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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 | bpb.de

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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN GRÜNE

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Der Landesverband von „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN" (GRÜNE) in Mecklenburg-Vorpommern ist 1993 aus dem Zusammenschluss zweier Parteien hervorgegangen: Der 1980 in Westdeutschland gegründeten „DIE GRÜNEN", die aus dem Protest gegen Umweltzerstörung, Nutzung der Kernenergie und atomare Hochrüstung entstanden, und dem ostdeutschen „BÜNDNIS 90", dessen Wurzeln in der Bürgerrechtsbewegung der DDR von 1989/90 lagen. Die Partei ist seit 1983 im Bundestag vertreten und war zwei Mal, zuletzt von 2021 bis 2025, an einer Bundesregierung beteiligt. In der Politikwissenschaft werden die GRÜNEN dem ökologischen und links-liberalen Spektrum zugeordnet. Programmatisch stehen traditionell Umwelt- und Klimaschutz sowie Friedenspolitik und Gleichstellung im Vordergrund, aktuell rücken verstärkt auch wirtschafts-, sozial- und sicherheitspolitische Fragen in den Fokus. Im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern waren die GRÜNEN als Oppositionspartei bislang von 2011 bis 2016 und erneut seit 2021 vertreten. Ihre höchsten Stimmenanteile erzielen sie in den größeren Städten, insbesondere in Rostock.

Fakten zur Partei

  • Landesvorsitz: Katharina Horn und Ole Krüger*

  • Gründungsjahr Landesverband: 1993*

  • Mitgliederzahl in Mecklenburg-Vorpommern: 1.700*

  • Wahlergebnis 2021: 6,3%

* nach Angaben der Partei

Für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2026 treten die GRÜNEN mit einem Spitzenkandidatenduo, der Bundestagsabgeordneten Claudia Müller und dem Co-Landesvorsitzenden Ole Krüger, an. Im Zentrum ihres Wahlprogramms stehen Klima- und Energiepolitik. Die GRÜNEN wollen Treibhausgasneutralität bis 2035, den Schutz der Ostsee und den beschleunigten Ausbau von Wind- und Solarenergie. Den günstigen Strom aus erneuerbaren Energien wollen sie nutzen, um energieintensive Industrien im Land anzusiedeln. Weitere Themen sind bezahlbarer Wohnraum und kleinere Gruppen in Kitas. Soziale Teilhabe und Gleichstellung ziehen sich als Querschnittsthemen durch das Programm, wie auch der Schutz von Demokratie, Bürgerrechten und Minderheiten. Mit Blick auf das Flächenland betonen die GRÜNEN die Versorgung im ländlichen Raum, etwa bei Gesundheit und Bildung, den landesweiten Ausbau von Bus- und Bahnverkehr sowie regionale Wertschöpfung durch Tourismus und maritime Wirtschaft.

Fussnoten