Artikel im

Expansion des osmanischen Reiches | Türkei | bpb.de

Expansion des osmanischen Reiches

/ 1 Minute zu lesen

Über drei Kontinente erstreckte sich das Osmanische Reich zu Zeiten seiner größten Ausdehnung. Mit dem Fall Konstantinopels 1453 wuchs in ganz Europa die Angst vor weiteren türkischen Eroberungen. Zu dieser Zeit beherrschten die Osmanen den Balkan, wichtige Teile Arabiens sowie weite Teile Nordafrikas.

Die Expansion des osmanischen Reiches (© Kämmer-Kartographie, Berlin 2014)

Für eine Galerieansicht aller Karten der Türkei klicken Sie bitte Interner Link: hier.

Über drei Kontinente erstreckte sich das Osmanische Reich zu Zeiten seiner größten Ausdehnung, seine Ursprünge gehen zurück auf das Sultanat der Rum-Seldschuken. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts verschwand es, während unter Osman I., dem Begründer der Herrscherdynastie der Osmanen, das Osmanische Reich aufging, dessen Sultane bis in 20. Jahrhundert die heutige Türkei regieren sollten.
Ein besonders wichtiges Datum markierte das Jahr 1453, der Fall Konstantinopels - das heutige Istanbul. Die Eroberung der Hauptstadt des untergehenden Byzantinischen Reiches löste nicht nur einen gewaltigen Kulturtransfer, vor allem in die maritimen italienischen Stadtstaaten aus - darunter Venedig oder Genua - und führte zur Epoche der Renaissance, sondern schürte in Europa die Angst vor weiteren türkischen Eroberungen.
Von Kleinasien ausgehend, beherrschten die Osmanen zu dieser Zeit den Balkan, wichtige Teile Arabiens mit seinen heiligen Stätten, sowie weite Teile Nordafrikas.

Interner Link: Karte: Expansion des osmanischen Reiches

Diese Karte ist urheberrechtlich geschützt. Sie können diese Karte für den Einsatz im Unterricht verwenden. Für eine umfangreichere Verwendung oder den Abdruck der Karte wenden Sie sich bitte an Dr. H.-J. Kämmer, Berlin, Externer Link: kartographie-kaemmer.de.