Dossierbild Geschichte im Fluss

16.5.2013 | Von:
Jerzy Litwin

Danzig und die Weichsel

Die Mottlau in Danzig mit dem berühmten KrantorDie Mottlau in Danzig mit dem berühmten Krantor (© Inka Schwand)

Die Entwicklung der Schifffahrt

Schon im Mittelalter glaubte man, dass die Flüsse Eigentum des jeweiligen Herrschers seien, der in seinen Privilegien ihre Nutzung diktierte. In den Städten an der unteren Weichsel entstanden im 13. Jahrhundert Schifferorganisationen, die ihr Geld mit der Binnenschifffahrt verdienten. Ganz reibungslos ging das allerdings nicht, weil immer noch Flussmühlen und andere Bauwerke die Schifffahrt behinderten. Der polnische König Kasimir IV. 1447 setzte sich darum für das Recht auf freie Schifffahrt und den Abbau der Hindernisse ein.

Im 14. und 15. Jahrhundert entwickelte sich an der Mottlau zwischen dem Koggentor (später Grünes Tor) und dem Fischmarkt der Danziger Hafen. Für die nötigen Instandhaltungsmaßnahmen wurde ab 1341 eine spezielle Steuer erhoben. Über die Festung Weichselmünde kontrollierte die Stadt die Weichselschifffahrt und die Einhaltung des Verbots, Ballast im Hafen abzuwerfen.

Die Mottlau und die Weichselmündung waren stets von Versandung bedroht und mussten häufig ausgebaggert werden. Alljährlich wurde die Fahrrinne von der Reede bis zur Mündung festgelegt und markiert. Um die Hafeneinfahrt kenntlich zu machen, wurde in Weichselmünde im 15. Jahrhundert ein Leuchtturm gebaut. Außerdem errichtete man 1444 im Hafen einen riesigen Kran, auch "Kranich" genannt. Die Friedensjahre in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts begünstigten die Bautätigkeit – in ganz Pommerellen wurden zahlreiche Bauwerke errichtet, die heutzutage als Baudenkmäler gelten.

Städte versus Orden

Im 15. Jahrhundert änderte sich die Situation im Ordensstaat deutlich zum Schlechteren. Der Konflikt zwischen dem Orden und den preußischen Ständen (einer Vereinigung preußischer Städte) führte zur Gründung eines gegen den Ritterorden gerichteten Bundes im Jahr 1440 und zum Ausbruch des Dreizehnjährigen Krieges von 1454-1466. Die Danziger unterstützten den Preußischen Bund und den polnischen König und bekämpften den Deutschen Orden zu Wasser und zu Land.

Schon zu Beginn des Kriegs, am 6. März 1454, endete die Herrschaft des Ordens über Danzig. Polens König Kasimir IV. hatte das königliche Preußen seiner Krone unterstellt. Der Deutschritterorden verließ Danzig, das Ordensschloss wurde zerstört.

Im Gegenzug für die Unterstützung gewährte der König der Stadt 1454-1477 zahlreiche Privilegien, die die weitere Entwicklung begünstigten. Danzig wurde gestattet, Münzen mit dem Konterfei des Königs zu prägen, und im Stadtwappen wurden die zwei weißen Kreuze durch eine goldene Krone ergänzt, als Zeichen der Zugehörigkeit zum Königreich Polen. Die Danziger Kaufleute konnten in ganz Polen frei handeln und zahlten keine Zölle. Der König gewährte der Stadt ferner das Recht, die gesamte preußische Küste zu verwalten. All das trug zu einem weiteren Ausbau der Handelsbeziehungen bei. Die Niederlande wurden bald zum wichtigsten Handelspartner und die Holländer zum wichtigen Teil der Stadtgesellschaft in Danzig.

