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Blick auf das Verlagsschild der Berliner Zeitung in Berlin am Dienstag, 25. Oktober 2005, auf das jemand ein Heuschreckenverbotsschild geklebt hat. Der Medienkonzern Holtzbrinck verkauft die Berliner Zeitungsgruppe an die Investmentgesellschaft Mecom des britischen Unternehmers David Montgomery und den Medienfonds VSS.

Monopol und Konflikte

"Ausgequetscht wie eine Zitrone", so fasst der damalige Chefredakteur der Berliner Zeitung Uwe Vorkötter die drei Jahre zusammen, in der das Blatt zum britischen Finanzinvestor Mecom gehörte (hier ein Protestplakat gegen sogenannte "Heuschrecken") Nachdem die britischen Investoren 2009 die Zeitung in finanziellen Schwierigkeiten an den Verlag Dumont-Schauberg abgestoßen hatten, erregte ein offener Brief der gesamten Redaktion an die neuen Besitzer Aufmerksamkeit: Sie forderten die Sicherung von Qualität und journalistischer Unabhängigkeit und protestieren gegen das Zusammenstreichen von Ressorts. Große Wellen schlägt 2007 auch die Entlassung fast der gesamten Redaktion der Münsterschen Zeitung. Qualität steigern, so lautet eine Erklärung des Verlages zu diesem Schritt, gleichzeitig wird die Redaktion auf das Newsdesk-System umgestellt.

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(© ddp/AP)