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Dokumentation: Ministerium für Digitalisierung: Programm der integrierten Informatisierung des Staates | Polen-Analysen | bpb.de

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Oktober 2025 Immigration (16.09.2025) Analyse: Migrationspolitik in Polen – wo sind wir und wohin gehen wir? Statistik: Anzahl der Personen, die an der polnisch-belarusischen Grenze um humanitäre Hilfe gebeten haben, 7.11.2021 bis 1.6.2025 Umfragen: Einstellungen zu Geflüchteten im europäischen Vergleich Chronik: 2. bis 15. September 2025 Polen nach den Präsidentschaftswahlen 2025 (02.09.2025) Analyse: Die innenpolitische Situation in Polen nach den Präsidentschaftswahlen 2025 Dokumentation: Ansprache des Regierungschefs Donald Tusk nach der Präsidentschaftswahl 2025 Dokumentation: Rede des Präsidenten der Republik Polen Karol Nawrocki nach seiner Vereidigung vor der Nationalversammlung, 2025 Dokumentation: Präsident Karol Nawrocki über die Beziehungen zu Deutschland Umfragen: Parteipräferenzen und Einstellungen zu Präsident Karol Nawrocki Chronik: 8. Juli bis 1. September 2025 Die polnische EU-Ratspräsidentschaft (08.07.2025) Analyse: Die polnische EU-Ratspräsidentschaft zwischen multilateralen Krisen und polnischen Präsidentschaftswahlen Dokumentation: Online-Portal der polnischen EU-Ratspräsidentschaft: Die Erfolge der polnischen Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union Dokumentation: Online-Portal der polnischen EU-Ratspräsidentschaft: Erfolge im Bereich der äußeren Sicherheit Chronik: 17. Juni bis 7. Juli 2025 Polens Wirtschaft - Erfolge und Herausforderungen (17.06.2025) Analyse: Schnelle Entwicklung, brüchige Fundamente? Kondition, Chancen und Herausforderungen der polnischen Wirtschaft Statistik: Daten zum BIP-Wachstum und Warenhandel Chronik: 10. bis 16. Juni 2025 Die Beziehungen zwischen Polen und den USA / Die polnischen Präsidentenwahlen (10.06.2025) Analyse: Die polnisch-US-amerikanischen Beziehungen nach einem halben Jahr der Trump-Administration Umfragen: Umfragen zu den polnisch-amerikanischen Beziehungen und US-Präsident Donald Trump Kommentar: Karol Nawrocki wird der nächste polnische Präsident: Was sind die Konsequenzen? Chronik: 20. Mai bis 9. Juni 2025 Die polnische Migrationspolitik (15.04.2025) Analyse: Die polnische Migrationspolitik am Scheideweg Dokumentation: Kontrolle wiedergewinnen, Sicherheit garantieren. Die Migrationsstrategie der Regierung Statistik: Anträge auf Internationalen Schutz in Polen Chronik: 1. bis 14. April 2025 Zum Verhältnis von Kirche und Staat (01.04.2025) Analyse: Kirche und Staat entflechten? Zum Stand von kirchenbezogenen Reformvorhaben der Regierungskoalition in Polen Dokumentation: Gesundheitserziehung – Brief des Netzwerkes SOS dla Edukacji an Ministerpräsident Donald Tusk (Januar 2025) Umfragen: Meinungen zum Religionsunterricht Umfragen: Meinungen zur Abtreibungsdebatte Chronik: 18. bis 31. März 2025 Das polnische Rentensystem (18.03.2025) Analyse: Das Rentensystem in Polen – Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft Statistik: Indizes zum polnischen Rentensystem Chronik: 4. bis 17. März 2025 Der Präsidentschaftswahlkampf 2025 (04.03.2025) Analyse: Showdown in Warschau: Was bei den polnischen Präsidentschaftswahlen auf dem Spiel steht Umfragen: Die Unterstützung für die Präsidentschaftskandidaten im ersten und zweiten Wahlgang Chronik: 18. Februar bis 3. März 2025 Polen und Ukrainer - die Wahrnehmung nach drei Jahren russischem Angriffskrieg (18.02.2025) Analyse: Die gegenseitige Wahrnehmung von Polen und Ukrainern. 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Dokumentation: Ministerium für Digitalisierung: Programm der integrierten Informatisierung des Staates Polen-Analysen Nr. 312

/ 3 Minuten zu lesen

Um die digitale Transformation der polnischen Wirtschaft zu fördern, unterstützt die Regierung die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.

Glasfaserbündel in einem Serverschrank. (© picture-alliance/dpa, Sebastian Gollnow)

Herausgeber der Länderanalysen

Die Polen-Analysen werden von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien, dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) gGmbH gemeinsam herausgegeben. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veröffentlicht die Analysen als Lizenzausgabe.

Die Regierung hat das neue „Programm der integrierten Informatisierung des Staates“ (Program Zintegrowanej Informatyzacji Państwa) beschlossen.

Die systemischen Veränderungen ganzer Wirtschaftszweige, die auf neuen digitalen Technologien basieren und Daten in digitaler Form als Schubkraft nutzen, sind der Wesenskern der sich vollziehenden digitalen Transformation. Der Rückhalt der Wirtschaft in digitalen Technologien sowie das größere Engagement des Staates und der Unternehmer für die digitale Transformation können eine deutliche wirtschaftliche Beschleunigung bewirken sowie die Entwicklungsunterschiede gegenüber den wirtschaftlich am stärksten entwickelten Ländern Europas verringern.

