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Eine Fernsehserie schreibt Geschichte

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 35 Analysen & Essays. „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben Transformation und Deutsche Einheit Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten „Ihr Völker der Welt“ „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Was bedeutet die Liquidierung von Teilen Memorials? Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? 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Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. 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Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. 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Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. 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Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" 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Eine Fernsehserie schreibt Geschichte Reaktionen auf die Ausstrahlung von „Holocaust“ vor 40 Jahren

Katrin Hammerstein

/ 13 Minuten zu lesen

Die Ausstrahlung der US-amerikanischen Fernsehserie „Holocaust“ jährt sich im Januar 2019 zum 40. Mal. Daher wird der Vierteiler noch einmal gesendet. Mit den Reaktionen, die der Film 1979 in den „Täterstaaten“ Bundesrepublik Deutschland, DDR und Österreich ausgelöst hat, befasst sich Katrin Hammerstein in diesem Beitrag.

Szene aus der US-amerikanischen Fernsehserie "Holocaust" (übersetzt: "Massenvernichtung"). Erzählt wird in dem insgesamt über sieben Stunden dauernden Film die Geschichte zweier Familien im Dritten Reich - einer jüdischen und einer nationalsozialistischen. (© picture-alliance/dpa, picture-alliance/dpa)

Vor genau 40 Jahren, zwischen dem 22. und 25. Januar 1979, war die vierteilige Fernsehserie „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“ (USA 1978) in den dritten Programmen der ARD zu sehen. Am Beispiel von drei fiktiven Familien – der jüdischen Familie Weiss und den „arischen“ Familien Dorf und Helms – erzählt sie die Geschichte der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Die Ausstrahlung dieser Serie gilt als wichtige Zäsur für den Umgang mit dem Nationalsozialismus und seinen Verbrechen. Mit Einschaltquoten von bis zu 40 Prozent erzielte sie eine breite gesellschaftliche Resonanz und weckte nicht nur ein bis dahin ungekanntes Interesse an diesem Thema in der Öffentlichkeit, sondern löste auch intensive Diskussionen über die nationalsozialistische Vergangenheit aus. Auch die Bezeichnung der Verfolgung und Ermordung der Juden als „Holocaust“ setzte sich mit der Serie durch.

Für WDR, NDR und SWR ist dies ein Anlass, die vier Folgen noch einmal zu zeigen. Dazu erläuterte WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn im November 2018: „Die Serie ‚Holocaust‘ hat Fernseh- und Zeitgeschichte geschrieben. […] Sie brachte den Holocaust ins kollektive Bewusstsein der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft. […] Ich finde es wichtig, diese historische Serie auch 40 Jahre nach der Erstausstrahlung wieder zu zeigen. Denn in einer Zeit, in der Antisemitismus in unserer Gesellschaft leider immer noch eine Rolle spielt, haben die Zuschauerinnen und Zuschauer somit die Möglichkeit, die Serie mit aktuellem Blick zu sehen.“

Die Bundesrepublik und „Holocaust“

1979 war die Ausstrahlung in der Bundesrepublik durchaus umstritten. Die ARD-Sender waren uneins drüber, ob man „Holocaust“ zeigen sollte oder nicht. Seitdem die Serie im Jahr zuvor in den USA und danach in weiteren Staaten wie Israel zu sehen war, wurde „im Land der Täter" darüber in den Tages- und Wochenzeitungen diskutiert; auch Historiker und Politiker meldeten sich zu Wort. Kritisiert wurden die triviale Machart der „Seifenoper“ und die Kommerzialisierung des Völkermords an den Juden. Befürchtet wurde aber auch, die Deutschen könnten damit kollektiv schuldig gesprochen werden, und Diplomaten warnten davor, dass das Image der Bundesrepublik im Ausland geschädigt werden könnte. Von neonazistischer Seite kam es bei Koblenz und Münster sogar zu Anschlägen auf Sendeanlagen, um die Ausstrahlung zu verhindern. „Offenbar können die Deutschen auch die bunten Abziehbilder aus ihrer Vergangenheit nur mühsam bewältigen“, hieß es im Spiegel eine Woche vor Sendestart. Andere wie etwa die Bundeszentrale für politische Bildung sahen in der Serie hingegen die „Chance […], daß Millionen von deutschen Fernsehzuschauern […] auf eine unmittelbare, wenn auch stark emotionale Weise mit diesem dunklen Kapitel unserer Geschichte konfrontiert werden“; dies biete die Möglichkeit, die deutsche Vergangenheit „mit moralischem Mut und kritischem Verstand so aufzuarbeiten, daß daraus ein Gewinn für die Zukunft erwächst“.

