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Jugendliche sitzen bei einem Rollenspiel hinter Stacheldraht, 08.06.2016.

6.4.2016

M 03.04.04. Franz Grün: Mein Berufswechsel (1957)

- als Zimmermann zur Polizei

Mit 17 Jahren hatte Franz Grün die Lehre zum Zimmermann erfolgreich abgeschlossen. Mit dieser Berufswahl war er allerdings nicht zufrieden. Trotz widriger Umstände setzte er seinen Entschluss durch und begann eine Karriere als Polizist.

Franz Grün:
Jetzt kommt die Situation meines Berufswechsels – als Zimmermann zur Polizei. Ich hab schon erwähnt: Ich hab damals gewusst, als Zimmermann schaffst du das nicht ein Leben lang. Da machst du dich ganz kaputt, das ist auch unheimlich gefährlich und ein eigener Betrieb war nicht möglich. Die finanzielle Möglichkeit von den Eltern war nicht da, ich hatte drei jüngere Geschwister. Vater war Landwirt, Hilfsarbeiter, der hat die Knochen hinhalten müssen, überall, wo er gearbeitet hat. Und Mutter hat im Wald so ein bisserl gearbeitet - hauptsächlich im Frühjahr und Herbst, im Sommer und Winter war nicht so viel. Und wir Kinder haben dann in Ablach als Kinder am Anfang und später auch als Jugendliche bei den Bauern geholfen. Ich hab meinen Emil gehabt. Mein anderer Bruder hat seinen Dehm gehabt und so weiter. Da hat man nach der Schule vier, fünf Stunden gearbeitet, etwas gegessen, dann abends nach Hause und hat noch seine Schulaufgaben gemacht. Und im Sommerhalbjahr Ernte einfahren. Da war alles von Hand zu tun. Da hat man die Kinder gebraucht, teilweise 6 bis 8 Stunden auf dem Heustock oben, oder Garben gelegt und so weiter. Da war ja kein Mähbinder, nichts, da war alles von Hand zu machen. Alle, auch die eigenen Kinder mussten mithelfen.

Meine Aufnahmeprüfung bei der Polizei: Mathe gut, Allgemeinbildung mäßig

Wolfgang Sander:
Wie ging es dann beruflich weiter?

Franz Grün:
Nach der Lehre hab ich mich eben erkundigt - Post, Bahn und so weiter. Zur Post hätte ich können in den mittleren Dienst. Ich hätte die Prüfungen machen können, aber da hätte ich nach Tübingen müssen, von Ablach nach Tübingen. Dann hätte ich dort untergebracht sein müssen. Die Eltern hätten monatlich zuzahlen müssen, die ersten 1,5 bis 2 Jahre ganz sicher. Ich hätte in die Schule gehen und auch arbeiten müssen. Für den mittleren Dienst wäre ich reingekommen. Da haben die Eltern gesagt: Du, das geht nicht, das können wir nicht, die anderen Kinder sind auch noch da und der Adalbert ist ein Jahr nach dir. Der hat noch ein Jahr länger gemacht, der war erst 13, als ich aus der Schule kam.

Wolfgang Sander:
Mit wie vielen Jahren sind Sie denn aus der Schule gekommen?

Franz Grün:
Ich bin mit 14 aus der Schule gekommen.

Wolfgang Sander:
Mit 14 als Zimmermann in die Lehre gegangen und mit 16 Jahren beendet.

Franz Grün:
Ja, dann habe ich einen jungen Polizisten Eugen B. aus Sigmaringen getroffen. Dann hab ich zum Eugen gesagt: „Du, wie sieht das eigentlich aus? Könnte ich zur Polizei?“ Da sagte er: „Du, das kann ich dir nicht sagen, aber bewirb' dich doch mal. Geh doch mal zum Hermann in Krauchenwies, zum Polizeiposten, der soll dir die Anschrift geben von der BePo (Bereitschaftspolizei) und dann meldest du dich mal zur Aufnahmeprüfung.“ Da hab ich mir die Anschrift geben lassen und da hat der Vater gesagt: „Das ist deine Sache.“ Also Mutter war so dafür, aufgrund ihrer Herkunft, Beamter und so weiter, wäre schon schön. Und dann habe ich da hingeschrieben und hab einen Einstellungsprüfungstermin gekriegt in Biberach. Bin nach Biberach gegangen 1957 im Juli / August und hab‘ die Aufnahmeprüfung gemacht. Wir waren insgesamt 39 Leute. Schulmäßig war ich in Ordnung und hab mir nichts Böses gedacht. Hat alles geklappt. Vorher hatte ich noch einen Unfall mit dem Motorrad. Mir ist ein Reh vorne rein und ich bin im Hecht vorne raus: Bluterguss am Knie, Motorrad kaputt, dicke Lederfäustlinge und Sturzhelm verkratzt, Motorrad-Kittel kaputt und Haut abgeschürft. Dank meiner Fußballerkarriere vorher hat es mir fast nichts gemacht.