Das goldene Zeitalter und der Niedergang

Der Krieg mit dem Deutschritterorden endete 1466 mit dem Thorner Frieden, wodurch Polen wieder einen Zugang zur Ostsee erhielt und Danzig sein wichtigster Hafen wurde. Es kam zu einer wirtschaftlichen Belebung – von allen Seiten kamen polnische Waren über den Flussweg in die Ostseehäfen. Eine regelrechte "Getreideroute" entwickelte sich über die Weichsel und Danzig zum Meer. Über diese Route wurde auch Holz transportiert. Flussaufwärts wurden Textilien, Wein, Fisch, Metalle, Pelze und Kolonialwaren verschifft. Danzig und die Polnisch-Litauische Adelsrepublik erlebten ihr "goldenes Jahrhundert". Danzig strahlte als Zentrum von Kultur und Wissenschaft.

Doch bald schon deutete sich der Niedergang an. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts führte Polen zahlreiche Kriege mit Schweden, in deren Folge vor allem die Region an der Weichselmündung in Mitleidenschaft gezogen wurden. Danzig konnte dank seiner Befestigungen und der Feste Weichselmünde im Krieg 1626-29 den schwedischen Armeen aber widerstehen. Bei der Blockade des Danziger Hafens war es 1627 zu einem Durchbruch gekommen, in dessen Folge polnische Schiffe die Seemacht Schweden in einer Seeschlacht besiegen konnten.

Doch die Kriege mit den Schweden ruinierten Polen, der Getreideexport ging zurück. Hinzu kamen schwere Kämpfe im Südosten Polens, die das Land Mitte des 17. und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zusätzlich verwüsteten. Der Handel auf der Weichsel und der Getreideexport über Danzig litten darunter. Danzig erlebte eine schwere Krise.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war Polen durch Kriege und innere Konflikte derart geschwächt, dass es seiner Rolle als Danziger Schutzmacht nicht mehr gerecht werden konnte. Die Adelsrepublik reagierte mit zahlreichen Reformen auf den Stillstand, die das Land aus der politischen und wirtschaftlichen Krise führen sollten. Das hatte auch Auswirkungen auf die Weichsel. Zeitgenössische Publizisten und Abgeordnete des Sejm beschäftigten sich mit Flussregulierungen und dem Bau neuer Kanäle. 1764 wurden die polnischen Flüsse unter die Obhut der Königlichen Schatzkommission gestellt, die für ihre Schiffbarkeit sorgen sollte und Regulierungs- und Kanalbaupläne entwarf. Der Artilleriehauptmann und Geograph Franz Florian Csaky (Czaki) plante erstmals einen Kanal, der die Weichsel über die Brda und die Netze mit der Oder verbinden sollte. Er sollte sechs Schleusen haben, 3,5 Meter tief und 8,5 Meter breit sein und den Kaufleuten aus dem Stromgebiet der Oder den Handel mit Danzig erleichtern. Dieser Plan wurde so jedoch nicht verwirklicht.

Danzig und die polnischen Teilungen

Als die Wirtschaftsreformen in Polen erste Ergebnisse zeigten, entschlossen sich 1772 Russland, Preußen und Österreich, einen Teil der angrenzenden polnischen Gebiete unter sich aufzuteilen. Um Preußen nicht zu mächtig werden zu lassen, verhinderte Russland allerdings eine Annexion Danzigs und Thorns durch den Hohenzollernstaat. Dennoch gelangte ein großer Teil Pommerellens unter preußische Herrschaft. An der unteren Weichsel entstanden neue Grenzen und Handelsschranken. Der große Verlierer war Danzig, das weiterhin zu Polen gehörte.

Zuvor schon hatte Preußens König Friedrich II., genannt der Große, festgestellt: "Wer Danzig und die Weichselmündung kontrolliert, ist der wahre Herrscher Polens, nicht der König in Warschau." Da der preußische König die Stadt nicht annektieren konnte, beschloss er, Danzig und mit ihm Polen wirtschaftlich zu schwächen. So sollten Waren aus Polen nicht mehr in Danzig, sondern in Elbing, Königsberg und Memel verschifft werden. Darüber hinaus baute Preußen 1772-74 den Bromberger Kanal, der die Weichselschifffahrt nach Stettin und Berlin umleiten sollte. Preußen griff die Idee Csakys auf, kehrte sie aber in ihr Gegenteil.

