Symbolbild gemalte Menschen mit Smartphones

Politik

Chinas Präsident Xi Jinping besucht das Zuhause eines Dorfbewohners im Dorf Desheng im Norden Chinas.

Thomas Heberer

Rolle und Verständnis des chinesischen Staates

Thomas Heberer, Universität Duisburg-Essen, gibt in seinem Kommentar einen Einblick in die chinesische Staatslogik. Er spricht sich für ein besseres Verständnis und den gemeinsamen Dialog aus, denn nur mit China seien globale Probleme wie etwa der Klimawandel lösbar.

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Eine Luftaufnahme zeigt Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag der Kommunistischen Partei Chinas. Tausende Bewohner/-innen der Stadt Yuncheng zelebrieren mit riesigen Flaggen und Bannern.

Nele Noesselt

100 Jahre KPCh –
Inszenierung einer Erfolgsgeschichte

Im Juli 2021 feiert die Kommunistische Partei Chinas ihr 100-jähriges Bestehen. Ausstellungen, Gemälde und Fernsehserien visualisieren die partei-offizielle Erfolgsgeschichte, die eine glorreiche Zukunft Chinas als Weltmacht in greifbare Nähe rückt.

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Willkommenszeremonie anlässlich der Rückkehr der 37. Marine-Geleitflotte in den Hafen von Zhanjiang am 29.06.2021 nach einer Mission im Golf von Aden und vor der Küste Somalias.

Saskia Hieber

Chinas Sicherheitspolitik

Bei seinen Nachbarländern verfolgt China seine Interessen vehement, auf weltpolitischer Bühne ist die Volksrepublik zurückhaltender. Tatsächlich aber entwickelt sich China von einer Wirtschaftsmacht zu einem globalen Investor und einer politischen und militärischen Supermacht mit Präsenzambitionen im Weltraum und in Richtung beider Pole.

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Vier Bildschirme zeigen Xi Jinping, Charles Michel, Angela Merkel und Ursula Von Der Leyen.

Eberhard Sandschneider

Chinas Außenpolitik – wie umgehen mit dem selbstbewussten Riesen?

Wie umgehen mit Chinas gewachsener Bedeutung auf globaler Ebene? Eberhard Sandschneider, Freie Universität Berlin, rät zu Pragmatismus. In seinem Kommentar legt er auch dar, was Entscheidungsträger/-innen oft daran hindert, China multidimensional und ganz ohne Angst zu sehen.

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Der größte Saal in der Großen Halle des Volkes am Tiananmen-Platz in Peking fasst mehr als 10 000 Personen. Er ist Schauplatz der KPC-Parteitage und des Nationalen
Volkskongresses, der jährlichen Parlamentssitzung. Beginn des 19. Parteitages am 18. Oktober 2017

Sebastian Heilmann

Charakteristika des politischen Systems

Die Kommunistische Partei und ihre Funktionäre dominieren das politische Leben auf allen Ebenen des stark zentralistisch organisierten "Parteistaates". Politische Oppositionsbewegungen werden unterdrückt und ihre Vertreter strafrechtlich verfolgt. Derweil hat die Macht des Staatspräsidenten Xi Jinping, die mit einem gesteigerten Personenkult einhergeht, einen neuen Höhepunkt erreicht.

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Chinas Staatschef Xi Jinping bei einem Besuch in Guangdong

Kerry Brown

Chinas Staatschef Xi Jinping

Seit 2012 steht Xi Jinping an der Spitze Chinas. Wer ist der Mann und wie verändert seine Politik das bevölkerungsreichste Land der Welt? Ein Portrait.

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Exil-Tibeter/-innen bei einem Protest in in Erinnerung an den Aufstand der Tibeter von 1959 in Lhasa.

Konfliktporträts

China - Tibet

Die chinesische Regierung hat auch in der Autonomen Region Tibet (TAR) das Überwachungssystem mithilfe von digitalen Datenbanken und engmaschiger sozialer Kontrolle weiter ausgebaut. Im Namen der Armutsbekämpfung hat Peking ein straff organisiertes "Berufsausbildungs- und Arbeitstransferprogramm" mit festen Quoten initiiert.