Hierum bemühten sich auch die Fernsehverantwortlichen, indem sie der Serie die Dokumentationen „Antisemitismus“ und „Endlösung“ voranstellten und nach jeder Folge eine ebenfalls im Fernsehen übertragene Diskussionsrunde mit Experten veranstalteten. Tatsächlich wurde die Ausstrahlung der „Holocaust“-Serie nicht nur zu einem Medienereignis, sondern auch zu einem Anstoß, sich mit der NS-Geschichte auseinanderzusetzen. Tausende Anrufe und Briefe gingen beim WDR ein und die Bundes- und Landeszentralen für politische Bildung wurden mit Anfragen nach Materialien geradezu überschüttet. „Das Volk ist aufgewühlt, betroffen und plötzlich von großem Wissensdurst erfüllt“, schrieb Marion Gräfin Dönhoff, frühere Chefredakteurin und Mitherausgeberin der Wochenzeitung Die Zeit. Es gab antisemitische Äußerungen und Drohbriefe von Rechten, die sich über die „Hetzserie“ beschwerten. Vor allem zeigten sich aber Bestürzung und Erschütterung in den Zuschauerreaktionen. Plakativ brachte die Bild-Zeitung die herrschende Betroffenheit zum Ausdruck, als sie am Tag nach der Ausstrahlung des ersten Teils, die Reaktion des Bundespräsidenten beschreibend, titelte: „Scheel weinte“.

Die starke Resonanz der Serie beruhte vor allem auch auf der Individualisierung des historischen Geschehens als Familiengeschichte(n), die eine Identifikation mit den Filmfiguren und ihrem Schicksal ermöglichte. Dieses ging „unmittelbar nicht nur in den Verstand, sondern auch in das Herz hinein[…]“, wie es der Abgeordnete Franz Ludwig Schenk Graf von Stauffenberg (CSU) in der zwei Monate später stattfindenden Debatte des Bundestags über die Verjährung von NS-Verbrechen formulierte: „Ein Stück des Unbegreifbaren und des Unfaßbaren schien plötzlich greifbar und deswegen persönlich mitleidbar.“ Die Serie gestattete, so eine damals erarbeitete Handreichung für die Erwachsenenbildung, die „Identifizierung der Zuschauer mit den ‚guten‘ Protagonisten, den Opfern unserer eigenen Geschichte“.

Wurde die Emotionalität der Serie auch vielfach kritisiert, so hatte die Emotionalisierung der Vergangenheit dennoch bedeutende Wirkung. Der Spiegel sprach von einem „schwarzen Freitag für die Historiker“, lieferte der Fernsehfilm doch inhaltlich nichts Neues, erreichte aber – im Gegensatz zu den Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft – die breite Bevölkerung und sorgte für eine gesellschaftliche Debatte über die Vergangenheit. „[V]ia Fernsehen kam eine Nation ins Gespräch“, brachte es das Magazin weiter auf den Punkt.

Dabei rückten nicht nur die aus „rassischen“ Gründen verfolgten jüdischen Opfer in den Vordergrund der Wahrnehmung, sondern auch die Frage nach Verantwortung und Täterschaft, die in der Serie direkt angesprochen wurde. So war in der deutschen Version der Schluss geändert worden: Statt mit der Auswanderung des jüngsten Sohns der Familie Weiss nach Palästina wie im amerikanischen Original endete die letzte Folge mit einem Schuldeingeständnis des Onkels der vom NS-Regime profitierenden Familie Dorf: „Wir haben uns alle mitschuldig gemacht. Ich hab’ zu so vielem geschwiegen. […] Ich hab’ mit angesehen, was passierte, und nichts getan. Wir müssen erkennen, dass wir uns alle schuldig gemacht haben.“