Eine besondere Aufgabe steht in diesem Kontext vor der öffentlichen Verwaltung. Ihre Digitalisierung kann ein wesentlicher Faktor für die Erhöhung der Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der polnischen Wirtschaft sein, da die Effektivität der Dienstleistungen und die Unterstützung der Bürger steigen.

Wir setzen uns die weitere Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und die Optimierung des staatlichen Funktionierens durch die Nutzung digitaler Technologien zum Ziel und gehen davon aus, dass die Realisierung des Programms der integrierten Informatisierung des Staates dazu beitragen wird, die Qualität der Kommunikation zwischen Bürgern und anderen Interessenten und der öffentlichen Verwaltung zu erhöhen. Es wurden gesonderte Ziele formuliert, die im Rahmen von drei Interventionsrichtungen realisiert werden:

  1. Reorientierung der öffentlichen Verwaltung auf Dienstleistungen, die sich auf die Bedarfe der Bürger beziehen,

  2. Implementierung horizontaler Instrumente, die die Tätigkeit der öffentlichen Verwaltung unterstützen,

  3. Entwicklung der digitalen Kompetenzen der Bürger, Verwaltungsangestellten und Spezialisten der Informations- und Kommunikationstechnologie.

Die Tätigkeiten des Staates werden sowohl die dauerhafte Anhebung der Qualität von e-Dienstleistungen umfassen als auch den erleichterten Zugang zu ihnen […]. Das Ziel des Programms der integrierten Informatisierung des Staates zu erreichen wird nur im Falle einer schrittweisen Anpassung der staatlichen Rechtsordnung an die Herausforderungen, die die Technologie birgt, sowie an die schnellen Veränderungen in diesem Bereich möglich sein. […]

Gleichzeitig werden die Maßnahmen für den Aufbau moderner und universeller Lösungen für die internen Bereiche der öffentlichen Verwaltung (Backoffice) fortgesetzt. Die Ergebnisse dieser Maßnahmen werden die realen Bedarfe der Verwaltung unterstützen und dazu dienen, dass ein effektiver und sicherer Informationsaustausch erreicht und die Vereinheitlichung der Arbeitsabläufe unterstützt wird. So wird dazu beigetragen, dass eine hohe Qualität bei der Datenverarbeitung erreicht wird, die unerlässlich für die Realisierung der Dienstleistungen für den Bürger ist. Die Maßnahmen haben auch Einfluss darauf, dass die öffentliche Verwaltung effektiver funktioniert und sich die Kosten für die Realisierung der Dienstleistungen senken. Das Programm setzt somit auf die Fortsetzung der Maßnahmen zur Zentralisierung der Verwaltung mittels teleinformatischer Infrastruktur sowie zur Integration der Ressourcen, die in den Händen des Staates liegen. […]

Gleichzeitig erlaubt die durchgeführte breit gefächerte digitale Bildung u. a., dass die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft wächst (indem die digitalen Kompetenzen der Spezialisten der Informations- und Kommunikationstechnologie verbessert werden), dass die Nutzung der e-Dienstleistungen maximiert wird (indem die Bürger auf ihre Nutzung vorbereitet werden) sowie dass die Zugänglichkeit der öffentlichen Verwaltung größer wird (indem die Angestellten der öffentlichen Verwaltung auf die Implementierung technologischer Lösungen vorbereitet werden). Ein langfristiger Effekt der Maßnahmen in diesem Bereich wird sein, dass die Bürger eine aktive Haltung gegenüber digitalen Technologien entwickeln.

[…]

Es wird davon ausgegangen, dass infolge der umgesetzten Maßnahmen der polnische Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologie, mit Unterstützung öffentlicher Institutionen, in der Lage sein wird, mit den europäischen und globalen Märkten zu konkurrieren. Die Realisierung der gesetzten Ziele wird sich auswirken als

    schnellere wirtschaftliche Entwicklung des Landes durch Schaffung entsprechender Konditionen zur Nutzung des Potentials digitaler Technologien;
  • Verbesserung der Beziehung zwischen Staat und Bürger dank der Einführung eines personalisierten und ausdifferenzierten Kontaktes mit den Behörden;

  • Erhöhung der Effektivität der öffentlichen Verwaltung;

  • bessere Nutzung der Daten im öffentlichen und im privaten Sektor sowie Entwicklung der Techniken und Befähigungen, Daten in der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft zu nutzen;

  • Vergrößerung des digitalen Bewusstseins und der Entwicklung der digitalen Kompetenzen, die es ermöglichen, einen sicheren und effektiven Nutzen aus der Entwicklung der Technologien und der Kommunikationsmedien zu ziehen.

Übersetzung aus dem Polnischen. Silke Plate

Quelle: Ministerstwo Cyfryzacji [Ministerium für Digitalisierung]: Program Zintegrowanej Informatyzacji Państwa [Programm der integrierten Informatisierung des Staates]. Erstveröffentlichung: 27.08.2018; letzte Veränderung: 25.11.2020. Externer Link: https://www.gov.pl/web/cyfryzacja/program-zintegrowanej-informatyzacji-panstwa (abgerufen am 01.06.2023).

Fussnoten

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