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Zwischen Ausnahmezustand und Integration Die Beschulung ukrainischer Lernender in Zeiten des Krieges

Philine Janus

/ 9 Minuten zu lesen

Die Ukraine versucht ihr Schulsystem trotz der großen Herausforderungen des russischen Angriffskriegs aufrechtzuerhalten. In Deutschland wird die Integration ukrainischer Schülerinnen und Schüler in die hiesigen Schulen diskutiert.

Die Fenster und der Eingang des Lyzeums Nr. 28 in Lwiw sind mit Sandsäcken verbarrikadiert. (© Ivan Lozenko)

Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wird auch die Grundlage für Bildung in dem Land stark beeinträchtigt. Ukrainische Familien sind gezwungen, vor Luftangriffen und Gewalt in vom Kriegsgeschehen weniger betroffene Teile der Ukraine oder in andere Länder zu fliehen. Lernende und Lehrende sind über verschiedene Orte und Länder verteilt und oftmals von Kriegs- und Fluchterfahrungen traumatisiert. Schulgebäude sind zerstört oder müssen vor Luftangriffen geschützt werden - die Normalität eines gewohnten Schulalltags liegt in weiter Ferne. Das stellt das ukrainische Bildungssystem und auch das Schulsystem in Deutschland, als ein Aufnahmeland von ukrainischen Schutzsuchenden, vor Herausforderungen.

Bereits seit März 2022 werden in Deutschland zwei nicht immer einfach zu vereinbarende Forderungen diskutiert. Einerseits ist da die Entschlossenheit der Ukraine zur Aufrechterhaltung ihres Bildungssystems trotz des Krieges. Unter anderem durch zahlreiche Angebote von Digitalunterricht besteht das ukrainische Schulangebot weiter. Andererseits hat Deutschland das Ziel, ankommende ukrainische Lernende bestmöglich und auch dauerhaft in das deutsche Bildungssystem zu integrieren. Die Etablierung eines parallelen Schulsystems soll daher vermieden werden. Die Frage, wie beide Forderungen und die damit einhergehenden Bedarfe vereinbar sind, ist in vielerlei Hinsicht noch offen.

Schulunterricht in Zeiten von Krieg

"Das Wichtigste ist, dass die Lernenden in Sicherheit sind. Wenn sie dann auch noch Unterricht bekommen, ist das schon sehr viel!", beschreibt Olena Kovalchuk, Schulleiterin der Deutschen Schule in Kiew, die Situation in der Ukraine.

In Zeiten des Krieges profitiert das ukrainische Bildungssystem von dem während der Corona-Pandemie etablierten digitalen Schulunterricht. In Bezug auf Angebote an digitalen Lernplattformen und die Digitalisierung von Lehrmaterialien und Schulbüchern ist das ukrainische System vergleichsweise fortschrittlich aufgestellt. Dennoch ist die Aufrechterhaltung von Schule im Ausnahmezustand des Krieges für Schulleitungen und Lehrende eine schwierige und mühsame Aufgabe.

Sowohl Olena Kovalchuk als auch Ivan Lozenko, Schulleiter des Lyzeums Nr. 28 in Lwiw, berichten von der Notwendigkeit ständiger Flexibilität und Kompromissbereitschaft. Immer wieder müssten sie als Schulleitungen auf das sich verändernde Kriegsgeschehen eingehen, auf neue Bedarfe und Richtlinien reagieren.

Kovalchuk und Lozenko wirken müde, aber nicht hoffnungslos. Mit großem Engagement kommen sie den neuen Herausforderungen ihres Berufes nach. "Wir haben die Hände nicht in den Schoß gelegt, wir machen etwas. Ich weiß nicht, was wird, aber ich weiß, was jetzt ist und darauf reagieren wir so gut wir können!", sagt Ivan Lozenko.

Die Sicherheitslage aller steht dabei immer an erster Stelle. Viele Lernende und Lehrende sind entweder als Teil einer Binnenmigration in andere (vorrangig westliche) Regionen der Ukraine oder benachbarte europäische Länder geflohen.

Eindrücke aus dem Lyzeum Nr. 28, Lwiw

(© Ivan Lozenko) (© Ivan Lozenko) (© Ivan Lozenko) (© Ivan Lozenko)

Schutzkeller statt Klassenräume

Obwohl in einigen Gegenden der Unterricht vor Ort ganz eingestellt ist, dürfen Schulen in Kiew und Lwiw derzeit unter bestimmten Auflagen öffnen.

