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Einsatzfelder

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Organisierte Misserfolge

Viele Menschen in der DDR hatten das Gefühl einer allwissenden und allmächtigen, aber unsichtbaren Macht ausgeliefert zu sein. Darauf begründete sich die Macht der Stasi, mit Einfluss auf Lebenswege.

Stefan Wolle

/ 6 Minuten zu lesen

Betriebe

Die Stasi mischte sich nicht nur in Fragen der Personalpolitik in die Volkswirtschaft ein. Sie suchte vermeintliche "Schädlinge" und platzierte eigene Mitarbeiter in Schlüsselpositionen.

Reinhard Buthmann

/ 9 Minuten zu lesen

Bezirke: Beispiel Karl-Marx-Stadt

Für die SED war die Stasi das überlebenswichtige "Ohr an der Masse" – insbesondere in den Bezirken. Das MfS sollte Misstände aufklären und "Feindtätigkeit" aufdecken.

Gunter Gerick

/ 8 Minuten zu lesen

Lähmung der Universitäten

Während der Friedlichen Revolution 1989 spielten Hochschulen in der DDR nur eine geringe Rolle. Das hatte seinen Grund. SED und Stasi hatten die Unis "entschärft" und ein Klima der Angst erzeugt.

Prof. Rainer Eckert

/ 14 Minuten zu lesen

Wie das MfS Menschen entführen ließ

Rund 400 Menschen wurden bis Mitte der 1960er Jahre in die DDR entführt oder verschleppt. Täter waren Stasi, KGB und die DDR-Grenzpolizei. Kritiker des SED-Staats sollten aus dem Verkehr gezogen…

Susanne Muhle

/ 13 Minuten zu lesen

Im Visier des Unsichtbaren. Stasi im Film

Welchen Einfluss nahm das MfS auf TV- und Kinofilme, auf die Regie-Ausbildung? Und wie kam die Staatssicherheit selbst in Filmen vor? Welche Filme haben die Stasi lehrreich vermittelt?

Dr. Claus Löser

/ 19 Minuten zu lesen

"Hauptaufgabe" Fluchtverhinderung

Die Sicherung von innerdeutscher Grenze und Berliner Mauer war eine Hauptaufgabe des MfS. U.a. tarnten sich Stasi-Mitarbeiter als Grenz- und Zollangestellte.

Peter Joachim Lapp

/ 6 Minuten zu lesen

Repression durch Stasi-Haft

Ohne gesetzliche Grundlage verfügte das MfS über 17 eigene Untersuchungshaftanstalten, in denen Inhaftierte oft wochenlang isoliert blieben und zermürbt werden sollten.

Johannes Beleites

/ 7 Minuten zu lesen

Verhasster Freiraum Kirche

Ohne das schützende Dach der Kirchen für die Oppositionellen wäre die Friedliche Revolution in der DDR kaum möglich gewesen. Dem MfS gelang es trotz hohem Aufwand nur, Freiräume einzuengen.

Dr. Johannes Beleites

/ 12 Minuten zu lesen

Aktenfunde: Stasi-Funker auf Guantanamo

Die Entwicklung von Abhör- und Überwachungstechnik war ein Spezialgebiet der DDR-Staatssicherheit. 1985 wurde ein Abhör-"Komplex" nahe der US-Basis Guantanamo auf Kuba installiert.

Holger Kulick

/ 6 Minuten zu lesen

Kunst: Erarbeitung strafrechtlich relevanter Beweise

Drei Fallbeispiele zum Verhältnis von Staatssicherheit und Bildenden Künstlern in der DDR zwischen 1964-1982. Erfahrungen der Maler Roger David Servais, Bernhard Heisig und Ralf Kerbach.

Dr. Eckhart J. Gillen

/ 16 Minuten zu lesen

Liquidierte Bücher

Diktaturen lassen Schriftstellern selten Freiraum - außer sie schreiben im Sinne der vorherrschenden Ideologie. Tun sie das nicht, gelten sie schnell als "feindlich" oder als "negativ-dekadent".

