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Zwischen Staat und Markt

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 42 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Sieben Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gibt "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Drei Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR und während der Friedlichen Revolution Der Weg zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. 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Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" Freiheit und Sicherheit Literaturjournal Wirtschaft und Soziales (3/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Zeitgeschichte im Film (2/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Nonkonformität und Widerstand (1/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Deutsch-deutsches (11+12/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Öffentlicher Umgang mit Geschichte (10/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 21 Jahre Deutsche Einheit (9/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wissenschaft (8/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau - Teil 2 (7/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau (6/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Kultur (5/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Innere Sicherheit (4/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wirtschaftsgeschichte (3/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Ost-West-Beziehungen (2/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Medien (1/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Über das Deutschland Archiv Redaktion Nach den Unruhen in Kasachstan: Wendepunkt oder Weiter so?

Zwischen Staat und Markt Computer-Subkulturen in Ost und West

Gleb J. Albert Julia Gül Erdogan

/ 21 Minuten zu lesen

Der internationale Siegeszug von Heimcomputern in den 1980er-Jahren war ein vielschichtiger Prozess, an dem sich auch Computer-Subkulturen beteiligten. Am Beispiel von Hackern und Crackern in Ost und West wird gezeigt, wie sich diese im Wechselspiel mit staatlichen und kommerziellen Akteuren herausbildeten.

Ein Commodore 64 , der Kulturrechner der 1980er-Jahre nicht nur im Westen (© picture-alliance/dpa)

Der internationale Siegeszug von Heimcomputern in den frühen 1980er-Jahren war ein vielschichtiger Prozess. Nicht nur war er ein Teil des „Einzugs der Welt in den Computer”, sondern der (persönliche) Computer musste auch in die Welt kommen. Daran hatten nicht nur die Produzenten der neuen Geräte Anteil, sondern viele Akteurinnen und Akteure, die an der Etablierung der Gebrauchsweisen der Computernutzung beteiligt waren. Auch die Subkulturen, die im Zuge dieses Prozesses entstanden, wie etwa Gamer, Hacker oder Cracker, loteten durch ihr Tun die Grenzen dessen aus, was sich als legitimer und illegitimer Computergebrauch etablieren sollte.

Subkulturen existieren nicht im luftleeren Raum. Sie beziehen ihre Legitimität aus einer Positionierung gegenüber dominanten Kulturen und in der Gesellschaft als Norm geltende Praktiken. Dabei sind sie nicht notwendigerweise politisch und kämpfen nicht zwangsläufig um gesellschaftliche Dominanz. Sie sind Subkulturen, weil sie anderen Operationsmodi und Wertesystemen anhängen als denjenigen, die in einem bestimmten Bereich geläufig sind. Damit stellen sie zugleich Teilsysteme eines bestimmten gesellschaftlichen oder kulturellen Bereiches dar – sei es Musik, Mode oder Sport – und agieren in diesen Aktivitätsfeldern als kollektive Akteure und mit anderen Akteursgruppen. Sie stehen also nicht, so sehr sie sich abgrenzen mögen, jenseits der Gesellschaft, sondern sind ein Teil von ihr.

Bei Computer-Subkulturen, die sich um subversive oder eigensinnige Computernutzung formiert haben, verhält es sich nicht anders. Diese Subkulturen können nur existieren, wenn es andere, als legitim angesehene Praktiken der Computernutzung gibt. Und auch diejenigen unter diesen Subkulturen, die sich als „Computer-Untergrund” stilisieren, spielen auf demselben Feld wie andere Akteursgruppen: Industrie, Nutzer:innen-Vergemeinschaftungen, (Computer-)Medien, verschiedene Lobbygruppen, Akteur:innen der digitalen Strafverfolgung und so weiter. Will man also Computer-Subkulturen in Ost und West miteinander vergleichen, muss man die Konfiguration der jeweiligen Felder der Computernutzung im Blick haben. Die Frage, an welchen anderen kollektiven Akteuren sich diese Subkulturen abarbeiteten, von welchen Akteuren sie in ihrem Tun beschränkt oder bestärkt wurden, ist zentral für die Ausgestaltung der Subkultur selbst.