In beiden Städten war das Kriegsgeschehen bis vor kurzem ruhig. Die zugelassene Zahl an Lernenden, die am Unterricht vor Ort teilnehmen dürfen, richtet sich dennoch nach Größe und Kapazität der Schutzkeller der Schulgebäude. Es dürfen nur so viele Lernende und Lehrende gleichzeitig in der Schule sein, wie auch im Falle eines Luftangriffes im Keller Schutz finden.

Olena Kavalchuk beschreibt den Schutzkeller ihrer Schule als luxuriös: "Unsere Schule ist sehr gut ausgestattet, wir haben einen wunderschönen Keller. Das liegt daran, dass wir seit Jahren planen, dort ein Musikstudio einzurichten. Jetzt haben wir kleine Ecken zum Entspannen geschaffen, es ist gemütlich und es gibt W-LAN. Jede Klasse hat ihren eigenen Bereich."

In Lwiw gab es in der Woche unseres Interviews nur einen Luftalarm, berichtet Ivan Lozenko: "Wir sind aber bereit, sollte es zu einem Angriff kommen". Im Schulgebäude des Lyzeums Nr.28 befand sich früher ein Kloster. Heute werden die ehemaligen Klosterzellen im Keller als Schutzräume genutzt: "Jede Zelle wird von den Schülerinnen und Schülern geschmückt. Es wurden bereits Schmetterlinge an die Wände geklebt und Ikonen aufgehängt." Bald stehen Prüfungen an, auch diese werden im Schutzkeller durchgeführt.

Olena Kovalchuk und Ivan Lozenko arbeiten wie viele andere Schulleitungen in der Ukraine mit verschiedenen Modellen, um den Schulbetrieb so gut wie möglich weiterzuführen. Ohne die Möglichkeit digitaler Räume wäre das nicht umsetzbar.

Seit Beginn des Schuljahres 2022/23 ist es den Erziehungsberechtigten überlassen, ob und in welcher Form ihre Kinder am Unterricht teilnehmen.

Aber nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch viele Lehrende befinden sich derzeit nicht am Ort ihrer Schulen. So findet Unterricht in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen statt. Mit Lernenden und Lehrenden vor Ort oder auch aus verschiedenen Ländern digital zugeschaltet.

Ukrainische Lernende in Deutschland

Viele ukrainische Familien sind nach Deutschland geflohen. An den allgemein- und berufsbildenden Schulen wurden bis Mitte Oktober ca. 195.000 ukrainische Kinder und Jugendliche aufgenommen, weit weniger als in den Prognosen der Kultusministerkonferenz von Anfang des Jahres 2022 vermutet. Trotzdem stellt auch diese Anzahl an zusätzlichen Schülerinnen und Schülern das deutsche Bildungssystem, insbesondere aufgrund des akuten Mangels an Lehrkräften, auf die Probe.

Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, zieht dennoch eine optimistische Zwischenbilanz. Er bekomme viel positives Feedback, vor allem hinsichtlich einer engagierten Willkommenskultur an den Schulen.

Für Meidinger steht fest: "Für alle Kinder und Jugendliche aus der Ukraine ist die Schule in diesen schwierigen Zeiten von besonderer Bedeutung, denn sie bietet verlässliche Strukturen, ein sicheres Umfeld und einen geregelten Alltag. Viele Lernende haben traumatische Kriegs- und Fluchterfahrungen gemacht oder mussten Familienangehörige in der Ukraine zurücklassen. Schule gibt ihnen die Möglichkeit, sich in einem geschützten Raum mit Gleichaltrigen und mit den Lehrkräften als Vertrauenspersonen auszutauschen." Daher stehen ohne Frage der Schutz und Halt der ukrainischen Lernenden an erster Stelle.

Bei der Eingliederung in den Unterricht spielen die Sprachkenntnisse eine entscheidende Rolle. Das Erlernen der deutschen Sprache ist nicht einfach. Lernenden, die bereits über Deutschkenntnisse verfügen, fällt der Anschluss leichter. Auch muss zwischen den verschiedenen Schulformen unterschieden werden. In den Grundschulen sind die Anforderungen an die deutsche Sprache geringer, die Fachdifferenzierung noch nicht so ausgeprägt. Nicht zuletzt lernen jüngere Kinder spielerischer.