Joachim Walther

/ 21 Minuten zu lesen

Kein Indianerspiel

Ließ sich die Stasi auch überlisten? Mühsam, denn jeder Fehler konnte Leben kosten. Ein langjähriger DDR-Korrespondent erinnert sich.

Karl-Heinz Baum

/ 15 Minuten zu lesen

Fluchtwillige im Visier der Stasi: Am Beispiel von Ärzten

Für die Staatssicherheit standen Ärzte unter Generalverdacht, die DDR verlassen zu wollen. Daher wurden sie intensiv ausspioniert. Fluchthelferorganisationen wurden gezielt unterwandert.

Markus Wahl

/ 8 Minuten zu lesen

Vertuschte Gefahr: Die Stasi & Neonazis

Rechtsextremisten in der DDR waren eigentlich undenkbar. Dass es sie dennoch gab, ließ sich in den 1980er Jahren nicht mehr verheimlichen. Wie reagierten SED und Stasi?

Dr. Bernd Wagner

/ 17 Minuten zu lesen

Spione beim Klassenfeind

1989 waren etwa 3.500 Bundesbürger Stasi-Agenten. Wissenschaft, Militär und Technik waren die wichtigsten Spionageziele des MfS. Außerdem ging es um Einflussnahme auf Medien und Politik.

Helmut Müller-Enbergs

/ 12 Minuten zu lesen

Staatsplan "Sieg". Die Stasi im Leistungssport

Staatsdoping gab es auch in der DDR. Leistungssport diente der Propaganda, sollte Aushängeschild des Sozialismus sein. Überwachung, Lenkung, Doping und dessen Vertuschung wurden zu Aufgaben des MfS.

Ines Geipel

/ 10 Minuten zu lesen

1980-1983: Bankrott mit Anlauf

Für die Stasi war die Zahlungsunfähigkeit der DDR bereits Anfang der 1980er Jahre absehbar. Aber das MfS hielt die Erkenntnisse geheim, es befürchtete eine Destabilisierung der DDR.

Hans-Hermann Hertle

/ 13 Minuten zu lesen

"Totalschaden" - Das Finale Grande der DDR-Volkswirtschaft 1989

Wäre es auch ohne den 9. November zum Mauersturz und in der Folge zur Wiedervereinigung gekommen? Darauf weisen mehrere SED- und Stasi-Papiere hin. Die DDR war im Herbst 1989 sehr knapp bei Kasse.

Hans-Hermann Hertle

/ 25 Minuten zu lesen

Zerbrechliche Ware

Die südthüringische Kleinstadt Lauscha gilt als Geburtsstadt von besonders filigranem, gläsernen Weihnachtsschmuck. In der DDR waren die Produkte wichtiges Exportgut und Devisenquelle.

Sascha Münzel

/ 10 Minuten zu lesen

Vom Feind zum Freund? Der CSU-Politiker Franz Josef Strauß

Bundespolitiker, die Kritik an der DDR übten, waren ein besonderes Ziel von DDR-Propaganda und Stasi. Bayerns Ministerpräsident Strauß vermittelte der SED-Führung am Ende einen Milliardenkredit.

Dr. Jochen Staadt

/ 11 Minuten zu lesen

Verschleierte Zwangsarbeit für westliche Firmen

Der SED-Staat hatte kein Interesse daran, die Zwangsarbeit von Häftlingen und Insassen von Jugendwerkhöfen bekannt werden zu lassen. Das MfS half bei der Vertuschung.

Dr. Christian Sachse

/ 7 Minuten zu lesen

Stasi-Dokumente über Nordkorea

Im Stasi-Archiv finden sich zahlreiche Unterlagen über die „Koreanische Demokratische Volksrepublik“, eines sozialistischen Staates nach den Prinzipien des „Kim-il-sungismus“. Ein Blick…

Holger Kulick

/ 6 Minuten zu lesen