Wenn es um Computer-Subkulturen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs geht, spielen zwei Aspekte eine zentrale Rolle für die jeweilige Entwicklung dieser Subkulturen: Die Rolle kommerzieller Aktivität rund um Heimcomputernutzung und die Rolle des Staates.

Hacker und Cracker: Prominente Computer-Subkulturen der Heimcomputer-Ära

Vor dem Aufkommen des World Wide Web war der nationale Rahmen entscheidender als bei computerbezogenen Sachverhalten späterer Jahre: Zwar waren Heimcomputer eine international verbreitete und vermarktete Technologie, und entsprechende Nutzer:innenkulturen tauschten sich transnational aus, doch war diese Kommunikation noch nicht unmittelbar und instantan; spezifische Nutzer:innenkulturen bildeten sich zunächst im regionalen und nationalen Rahmen, um dann erst schrittweise in transnationale Austauschbeziehungen zu treten. Gleichzeitig waren diese regionalen und nationalen Vergemeinschaftungsformen schon durch die Zirkulation von Soft- und Hardware sehr früh in transnationale Zusammenhänge involviert. Diese Verbindung von transnationaler Anbindung und lokaler Verwurzelung ist ein zentrales Charakteristikum frühdigitaler Subkulturen.

Zu den ersten Computersubkulturen gehört die Hackerszene, die bereits Ende der 1950er-Jahre entstand, als Großrechner in US-amerikanische Universitäten einzogen. Der direkte Zugang zu den Computern war stark reglementiert und stand lediglich Mitarbeiter:innen von IBM zu, was Hacker durch Tricks zu umgehen versuchten, um selbst einmal die Maschinen bedienen zu können. Auch wenn sich hier bereits das Hacker-Charakteristikum des unbefugten Zugangs zu Computern und Computersystemen zeigte, galten Hacker zunächst weitgehend als Bastler und exzessive Programmierer, die spielerisch die Grenzen und Möglichkeiten der Computertechnologie austesteten.

Im geteilten Deutschland kamen Hackerkulturen erst im Zuge der privaten Computernutzung auf. In den 1980er-Jahren schufen sie durch Clubs Kontakträume, um die Computertechnik und ihren gesellschaftlichen Einfluss erfahrbar zu machen. Besonders in der DDR, in der Heimcomputer in weniger privaten Haushalten verbreitet waren, boten die Clubs die Möglichkeit, diese Technologie kennenzulernen. Private Clubs waren zumeist Hort vieler begeisterter Anhänger:innen der westlichen Computermodelle. Die sogenannten Kleincomputer des VEB Robotron fanden hingegen fast ausschließlich in Bildungseinrichtungen Verwendung. Ungenutzte Computerräume in den Bildungsinstitutionen wurden indes von den jungen Computerfans nach eigenem Ermessen erobert.

Robotron-Computer 'K 8915' aus DDR-Produktion mit Bildschirm und Tastatur, Ende 70er Jahre, eingesetzt als Steuerrechner für Messtechnik im HFO (herge stellt in Frankfurt/Oder). (© picture-alliance/akg, Cordia Schlegelmilc )

Die Räume wurden „in Beschlag genommen“ und „wie konspirative Treffen unter Gleichgesinnten geteilt.“ Zugleich wollten sich Hacker aktiv in den Prozess der Computerisierung einbringen. Durch ihren spielerisch-explorativen Umgang mit Computern vermochten sie es, die oft als langweilig und entmenschlichend aufgefassten Maschinen mit einer unterhaltsamen und kreativen Nutzung zu verbinden und so Handlungsräume aufzuzeigen. In westlichen Industrienationen sahen die Hacker in der Computertechnologie die Möglichkeit einer utopischen Gesellschaft, die sich unter anderem auf dem freien Zugang zu Informationen, einfachen und schnellen Wegen der Partizipation an politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen durch Online-Kommunikation und auf Nutzer:innenemanzipation gründete. Sie spielten so nicht nur mit technischen Systemen, sondern auch mit dem System Gesellschaft und wurden zu einer Gegenkultur gegenüber dem Staat und kommerziellen Anbietern.

Aber auch in der DDR schufen die begeisterten Computernutzer:innen Räume der kritischen Reflexion über die neue Technologie und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Wie der Leiter des Computerclubs im Haus der jungen Talente in Ostberlin zur Clubgründung erklärte, reichte es nicht, Computer einfach nur zu nutzen, sondern sie mussten verstanden und selbst angeeignet werden.