Die Integration in die deutschen Schulen erfolgt in zwei Formen. Ungefähr 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler besuchen sogenannte Interner Link: Willkommens- oder Vorbereitungsklassen (von Regelklassen getrennte Klassenverbände, in denen der Hauptschwerpunkt auf der Sprachförderung liegt). Hier ist der Vorteil, dass auf ein in den Jahren 2015 und 2016 etabliertes System aufgebaut werden kann.

Die andere Hälfte nimmt bereits am Regelunterricht teil. Diese Aufnahme erfolgte im vergangenen Schuljahr in Form eines sogenannten "Gaststatus", das heißt, die ukrainischen Lernenden nahmen noch nicht an Prüfungen teil und wurden nicht benotet.

Ein Spagat zwischen den Bildungssystemen

Neben dem deutschen Bildungsangebot bleiben viele der ukrainischen Lernenden auch weiterhin mit ihren Schulen verbunden.

"Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler nicht verlieren, und die ukrainische Regierung ist daran interessiert, dass die jungen Leute irgendwann zurückkommen", unterstreichen Kovalchuk und Lozenko immer wieder. Der Erhalt des Bildungssystems sei auch deswegen wichtig, weil die ukrainische Bildungslandschaft eng mit der Bewahrung der nationalen Identität zusammenhänge.

Aus diesem Grund bietet das ukrainische Bildungssystem ein weiteres Angebot, das als "Externat" oder "Externe Anmeldung" bezeichnet wird.

Die Schülerinnen und Schüler bleiben an ihren Schulen angemeldet, sind aber für die Erarbeitung des Schulstoffs selbständig verantwortlich. Ihr Lernstand wird lediglich ein Mal im Halbjahr durch Prüfungen kontrolliert. Das bietet ihnen die Möglichkeit, Kontakt zu ihren Schulen zu halten und am Ende des Schuljahres ein Zeugnis zu bekommen. Den Lehrstoff können Schülerinnen und Schüler durch die umfangreichen Angebote digitaler Materialien von staatlichen und privaten Lernplattformen erarbeiten.

So soll Lernenden möglichst viel Flexibilität ermöglicht werden. Sie sollen die Bildungsangebote der Länder, in denen sie Schutz suchen, wahrnehmen und trotzdem Teil des ukrainischen Systems bleiben. Das Angebot der "Externen Anmeldung" setzt viel Eigenverantwortung und Disziplin voraus. Dass das nicht einfach zu schaffen ist, ist auch Olena Kovalchuk bewusst. Trotzdem weiß sie von vielen Schülerinnen und Schülern, die durch dieses Modell gerade in zwei Bildungssystemen lernen.

Heinz-Peter Meidinger berichtet, dass in vielen Schulen eine Einbindung ukrainischer Online-Materialien flankierend zum Regelunterreicht erfolgt: "Es ist ein Spagat, den wir leisten: Einerseits zu ermöglichen, dass die ukrainischen Lernenden ihre Anschlussfähigkeit an das ukrainische Schulsystem behalten und gleichzeitig alle Chancen auf eine Integration in das deutsche Schulsystem bieten."

Er lobt die fortgeschrittene Digitalisierung des ukrainischen Bildungssystems und stellt mit Blick auf Deutschland fest: "Die Ukraine tut sich in diesem Bereich einfacher. Die Lerninhalte sind im ganzen Land angeglichen und somit ist es weniger komplex Onlineplattformen zu unterhalten. Das liegt daran, dass die Ukraine ein zentralistischer Staat ist, in dem es nur drei Schularten gibt: die Primarstufe, die weiterführende Schule bis zur Mittelstufe und der Weg zur Universität, der durch zwei zusätzliche Schuljahre erreicht werden kann."