Die der Serie auch an anderen Stellen implizite Aufforderung zur selbstkritischen Beschäftigung mit der Geschichte des Nationalsozialismus tat ihre Wirkung. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sei bislang „abgeprallt am psychischen Abwehrpanzer der verschworenen Volksgemeinschaft der Nichtwisser und Nichtwahrhaber“, äußerte der Soziologe Helmut Dahmer. Nun habe der Film „in die kollektive Amnesie eine kleine Bresche geschlagen“. Für Eugen Kogon, Autor des 1946 erschienenen Werks „Der SS-Staat“ und während des „Dritten Reichs“ selbst im Konzentrationslager inhaftiert, war gar „[e]in Bann […] gebrochen“: „Man kann über die schrecklichen Dinge bis in die Schuld- und Mitschuldfrage […] endlich miteinander sprechen.“ Nicht zuletzt ist auch die Entscheidung des Bundestags, die Verjährung von NS-Verbrechen endgültig aufzuheben, unter anderem auf die Wirkung von „Holocaust“ zurückzuführen. Die Mehrheit derjenigen, die die Serie gesehen hatten, sprach sich für die Aufhebung aus. Während der Verjährungsdebatte im Bundestag nahmen, wie die hier bereits zitierte Äußerung von Stauffenberg deutlich macht, mehrere Abgeordnete Bezug auf die Serie. Justizminister Hans-Jochen Vogel (SPD) warnte in diesem Zusammenhang allerdings davor, die Aufhebung der Verjährung zur einzigen Antwort auf „Holocaust“ werden zu lassen; es gelte „vielmehr, die Bereitschaft in voller Breite zu nutzen, die jetzt zur Auseinandersetzung mit der NS-Gewaltherrschaft vorhanden ist“.

Angesichts der durch die Serie angestoßenen Diskussion über die Vergangenheit empfahlen westdeutsche Staatsrepräsentanten auch den beiden anderen Staaten, die aus dem „Dritten Reich“ hervorgegangen waren, also der DDR und Österreich, die Ausstrahlung von „Holocaust“. So regte Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) an, den Film im anderen Teil Deutschlands ebenfalls zu zeigen, da auch die Menschen in der DDR ein Recht hätten, „Anlaß und Stoff zu bekommen, über unsere gemeinsame deutsche Geschichte erneut nachzudenken“. Bundespräsident Walter Scheel wiederum meinte in einem Interview mit der österreichischen Presse, dass auch Österreich gut daran tue, sich den Film anzusehen, und prophezeite ähnliche Reaktionen wie in der Bundesrepublik.

„Holocaust“ in der DDR und in Österreich

Während die Serie in Österreich Anfang März 1979 ausgestrahlt wurde – der ORF wartete bewusst die Reaktionen auf den Film in der Bundesrepublik ab –, wurde sie in der DDR nicht gesendet. Dahinter standen mehrere Gründe: Zunächst konnte man in der DDR in der US-amerikanischen Produktion nur kommerzielle Motive und eine verfälschende Darstellung der Geschehnisse entdecken. Vom „Tod in der Gaskammer als umsatzsteigerndes Farbfernsehspiel“ war in einer ostdeutschen Filmkritik etwa die Rede. Es sei ein „durch und durch kommerzielles Unternehmen“, von dem man, so der Rundfunksender „Stimme der DDR“ am Tag nach der Ausstrahlung der ersten Folge in Westdeutschland, „von vornherein die Darstellung historischer Zusammenhänge nicht erwarten [könne], insbesondere [nicht] über das Zusammenspiel der reaktionärsten Elemente des Finanzkapitals mit den unmittelbaren politischen Repräsentanten des Faschismus“. Kritisiert wurden zudem die zionistischen Tendenzen des Films, dessen Konzentration auf die jüdischen Opfer – schließlich seien „auch Kommunisten und Zeugen Jehovas im KZ gewesen“ – sowie das darin gezeichnete Bild des Widerstands, das nur die Juden und den Widerstand aus geistlichen Kreisen einbeziehe, andere „Kämpfer gegen den Faschismus“ dagegen unberücksichtigt lasse.