Mit der Verbreitung von Heimcomputern grenzten sich Hacker in den 1980er-Jahren in beiden deutschen Teilstaaten von anderen Computer-Subkulturen ab, etwa zu den Gamern, die sich zahlreich in Ost und West unter den jugendlichen Computernutzer:innen fanden. Für Hacker stand das Spielen mit den Computersystemen selbst im Vordergrund. Auch von den Crackern, von denen gleich die Rede sein wird, grenzten sich Hacker ab, weil diese sich explizit unpolitisch gaben, wenngleich sie auf technischer Ebene durchaus ähnliche Praktiken aufwiesen.

Hacker waren, trotz des gesamtgesellschaftlichen Anspruchs in puncto Computernutzung und ihres Werbens für die Aneignung dieser Technologie, ein zahlenmäßig recht kleines Phänomen. Experimente mit selbstgebauter Hardware und vor allem mit Rechnernetzwerken überstiegen bis in die 1990er-Jahre hinein die Fähigkeiten der meisten Heimcomputerbesitzer:innen. Womit jedoch die meisten unter ihnen konfrontiert waren, war das Kopieren von Software und die Verunmöglichung dieses Vorganges durch den Kopierschutz. Bereits ab circa 1979 fingen Softwarehersteller an, Kopierschutzmechanismen in den Programmcode ihrer Produkte zu integrieren, die die Programme an die Originaldatenträger banden und ein Kopieren auf andere Datenträger verhinderten. User:innen waren es jedoch gewohnt, Software zu teilen und zu tauschen. Die Vorstellung von Programmen als käuflich zu erwerbendes Gut hatte es schwer, sich in den Köpfen der Nutzer:innen zu verankern. Bereits ab 1980 sind Berichte von findigen User:innen überliefert, die nach Methoden suchten, den Kopierschutz von Software und vor allem von Spielen zu überlisten – und dies als technische Herausforderung annahmen, als eigentliches Spiel, das noch spannender war als diejenigen Computerspiele, die sie dadurch zu kopieren gedachten.

Diese Protagonisten – als „Knacker” im deutschen Sprachraum, als „Cracker” außerhalb bekannt geworden – waren gewissermaßen Hacker im Kleinen. Sie teilten sich mit Letzteren die technische Entdeckerfreude und bis zu einem gewissen Grad den gegenkulturellen Habitus, ihr technisches Tun war jedoch an einen Zweck gebunden: Der Kopierbarmachung von kommerzieller Software, zumeist jedoch, ohne dabei in größeren Zusammenhängen zu denken oder sich für freie Software einzusetzen. Wenngleich zunächst gewisse Verflechtungen zwischen Hacker- und Cracker-Kulturen bestanden, koppelten sich Letztere spätestens mit der Schwerpunktverlagerung der „Szene” von Nordamerika nach Nord- und Westeuropa gegen Mitte der 1980er-Jahre komplett von den Hackern, ihren Praktiken und ihrer Ethik ab. Cracker rekrutierten sich teilweise aus anderen sozialen Schichten und stellten insgesamt eine jüngere Generation von Computernutzern dar. Sie waren die selbsterklärte Elite der „Computerkids”, die mit dem Heimcomputerboom ab 1982/83 in Westeuropa an Rechentechnik herangeführt worden war. Zudem gaben sie sich betont apolitisch, wenngleich sie in ihren subkulturellen Praktiken zum einen eine zumeist unkritische Appropriierung der ab den frühen 1980er-Jahren vorherrschenden neoliberalen Vorstellungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Individuum pflegten, zum anderen dem popkulturellen Antikommunismus der Spätphase des Kalten Krieges anhingen.

