Die Route 66 in den USA

Wirtschaft

USA: Welche Folgen hat die Deindustrialisierung?

Datenerklärvideo

Seit dem 19. Jahrhundert erleben die USA einen strukturellen Wandel: Immer mehr Arbeitsplätze in der Industrie gehen verloren. Stattdessen boomt der Dienstleistungssektor. Welche Auswirkungen das auf unterschiedliche Regionen in den USA hat, zeigt dieses Datenerklärvideo.

Farbfoto: Liefer-Roboter im Einsatz in Miami, Florida, im März 2021.

Julia Püschel

Deindustrialisierung und High-Tech in den USA

Schon seit dem Zweiten Weltkrieg durchlaufen die USA einen Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. Doch in Kombination mit der intensivierten Globalisierung und Digitalisierung führt diese Entwicklung seit den 1980er-Jahren verstärkt zu ökonomischen Ungleichheiten – mit großen regionalen Unterschieden.

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Ein Krankenhaus in Pittsburgh, Pennsylvania, hat auf einer Fassade den Schriftzug anbringen lassen: "Heroes work here" (deutsch: "Hier arbeiten Helden"). Aufnahme vom 17. Januar 2021.

Julian Heissler

Strukturwandel in Pittsburgh:
Vom Kohlekumpel zum Pfleger

Im "Rust Belt" prägte früher die Kohle- und Stahlindustrie den Arbeitsmarkt – heute nehmen der Gesundheitssektor und soziale Berufe eine zunehmend dominante Rolle ein. Der Historiker Gabriel Winant spricht im Interview über den Strukturwandel der ehemaligen Industrieregion im Mittleren Westen der USA.

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Josef Braml

In rauen Gewässern. Was bedeutet Bidens Chinapolitik für Europa?

In der Amtszeit von US-Präsident Joe Biden ist mit einem härteren geoökonomischen Vorgehen der USA gegenüber China zu rechnen. Die sino-amerikanische Rivalität wird Europas Wirtschaft und Außenpolitik beeinträchtigen und sollte Europäern strategisch zu denken geben.

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Morgan Stanley (hier ein Bild des New Yorker Hauptquartiers) gab in Zuge der Finanzkrise ihren Status als Investmentbank auf.

Alexandra Endres

Kapitalismus in der Krise

Stetig wachsender Reichtum für alle: Mit der US-Finanzkrise zerplatzte dieser amerikanische Traum wie eine Seifenblase. Lange haben die USA über ihre Verhältnisse gelebt und so die weltweite Wirtschaft in Schwung gehalten. Jetzt bröckeln die Fundamente des Kapitalismus, der seit Jahrzehnten die Ökonomien der westlichen Welt geprägt hatte. Und das Vertrauen ist dahin: Die USA könnten ihre Rolle als wirtschaftliche Weltmacht verlieren.

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Blick auf die "New York Stock Exchange", die größte Wertpapierbörse der Welt an der Wall Street. Im Vordergrund eine Statue von George Washington auf den Stufen der Federal Hall.

Stormy Mildner

Corporate Amerika

Man könnte es fast als die Heimat der Marktwirtschaft bezeichnen. In kaum einem anderen Land ist der Glaube an die freien Kräfte des Kapitals größer als in den USA. Bei genauerer Betrachtung der Geschichte sind aber selbst die Amerikaner etwas flexibel, wenn denn staatliche Eingriffe in Krisenzeiten der einzige Ausweg scheinen.

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Dossier

Der Marshallplan - Selling Democracy

Der Marshallplan sollte die enorme wirtschaftliche Not nach dem Zweiten Weltkrieg lindern. Das Dossier informiert über Entstehung, Entwicklung und Wirkungsgeschichte des Marshallplans.

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