Subjektive Sicherheit oder Sicherheitsgefühl bezeichnet das persönliche Sicherheitsempfinden eines Individuums. Sie unterscheidet sich von der objektiv messbaren Sicherheitslage, etwa auf Basis kriminalstatistischer Daten. Subjektive Sicherheit wird nicht nur durch reale Gefahren, sondern auch durch individuelle Wahrnehmungen, Erfahrungen, Berichte in (sozialen) Medien und die Häufigkeit der Mediennutzung sowie das persönliche Selbstbewusstsein geprägt. Eng mit dem Sicherheitsgefühl verbunden ist die
Informationen zum Glossar
Das Glossar aus dem Jahr 2012 wurde aktualisiert und im Mai 2026 neu veröffentlicht.
Autor des überarbeiteten Glossars: Dr. Christian Wickert, Professor für Soziologie und Kriminologie an der HSPV NRW, ist Betreiber und Herausgeber der unabhängigen, wissenschaftlich fundierten digitalen Plattform für Soziologie und Kriminologie Externer Link: SozTheo.de und Externer Link: SozTheo.com. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Kritischen Kriminologie, Cultural Criminology sowie in der Beziehung zwischen Polizei, Medien und Kultur.
Begutachtung: Dipl.-Jur. Christian Steffan ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kriminologie, Strafrecht und Medizinrecht einschließlich Jugendstraf- und Strafvollzugsrecht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie Mitglied des dortigen Zentrums für interdisziplinäre Forensik (ZiF). Er studierte Rechtswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kriminologie und Strafrecht und promoviert derzeit im Medizinrecht.
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