Ab der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre entwickelte sich um die Cracker-Kollektive ein elaboriertes Geflecht an Praktiken, ästhetischen Codes und Ritualen. Es formierte sich eine transnationale Subkultur, in der der Wettbewerb untereinander um die effizientesten und am weitesten zirkulierenden Programm-Modifikationen sowie ein „Wettrüsten” gegen die Softwareindustrie (neue Kopierschutzmethoden vs. neue Wege ihrer Umgehung) zwei zentrale Handlungsmotivationen bildeten. Im Kontrast zu Hackern legten Cracker keinen Wert darauf, ihr technisches Wissen mit der Außenwelt zu teilen. Sie genossen ihren Status als geheimnisvolle, hinter Pseudonymen verborgene „Robin Hoods“, die die Massen mit kostenloser Software versorgten. Zugleich grenzten sie sich jedoch von eben jenen Massen der „gewöhnlichen” Computernutzer:innen stark ab. Mit der parallel existierenden kommerziellen Softwarepiraterie wollten sie ebenfalls nichts zu tun haben, in ihrem ungeschriebenen Ehrenkodex galt der Verkauf von „geknackter” Software als Tabu. Innerhalb ihrer subkulturellen Praktiken existierten jedoch Grauzonen, die ein Veräußern von Software für Geld de facto zuließen.

Gegen Ende der 1980er-Jahre umfasste die Cracker-Subkultur zehntausende, überwiegend junge und fast ausschließlich männliche Mitglieder in Nord- und Westeuropa, in Nordamerika und in Australien; erst ab den frühen 1990er-Jahren breitete sich das Phänomen stärker international aus, vor allem in die ehemaligen Ostblockländer, aber auch nach Südeuropa und vereinzelt in Länder Lateinamerikas und des Nahen Ostens. Hier stieß die Subkultur jedoch auf andere Rahmenbedingungen und andere kollektive Akteure des Heimcomputerfeldes, was zu besonderen nationalen und regionalen Ausprägungen führte. Gemein blieb dieser Subkultur aber, dass Mädchen so gut wie nie Teil von Crackergruppen waren. Bei den Hackern, die sich durchaus um Geschlechtergerechtigkeit bemühten, waren zwar mehr Frauen aktiv, doch blieb auch ihre Kultur beidseitig des Eisernen Vorhangs maßgeblich männlich dominiert.

Der Markt und die Subkulturen

In westlichen Gesellschaften war das Heimcomputerfeld auf Hard- und Softwareebene stark kommerzialisiert. Die Kommerzialisierung des Feldes bedeutete nicht, dass jegliche Aktivität rund um Heimcomputer kommerziell durchwirkt war, und es ist erwiesen, dass Do-it-yourself-Aktivismus (DIY) nicht nur in der Frühphase der Heimcomputerisierung eine zentrale Rolle spielte. Es bedeutet jedoch, dass die Computer-Subkulturen mit der Industrie einen prominenten kollektiven Akteur hatten, an dem sie sich abarbeiten konnten. Dieser kollektive Akteur fehlte im Ostblock weitestgehend. Die wenigen Hardware-Modelle, die im Inland entwickelt wurden, wurden von Staatskonzernen gebaut, ihre Verfügbarkeit war zudem von Knappheit geprägt. Ein kommerzielles Softwareangebot gab es nicht. Der Vertrieb von Software (und importierter Hardware) lag weitestgehend im Bereich des DIY und der Schattenökonomie. Private kommerzielle Aktivität war, wenngleich nicht explizit im politischen Sinne, de facto oppositionell. Zugespitzt formuliert war der gesamte kommerzielle Teil des Heimcomputerfeldes im Ostblock selbst eine Subkultur. Die osteuropäischen Subkulturen konnten sich zwar von einzelnen Aspekten kommerzieller Aktivität abgrenzen (etwa Hobbyprogrammierer:innen oder Computerclub-Aktivist:innen von kommerziell operierenden Softwarepiraten), aber letztendlich hatten sie gemeinsam den Staat und seine Strukturen zum Gegenspieler.

Diese unterschiedliche Ausgangslage in beiden Blöcken am Ende des Kalten Krieges hatte direkte Implikationen für die Entwicklung der hier angeführten Subkulturen. Dass die Existenz des kommerziellen Softwaremarktes für die Cracker essentiell war, liegt auf der Hand. Eine Subkultur, die ihre Haupttätigkeit darin sah, kommerzielle Softwareprodukte ihres Kopierschutzes zu entledigen, konnte ohne einen Softwaremarkt gar nicht existieren. Im Westen inszenierten sich Cracker als Gegenspieler der Softwarefirmen und wurden seinerzeit auch als solche wahrgenommen.

