Rasenstück mit Sonderbriefmarke zur Fußball WM 2006 in Deutschland. Auf der Briefmarke ist das Maskottchen Goleo im Trikot der deutschen Nationalmannschaft zu sehen.
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5.12.2005 | Von:
Kerstin Zilm

USA

Die Soccer-Story

Als erstes Team aus der Nord-, Mittelamerika- und Karibik-Zone qualifizierte sich die Fußball-Nationalmannschaft der USA mit einem 2:0 gegen Mexiko für die WM-Endrunde in Deutschland. Zu den populärsten Spielern gehören Stürmer Landon Donovan und Flügelspieler DaMarcus Beasley.
Landesflagge USALandesflagge USA



Als Pele, Johan Cruyff und Lothar Matthäus bei der WM-Auslosung im Dezember über die Zusammenstellung der WM-Gruppen in Deutschland entschieden, wurde das in den USA Live, begleitet von viel Emotionen und Begeisterung übertragen – von den in spanischer Sprache sendenden Fernseh- und Radioprogrammen mit lateinamerikanischer Zielgruppe. Den Sportredakteuren der wichtigsten US-Medien war die Tatsache, dass die USA mit Gegnern Italien, Ghana und der Tschechischen Republik eine "WM-Hammergruppe" erwischt haben, höchstens eine Randbemerkung in den Abendsendungen oder eine Notiz auf der letzten Sportseite wert.

Die USA sind eine sportbegeisterte, ja sport-verrückte, Nation. Wie in fast allen Industrieländern existiert in den USA eine vielschichtige Sportkultur. Lieblingsthemen der Männer am Arbeitsplatz und an der Bar sind in den USA wie in vielen anderen Ländern vergangene und bevorstehende Sportereignisse sowie die Bewertung aktiver und ehemaliger Spieler, das Versagen und Können ihrer Trainer. Fast in der ganzen westlichen Welt steht im Mittelpunkt dieser Gespräche ein Sport: Fußball. Die Mehrheit der US-Bürger kann das absolut nicht nachvollziehen.

Fußball ein Mädchen-Sport?

Fußball liegt in den USA im Vergleich zu anderen Sportarten bei Einschaltquoten, Zahl der Stadionbesucher und Einnahmen durch Verkauf von Fanartikeln, abgeschlagen auf dem siebten Platz. Ganz vorne stehen die 'Grossen Drei' des US-Sports: Football, Baseball und Basketball, gefolgt von Eishockey. Zehn Jahre nach Gründung einer der US-Fussball-Profiliga MLS locken NASCAR-Autorennen und Golf mehr Fans, Fernsehzuschauer und Werbepartner an als Fußball. Die USA haben Traditionen anderer Länder von Cappuccino über Sushi bis zu Salsa in ihre Kultur integriert und kommerzialisiert. Fußball bleibt hartnäckig im Abseits. Auf beiden Seiten des Atlantiks existieren scheinbar unvereinbare Sportwelten. Für die meisten europäischen Sportfans ist Baseball ein unerträglich ereignisloser Sport mit nicht durchschaubaren Regeln. Football hat in Europa generell den Ruf, ebenso undurchschaubar zu sein und ein Sport, in dem bis zur Unkenntlichkeit durch Polster geschützte alle paar Sekunden Spieler aufeinander zu rennen und sich nieder zu rammen. US-Sportfans können sich stundenlang über taktische, strategische und spielerische Finessen von Baseball und Football unterhalten, die Begeisterung der übrigen Welt für Fußball ist ihnen unverständlich. Fußball hat in den USA das Image, langweilig und ereignislos zu sein, ein Freizeit- und kein Wettkampfsport, ein Sport für Weiße aus der Mittel- und Oberschicht, für Einwanderer aus Lateinamerika und für Mädchen.

