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Handwerker Partei Deutschland | Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 | bpb.de

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Handwerker Partei Deutschland Handwerker Partei Deutschland

Jan Müller

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Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der „Handwerker Partei Deutschland“ entstand im Februar 2025. Ihren Ursprung hat die Partei in Thüringen, dort wurde sie 2023 vom ehemaligen AfD-Landtagsabgeordneten Birger Gröning gegründet. Bislang trat die Partei weder bei Landtags- noch bei Bundestagswahlen an.

Die Partei setzt sich vor allem für die Belange von Handwerkern ein und setzt ihren Schwerpunkt auf Bürokratieabbau, Steuererleichterung und Verringerung von Energiekosten. Im Grundsatzprogramm spricht sich die Handwerker Partei für die vorrangige Nutzung von einheimischen Rohstoffen aus. Junge Menschen sollen in der Schule stärker auf handwerkliche Berufe vorbereitet werden. In der Steuerpolitik fordert die Partei Entlastungen für Familienbetriebe. In der Familienpolitik fordert sie u. a., dass der Staat sich weniger in die Erziehung von Kindern „einmischen“ soll.

Fakten zur Partei

  • Landesvorsitz: Siegfried Klein (Dachdeckermeister)*

  • Gründungsjahr Landesverband: 2025*

  • Mitgliederzahl in Mecklenburg-Vorpommern: 50*

  • Wahlergebnis 2021: nicht angetreten

* nach Angaben der Partei

In ihrem Programm für die Landtagswahl 2026 fordert die Handwerker Partei in Mecklenburg-Vorpommern, dass Sozialleistungen niedriger sein sollen als Einstiegslöhne im Handwerk. Öffentliche Aufträge sollen bis zu einem Wert von 250.000 Euro vorrangig regional vergeben werden. Das Schulfach Werken soll es ab der fünften Klasse geben. Die Meisterausbildung soll kostenfrei sein. Im Politikfeld der Inneren Sicherheit setzt sich die Partei für flächendeckende und nahe Polizeireviere sowie für schnellere Verfahren in der Justiz ein. In der Gesundheitspolitik sollen Landarzt-Stipendien, „Gemeindeschwestern“ und mobile Praxen flächendeckend eingeführt werden.

Fussnoten

Jan Müller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre. Er forscht und veröffentlich zur Landes- und Kommunalpolitik in Mecklenburg-Vorpommern. Er leitet seit 2021 die Arbeitsgruppe „Politik und Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern“.