Weiterhin sah man in der DDR im Gegensatz zum westdeutschen Bundeskanzler keinerlei Grund, erneut über die gemeinsame Geschichte nachzudenken. Denn, so hieß es in der ostdeutschen Fachzeitschrift Film und Fernsehen, es gebe „nun mal keine ‚gesamtdeutschen Nachkriegsversäumnisse‘“: „Nicht ‚die Deutschen‘ haben Nachhilfeunterricht nötig. Der historische Hilfsschüler heißt Bundesrepublik Deutschland. Sie ist sitzengeblieben. Mitten in ihrer unbewältigten Vergangenheit.“ In eben diese Kerbe schlug der Regisseur Konrad Wolf auf einer Tagung der Akademie der Künste der DDR im Mai 1979: „In Fragen des Antifaschismus können wir im Bedarfsfall Nachhilfeunterricht erteilen, und unsere Kollegen würden mit Freude die DEFA-Retrospektive [„Faschismus und seine Überwindung“] zur Erweiterung und Richtigstellung des Holocaust-Pakets zur Verfügung stellen.“

Im Rahmen der Retrospektive wurden 1979 unter anderem „Ehe im Schatten“ (D 1947), „Stärker als die Nacht“ (DDR 1954) oder „Nackt unter Wölfen“ (DDR 1963) gezeigt, Filme, auf die auch der Staatsratsvorsitzende Erich Honecker wenige Tage, nachdem „Holocaust“ in der Bundesrepublik zu sehen war, in einer Rede explizit hinwies, um zu unterstreichen, dass die Aufklärung über den Faschismus und seine Verbrechen in der DDR zu den Selbstverständlichkeiten gehöre.

Parallel dazu lenkte die SED-Parteizeitung Neues Deutschland im Umfeld der „Holocaust“-Serie die Aufmerksamkeit auf die laut DDR-Lesart erfolgreiche „Vergangenheitsbewältigung“ in Ostdeutschland und die skandalös defizitäre der Bundesrepublik. So wurde einerseits über Leistungen der Strafverfolgung von NS-Verbrechen in der DDR, andererseits über die angeblich drohende Verjährung solcher Verbrechen, verschleppte NS-Prozesse und neonazistische Ausschreitungen in Westdeutschland berichtet. Die Serie selbst wurde in der Zeitung ebenso wenig thematisiert wie Reaktionen darauf, obwohl sie in Teilen Ostdeutschlands über das Westfernsehen zu sehen war und dort, so der stern, ein erstaunliches Interesse hervorrief. Über Berichte und Interviews der Westmedien sind zum Teil Stimmungsbilder und einzelne Äußerungen von DDR-Bürgern überliefert.

Eine von der Zeit vorgenommene Befragung von Ostdeutschen zu „Holocaust“ kam zu dem Ergebnis, dass diese sich nicht nur „über die Nazizeit besser informiert als ihre Landsleute“, sondern „auf der moralisch besseren Seite der Nation zu Hause fühlen“. Der Schriftsteller Stephan Hermlin meinte dagegen, „Holocaust“ habe die DDR kaum weniger erschüttert als die Bundesrepublik. Vor allem die junge Generation wolle, so berichtete ein Ost-Berliner Psychologe, „alles über diese merkwürdige Nazizeit […] erfahren, die entweder verschwiegen wird oder uns aus der Sicht der Sieger erläutert wird“. Auch andere DDR-Bürger problematisierten das offizielle, auf dem Antifaschismus-Mythos basierende Geschichtsbild der DDR, bei dem stets das „unausgesprochene[…] Verständnis“ mitschwinge, „daß Urheber der Grausamkeiten die Väter der Westdeutschen waren – nicht unsere Väter“. Dass die nationalsozialistische Judenverfolgung als solche in der DDR weitgehend ausgeblendet wurde, sprach der Leiter der Jüdischen Gemeinde in Ost-Berlin, Peter Kirchner, an und wünschte sich „eine entsprechende, ausführliche Diskussion zu diesem Thema in unserer Presse, in unseren Medien“. Diese gab es, wie deutlich geworden ist, jedoch nicht.

Anders in Österreich: In dem Land, das mit dem „Anschluss“ 1938 Teil des „Großdeutschen Reichs“ geworden war, sich aber als „erstes Opfer Hitlerdeutschlands“ verstand und mit diesem Opfermythos jegliche Verantwortung für den Nationalsozialismus von sich wies, fand die Debatte um „Holocaust“ durchaus medialen Niederschlag. Bereits vor der Ausstrahlung, die sechs Wochen später als in der Bundesrepublik stattfand, wurde das Für und Wider auch vor dem Hintergrund der Reaktionen im Nachbarstaat diskutiert. Die Kritiker bezogen sich in Österreich ebenfalls vor allem auf den Kollektivschuldvorwurf. Die Deutschen würden in der Serie als „Mördervolk“ dargestellt; die Serie zu zeigen, sei laut einem Artikel in Die Presse „Holocaust-Masochismus“. Auch antisemitische Untertöne machten sich bemerkbar, und gegen die Holocaust-Opfer wurden die Opfer von Krieg und Vertreibung als „ein anderes Brandopfer“ aufgerechnet.