Dabei war jedoch das Verhältnis zwischen Crackern und Industrie viel ambivalenter, als es auf dem ersten Blick scheinen mag. Cracker sahen sich zwar in einem Wettbewerb mit kommerziellen Programmierer:innen und führten sie immer wieder vor, indem sie ihre Kopierschutzroutinen überlisteten. Doch schwebte ihnen kein alternatives Modell wie das quelloffener Software vor. Vielmehr sahen sie sich als kompetente und selbstermächtigte Akteure, die um ihren Platz neben und sogar in der Software- und vor allem der Spieleindustrie kämpften. Es kam immer wieder vor, dass die besten Cracker für Firmen aktiv wurden, um Kopierschutzmechanismen zu entwickeln. Auch diejenigen innerhalb der Szene, die die farbenfrohen „Crack-Intros”, die Vorspann-Werbeeinblendungen der Cracker, programmierten, setzten ihr Talent in der Spieleindustrie ein. Die oftmals parallelen Aktivitäten in der Subkultur und in der Industrie wurden keineswegs als Verrat gebrandmarkt, vielmehr bestärkten Cracker sich darin gegenseitig und sahen mit Ehrfurcht zu denjenigen herauf, die es „geschafft” hatten. Wogegen sie sich zugleich scharf abgrenzten, war die professionalisierte und kommerzielle Softwarepiraterie. Wenngleich de facto eine ganze Reihe von unterschwelligen Verbindungen zwischen Cracker-Subkultur und kommerzieller Piraterie bestand, war dies nicht Teil des nach außen hin propagierten Selbstverständnisses.

In denjenigen Ländern Osteuropas, die nennenswerte Nutzer:innen-Gemeinden aufweisen konnten, allen voran Polen, die Tschechoslowakei, Ungarn, die DDR, die Sowjetunion und das blockfreie Jugoslawien, sah dies ganz anders aus. Es gab dort zwar schon in den 1980er-Jahren Computernutzer:innen, die sich mit Kopierschutz auseinandersetzten, eine einheimische Softwareindustrie jedoch, die ihre Produkte vor dem Kopieren hätte bewahren wollen, gab es nicht. Einheimische Programme wurden von den Nutzer:innen selbst geschrieben, die sie kostenfrei zirkulieren ließen.

Es gab jedoch eine andere Art von Markt: die kommerzielle Softwarepiraterie. Das Urheberrecht in den Ländern des Ostblocks war bis in die 1990er-Jahre hinein nicht an digitale Inhalte angepasst worden, somit war es nicht illegal, urheberrechtlich geschützte Software zu kopieren. Neben dem niedrigschwelligen Tausch von Software entstanden in vielen Ostblockstaaten kommerziell operierende Strukturen, die den Import und Vertrieb von Kopien westlicher Software übernahmen. In der Sowjetunion, in Ungarn und Polen entstanden regelmäßig stattfindende, von den Staatsorganen geduldete Wochenmärkte, auf denen mit importierter Hardware und unlizenzierten Softwarekopien gehandelt wurde; in anderen Ländern erfolgte der Vertrieb vorrangig über Kleinanzeigen. Dieser graue Markt war nach unten hin offen und für die Beteiligten relativ risikoarm. Jugendliche Computerbesitzer:innen auf der Jagd nach neuen Spielen – also das Kontingent, das im Westen das Personal der Cracker-Subkultur stellte – konnten sich in diesen Markt involvieren, Kontakte knüpfen und nebenbei noch Geld verdienen. Eine eigene Subkultur brauchten sie dafür nicht.

Dennoch war die westliche Cracker-Subkultur dort indirekt präsent – und zwar über die von ihr geknackten und mit „Intros” versehenen Softwarekopien, die über Privatimporte den Eisernen Vorhang überquerten und verkauft wurden. Die „Intros” entwickelten sich so zu Markenzeichen für hochwertige Softwarekopien, was so weit ging, dass Schwarzmarkt-Händler sich selbst solche Vorspanne erstellen ließen und sich an westliche Cracker-Gruppennamen angelehnte Pseudonyme gaben. Aus dieser Mimikry wurde schließlich eine tatsächliche Integration, als neugierige Nutzer:innen zunehmend Kontakte zu westlichen Crackern suchten und fanden. Nach 1990/91 schließlich wurden einzelne osteuropäische Computerfan-Kollektive zu vollwertigen Mitgliedern der internationalen Cracker-Szene. Den Weg dafür hatte der (Schwarz-)Markt bereitet.

