Überwachungskamera

Glossar

BKA-Trojaner

Umgangssprachliche Bezeichnung für einen verdeckten Eingriff des Bundeskriminalamts (BKA) in informationstechnische Systeme, also für Maßnahmen zur unbemerkten Durchsicht oder Überwachung eines Computers. Ihr Einsatz wird durch §20k des Gesetzes über das Bundeskriminalamt (BKA-Gesetz) geregelt. Danach darf ein solcher Eingriff nur erfolgen, wenn Leib, Leben oder Freiheit einer Person gefährdet sind oder solche Güter der Allgemeinheit, deren Bedrohung die Grundlagen oder den Bestand des Staates oder die Grundlagen der Existenz der Menschen berührt. Für seine Durchführung ist die Anordnung durch einen Richter notwendig. Technisch handelt es sich beim BKA-Trojaner um Schad- und Spionagesoftware (Trojaner, Viren, Keylogger), die auch von Kriminellen zum Ausforschen und Schädigen von Daten anderer verwendet wird.



14.06.2012



Krieg, Terror, gewaltsame Konflikte: Internationale Auseinandersetzungen sind allgegenwärtig. Aber auch auf nationalstaatlicher Ebene spielen Konflikte eine zunehmend wichtigere Rolle. Dabei geht es auch und immer wieder um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Seit 2001 verschickt die bpb daher einen täglichen Newsletter mit Beiträgen zu den Folgen von Krieg, Terrorismus und anderen Aspekten der Sicherheitspolitik.

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Aus- und Weiterbildung

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