Die Befürworter hofften dagegen auf einen Anstoß zur Reflexion, der dann auch selbstkritisch nach der Mitverantwortung Österreichs am Nationalsozialismus fragte, nach seinem „Anteil an der Endlösung“, wie das Nachrichtenmagazin profil titelte. So sah der Politikwissenschaftler Anton Pelinka in der Serie ein „Vehikel historischer Aufklärung und moralischer Aufweckung“ und meinte: „Österreich wird seinen Holocaust zu sehen bekommen. Und das ist gut: Waren doch Hitler und Kaltenbrunner, Eichmann und Globocnik und viele, viele der kleinen Massenmörder Österreicher; wurde doch die Ideologie der Unwertigkeit des Judentums wesentlich in der Hexenküche nationaler Vorurteile des alten Österreich gebraut; […] hat doch in kaum einem anderen Land der Totstell-Reflex, das ständige Wegschauen gegenüber dem Menschheitsphänomen Auschwitz, so neurotische Züge wie eben in unserer so kleinen, so heilen Welt.“

Auch der Kurier stellte unter Hinweis auf die österreichische Beteiligung am Nationalsozialismus und seinen Verbrechen fest: „Wir hätten den ‚Holocaust‘-Schock bitter nötig.“ Selbst das Boulevard-Blatt Kronen-Zeitung begrüßte die Ausstrahlung der Serie, „umso mehr, als ein Teil der Geschehnisse, die 34 Jahre nach Kriegsende die Deutschen noch so schwer belasten, auch auf Österreich zutrifft“. Verstärkt wurden auch spezifisch österreichische Ereignisse der NS-Zeit wie die so genannten Reibpartien bei den „Anschluss“-Pogromen 1938 thematisiert. Damals war die jüdische Bevölkerung gezwungen worden, pro-österreichische und antinazistische Parolen von Gehsteigen und Wänden zu entfernen. Es „wäre verfehlt, die nationalsozialistischen Judenverfolgungen einzig und allein als ein Problem der Deutschen“ aufzufassen, hieß es in dem für die österreichischen Schulen erstellten Begleitheft „‚Holocaust‘ und Österreich“ aus dem Jahr 1978.

Nach der Ausstrahlung, die mit Einschaltquoten von bis zu 52 Prozent noch mehr Aufmerksamkeit erregte als in der Bundesrepublik, vermisste das profil zwar „[d]ie tiefe Betroffenheit, die […] die Ausstrahlung [dort] begleitet hatte“. Dennoch ist „Holocaust“ auch für den österreichischen Vergangenheitsdiskurs ein „Veränderungspotential“ zuzusprechen, sorgte die Fernsehserie hier doch ebenso sowohl für eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus als auch für eine selbstkritische Beschäftigung mit der eigenen Verantwortung und Täterschaft.

Die Erstausstrahlung der deutschen Fassung der „Holocaust“-Serie im Jahr 1979 blieb in ihrer Wirkung einmalig. Mehrfach gab es seither Wiederholungen, die erste im Jahr 1982; keine rief jedoch mehr eine solche Resonanz hervor. Dies hängt gewiss auch mit der durch den Film geweckten Aufmerksamkeit für die Verbrechen des Nationalsozialismus und dem seither erweiterten Wissensstand zusammen. So hat die Fernsehserie vor 40 Jahren Geschichte geschrieben und wird mittlerweile selbst als historisch angesehen – weniger wegen ihrer den 1970er Jahren entsprechenden „historischen“ Machart als vielmehr wegen ihrer Bedeutung für die Erinnerungskultur.

Zitierweise: Katrin Hammerstein, Eine Fernsehserie schreibt Geschichte: Reaktionen auf die Ausstrahlung von „Holocaust“ vor 40 Jahren, in: Deutschland Archiv, 18.1.2019, Link: www.bpb.de/284090

Fussnoten

Fußnoten

  1. „WDR, NDR und SWR zeigen ‚Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss‘“. Pressemitteilung des WDR, 30.11.2018, https://presse.wdr.de/plounge/wdr/programm/2018/11/20181130_holocaust.html, letzter Zugriff am 25.12.2018.