Fahrt mit dem 1. Motorrad (1956Fahrt mit dem 1. Motorrad (1956) (© Sander/Grün)
Auf jeden Fall habe ich die sportliche Prüfung bei der Polizei gut geschafft, war ehrgeizig an und für sich. Das hat der Polizeidirektor, der Herr Weimar auch gesagt: „Ja, ich kann Sie einstellen, Deutsch geht, Rechnen super, Sport gut, aber Allgemeinbildung nichts.“ Ich habe über alles was geschrieben, aber die Hälfte war halt vollkommen daneben. Na ja, da haben die Fragen gestellt, die ich mir nie im Leben hätte träumen lassen. Über alles Mögliche, über Dichter, über Maler, über … Als Zimmermann, als junger Mensch hast du daran doch kein Interesse. Fußball gespielt und überall dabei gewesen. Auf jeden Fall bin ich dann auf die Volkshochschule gegangen in Göppingen. Von den 39 sind 9 nur eingestellt worden. Da habe ich das Glück gehabt, dabei gewesen zu sein.

Dann bin ich das erste Winterhalbjahr auf die Volkshochschule und habe ein Kurs belegt Allgemeinbildung. Hab noch mal einen Kurs mit Geschichte belegt. Auf jeden Fall habe ich meine Prüfung im Mittelbereich geschafft. Alle die da waren, einer aus Konstanz, das vergesse ich nie, der ist ein Jahr vor dem Abi abgegangen. Der ist bei der ersten Prüfung schon durchgeflogen, aber der hat gemeint, er kann alles, aber der war halt nicht so gut. Und ich hab das geschafft und bin dann weitergekommen.

Meine weitere Kariere: Glück im Unglück

Kurze Zeit war ich im Bereich Polizei-Fahrschule tätig, hätte auch Fahrlehrer werden können bei der Polizei. Ich hab alle Führerscheine gemacht gehabt. Dann habe ich also Weiterbildungsfahrten gemacht mit denen, die gerade frisch einen Führerschein gemacht hatten, in Baden-Württemberg rum, mit den Polizeifahrzeugen, mit großen Lastwagen und so weiter. Und dann wurde auf einmal, ich glaube vier Wochen bevor die Bewerbungsfristen waren, mir einer vor die Nase gesetzt. Der war mein Jahrgang, aber es war ein Wichtigtuer, ei Spruchbeutel. Aber er war halt in Bezug auf Metallberuf irgendwie Kraftfahrzeugmechaniker oder irgendwie so was. Und dann haben sie gesagt: „Ja, den W. müssen wir dir vorziehen. Du kannst nachher das dann auch machen. Du kriegst es ein Viertel-, halbes Jahr später.“ Und dann habe ich gesagt: „Ich hab jetzt ein halbes Jahr lang hier bei euch den Dackel gemacht. Meine Freizeit mehr oder weniger geopfert zum Teil und jetzt will ich nicht mehr. Jetzt geh ich in den Einzeldienst.“

Dann habe ich mich beworben für den Einzeldienst. Bin aber nicht dahingekommen, wohin ich wollte. Ich wollte nach Saulgau. Saulgau war der Nachbarkreis und da hab ich gedacht, gehst‘e nach Saulgau. Saulgau hat bloß zwei Leute bekommen. Und dann war einer aus der Nachbargemeinde Moosheim bei Saulgau, der A. Johann, der hat die Prüfung gemacht als Zweit- oder Drittschlechtester. Der ist hingekommen, ich aber nicht. Aber der ist halt ein Einheimischer. Das war einer, der ist gleich hin zum Chef dort, hat sich vorgestellt: „Ich bin der Johann A., bin da und da geboren, meine Eltern sind von da und da her, alles in Ordnung.“ Da hat der Chef von Saulgau gesagt: „Den nehme ich.“ Und so ist das halt vergeben worden - damals teilweise. Ich habe mich danach für Südbaden, mit dem Wunsch nach Überlingen, beworben. Das war ja auch nicht so weit weg von Sigmaringen. Da bin ich dann hingekommen. Dort war ich und hab ich meine Frau kennengelernt. Und dann bin ich später nach Stockach, und zwar wegen einer Wohnung. Dort bin ich geblieben, habe ein Haus für die Familie gebaut und habe meinen Dienst bis zu meiner Pensionierung 1998 versehen.