Frauenfußball vor Männerfußball

Wenn in den USA von Profi-Fußball die Rede ist, geht es meistens um Frauen. Der Erfolg der Damen-Nationalmannschaft bei der WM 1999 ist US-Sportgeschichte. Die in den USA ausgetragene Frauen-Fussball-Weltmeisterschaft wurde zu einem Fernseh- und Kulturereignis. Mit anhaltendem Erfolg der Mannschaft stieg das Interesse der Medien. Die Zuschauerzahlen vor den Bildschirmen und den Stadien stiegen auf ein Niveau, das zuvor nur Football- Baseball- und Basketball-Profis erreichten. Ein Bild steh symbolisch für den Erfolg: Torschuetzin Brandy Chastain, die sich nach ihrem entscheidenden Treffer im Elfmeterschiessen des Finales gegen China ihr T-Shirt vom Körper reißt und mit schwarzem Sport-BH, die Arme jubelnd nach oben gestreckt, auf dem Rasen kniet. Da Bild steht für Potential von Frauensport, für Enthusiasmus, Einsatz und Erfolg des Damen-Nationalteams. Die Topp-Spielerinnen der Mannschaft - Mia Hamm, Brandi Chastain und Julie Foundy – strahlten von Titelseiten der Sport-, Politik- und Klatschzeitschriften. Sie schürten die Begeisterung für Frauenfussball in den wichtigsten US-Fernseh-Talkshows. Der US-Präsident empfing die neuen Sportstars im Weißen Haus. Präsident Clinton hatte zwei Begegnungen des US-Teams, darunter das Finale, persönlich im Stadion verfolgt. Die Spielerinnen werden bis heute verehrt. Mädchen eifern ihnen landesweit nach. Die Weltmeisterinnen von 1999 sind Vorbilder nicht nur im Frauenfussball, sondern im Frauensport generell, geworden - durch ihren Erfolg, ihr sportliches Auftreten, und ihre Freundlichkeit gegenüber Fans. Der WM-Erfolg in den USA führte im Jahr 2001 zur Gründung der weltweit ersten Profi-Fußball-Liga für Frauen. In den Mannschaften spielten US-Stars neben ehrgeizigen Fußballerinnen aus aller Welt, darunter die mehrfach als Weltfussballerin des Jahres ausgezeichnete Birgit Prinz aus Deutschland. Zur großen Enttäuschung der Sportlerinnen und ihrer Fans wurde die Liga nach drei Saisons eingestellt. Die Spiele hatten weder in den Stadien noch vor den Bildschirmen die erhofften Zuschauerzahlen angezogen. Fernsehsender und Geldgeber zogen sich zurück. Ein tränenreicher Schwanengesang auf vergangene glorreiche Zeiten war der letzte gemeinsamen Auftritt einiger WM-Stars bei den Olympischen Spielen 2004 und der Gewinn der Goldmedaille durch einen 2:1 Final-Sieg über Brasilien. Danach wurde es auch in den USA ruhiger um den Frauenfussball.

Amerikaner lieben Sieger

Die USA lieben Sieger. Über Goldmedaillengewinner, Tourniersieger und Weltmeister wird berichtet. Die männlichen Fußball-Profis haben noch kein WM-Finale erreicht, keine Goldmedaille gewonnen und keine Spieler mit charismatischer Starqualitaet hervor gebracht. Auch deshalb findet MLS – Major League Soccer - in den USA weder in Hauptsendezeiten noch auf Titelseiten statt. Selbst Sportfans in den USA haben kaum zur Kenntnis genommen, dass sich das Nationalteam unter Leitung von Bruce Arena auf den fünften Platz der FIFA-Weltrangliste spielte. 17 Plätze vor Deutschland. Fast unbemerkt von Sportredakteuren blieb der Erfolg der US-Nationalmannschaft in den WM-Vorbereitungsspielen dieses Jahres. Fast genauso unbemerkt und unkommentiert die Niederlage gegen die deutsche Mannschaft im März. Das Team erlaubte zuvor nur in einer einzigen Partie Gegentreffer: beim 3:2 Sieg gegen Japan. Gegen Norwegen gewannen die USA 5:0, gegen Guatemala 4:0 und gegen Polen in Kaiserslautern 1:0. Das Spiel gegen Kanada endete 0:0.

