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Kultur- und Medienpolitik | Deutschland Archiv | bpb.de

Kultur- und Medienpolitik

Das Gros der Beiträge in diesem Schwerpunkt beleuchtet, wie sehr dem Regime der DDR an einer attraktiven und manipulativen Kultur- und Mediengestaltung lag und analysieren die Rolle von Kunst und Medien als Instrumente politischer Kontrolle und "vierter Gewalt", aber auch des kreativen Widerstands und der Aufarbeitung. Andere Beiträge nehmen die deutsch-deutsche Kultur- und Medienpolitik in den Blick und stellen oppositionelle Medien aus der SED-Diktatur vor – und Literatur, Malerei & Musik, die DDR- und Transformationsgeschichte beleuchtet.

„Aus einem Dunkel heraus verwaltet“

In der Spätphase der DDR statuierten das Ministerium für Staatssicherheit und die Leitung der DEFA an Sibylle und Hannes Schönemann ein Exempel. Das Ziel war, den Regie-Nachwuchs zu disziplinieren.

Lisa Schoß

/ 22 Minuten zu lesen

Podcast: Frauen im DDR-Jazz

Sie bespielten kein leichtes Feld, gaben doch Männer lange Zeit im DDR-Jazz den Ton an. Zwei couragierte Jazzmusikerinnen erkämpften sich aber schon früh Respekt: Ruth Hohmann und Uschi Brüning.

Peter Ehwald, Dörte Fiedler, Ulrich Kempendorff

/ 3 Minuten zu lesen

Jazz nicht nur in Nischen

Folge 3 unseres Podcasts über Jazz in der DDR: Wie Musiker und Musikerinnen sowie Veranstalter trickreich Auftrittsorte schufen und Jam-Sessions ermöglichten, mal öffentlich, mal im Verborgenen.

Peter Ehwald, Dörte Fiedler, Ulrich Kempendorff

/ 3 Minuten zu lesen

„Und das Liebste mag’s uns scheinen“

Die Nachfahren der ersten Generation jüdischer Künstler/-innen in der DDR sprechen über deren Erfahrungen während der NS-Zeit und in der DDR. Sie helfen ihr Wirken einzuordnen: Drei Audiokollagen.

Charlotte Misselwitz

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Jürgen Fuchs: "Ich feinde an, was über Leichen geht"

In Gedenken an den DDR-Bürgerrechtler und Autor Jürgen Fuchs, der am 12. Dezember 2025 75 Jahre alt geworden wäre. Er war ein zeitloser Widerstandskämpfer gegen Resignation.

Marko Martin

/ 15 Minuten zu lesen

Kahlschlag auch gegen den Jazz

Jazz im Osten nach dem "Kahlschlagplenum" der SED Ende 1965, das die Freiheit von Künstlern und Künstlerinnen in der DDR einschüchternd beschnitt. Der Jazzpodcast des Deutschland Archiv, Folge II.

Peter Ehwald, Dörte Fiedler, Ulrich Kempendorff

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Werte 1989 - 2025

Über die Einmaligkeit der Friedlichen Revolution 1989/90 und ihre Friedfertigkeit. Ein Kommentar über das, was aus dem Aufbruch geworden ist, der für viele zugleich Abbruch und Umbruch bedeutete.

Olaf Zimmermann

/ 6 Minuten zu lesen

"Der Jazz-Bazillus hatte mich"

"East of the sun and west of the moon": Ein Podcast über die Geschichte(n) des Jazz in der DDR. Hier die erste Folge: Jazz im Osten bis zum Mauerbau. Folge 1 "Von magischen Augen und Swingmopen".

Peter Ehwald, Dörte Fiedler, Ulrich Kempendorff

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Von der Kunst des Romans

Was Romanciers und Historiker unterscheidet. Ilko-Sascha Kowalczuk kritisiert Details im Roman des Schriftstellers Christoph Hein "Das Narrenschiff" über die DDR. Und Hein antwortet sogleich darauf.