1793 vollzogen Russland und Preußen die zweite Teilung Polens. Nun konnte Danzig den Anschluss an Preußen nicht mehr verhindern. Für die Wirtschaft war dies jedoch günstig, weil es zusammen mit dem unteren Weichsellauf nun zu einem Staat gehörte und Schifffahrt und Seehandel belebt wurden. Mit der dritten Teilung 1795 wurde Polen als Staat von der Landkarte getilgt, was ein großes Unrecht war und Konsequenzen bis heute hat. Die Verkehrswege wurden den Bedürfnissen der Teilungsmächte angepasst, die Wälder abgeholzt, viele Polen wurden zur Emigration gezwungen, die Entwicklung der Bildung und Kultur wurde eingeschränkt.

Neue Hoffnungen auf Befreiung und Unabhängigkeit setzten die Polen in den französischen Kaiser Napoleon Bonaparte, der 1807 in die ehemals polnischen Gebiete einmarschierte – begleitet von polnischen Einheiten. Doch die Erwartungen wurden nur zum Teil erfüllt: Napoleon wollte kein unabhängiges Polen, und aus Danzig machte er eine Freie Stadt, die als französische Militärbasis für sein Herzogtum Warschau diente. Die wirtschaftliche Lage verschlechterte sich erneut.

Mit der Niederlage Napoleons 1815 erlangte Preußen wieder die Kontrolle über die untere Weichsel. Das ehemalige Pommerellen wurde zur Provinz Westpreußen und Danzig wieder zu einem wichtigen Handelszentrum. Ausgeführt wurden Agrar- und Forsterzeugnisse, importiert wurden neben Konsumwaren auch Kohle, landwirtschaftliche Maschinen, Baumwolle, Koks, Erdöl, Maschinen und Metallerze. Nach dem Sieg gegen Napoleon erklärten die Teilungsmächte die Weichsel, den Bug und die Pilica zu frei schiffbaren Flüssen. Dadurch stieg der Transport nach Danzig und Elbing und der Export über die Ostsee.

Die Macht des Wassers



Häufig traten an der Weichsel Hochwasser auf, was für anliegende Orte eine stete Gefahr darstellte. Besonders gefährlich waren sie im Weichseldelta, sie bedrohten den Werder und die Stadt Danzig. Am "Jungfrau"-Speicher sind noch die Hochwassermarken aus dem 18. und 19. Jahrhundert zu sehen. Starke Nordwinde führten zusätzlich dazu, dass Meereswasser in die Weichselmündung drängte. 1840 wurde die Hochwassergahr auf natürliche Art gelöst: In jenem Jahr schufen angestaute Eisschollen und Wassermassen bei Danzig den bereits erwähnten Durchbruch zur Ostsee und Wincenty Pols "Tapfere Weichsel".

Die Poesie, die Malerei und die Musik waren Spiegel der Bedeutung des Weichselstroms. Eines der frühesten schriftlichen Zeugnisse des Warentransports über die Weichsel nach Danzig ist das Poem Das Floß, oder die Schifffahrt abwärts der Weichsel von Sebastian Fabian Klonowic, das 1595 gedruckt wurde. Zu den eindrucksvollsten Malereien gehört die Allegorie des Danziger Handels von Izaak van den Blocke aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, die einen Saal des Rechtstädtischen Rathauses ziert.

Das Leben und die Bräuche der polnischen Flößer, die Ende des 19. Jahrhunderts die Danziger Vorstädte bewohnten, wurden auf den Bildern von Wilhelm Stryjowski, einem Professor der Danziger Kunstakademie, festgehalten. Sie befinden sich heute in den Sammlungen der örtlichen Museen. Unter den musikalischen Werken bleibt die Oper Das Floß von Stanisław Moniuszko, die 1858 in Warschau uraufgeführt wurde, die bedeutendste.