  2. Zu den verschiedenen Standpunkten vgl. z.B. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.4.1978; Der Spiegel, 17.4.1978, 29.1.1979; Die Zeit, 2.2.1979; Abendpost, 24.1.1979.

  3. Der Spiegel, 15.1.1979.

  4. Holocaust. Materialien zu einer amerikanischen Fernsehserie über die Judenverfolgung im „Dritten Reich“. Erarbeitet und zusammengestellt von Wilhelm von Kampen, Sonderausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung 1978, S. 6, 21.

  5. Vgl. u.a. Peter Reichel, Erfundene Erinnerung. Weltkrieg und Judenmord in Film und Theater, München/Wien 2004, S. 255.

  6. Die Zeit, 2.2.1979. Zu den Reaktionen in der Bundesrepublik vgl. z.B. Die amerikanische TV-Serie „Holocaust“ – Rückblicke auf eine „betroffene Nation“. Beiträge und Materialien, in: Historische Sozialforschung 30 (2005), Heft 4, S. 4–154; Jens Müller-Bauseneik, Die US-Fernsehserie „Holocaust“ im Spiegel der deutschen Presse (Januar–März 1979). Eine Dokumentation, in: Zeitgeschichte-online, Thema: Die Fernsehserie „Holocaust“ – Rückblicke auf eine „betroffene Nation“, März 2004, https://zeitgeschichte-online.de/thema/die-us-fernsehserie-holocaust-im-spiegel-der-deutschen-presse-januar-maerz-1979.

  7. Vgl. Heiner Lichtenstein/Michael Schmid-Ospach (Hg.), Holocaust. Briefe an den WDR, Wuppertal 1982, S. 70.

  8. Zit. nach Julia Kölsch, Politik und Gedächtnis. Zur Soziologie funktionaler Kultivierung von Erinnerung, Wiesbaden 2000, S. 104 Anm. 179.

  9. Franz Ludwig Schenk Graf von Stauffenberg, in: Verhandlungen des Deutschen Bundestags. Stenographische Berichte, 8. WP, 145. Sitzung, 29.3.1979, Bonn 1979, S. 11583.

  10. Mediendidaktische Handreichungen „Holocaust“. Die Geschichte der Familie Weiß, in: Weiterbildung und Medien 1 (1978), Heft 2, S. 1–15, hier S. 3.

  11. Der Spiegel, 29.1.1979.

  12. Ebd.

  13. „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“ (USA 1978, dt. Fassung), Teil 4, Schlusssequenz. Zu den inhaltlichen Änderungen der Serie vgl. auch Susanne Brandt, „Wenig Anschauung“? Die Ausstrahlung des Films „Holocaust“ im westdeutschen Fernsehen (1978/79), in: Christoph Cornelißen, Lutz Klinkhammer und Wolfgang Schwentker (Hg.), Erinnerungskulturen. Deutschland, Italien und Japan seit 1945, Frankfurt 22004, S. 257–268, hier S. 260f.

  14. Helmut Dahmer, „Holocaust“ und die Amnesie, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 29 (1979), B 22, S. 33–37, S. 34, 36.

  15. Eugen Kogon, „Der Neonazismus in Bedrängnis und Angriff“, in: Frankfurter Hefte. Zeitschrift für Kultur und Politik 34 (1979), Heft 3, S. 2–4, Zitat S. 2.

  16. Vgl. die Plenardebatte am 29.3.1979, in: Verhandlungen des Deutschen Bundestags (Anm. 8), z.B. S. 11583, 11571, 11594. Zur Wirkung von „Holocaust“ auf die Verjährungsdebatte vgl. auch Frank Bösch, Film, NS-Vergangenheit und Geschichtswissenschaft. Von „Holocaust“ zu „Der Untergang“, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 55 (2007), S. 1–32, hier S. 2; Werner Bergmann, Antisemitismus in öffentlichen Konflikten. Kollektives Lernen in der politischen Kultur der Bundesrepublik 1949–1989, Frankfurt 1997, S. 379 Anm. 88.

  17. Zit. nach Yizhak Ahren u.a., Das Lehrstück „Holocaust“. Zur Wirkungspsychologie eines Medienereignisses, Opladen 1982, S. 12f.

  18. Helmut Schmidt am 24.1.1979 in der Haushaltsdebatte des Bundestags, in: Verhandlungen des Deutschen Bundestages (Anm. 9), 131. Sitzung, 24.1.1979, S. 10315.

