Eindruck vom Hackathon, Entwicklung von Prototypen

Redaktion am 16.06.2016

Tradierte Strukturen brechen, digitale Wege nutzen

Viele Geflüchtete wollen schnellstmöglich ein Studium aufnehmen oder weiterführen. Aber wie kann ihnen ohne formale Hürden der Zugang zu Hochschulbildung ermöglicht werden? Das Social Start-up Kiron hat eine digitale Bildungsplattform aufgebaut, auf der Geflüchtete ein Onlinestudium aufnehmen und dieses später auf ein reguläres Studium anrechnen lassen können. Florian Rampelt berichtet, wie das genau funktioniert und welche Herausforderungen zu bewältigen sind.

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Viele Geflüchtete wollen schnellstmöglich ein Studium aufnehmen oder weiterführen. Aber wie kann ihnen ohne formale Hürden der Zugang zu Hochschulbildung ermöglicht werden? Das Social Start-up Kiron hat eine digitale Bildungsplattform aufgebaut, auf der Geflüchtete ein Onlinestudium aufnehmen und dieses später auf ein reguläres Studium anrechnen lassen können. Florian Rampelt berichtet, wie das genau funktioniert und welche Herausforderungen zu bewältigen sind.

Für einen schnellen Überblick:


Min 00:18 Seit wann und warum gibt es Kiron?
Min 01:03 Welches Ziel verfolgt Kiron?

Min 01:18 An wen richtet sich das Angebot?
Min 01:43 Wie sieht das Angebot von Kiron konkret aus?
Min 02:49 Welche Fachbereiche umfasst es?
Min 03:04 Welche Erfahrungen gab es bisher mit Kiron?

Min 04:11 Was sind besondere Herausforderungen?



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Über den Interview-Partner und das Projekt

Florian Rampelt ist zuständig für die akademische Qualitätssicherung und die Entwicklung eines sozialwissenschaftlichen Curriculums bei Kiron Open Higher Education. Kiron erstellt, basierend auf frei verfügbaren MOOCs, modularisierte Kurse. Ergänzt wird das Angebot durch Mentoring-Programme. Teilnehmende des Programms können nach Erhalt einer Hochschulzugangsberechtigung ein reguläres Studium an einer der Partnerhochschulen aufnehmen und durch ihre bereits bei Kiron belegten Kurse entsprechend verkürzen.

Kiron finanziert sich derzeit vorwiegend über Crowdfunding, private Stiftungen (größter Unterstützer und Partner ist die Schöpflin-Stiftung), öffentliche Förderungen für Teilprojekte und Unternehmen. Langfristig will Kiron zusätzlich zu Spenden und Förderungen über Stiftungen und öffentliche Einrichtungen über ein umgekehrtes Generationenmodell einen Teil der Kosten refinanzieren.

Kiron hat derzeit 18 Partnerhochschulen. Mit einem Teil davon arbeitet Kiron in Forschungskooperationen, mit allen an Learning Agreements, um später einen Transfer mit Anrechnung von Credits zu ermöglichen.

Darüber hinaus hat Kiron verschiedene Unternehmenspartnerschaften, über die sie etwa Hardware zur Verfügung gestellt bekommen. Einige Unternehmen unterstützen Kiron durch Praktikanten-Programme oder die Übernahme von Stipendien.

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