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„Wir leben Demokratie“ | Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 | bpb.de

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„Wir leben Demokratie“ WLD

Jan Müller

/ 2 Minuten zu lesen

Die Partei „Wir leben Demokratie“ (WLD) wurde im Januar 2026 in Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Sie ging aus der gleichnamigen Wählervereinigung hervor, die nach eigenen Angaben seit 2018 kommunalpolitisch tätig war und bei den letzten Kreistagswahlen des Landkreises Ludwigslust-Parchim jeweils ein Mandat erringen konnte. Personelle und politische Bezüge von WLD gibt es zum Verein „Wir leben e.V.“, der 2013 in Plau am See entstand. Ziel des Vereins war es, die Regionalentwicklung durch Gestaltungsideen für die Stadt, die Schaffung von Kulturangeboten sowie die wirtschaftliche Förderung und Vernetzung zu verbessern. Erstmals politisch aktiv wurden Mitglieder des Vereins bei der Kommunalwahl 2014 in Plau am See.

WLD möchte einen Beitrag zu „Reduzierung der gesellschaftlichen Spaltung in Mecklenburg-Vorpommern leisten“. Daher wollen sie mit allen im Parlament vertretenen Kräften reden, die sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen.

Fakten zur Partei

  • Landesvorsitz: Vorstand: Marco Rexin, Hannes Behrens, Patrick Töws, Gudrun Wrhel, Simone Römhold*

  • Gründungsjahr Landesverband: 2026*

  • Mitgliederzahl in Mecklenburg-Vorpommern: 42*

  • Wahlergebnis 2021: nicht angetreten

* nach Angaben der Partei

Ein Wahlprogramm zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2026 liegt bislang nicht vor. Die politischen Grundsätze der WLD auf ihrer Internetseite spiegeln die kommunalen Wurzeln der Partei wider. So will WLD der kommunalen Ebene mehr Entscheidungskompetenzen geben und die Daseinsvorsorge auf dem Land stärken. Zudem fordert sie, Migrations- und Integrationspolitik stärker an der Leistungsfähigkeit des Landes zu bemessen. Der ländliche Raum soll zudem durch eine Erschließung neuer Wirtschaftsbereiche gefördert werden. In der Energie- und Umweltpolitik fordert sie mehr Bürgerbeteiligung. Die WLD tritt zudem für eine Stärkung des Ehrenamts ein.

Fussnoten

Jan Müller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre. Er forscht und veröffentlich zur Landes- und Kommunalpolitik in Mecklenburg-Vorpommern. Er leitet seit 2021 die Arbeitsgruppe „Politik und Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern“.