Polen wird unabhängig



Als aus polnischer Sicht wichtigste Folge des Ersten Weltkriegs wurde im Herbst 1918 wieder ein unabhängiger Staat gegründet. Den rechtlichen Rahmen für die Wiedererrichtung Polens lieferte der Versailler Vertrag. Darin wurden auch die neuen Grenzen bestimmt, unter anderem ein eigenes "Fenster zur Welt". Die neue polnische Ostseeküste war nur 150 Kilometer lang, darunter war die Halbinsel Hela mit ihren beiden Ufern, die 70 Kilometer Küstenlinie umfasste. Danzig kam nicht unter polnische Hoheit. Als Freie Stadt wurde es vom Völkerbund verwaltet.

Am 10. Februar 1920 übernahm Polen feierlich den Zugang zur Ostsee in Putzig. Der Versailler Vertrag sah vor, dass Polen und die Freie Stadt Danzig einen Vertrag über die Nutzung der Wasserwege, Hafenanlagen und Werften schließen, der den Warenhandel regelt. Der Friedensvertrag und ein Beschluss des Botschafterrats sahen vor, dass beide Seiten gleichberechtigte Besitzer der Danziger Werft sein sollten. Da der Hafen nicht unmittelbar Polen unterstellt wurde, bestand seitens der Zweiten Republik aber der Wunsch nach einem eigenen Ostseehafen.

In den Blick geriet zunächst Dirschau, das südlich von Danzig an der Weichsel lag. Die Stadt war wegen ihrer 837 Meter langen Weichselbrücke bekannt, die 1857 erbaut wurde, und eine Direktverbindung nach Königsberg mit der Eisenbahn ermöglichte. Am linken Weichselufer war 1888/1889 ein Flusshafen errichtet worden. Oberhalb der Brücke existierte traditionell eine Anlegestelle für Passagier- und Warenschiffe. Erste Pläne zum Bau eine Seehafens kamen 1919 auf, man entwarf einen Schifffahrtskanal bis zur Ostsee, parallel zur Weichsel. Dann aber entschied sich Polen für den Bau eines Hafens in Gdynia/Gdingen.
Schon die slawischen Kaufleute verkauften Felle, Pelze, Honig und Bernstein, der zu Zeiten der Hanse nach Westeuropa exportiert wurde.Schon die slawischen Kaufleute verkauften Felle, Pelze, Honig und Bernstein, der zu Zeiten der Hanse nach Westeuropa exportiert wurde. (© Inka Schwand)

Die Weichsel nach dem Zweiten Weltkrieg



Die Entwicklung der Nutzung des Flusses für Wirtschafts- und Freizeitzwecke wurde durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs unterbrochen. Nach 1945 befand sich die gesamte Weichsel inklusive Danzigs und der Weichselmündungen innerhalb der Grenzen Polens. Die Geschichte der früheren multikulturellen Stadt Danzig war zu Ende, es begann eine neue Epoche der Verbindung mit Polen.

Danzig wurde mit Zuzüglern aus dem ganzen Land besiedelt, auch aus den früheren Ostgebieten, die nach 1944 an die Sowjetunion kamen. Diese neuen, und die wenigen Vorkriegsbewohner, die nicht nach Deutschland ausreisten, begannen den Wiederaufbau der Stadt, der viele Jahre dauerte. Da die Stadt immer mit dem Meer verbunden war, wurden die Werften und der Hafen ausgebaut. 1970 begann der Bau eines neuen Hafens für große Frachten, den Nordhafen, während der alte Hafen an der Mottlau schrittweise in eine Anlegestelle für Passagierschiffe und Yachten umgewandelt wurde.