  19. Vgl. Interview mit Walter Scheel, in: Die Presse, 17./18.2.1979.

  20. Vgl. profil, 30.1.1979, 6.2.1979.

  21. Heinz Grote, „Holocaust“, in: Film und Fernsehen 7 (1979), Heft 3, S. 2.

  22. Stimme der DDR, zit. nach Harald Kleinschmid, „Ein Weg ohne Ende“. Zur Reaktion der DDR auf „Holocaust“, in: Deutschland Archiv 12 (1979), S. 225–228, Zitat S. 225.

  23. Zit. bei Marlies Menge, Keine hohen Nazis in der DDR. Holocaust und die Reaktionen im Osten, in: Die Zeit, 2.2.1979, Zeit-Dossier.

  24. Vgl. Siegfried Friese, Holocaust nah und fern, in: Beiträge zur Film- und Fernsehwissenschaft 24 (1983), Heft 5, S. 102–123, hier S. 110; Kleinschmid, Ein Weg (Anm. 22), S. 228.

  25. Grote, „Holocaust“ (Anm. 21). Zu den ostdeutschen Reaktionen vgl. auch Martina Thiele, Publizistische Kontroversen über den Holocaust im Film, Münster/Hamburg/London 2001, S. 329–333.

  26. Konrad Wolf, Nachhilfeunterricht, in: Film und Fernsehen 7 (1979), Heft 6, S. 2.

  27. Zit. bei Kleinschmid, Ein Weg (Anm. 22), S. 226.

  28. Vgl. z.B. Neues Deutschland, 20.1.1979, 27.1.1979, 14.2.1979; Grote, „Holocaust“ (Anm. 21). Vgl. dazu auch Müller-Bauseneik, US-Fernsehserie (Anm. 6), S. 133; Kleinschmid, Ein Weg (Anm. 22), S. 225, 227f.

  29. Vgl. stern, 1.2.1979.

  30. Menge, Keine hohen Nazis (Anm. 23).

  31. Vgl. Wo sind wir zuhause? Gespräch mit Stephan Hermlin, in: Freibeuter 1 (1979) Heft 1, S. 47–55, hier S. 50.

  32. Zit. nach stern, 1.2.1979.

  33. Zit. nach ebd.

  34. Peter Kirchner im Interview mit dem ARD-Korrespondenten Fritz Pleitgen, zit. nach Kleinschmid, Ein Weg (Anm. 22), S. 226.

  35. Vgl. zu den österreichischen Reaktionen u.a. Heidemarie Uhl, Von „Endlösung“ zu „Holocaust“. Die TV-Ausstrahlung von „Holocaust“ und die Transformationen des österreichischen Gedächtnisses, in: dies. (Hg.), Zivilisationsbruch und Gedächtniskultur. Das 20. Jahrhundert in der Erinnerung des beginnenden 21. Jahrhunderts, Innsbruck u.a. 2003, S. 153–179; Oliver Marchart, Vrääth Öhner und Heidemarie Uhl, ‚Holocaust‘ revisited. Lesarten eines Medienereignisses zwischen globaler Erinnerungskultur und nationaler Vergangenheitsbewältigung, in: Tel Aviver Jahrbuch 31 (2003), S. 307–334, hier S. 323–327.

  36. Die Presse, 3.2.1979.

  37. Ebd. Vgl. dazu auch Uhl, „Endlösung“ (Anm. 35), S. 164.

  38. Profil, 13.3.1979.

  39. Anton Pelinka, Tabu Auschwitz, in: profil, 13.2.1979.

  40. Kurier, 10.2.1979.

  41. Neue Kronen-Zeitung, 3.2.1979.

  42. Wolfgang Neugebauer, „Holocaust“ und Österreich, Wien 1978, S. 1.

  43. Profil, 6.3.1979.

  44. Marchart, Öhner und Uhl, ‚Holocaust‘ revisited (Anm. 35), S. 326.

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Dr., Historikerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Heidelberg und am Landesarchiv Baden-Württemberg, Abteilung Staatsarchiv Freiburg, Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus, Erinnerungskultur, Provenienzforschung; Publikationen u. a.: Gemeinsame Vergangenheit – getrennte Erinnerung? Der Nationalsozialismus in Gedächtnisdiskursen und Identitätskonstruktionen von Bundesrepublik Deutschland, DDR und Österreich, Göttingen 2017.