Meine Grundsätze als Sachbearbeiter für Jugendkriminalität

Die letzten 17,5 Jahre war ich Jugendsachbearbeiter, d.h. also ein Polizeibeamter, der vorwiegend in Zivilkleidung mit Jugendkriminalität zu tun hat und der mehr oder weniger durch seine Tätigkeit die Jugend auf den richtigen Weg bringen sollte.

Wolfgang Sander:
Was ja nicht ganz einfach ist.

Franz Grün:
Das ist mir sehr gut gelungen, sehr gut. Aber ich war der Mensch, der sich immer so wie ein Pfarrer oder Vater bewegt hat. Mir war immer ganz wichtig: „Sei du ehrlich. Wenn du zu dir selber ehrlich bist, dann kommst du gut durchs Leben. Wenn du dich selber anlügst und du dich selber nicht als ehrlich betrachten kannst, dann kannst du von anderen das auch nie erwarten.“ Also immer, wenn du Mist gebaut hast, Schaden gut machen, wenn es machbar ist, und zurückstecken. Und so hab ich das gemacht.

Grüns erstes Auto (1960)Grüns erstes Auto (1960) (© Sander/Grün)
An einer Sache, das vergesse ich nie, habe ich fast ein halbes Jahr lang gearbeitet: Fünf junge Leute haben Autos ausgeräumt. Die haben alle Autos leer gemacht, die auf waren, und alles ausgeräumt. Auf jeden Fall hab ich die dann alle „verarztet“. Die Staatsanwaltschaft hat das alles mehr oder weniger mit getragen, weil das bezahlt war, weil der Schaden gut gemacht war und die Versprechen da waren. Die waren strafmündig, wären normal bestraft worden. Sie haben eine „zweite Chance“ bekommen, genutzt und sind alle nie mehr aufgefallen. Das hat mich aber Nerven gekostet, oft nachts. Mir ist durch die Mutter schon damals Witwe von Zwillingen bekannt geworden, dass ihre beiden Söhne sich noch heute bei für meine Arbeit bedanken. Beide und auch ein dritter dieser damals jungen Menschen haben inzwischen Führungspositionen inne.

Mein Leben im Rückblick

Ich kann so viel sagen, ich bin mit meinem Leben, wie ich es Leben durfte, an und für sich sehr zufrieden. Es gab überall kleine Punkte, die nicht so waren, wie man sich das wünscht. Aber ich habe mein Leben lang, mehr oder weniger, mein Leben leben können - mit meiner Familie, mit meiner Frau und der Verwandtschaft. Wir sind seit fast 53 Jahren verheiratet. Beide Töchter sind in Ordnung. Also ich bin sehr, sehr zufrieden. Mein Leben ist so gelaufen. Freilich, das kommt viel, das Elternhaus ist ausschlaggebend. Meine Eltern haben mir immer vermittelt: „Ganz wichtig ist Franz: Ehrlich sein und zu dem stehen, was man gemacht hat.“ Das ist und war also bei uns Voraussetzung. Und wenn du gelogen hast, gib das zu und so weiter. Auch bei Verstößen oder Ärger nicht gleich halb totschlagen, wie das andere gemacht haben, sondern darüber reden - das war für mich ganz wichtig. Wir haben das alles überlebt, weil wir immer wieder zusammengestanden haben. So war für mich auch der Glaube eben sehr wichtig.

Dann war für mich der Sport sehr wichtig. Ich hab auch junge Menschen in Bezug auf Sport gefördert. Ich hab jahrelang Jugendtraining gemacht im Tennis. Aber mit 70 habe ich gesagt. Leute, jetzt höre ich auf. Ich sehe das nicht mehr ein, dass ich als 70 jähriger und noch länger mit den jungen Menschen von 10 bis 14 in der Woche zwei, drei Mal Training mache und mich selbst vernachlässige.

Also ich kann sagen, ich bin mit meinem Leben rundum zufrieden. Gut, es hätte vieles anders laufen können, besser laufen können, aber was soll man da sagen. Es hat wahrscheinlich jeder in seinem Leben irgendwo Punkte, wo er sagt: „Naja gut, das hätte besser sein können, das hätte schlechter sein können.“ Insgesamt gesehen: gut.

