Das „Bündnis C – Christen für Deutschland“ (Bündnis C) entstand 2015 aus dem Zusammenschluss christlicher Parteien, darunter die „Partei Bibeltreuer Christen“ und „AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie“. Die Partei sieht sich christlichen Grundsätzen und einem biblischen Menschenbild verpflichtet.
Bündnis C stellt insbesondere ein traditionelles Familienbild in den Mittelpunkt ihrer Politik. Eine Abkehr von hergebrachten Geschlechterrollen lehnt die Partei ebenso ab wie die Anerkennung weiterer Geschlechter neben Mann und Frau oder deren Gleichstellung. Traditionelle Familien sollen etwa durch angepasste Arbeitszeiten oder einer Überprüfung jedes Gesetzes zu den Effekten auf Familien gefördert werden. Ein weiteres Kernanliegen ist der Schutz ungeborenen Lebens, der durch ein generelles Abtreibungsverbot umgesetzt werden soll. Bei Landtags-, Europa- oder Bundestagswahlen blieb die Partei bisher unter 0,2 Prozent der Stimmen.
Fakten zur Partei
Landesvorsitz: Christian Hauser*
Gründungsjahr Landesverband: 2015*
Mitgliederzahl in Mecklenburg-Vorpommern: 29*
Wahlergebnis 2021: 0,1%
* nach Angaben der Partei
Im Wahlprogramm für Mecklenburg-Vorpommern 2026 tritt Bündnis C unter anderem dafür ein, dass „Pro-Geburt“-Beratungsstellen gefördert werden sollen. Zudem fordert die Partei die Einführung eines Erziehungsgehalts pro Kind für Eltern bis zu deren Schulbeginn statt Subventionen für beitragsfreie Kita- und Krippenplätze. Daneben sollen Lehrerinnen und Lehrer als Autoritätspersonen in Schulen gestärkt sowie Schöpfungs- und Evolutionslehre in den Schulen gleichbehandelt werden. In der Landwirtschaftspolitik setzt sie sich gegen Monokulturen, für eine artgerechte Tierhaltung, für die Wiedervernässung von Mooren als CO2-Speicher und für den Ausbau der Waldflächen ein. Im Bereich der Inneren Sicherheit fordert die Partei u. a. weitere Einstellungen von Polizeikräften und den Schutz jüdischen Lebens.