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Leo Baeck Institute New York I Berlin

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Leo Baeck Institute New York I Berlin Über 500 Jahre deutsch-jüdische Geschichte

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Porträt Rabbi Leo Baeck. Foto von Laelia Goehr (1950), Roland Merton Collection AR 11776 (© Leo Baeck Institute New York | Berlin)

Im Sommer 1955 entschied sich eine Gruppe deutschsprachiger, jüdischer Intellektueller, denen es gelungen war, dem nationalsozialistischen Terror zu entkommen, das Leo Baeck Institute als lebendes Monument für die Geschichte und Kultur des deutschen Judentums zu gründen. Zu diesen Koryphäen gehörten Martin Buber, Ernst Simon, Robert Weltsch und Gershom Scholem. Sie beschlossen, dass dieses Institut zeitgleich in den Zentren der deutsch-jüdischen Emigration entstehen sollte: in Jerusalem, London und New York. Das Institut wurde benannt nach dem Rabbiner Leo Baeck, dem letzten Repräsentanten des deutschen Judentums im nationalsozialistischen Deutschland. Leo Baeck wurde der erste Präsident des Instituts.

Fassade vom Center for Jewish History, New York (© Leo Baeck Institute New York | Berlin)

Seit über 60 Jahren hat das Externer Link: Leo Baeck Institut New York I Berlin Dokumente, Bücher, Kunstwerke und Objekte gesammelt. Die Bestände in New York werden heute als eines der führenden Archive zu deutsch-jüdischen Themen und das kulturelle Herz der deutschsprachigen Diaspora anerkannt, wo das Erbe frühere Generationen für die Nachwelt bewahrt wird. Auch in Jerusalem und London sind in den letzten Jahrzehnten Archive entstanden, deren Materialien nach und nach erschlossen, digitalisiert und im gemeinsamen Katalog des Archivs des Leo Baeck Institute New York | Berlin aufgenommen werden.

Max Liebermann: Porträt Max Boehm (rechts), Eduard Magnus: Porträt Felix Mendelssohn-Bartholdy (Mitte), Max Liebermann: Porträt Leonhard Tietz (links), fotografiert von Jon Pack. (© Leo Baeck Institute New York | Berlin)

Die Bibliothek des Leo Baeck Institute New York | Berlin beherbergt mehr als 80.000 Bände, seine Kunstsammlung enthält tausende an Kunstwerken und sein Archiv bewahrt mehr als 25.000 Fotografien, über 2.000 Memoiren und mehrere laufende Kilometer an Dokumenten. Die Mehrheit davon, d.h. über 4 Millionen Seiten, wurde digitalisiert und ist nun über Externer Link: DigiBaeck online abrufbar.

Fotografie aus der Joseph Roth Collection: Friedl Roth mit einem Unbekannten, um 1920. Die Ehefrau Joseph Roths wurde am 12. Mai 1900 als Friederike Reichler in Wien geboren. Sie wurde 1940 im Zuge des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms ermordet. Joseph Roth Collection AR 1764. (© Leo Baeck Institute New York | Berlin)

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