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Sozialistischer Realismus | DDR kompakt | bpb.de

Sozialistischer Realismus

Literatur

Stolz nannte sich die DDR ein „Leseland“. In der Bevölkerung gab es ein enges Verhältnis zum Buch. Doch weil man die Literatur so wichtig nahm, war sie für die SED ideologisch vermintes Gelände.

Stefan Wolle

/ 2 Minuten zu lesen

Bitterfelder Weg

Walter Ulbricht forderte 1959 in Bitterfeld Literaten und Werktätige auf, die Trennung zwischen Kunst und Produktion zu überwinden und den Arbeiter ins Zentrum der Gegenwartsliteratur zu stellen.

Sonja Hugi

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Kritische Literatur der 70er/80er Jahre

Unter Honecker gab sich die SED bei gesellschaftskritischer Literatur anfangs liberaler. Nach der Biermann-Ausbürgerung wurden Zensur- und Überwachungsmaßnahmen aber wieder engmaschiger.

Sonja Hugi

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Bildende Kunst

Wie andere Kulturbereiche wurde auch die bildende Kunst in der DDR in den Dienst des Sozialismus genommen, offizielle Malerei und Skulptur zum „sozialistischen Realismus“ verpflichtet.

Sonja Hugi

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Architektur und Städtebau

Besonders an den Stadträndern entstanden ab Mitte der 1950er große Plattenbauviertel, mit denen der akute Wohnungsmangel schnell und preisgünstig behoben werden sollte.

Sonja Hugi

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Weitere Inhalte

DDR kompakt

Bildende Kunst

Wie andere Kulturbereiche wurde auch die bildende Kunst in der DDR in den Dienst des Sozialismus genommen, offizielle Malerei und Skulptur zum „sozialistischen Realismus“ verpflichtet.

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Bitterfelder Weg

Walter Ulbricht forderte 1959 in Bitterfeld Literaten und Werktätige auf, die Trennung zwischen Kunst und Produktion zu überwinden und den Arbeiter ins Zentrum der Gegenwartsliteratur zu stellen.

Podium / Vortrag
veranstaltet von der bpb

Der neue Mensch als Menschmaschine

  • Mittwoch, 22. November 2023
  • 19:00 – 21:00 Uhr
  • Kunsthaus Dahlem, Berlin-Dahlem
DDR kompakt

Parteilehrjahr, Schulungen

Grundsätzlich wurde allen SED-Mitgliedern das Studium der Werke des Marxismus-Leninismus nachdrücklich empfohlen. Dazu gab es regelmäßige, Vorträge, Seminare und Studienkurse. Teilnahme war Pflicht.

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Marxismus-Leninismus

Basis der SED-Parteiideologie waren die Werke von Marx, Engels und Lenin. Die Klassiker waren immer wieder Gegenstand von Schulungen. Im ideologischen Klassenkampf sollte es keine Kompromisse geben.

DDR kompakt

Entwicklung der SED zur Partei neuen Typus

Die Sowjetregierung trieb 1947 die Umwandlung der SED nach dem Vorbild der KPdSU voran. Dafür sollten die Kriterien gelten, die Lenin Anfang des 20. Jahrhunderts aufgestellt hatte.