Die Reihe erfolgreicher Freundschaftsspiele folgte auf eine erfolgreiche WM-Qualifikation. Das US-Team überraschte Gegner und Zuschauer mit einem starken Auftreten und vor allem damit, dass es den ersten Platz in seiner Gruppe erreichte. Vor den als deutlich stärker eingeschätzten Profis aus der fussballbegeisterten Nation Mexiko. Platz drei ging in der Gruppe an den Gegner der Deutschen im Eroeffnungsspiel: Costa Rica. Trinidad/Tobago auf dem vierten Platz schaffte auch noch die Qualifikation. Guatemala und Panama haben sich nicht durchgesetzt.

Neues Selbstbewusstsein

Das US-Team ist zu einem unbequemen und selbstbewussten Gegner geworden, seit Bruce Arena nach der WM in Frankreich das Training der Mannschaft übernahm. Vor vier Jahren scheiterten die USA im WM-Viertelfinale unglücklich gegen Deutschland. Danach arbeitete sie sich langsam aber sicher in die Top-Ten der FIFA-Weltrangliste vor. "Bei der WM 2006 werden wir besser sein als bei der WM 2002", kündigte Coach Arena an. US-Verteidiger Steven Cherundolo, der in der Bundesliga für Hannover 96 spielt, brachte das Selbstbewusstsein der Mannschaft nach mehreren Siegen der WM-Vorbereitung auf den Punkt: "Wenn es bei uns gut läuft und wir den Ball in den eigenen Reihen laufen lassen können, sind wir eine sehr gefährliche Mannschaft. Immer gelten die gleichen Teams als Favoriten: Brasilien, Argentinien, Deutschland. Aber wir können es mit so ziemlich jedem Gegner aufnehmen." Stürmer und Spielmacher Landon Donovan warnt seine Teamkameraden einerseits davor, abzuheben. Gleichzeitig zeigt er Optimismus im Hinblick auf die Weltmeisterschaft: "Vom Teamgeist und der Fitness her sind wir besser als die meisten Mannschaften der Welt. Wenn Sie die drei Mannschaften in unserer Gruppe fragen: die sind nicht sehr glücklich darüber, dass sie gegen uns spielen müssen." Bei der deutlichen Niederlage gegen Deutschland stand für die USA nicht das beste Team auf dem Feld. Sieben Stammspieler fehlten, darunter die ehemaligen Leverkusener Landon Donovan, Frankie Hejduk und Claudio Reyna. Dem Team mangelte es an gemeinsamer Spielerfahrung und vor allem – noch vor Beginn der Fussball-Saison in den USA - an Fitness und Ausdauer. Das alles sorgte nicht für Schlagzeilen in den USA. Trainer Bruce Arena ist nicht annähernd dem Druck ausgesetzt, den Bundestrainer Jürgen Klinsmann aushalten muss. Arena konnte auch nach der deutlichen Niederlage in Dortmund von Medien weitgehend unbehelligt die WM-Vorbereitung fortsetzen. Spielberichte und Analysen der Testspiele finden Fans in kleinen Artikeln im letzten Teil der Sportseiten.

