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Rechtsextremismus

Rechtsextremismus ist ein Sammelbegriff für einen politischen Extremismus, der die Gleichwertigkeit aller Menschen ablehnt. Bestandteile dieser Ideologie sind die Vorstellung eines ethnisch homogenen und überlegenen Volks, ein übersteigerter Nationalismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Formen dieser gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit sind Rassismus, Interner Link: Antisemitismus, Antiziganismus, Islamfeindlichkeit, Sexismus und Homo- und Transfeindlichkeit sowie Obdachlosen- und Behindertenfeindlichkeit. Typisch ist zudem eine Verharmlosung des Nationalsozialismus, ein Geschichtsrevisionismus und eine Neigung zu Verschwörungsideologien.

Rechtsextremes Denken kann sich in der Wahl von Parteien mit rechtsextremer Agenda, dem Beitritt in rechtsextremen Organisationen oder im Extremfall in politisch motivierten Gewalttaten äußern. Der Begriff wird je nach Kontext weiter eingegrenzt oder erweitert und ist nicht frei von politischer Aushandlung. Enger definiert bedeutet Rechtsextremismus ein geschlossenes, menschenfeindliches Weltbild, das sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richtet. Weitere Definitionen fassen auch rechtsextreme Einstellungen und Ideologieelemente in der Mitte der Bevölkerung unter den Begriff.

Ein Teil dieser Strömung ist der sogenannte „Neonazismus“, der sich zur Ideologie des Nationalsozialismus bekennt und die (Wieder-)Errichtung eines autoritären Führerstaats nach dem Vorbild des „Dritten Reichs“ anstrebt.

Weiterführende Hinweise: Interner Link: Felix Schilk (2026) Was ist Rechtsextremismus? Zugänge und Erklärungsansätze.

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