Die Route 66 in den USA

Gesellschaft

Arbeiter entfernen eine Christoph-Kolumbus-Statue an der Broad Street Seite des Rathauses von Columbus in Ohio, USA.

Heike Paul

Erinnerungskultur zwischen Hegemonialgeschichte und Pluralismus

Der öffentliche Umgang mit der eigenen Geschichte folgt in den USA festen Ritualen. Doch die Anlässe zur Erinnerung werden zunehmend kritisch diskutiert. Neue Perspektiven werden in den Kanon des nationalen Gedenkens aufgenommen, einige der etablierten Nationalhelden grundsätzlich in Frage gestellt.

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Farbfoto: Clarksville, Tennessee, 20. Januar 2021: Eine Schwarze Frau mit Mund-Nasen-Maske und Biden-Harris-Mütze hört mit geschlossenen Augen zu, wie bei der Amtseinführung von Präsident Joe Biden in Washington, D.C., das Lied "Amazing Grace" gesungen wird.

Torben Lütjen

Die amerikanische Lektion. Wie Polarisierung der Demokratie schaden kann

Trumps Anhänger träumten von keiner neuen Ordnung; sie träumten davon, dass Trump die Wahlen gewonnen hat. Mit diesem Paradox wird auch der neue US-Präsident Joe Biden umgehen müssen: Dass die Feinde der Demokratie sich heute für deren wahre Hüter halten.

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Eine Demonstrantin der Black lives Matter-Bewegung hält ein Plakat in die Höhe.

Julian Heissler

Das Thema race erschüttert das politische System immer wieder

Die Politikwissenschaftlerin Julia R. Azari spricht im Interview über die historischen Wurzeln der gesellschaftlichen Polarisierung in den USA, die Gefühlslage der Trump-Wählerschaft und die Aussichten der Biden-Regierung, ihre Gegnerinnen und Gegner mit politischen Inhalten zu überzeugen.

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Studenten spazieren durch die Harvard Law School auf dem Campus der Harvard University in Cambridge. Ein Harvard Law School Ausschuss kündigte eine Rede gegen Beleidigung im Klassenzimmer an.

Ulrich Schreiterer

Eine Frage des Geldes?

Harvard, Stanford, Yale: Das Hochschulwesen der Vereinigten Staaten wird häufig als "Goldstandard" für jede moderne Wissensgesellschaft bezeichnet. Einige amerikanische Hochschulen können sich rühmen, weltweit die besten zu sein. Ganz anders sieht es dagegen in der sozialen Verteilung von Bildungschancen im Schulsystem aus.

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In einem Chicagoer Krankenhaus spricht eine Ärztin mit einem im Bett sitzenden Patienten.

Timothy Stoltzfus Jost

Krankes Gesundheitssystem

Es hat die besten Ärzte, die höchsten Gesundheitskosten pro Person und knapp 46 Millionen unversicherte Bürger – das Gesundheitssystem der USA. Kaum ein anderes Land der Ersten Welt leistet sich ein dermaßen ungleichgewichtiges System, das die Kluft zwischen Arm und Reich überdeutlich zeigt.

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Der spätere US-Präsident Barack Obama spricht am 15. Januar 2007, dem Todestag von Bürgerrechtler Martin Luther King beim "Martin Luther King Jr. Scholarship Awards Breakfast" in Chicago.

Britta Waldschmidt-Nelson

Barack Obama und der Traum Martin Luther Kings

100 Jahre nach Ende der Sklaverei sorgten Schwarzenführer Martin Luther King und die Bürgerrechtsbewegung in den 1960er Jahren endlich für rechtliche und politische Gleichstellung der Schwarzen in Amerika. Ist mit der ersten Kandidatur eines Schwarzen im Wahljahr 2008 Kings Traum von einer Gleichheit der Rassen erfüllt?

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Ohne Kirchen undenkbar: Szene aus dem Kleinstadt-Amerika, hier eine Ansicht von Stowe im US-Bundesstaat Vermont.

Dirk Laabs

God´s Own Country

"In God We Trust": Auf jeder Dollarnote ist der Glaube der Amerikanerinnen und Amerikaner an Gott nachzulesen. Jeder Zweite besucht zudem mindestens einmal die Woche ein Gebetshaus – davon können die Kirchen in Deutschland nur träumen. Religion ist in den USA ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens: Sie prägte die Identität der Gesellschaft und hielt die wachsende Nation mit ihren Einwanderern aus aller Welt zusammen.

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Ein unbekanntes Paar küsst sich auf einem Gehweg über dem Hollywood & Highland Komplex mit dem Hollywood-Schriftzug im Hintergrund.

Jan-Christopher Horak

Die Traumfabrik: Hollywood und seine Mythen

Kaum ein anderer Industriezweig der USA hat es verstanden, amerikanische Ideen, Geschichten und Konsumartikel so zu verbreiten wie das Hollywood-Kino. Der kleine Ort Hollywood in Los Angeles, Sitz einiger Film-Studios, ist weltweit ein Synonym für eine Einrichtung, die Filme produziert und Träume wahr macht, zumindest auf der Leinwand.

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Ein Porträtfoto des US-amerikanischen Schriftstellers und Philosophen Henry David Thoreau (1817-1862) aus dem Jahr 1856. In seinem Werk Walden. Or life in the Woods (deutsch: Walden. Oder das Leben in den Wäldern) beschrieb er sein einfaches Leben in einer Blockhütte an einem See und die Natur, aber er integrierte auch Themen wie Wirtschaft und Gesellschaft.

Heinz Ickstadt

Kulturelle Selbstbehauptung

War es zunächst die Emanzipation von der Alten Welt, die die Richtung vorgab, erhielt die amerikanische Literatur durch Aufarbeitung des Gründungsmythos bald eine eigene Note. Inzwischen weltweit etabliert und vielfach preisgekrönt repräsentieren die aktuellen Werke der US-Literatur ein Stück amerikanischer Identität: die Vermittlung zwischen der kulturellen und ethnischen Vielfalt dieser Nation.

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Country-Musik-Legende Johnny Cash während seines Auftritts in Jackson, Tennessee. Cash, als "The Man in Black" bekannt und berühmt für seine Lieder wie "I Walk the Line", "Ring of Fire" und "A Boy Named Sue", starb am Freitag 12 September, 2003, an den Folgen von Diabetes in Nashville.

Maik Brüggemeyer

Born in the USA

Lieder erzählen Geschichten. Das ist auch in den USA so. Im ethnischen und kulturellen Schmelztiegel Amerika sind die verschiedenen Musik-Stile vom Ragtime über die Country-Musik bis zum HipHop allerdings besonders eng verbunden mit einer grundlegenden Antriebsfeder der vergleichsweise jungen Nation: der Suche nach einer eigenen US-amerikanischen Identität.

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