Fußball - Sport der Zuwanderer aus Lateinamerika

Unvergleichlich höher ist der Grad der Begeisterung und Vorfreude auf die Weltmeisterschaft bei US-Fussballfans mit lateinamerikanischen Wurzeln. Auf spanisch-sprachigen Radio- und Fernsehstationen wird über mögliche Ergebnisse spekuliert, werden in Preisausschreiben Eintrittskarten und Flüge nach Deutschland verlost, werden die Tage bis zum Auftaktspiel gezählt, die deutschen Spielstätten und interessante Spieler aus aller Welt vorgestellt. Auf improvisierten Fußballfeldern in Parks, Hinterhoefen, neben Baustellen, Werkstätten, Restaurants und am Strand gibt es seit Wochen nur ein Thema: La Copa Mundial – die Weltmeisterschaft. Die Einwanderer identifizieren sich nicht mit dem US-Team. Sie zittern mit den WM-Mannschaften aus ihren Heimatländern: Mexiko, Ecuador, Paraguay, Argentinien, Brasilien und Costa Rica. In der regulären Saison verfolgen sie die Ligen in der Heimat und nicht die US-Fussball-Profiliga. Dort interessiert sie nur ein Team: CLUB DEPORTIVO CHIVAS USA aus Los Angeles. Die Mannschaft existiert seit gut einem Jahr und ist ein Ableger des Teams von Guadalajara in Mexiko. Ihre Spieler sind Einwanderer aus Mexiko. Das Team hat nach einer Saison in der Profiliga bereits eine breite, treue Fanbasis. Obwohl die Mannschaft im vergangenen Jahr auf dem letzten Platz der Liga landete, füllen bei Heimspielen regelmaessig tausende von Fans mit mexikanischen Fahnen das Stadion in Carson, südlich von Los Angeles. Ein lokales spanisches Fernsehprogramm erreicht mit einer wöchentlichen CHIVAS USA-Sendung höchste Einschaltquoten. Spielt das US-Nationalteam in den USA gegen die Mannschaft aus Mexiko, ist das ein Heimspiel für die Mannschaft aus dem Süden. Mexiko mobilisiert in den USA mehr Fans, enthusiastischere und lautere Fans als die US-Profis. Deren Team zieht vor allem Familien an, die mit ihren Kleinbussen und Geländewagen aus vorwiegend von Weißen bewohnten Vorstädten zu den Stadien fahren. In denselben Fahrzeugen kutschieren an Werktagen und Wochenenden Mütter ihre Kinder zum Fussballtraining und zu Fußball-Turnieren auf gut gepflegten Rasenplätzen. Sie sind die berühmten ‚Soccer-Moms', in US-Wahlkamepfen identifiziert als heiß umkämpfte Gruppe von Frauen, für die Bildung und Sicherheit die wichtigsten Themen bei politischen Entscheidungen sind. US-Fußball fehlt die Fanbewegung ‚von unten' mit Kindern und Jugendlichen, die auf der Strasse Tor- und Feldmarkierungen improvisieren und mit allem spielen, was einem Ball ähnlich ist. Jugendliche träumen nicht davon, durch Fußball Armut zu entfliehen, als Fußball-Profi Millionen zu verdienen und durch die Welt zu reisen. Die berühmtesten Vorbilder für Träume vom Aufstieg durch sportliche Leistung spielen auf Basketball- und Footballfeldern.

Der Club der Stars - Cosmos New York in der 70ern

Die Geschichte des jungen Freddy Adu aus Ghana könnte die erste Erfolgsgeschichte dieser Art im Fußball werden. Mit 16 ist der Profi von D.C. United der jüngste Spieler, der jemals für die US-Nationalmannschaft spielte und zum Vorbereitungstraining für eine Weltmeisterschaft eingeladen wurde. Adu hat durch seinen sportlichen Erfolg und seine persönliche Geschichte nicht nur die Aufmerksamkeit international erfolgreicher Clubs auf sich gezogen, sondern auch die der US-Medien. Manche schreiben sogar von Adu als dem 'Pele der USA' Sie erinnern damit an die einzigen glorreichen und glamourösen Zeiten von US-Profi-Fußball: denen von Cosmos New York in den 70er Jahren. Dieser Erfolg hatte seinen Ursprung mit der Gründung der North American Soccer League in den 60er Jahren. Sportfans verfolgten damals mit Begeisterung das Endspiel der WM zwischen Westdeutschland und England in Wembley. Geschäftsleute und Medienkonzerne witterten die Chance, mit einer weiteren Sportart Millionen zu verdienen, unterstützten und organisierten die Gründung der Fussballiga. Die hatte einen schweren Start und schien 1975 kurz vor dem Ende zu sein, als die Rettung kam: in Person des Brasilianischen Superstars Pele. Cosmos New York verpflichtete den Ausnahmespieler in einem Drei-Jahresvertrag für 4,5 Millionen Dollar und sicherte dem Sport das groesste Medieninteresse, das es jemals in den USA für Fußball gab. Pele war ein Magnet für internationale Stars, die ihre Karriere mit einem lukrativen Vertrag und Abenteuer in den USA beenden wollten. Darunter aus Deutschland Franz Beckenbauer und Gerd Mueller, aus den Niederlanden Johan Cruyff und Johan Neeskens sowie Portugals Eusebio. Die Stars auf dem Feld lockten Stars in die Zuschauerränge: Mick Jagger, Barbra Streisand, Rod Stewart, Elton John und Henry Kissinger sicherten sich mit bis zu 77 tausend Fans Karten für Cosmos-Spiele. Der Fernsehsender ABC kaufte Uebertragungsrechte für die Profiliga – der Durchbruch von Fußball in die US-Massenkultur schien geschafft. Doch Erfolg und Glamour hielten nur ein paar Jahre. ABC hatte 1982 nach enttäuschenden Einschaltquoten kein Interesse mehr an den Spielen, mehrere Teams beendeten ihre Existenz - aus Mangel an Nachwuchs und guten US-Spielern, sowie aus Mangel an zahlungskräftigen Zuschauern. Die Liga-Gruender, die weniger am Sport, als am finanziellen Erfolg interessiert waren, reduzierten drastisch ihre Investitionen. 1985 spielte Cosmos New York im Giants Stadion gegen Lazio Rom vor nur neun tausend Zuschauer. In derselben Saison wurde das Ende der US-Profiliga verkündet.