Wolfgang Sander:
Herr Grün, ich danke ihnen für Ihre spannenden Erzählungen aus Ihrem Leben. Ich höre ihnen gerne zu, wenn sie von ihrer Jugend erzählen. Es ist schon beeindruckend, wie sie die vielen Herausforderungen gemeistert haben.

Quelle: Interview mit Franz Grün* vom Sommer 2015, durchgeführt von Wolfgang Sander (*Name von der Redaktion geändert)

Arbeitsaufträge Arbeitsgruppe 4

In seinem Interview berichtet Franz Grün, wie er als Junge Vertreibung und Flucht nach dem 2. Weltkrieg erlebt und überstanden hat. Er geht auf vier wichtige Abschnitte seines Lebens ein:
  1. Meine Kindheit und Kriegserlebnisse in Pommern (1939 -1945)
  2. Unsere Vertreibung in Richtung Westen (1946): ein Leben in Notunterkünften und Massenlagern
  3. Neuanfang 1948 in Hohenzollern-Sigmaringen: Meine Jugend- und Lehrzeit
  4. Mein Berufswechsel (1957): als Zimmermann zur Polizei
Deine Arbeitsgruppe 4

befasst sich mit dem Berufswechsel und der Berufsausübung von F. Grün. Die Wahl des Berufes stellt im Leben eines Jugendlichen eine wichtige Aufgabe dar, die der einzelne in mehreren Schritten angehen kann.

Der Einstieg erfolgt häufig über eine Lehre, in der der Jugendliche sich mit dem Arbeitsleben, den dort herrschenden Regeln, den körperlichen und geistigen Belastungen und den sozialen Beziehungen zu den Vorgesetzten und den Kollegen vertraut macht. Dass er zusammen mit anderen produktiv tätig sein kann und muss, was mit zeitlichen, sozialen, körperlichen und finanziellen Zwängen verbunden ist, hat er so in der Schule bisher noch nicht erfahren.

Wenn eine Lehre erfolgreich abgeschlossen ist, steht für den einzelnen die Frage an, in welchen Beruf er wo einsteigen soll. Das muss nicht eine Fortsetzung der Lehre sein, er kann auch nach Alternativen Ausschau halten, die besser zu ihm passen.

Am Beispiel von F. Grün könnt ihr nun untersuchen, wie ein 17Jähriger diesen Berufswechsel bewusst vollzogen und einen Beruf gefunden hat, in dem er bis zu seiner Pensionierung erfolgreich und zufrieden gearbeitet hat.

In folgenden Schritten kannst du den Text erarbeiten:
  1. Nutze das Arbeitsblatt „Berufswahl von Franz Grün“ und zeichne entsprechend den Schritten A bis H den „Weg von F. Grün“ auf – als Hilfe für den Bericht in der Klasse.
  2. Notiere in der Spalte „Erklärungen“ deine soziologischen Deutungen dazu unter Rückgriff auf zentrale Begriffe wie Bezugsperson, Norm, Erwartungen, abweichendes Verhalten, Sanktion, Selbstkonzept, Perspektivenübernahme, Durchhaltevermögen (Resilienz), Anerkennung, Identifikation (s. Baustein 2)
  3. Lege dar, wie F. Grün seine Rolle als Jugendpolizist verstanden hat: Wie ist er dabei mit Normverstößen von Jugendlichen umgegangen? Wie beurteilst du seine Einstellung zum Beruf und die Maximen seines Handelns?
  4. Versuche zu erklären, warum F. Grün im Alter von 77 Jahren, als das Interview geführt wurde, trotz der vielen dramatischen Ereignisse und Krisen in seinem Leben sehr zufrieden und glücklich auf sein Leben zurückblicken konnte und welche Rolle dabei sein Beruf gespielt haben mag.
  5. Berichte mit Hilfe des Arbeitsblattes „Berufswahl von F. Grün“ in der Klasse über deine Ergebnisse.
  6. Vergleiche die Ergebnisse deiner Gruppe mit denen der anderen und nutze sie, um dir ein zusammenhängendes Bild davon zu machen, wie F. Grün (und seine Familie) es geschafft hat, Konflikte und Krisen zu bewältigen.
Das Arbeitsmaterial PDF-Icon M 03.04.04. Franz Grün: Mein Berufswechsel (1957) ist als PDF-Dokument abrufbar.


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