Viele ukrainische Schülerinnen und Schüler in Deutschland streben weiterhin ukrainische Abschlüsse an. Dies ist insbesondere in den höheren Jahrgangsstufen und Abschlussklassen verständlich. Viele haben die Hoffnung, schon bald in die Ukraine zurückzukehren. Doch derzeit hält der Krieg an. Der damit verbundene Schwebezustand wirke sich teilweise auf das Engagement für den deutschen Unterricht aus, so Meidinger: "Die Motivation der Lernenden zur Integration differiert stark und hängt immer auch mit der jeweiligen Perspektive der Familie der Schülerinnen und Schüler zusammen. Ist es der Plan in Deutschland zu bleiben oder wird bereits die Rückkehr in die Ukraine verhandelt?" Es müsse zwischen der vorübergehenden und dauerhaften Aufnahme unterschieden werden.

Wie viele ukrainische Lernende werden langfristig in Deutschland bleiben?

Komplex wird die Situation in diesem Schuljahr 2022/23. Eine Übergangsphase endet, und die Frage nach einer dauerhaft gelingenden Integration stellt sich nun in der Praxis. Im vergangenen Schuljahr 2022 war das Hauptziel die generelle Ermöglichung eines Anschlusses. Bei der Verteilung und Eingliederung der ukrainischen Lernenden wurde die Frage nach der Langfristigkeit aufgeschoben.

Heinz-Peter Meidinger kritisiert, dass bestehende Hürden von der Politik zu wenig thematisiert würden: "Unter der Hand sagen mir viele Schulleitungen, dass es an den Schulen gut läuft und die ukrainischen Lernenden bestmöglich untergebracht wurden. Wenn es aber um die langfristige Integration, insbesondere unter Auflagen der jeweiligen Schulformen geht, bekomme ich die Rückmeldung, dass viele Lernende nicht dauerhaft in den Jahrgangsstufen, denen sie derzeit provisorisch zugeteilt wurden, bleiben können. Oftmals auch nicht an den jetzigen Schulen."

Das liegt vor allem an den großen sprachlichen Hürden, die die ukrainischen Lernenden zu überwinden haben, und ist am ausgeprägtesten, je weiter man im differenzierten Schulsystem nach oben schaut.

An Gymnasien beispielsweise ist das Erlernen von zwei Fremdsprachen Pflicht. Ukrainische Lernende stehen aber derzeit noch vor der großen Herausforderung Deutsch zu lernen und können dieser Anforderung nicht gerecht werden. Meidinger vermutet daher, dass es im kommenden Schuljahr zu "Nachjustierungen" kommen wird und einige Lernende die Schulform wechseln müssen.

Die Erfolgschancen für eine dauerhaft gelingende Integration in das deutsche Schulsystem lägen Meidinger zufolge am höchsten, wenn zunächst niedrigere Abschlüsse als das Abitur angestrebt würden. Zum Beispiel über duale Ausbildungen, Berufsfachschulen, Fachoberschulen und Berufskollegs. Auch über diesen Weg kann langfristig ein höherer Abschluss erreicht werden, jedoch kleinteiliger und mit mehr Zeit für den Spracherwerb.

Das Dilemma der doppelten Zielsetzung

"Zur Zeit ist alles in Bewegung. Einige fahren weg, andere kommen wieder. Natürlich bleibt die Hoffnung, dass sich alles irgendwann stabilisieren wird", fasst Olena Kovalchuk die Situation treffend zusammen.

Für eine Bilanz zur Integration ukrainischer Schülerinnen und Schüler in das Deutsche Bildungssystem ist es zu früh. Zu komplex die Rechnung mit der Unbekannten des Krieges. Auch in diesem Schuljahr bedarf es des Austarierens der verschiedenen Zielsetzungen zwischen der Eingliederung in den Regelunterricht, der zusätzlichen Förderung in Deutsch und dem Ermöglichen herkunftssprachlichen Unterrichts.

Sowohl auf der ukrainischen als auch auf der deutschen Seite agieren Schulen und Lehrende flexibel und pragmatisch, um den jeweiligen Bedürfnissen der Lernenden nachzukommen - auch wenn die Situation alles andere als einfach ist.

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Philine Janus ist seit August 2022 Redakteurin für werkstatt.bpb.de. Sie studierte Literaturwissenschaft und Soziokulturelle Studien in Berlin und Frankfurt Oder. Nach 2013 arbeitete sie für verschiedene Bildungsträger an Schulen in ganz Berlin, in der Dramaturgie des Berliner Maxim Gorki Theaters und als freie Redakteurin unter anderem für das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG).