Überwachungskamera

Glossar

Vorratsdatenspeicherung

Der Begriff der V. bezeichnet eine rechtlich und politisch umstrittene zeitweilige anlasslose Speicherung von Telefon- und Internetverbindungen durch die Telekommunikationsanbieter. Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung verpflichtet diese, Verbindungsdaten ihrer Kundinnen und Kunden für sechs Monate zu speichern. Die V. soll bei eventuellen polizeilichen Ermittlungen ein Zurückgreifen auf die gespeicherten Daten ermöglichen, um die Ermittlung, Abwehr und Aufklärung von Straftaten zu erleichtern. Durch Urteil des Bundesverfassungsgerichtes wurde die V. im Jahr 2010 außer Kraft gesetzt, da ihre gesetzliche Regelung nicht verfassungskonform war. Als Alternative zur V. wird die Methode "Quick Freeze" diskutiert, die keine umfassende, sondern nur eine verdachtsbezogene Speicherung von Verbindungsdaten im Einzelfall zulässt.



14.06.2012



Krieg, Terror, gewaltsame Konflikte: Internationale Auseinandersetzungen sind allgegenwärtig. Aber auch auf nationalstaatlicher Ebene spielen Konflikte eine zunehmend wichtigere Rolle. Dabei geht es auch und immer wieder um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Seit 2001 verschickt die bpb daher einen täglichen Newsletter mit Beiträgen zu den Folgen von Krieg, Terrorismus und anderen Aspekten der Sicherheitspolitik.

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Aus- und Weiterbildung

Datenbank "Politische Bildung und Polizei"

Gemeinsam mit der Deutschen Hochschule der Polizei sowie der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW sammelt die Bundeszentrale für politische Bildung in dieser Datenbank Aus- und Weiterbildungsangebote der politischen Bildung für die Polizei sowie ihre zuständigen Bildungseinrichtungen.

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