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Islamismus | Innere Sicherheit | bpb.de

Islamismus

Islamismus ist ein Sammelbegriff für politisch-ideologische Bestrebungen, die von der Existenz einer gottgewollten und allgemeingültigen Ordnung ausgehen, die über den von Menschen gemachten Regeln steht. Ihr zentrales Anliegen ist deshalb die Gestaltung einer solchen Ordnung, die sich an ihrer Auslegung der religiösen Normen des islamischen Rechtssystems (Scharia) orientiert. Beispielsweise säkulare Ordnungen werden hingegen abgelehnt. Der Islamismus ist keine einheitliche Strömung. Er umfasst ein breites Spektrum von gewaltfreien über gewaltbereiten bis hin zu gewalttätigen Gruppen mit jeweils unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie eine islamistische Ordnung aussehen soll. Militante Anhänger sehen sich dabei häufig zum Dschihadismus verpflichtet, den sie als dauerhaften Kampf gegen als feindlich wahrgenommene Ordnungen oder Akteure deuten. Islamistischer Terrorismus gilt als herausragende Bedrohung für die innere Sicherheit.

Weiterführende Hinweise: Interner Link: FAQ. Häufig gestellte Fragen zu Islamismus und Radikalisierung (Radikalisierungsprävention Islamismus)

Fussnoten