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Frontex | Innere Sicherheit | bpb.de

Innere Sicherheit Innere Sicherheit: Grundlagen Warum ist innere Sicherheit ein großes Thema in der Gesellschaft? Wie sicher ist Deutschland? Wo häufen sich Straftaten? Wer ist für die innere Sicherheit in Deutschland zuständig? Wie wird in der Gesellschaft über Sicherheit gesprochen? Was passiert nach einer Straftat? Glossar Sicherheitsbegriff Dimensionen des Sicherheitsbegriffs Freiheit und Sicherheit Das Gewaltmonopol des Staates Innere Sicherheit in Parteiprogrammen Ethik der inneren Sicherheit Sicherheitslage Kriminalitätslage in Deutschland Messung von Kriminalität Urbane Sicherheit Sicherheit im ländlichen Raum Sicherheitsherausforderungen Politisch motivierte Kriminalität Politisch Motivierte Gewalt 2024 Jugendkriminalität Vorurteilskriminalität Sexualkriminalität Migration und Kriminalität Grafiken: Terrorismus Cyberkriminalität Wirtschafts- und organisierte Kriminalität "Ausländerkriminalität" Politisch motivierte Gewalt Wie entsteht kriminelles Verhalten? Kriminalitätsfurcht Sicherheitsarchitektur Polizeien Gewalt durch und gegen Polizistinnen und Polizisten Nachrichtendienste Europäisierung von innerer Sicherheit Das Zusammenwachsen von innerer und äußerer Sicherheit Jugendhilfe und Polizei Kontrolle der Polizei Sicherheitsproduktion Situative Kriminalprävention Stadtplanung als Kriminalprävention Technische Überwachungsmaßnahmen Strafe und Strafvollzug Debatte: Extremismus und Sicherheitsbehörden Redaktion

Frontex

Frontex ist die Europäische Agentur für Grenzschutz und Küstenwache mit Sitz in Warschau, Polen. Ihre Aufgabe ist es, die Außengrenzen der Europäischen Union (EU) und des Interner Link: Schengenraums zu sichern und die Mitgliedstaaten bei Grenzschutzmaßnahmen zu unterstützen. Frontex erstellt Risikoanalysen, koordiniert die operative Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten, standardisiert die Ausbildung von Grenzschutzkräften und entwickelt neue Überwachungstechnologien. Aufgrund der Externer Link: Verordnung (EU) 2019/1896 verfügt die Agentur über ein eigenes Einsatzkontingent und ist verstärkt in Rückführungsmaßnahmen involviert. Die Agentur steht in der Kritik, weil ihre Beteiligung an sogenannten illegalen Pushbacks und mögliche Verstöße gegen Menschenrechte dokumentiert wurden.

Informationen zum Glossar

Das Glossar aus dem Jahr 2012 wurde aktualisiert und im Mai 2026 neu veröffentlicht.

Autor des überarbeiteten Glossars: Dr. Christian Wickert, Professor für Soziologie und Kriminologie an der HSPV NRW, ist Betreiber und Herausgeber der unabhängigen, wissenschaftlich fundierten digitalen Plattform für Soziologie und Kriminologie Externer Link: SozTheo.de und Externer Link: SozTheo.com. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Kritischen Kriminologie, Cultural Criminology sowie in der Beziehung zwischen Polizei, Medien und Kultur.

Begutachtung: Dipl.-Jur. Christian Steffan ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kriminologie, Strafrecht und Medizinrecht einschließlich Jugendstraf- und Strafvollzugsrecht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie Mitglied des dortigen Zentrums für interdisziplinäre Forensik (ZiF). Er studierte Rechtswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kriminologie und Strafrecht und promoviert derzeit im Medizinrecht.

Fussnoten

Mit dem englischen Begriff Pushback werden staatliche Maßnahmen beschrieben, bei denen Schutzsuchende – meist unmittelbar nach dem Grenzübertritt – in das vorherige Aufenthaltsland zurückgeschoben werden, ohne ihnen die Möglichkeit einzuräumen, einen Asylantrag zu stellen. Pushbacks verstoßen u.a. gegen den Grundsatz der Nichtzurückweisung (Non-Refoulement), der sich z.B. in der Genfer Flüchtlingskonvention findet, und gegen das Verbot der Kollektivausweisung, das in der ...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Pushback" lesen

Aktualisiert und erweitert im August 2025. Hrsg. von Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS).