielen 192,7 Mio. Euro auf die acht Bundestagsparteien

Prof. Dr. Frank Decker lehrt und forscht am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Parteien, westliche Regierungssysteme und Rechtspopulismus im internationalen Vergleich.