Lukratives Tauschgeschäft - Fußball WM gegen Profiliga

Doch mächtige US-Fussballfans gaben nicht auf. Sie holten die Fußball-WM gegen einigen Widerstand 1994 in die USA. Die FIFA stimmte nur unter einer Bedingung zu: es muss eine Profiliga geschaffen werden. Bei den Verhandlungen spielte ein Anwalt aus Los Angeles eine wichtige Rolle: Alan I. Rothenberg besaß von 1977 bis 1980 die Profimannschaft Los Angeles Azteks. Er hatte die Fussballbegegnungen bei den Olympischen Spielen 1984 zum Erfolg geführt. 1990 wurde Rothenberg Präsident der US-Soccer Föderation. Es dauerte noch fünf Jahre bis zum Eroeffnungsspiel der neuen Profiliga: Major Soccer League. Über 30 tausend Zuschauer sahen den 2 zu 1 Sieg von San Jose über DC-United.

Fußball hat in den USA zu Beginn des 21. Jahrhunderts unvergleichlich mehr Fans und deutlich mehr Chancen, sich zu einem Massensport zu entwickeln, als zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Mehrere Faktoren haben dazu beigetragen: die Fußball-Begeisterung der Einwanderer aus Lateinamerika und ihre überall sichtbaren improvisierten Fußballspiele; die Etablierung einer Profiliga mit 12 Mannschaften, verteilt auf eine Ost- und eine West-Division; bessere Spiel- und Spielerqualitaet; die anhaltende Popularität von Frauenfussball sowie die Möglichkeit, auf Kabelkanälen täglich Fußballspiele aus aller Welt zu sehen – mit spanischem und englischem Kommentar.

"2010 werden wir Weltmeister"

Es gibt eine Chance dafür, dass Fußball durch diese Weltmeisterschaft in den USA den Durchbruch in die Nähe der 'Grossen Vier' schafft. Das US-Team muss die erste Runde überstehen. Amerikaner lieben Erfolgsgeschichten von Underdogs. Die Mehrheit weiß nicht, dass ihr Team in der FIFA-Weltrangliste ganz oben steht. Sie geht davon aus, dass die US-Nationalmannschaft bei der WM der Underdog ist und nicht lange spielen wird. Sollte der US-Mannschaft der unerwartete Erfolg in der starken Gruppe gegen Tschechien, Ghana und Italien gelingen und sich gleichzeitig Spieler durch Erfolg, Charisma, Durchhaltevermögen und persönliche Geschichten vom Rest abheben, werden US-Sportfans davon erfahren. Sie könnten beginnen, stolz auf dieses Team zu sein. Mit Beginn der zweiten Runde gibt es in den USA keine wichtigen Spiele im Profi-Football, Baseball, Basketball oder Eishockey. Die gesamte sport-verrückte US-Nation hätte Zeit, mit ihrem Team bei der WM in Deutschland mitzufiebern. Und zu hoffen, dass Alan I. Rothenberg Recht behält. Der Ex-Präsident der United Soccer Föderation hat versprochen: "2010 werden wir Weltmeister."

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