Ab 1946 wurde die Passagierschifffahrt wieder in Betrieb genommen und bot die Möglichkeit für kurze Ausflugsfahrten auf der Ostsee und auf Binnengewässern – zur Westerplatte, nach Hela, Zoppot und zu den Häfen des Frischen Haffs inklusive Elbings. Auch auf dem mittleren Weichselabschnitt erfreute sich die Passagierschifffahrt in den ersten Nachkriegsjahren aufgrund fehlender Transportmöglichkeiten im Omnibusverkehr großer Beliebtheit.

In den 1950er Jahren gewann die touristische Nutzung der Weichsel die Oberhand. Grund war die gestiegene Popularität der Ausflugsfahrten, die acht Tage dauerten und auf der Strecke Warschau-Danzig-Warschau verkehrten, inklusive des Besuchs der am Fluss gelegenen Städte. Veranstalter war der Fond für Arbeitererholung (Fundusz Wczasów Pracowniczych), als Unterkünfte dienten die Vorkriegsschiffe mit Seitenradantrieb "Bałtyk” und "Świerczewski”. Anfang der sechziger Jahre wurden die längeren Fahrten auf der unteren Weichsel schrittweise eingestellt und nur noch organisierte Gruppen befördert. Alte Schiffe mit Passagierkabinen wurden verschrottet, neue nicht mehr gebaut. Mit dem Einsatz eines neuen Schiffstyps SP-150 versuchte man, die Passagierschifffahrt zu beleben, er verfügte jedoch über keine Kabinen und konnte nur für mehrstündige Fahrten genutzt werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in polnischen Flusswerften unterschiedliche Schiffstypen gebaut – Kähne, zum Teil mit Motorantrieb, Schlepper, Schubbote und Baggerschiffe -, jedoch waren diese zum überwiegenden Teil für die Oderschifffahrt bestimmt und wurden nur begrenzt an der Weichsel eingesetzt. Deshalb kam der Warentransport ab den 1960er Jahren zum Erliegen. Schiene und Straße hatten den Fluss als Transportweg verdrängt. Die vernachlässigte, unregulierte Weichsel wurden zu einer Art Naturreservat. Aktuell treten an der Weichsel sowohl extreme Niedrigstände als auch Hochwasser auf, weshalb der Fluß auch für touristische Zwecke kaum gesicherte Verhältnisse bietet. In den letzten Jahren wächst jedoch das Interesse an der Binnenschifffahrt, und die Städte wenden sich wieder dem Fluss zu.

Übersetzung aus dem Polnischen Mateusz Hartwich


Zum Weiterlesen

Die Weichsel

  • Peter Oliver Loew: Danzig. Biographie einer Stadt. C.H. Beck Verlag (2011). Eine moderne Darstellung Danzigs aus europäischer Perspektive. "Das höchst informative Buch wird darum jeder an Danzig und Polen Interessierte leicht in einem Sitz und mit grossem Gewinn durchlesen" (Neue Züricher Zeitung).

  • Thomas Urban: Von Krakau bis Danzig. Eine Reise durch die deutsch-polnische Geschichte. C.H. Beck Verlag (2000). Der Polen-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung beschreibt die deutsch-polnische Beziehungsgeschichte am Beispiel der Städte. Krakau, Warschau und Danzig liegen an der Weichsel. "Eines der besten Bücher über die deutsch-polnischen Beziehungen, nicht nur instruktiv, sondern auch mit großem Talent geschrieben." (Wladyslaw Bartoszewski, ehemaliger polnischer Außenminister)

  • Andrzej Piskozub: Wisła. Monografia rzeki. Warschau 1982. Im Vergleich zur nationalen Bedeutung, die die Weichsel für die Polen hat, ist es erstaunlich wie wenig über sie geschrieben wurde. Das Standardwerk in Polen ist immer noch Andrzej Piskozubs Weichselmonografie aus dem Jahre 1982. Ein umfangreiches Autorenkollektiv untersucht darin die Hydrologie, Siedlungs- und Kulturgeschichte (auf Polnisch).