Ilko-Sascha Kowalczuk, Christoph Hein

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DDR-Kurzdiagnose. Eine Prophezeiung von Joseph Beuys

1990 endete die Geschichte der DDR. Als Prophet ihres Untergangs erwies sich fünf Jahre zuvor in einem ZDF-Interview der Düsseldorfer Aktionskünstler Joseph Beuys nach Erhalt eines Einreiseverbots.

Holger Kulick

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Reflexionen über Christa und Gerhard Wolf: Was bleibt?

Am 18. März 2026 wäre die Schriftstellerin Christa Wolf 97 Jahre alt geworden. Ein Rückblick auf ihr Wirken in der DDR – zwischen Hoffnung und Frust. Und von der Frage: „Wohin sind wir unterwegs?“.

Matthias Zwarg

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„Wir wollten nicht länger auf Pressefreiheit warten“

Ob Giftmüll, Neonazis und Stadtzerfall. Wer Infomationen darüber in der DDR an Westmedien gab, konnte wegen "landesverräterischer Nachrichtenübermittlung“ verurteilt werden. Dennoch wuchs der Mut.

Peter Wensierski

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Wut und Zweifel: Erinnerungsbilder für die Zukunft

Verstrickung und Aufarbeitung am Beispiel des ostdeutschen Malers Bernhard Heisig, der Mitglied der Waffen-SS war. Seine Vita spiegelt deutsche Geschichte in allen Schattierungen.

Dr. Eckhart J. Gillen

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„Eine konterrevolutionäre Sauerei“

Über das Verbot eines Programms des studentischen Kabaretts „Rat der Spötter“ in Leipzig im Jahr 1961 und die Folgen für die Mitglieder. Auszüge aus dem Buch „Konterrevolution im Kabarett-Keller“.

Jürgen Klammer

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Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus

Die DDR nutzte die nach dem Einmarsch russischer Truppen in Afghanistan 1979 vom Westen boykottierten Olympischen Spiele 1980 in Moskau zur Sozialismus-Propaganda. Dazu erhielten die Medien Weisungen.

Tristian-Fabrice Winkler

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Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten

In den Ost-Berliner Bezirken Pankow und Köpenick lebten in den 1950er-Jahren Persönlichkeiten der DDR. Dem Bau der sogenannten Intelligenzsiedlungen und der Politik dahinter spürt Alexia Pooth nach.

Alexia Pooth

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„Streitet, doch tut es hier“

Die französische Osteuropa-Historikerin Sonia Combe korrigiert das oft verzerrte Bild von DDR-Intellektuellen zwischen Kompromiss und Kompromittierung mit einem komparatistischen Blick von außen.

Sabine Kebir

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Einmal Beethoven-Haus und zurück

1951 verschwanden Beethovens Konversationshefte aus der Öffentlichen Wissenschaftlichen Bibliothek in Ostberlin und tauchten im Beethoven-Haus in Bonn auf, erst 1961 kehrten sie zurück.

Benno Kirsch

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Gedächtnis im Wandel?

Inwieweit verändern Instagram & Co. unsere Erinnerungskultur? Am Beispiel einzelner Online-Formate hinterfragt Andreas Kötzing den Einfluss sozialer Medien auf die öffentliche Erinnerung.

Andreas Kötzing

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Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland

In seinem zweiten Beitrag beschreibt Wolfgang Mühl-Benninghaus die Rundfunkneuordnung in den ostdeutschen Ländern und bilanziert den Weg des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der vergangenen 30 Jahre.

Wolfgang Mühl-Benninghaus

/ 16 Minuten zu lesen

Computer-Subkulturen in Ost und West

Der Siegeszug von Heimcomputern in den 1980ern verlief vielschichtig. Daran waren auch Hacker und Cracker in Ost und West beteiligt - in einem Wechselspiel mit staatlichen und kommerziellen Akteuren.

Gleb J. Albert, Julia Gül Erdogan

/ 21 Minuten zu lesen

Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR

Im Herbst 1989 wandelte sich durch die Friedliche Revolution die Berichterstattung der DDR-Radio- und Fernsehsender. Das war neu für die DDR-Bürgerinnen und Bürger und für die Redaktionen.

Wolfgang Mühl-Benninghaus

/ 14 Minuten zu lesen