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Uiguren und Sympathisant/-innen demonstrieren gegen die Unterdrückung der Uiguren durch die chinesische Regierung.

Konfliktporträts

China - Xinjiang

Um Autonomiebestrebungen im Keim zu ersticken, hat die chinesische Regierung in der Region Xinjiang ein flächendeckendes Überwachungs- und Internierungssystem eingerichtet. Peking verteidigt diese Maßnahmen als notwendig für die Bekämpfung extremistischer Tendenzen.

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Der chinesische Premierminister Wen Jiabao gestikuliert bei einer Eröffnungsrede, um die Gäste auf der Jahrestagung der New Champions "The Summer Davos" vom World Economic Forum am Dalian World Expo Center in Dalian in der Provinz Liaoning zu begrüßen.

Petra Kolonko

Wen Jiabao

Als politischer Überlebenskünstler wird Wen Jiabao gerne bezeichnet. Mit seinem ausgeprägten Machtgespür ist es dem Ministerpräsidenten Chinas gelungen, selbst die blutige Niederschlagung der Studentenproteste am Platz des Himmlischen Friedens zu überstehen. Er präsentiert sich zugleich volksnah und weiß, seine Auftritte medienwirksam zu inszenieren.

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Ying Huang

Werte oder Interessen? Maximen deutscher und europäischer Chinapolitik

Der Balanceakt zwischen Werte- und Interessenpolitik ist die wichtigste Leitlinie der deutschen und europäischen Chinapolitik. Doch wie soll die Balance mit Blick auf die zunehmende wirtschaftliche und strategische Bedeutung Chinas auf der Weltbühne erreicht werden?

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Militärparade zum 60ten Jahrestag der Volksrepublik China.

Kai Filipiak

Das Militär der Volksrepublik China

Die Volksbefreiungsarmee befindet sich mitten im Umbruch. Das Politbüro arbeitet eifrig daran, das Militär zu modernisieren. Im Vergleich zu anderen Staaten wie den USA gibt China jedoch viel weniger Geld für seine Soldaten aus. Man fördert lieber den wirtschaftlichen Aufschwung.

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Ein Passant in Shanghai vor der Kurstafel einer Sicherheitsfirma.

Dirk Schmidt

China und die internationale Finanzkrise

Im Zuge der weltweiten Finanzkrise galt China als überaus verwundbar gegenüber einer starken Rezession. Mittlerweile macht die Volksrepublik wieder Schlagzeilen mit Wachstumsraten, die zu den höchsten zählen. Wie stark ist das Land also wirklich von der globalen Krise betroffen?

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Der Potala-Palast in Lhasa, 1938.

Thomas Heberer

Die Komplexität der Tibetfrage

Schon immer ist Tibet ein Spielball unterschiedlicher Weltmächte gewesen – von Großbritannien über Russland bis hin zur Volksrepublik China. Die Forderungen des Dalai Lama und der tibetischen Exil-Regierung nach mehr Autonomie oder gar Unabhängigkeit sind bislang allerdings von keinem Erfolg gekrönt, wie historische Stationen belegen.

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Aus Politik und Zeitgeschichte

China(kompetenz)

In der Debatte, auf welchen Grundlagen eine strategische deutsche und europäische Chinapolitik aufbauen sollte, ist "Chinakompetenz" ein verbreitetes Schlagwort geworden. Dass es mehr davon braucht, darauf können sich viele einigen. Doch welche Fähigkeiten und Fertigkeiten sind notwendig, um zu einem realistischen und differenzierten Bild des gegenwärtigen Chinas zu kommen?

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Zahlen und Fakten

Europa - EU-USA-China

Im Jahr 2017 lebten in China 1,4 Milliarden Menschen, weit mehr als in den USA oder der Europäischen Union. In der EU, den USA und China hat sich die Altersstruktur der Bevölkerung deutlich verändert und wird dies auch in Zukunft tun. Der Film zeigt die wichtigsten Zahlen zur EU, den USA und China aus dem Angebot "Zahlen und Fakten: Europa".

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