Auch der Hardwaremarkt unterschied sich im Osten stark vom Westen. Auch wenn westliche Computermodelle in der DDR weite Verbreitung fanden, blieb das Basteln eigener Rechner oft notwendiger Bestandteil der eigenen Computernutzung. Während im Westen durch den Heimcomputerboom diese Notwendigkeit von Bastlerpraktiken langsam verschwand, fanden sich in der DDR noch selbst zusammengelötete Platinenrechner, und auch Keyboards oder Joysticks wurden von den Amateuren selbst für den Eigenbedarf produziert. Trotz des Marktes im Westen verschwand das Basteln nie ganz aus der Hackerkultur; es zeichnete sich allerdings durch einen Antagonismus zum kommerziellen Hard- und auch zum Softwaremarkt aus. Die DIY-Kultur war hier ein Ausdruck von Gegenkultur und resultierte nicht wie im Osten aus der Mangelwirtschaft.

Dabei standen Hacker in der Bundesrepublik in enger, teilweise auch persönlicher Beziehung mit politischen Akteuren und dem Alternativen Milieu der 1980er-Jahre. In ihren Praktiken am Computer zeigten sich etwa Verbindungen zur alternativen Videoszene, die die Diskrepanz zwischen Produzent:innen und Konsument:innen überwinden wollte, oder zu den Hausbesetzer:innen, die alternative Formen des Zusammenlebens austesteten und sich zugleich gegen hohe Mieten und Eigentumsrechte stellten. Bezogen auf die Computernutzung stellten sich Hacker im Westen explizit gegen die Monetarisierung von Software, da sie für einen freien Zugang zu Informationen eintraten, und hierzu gehörte auch der Einblick in Quellcodes. Dieser Anspruch schlug sich vor allem in der von ihnen angestoßenen Free-/Open-Source-Software-Bewegung als explizite Gegenbewegung zum Copyright nieder. Wie sich für die DDR gezeigt hat, gab es hier keine Kommerzialisierung des Softwaremarkts, gegen den sich Hacker wenden konnten. Im Gegenteil entsprach dieser Anspruch frei verfügbarer und veränderbarer Software dem kollektivistischen Ideal des Sozialismus.

Auch die Hacks in Computersysteme dienten als Abgrenzung zum kommerziellen Markt im Westen. Indem Hacker Schwachstellen der „Profis” in Computersystemen und Programmen ausfindig machten und für ihre Aktivitäten ausnutzten, konnten sie sich und ihren freien Umgang mit Computertechnologie als überlegen stilisieren. Hackervereinigungen in der Bundesrepublik grenzten sich ferner von kommerziellen Ausbildungsmöglichkeiten und Dienstleistern ab. Wie etwa in der Präambel des Chaos Computer Clubs (CCC) von 1986 zu lesen ist, sahen sie ihre Aktivität explizit nicht im kommerziellen Sektor verortet, sondern im Bereich der ehrenamtlichen Aufklärungsarbeit. Hierzu gehörte auch die Produktion eigener Newsletter. Im Gegensatz zu kommerziellen (Computer-)Zeitschriften standen die Publikationen der Hackerszene in der Tradition der Untergrundpresse und verfolgten die Absicht, Gegenöffentlichkeit herzustellen, um so die Medienlandschaft zu dezentralisieren und zu deregulieren. Ziel war nicht die Aufhebung der bestehenden Medienlandschaft, sondern eine Erweiterung des diskursiven Raums, indem eine dominierende Öffentlichkeit durch alternative Darstellungen hinterfragt wurde. Gemeinsam hatten die Hackerkulturen in Ost und West die Faszination für die Rechner, die sich in einer Aneignung dieser Technologie ausdrückte und sich explizit gegen die Vorstellung der Computer als „reines Konsumgut” richtete. Die Möglichkeit, die Aneignung öffentlich mit einer politischen Komponente zu verbinden, unterschied sich jedoch aufgrund des unterschiedlichen Staatscharakters grundlegend.

Der Staat und die Subkulturen

Im Ostblock war die Rolle des Staates in der Ausformung (und Einhegung) von Computer-Kulturen eindeutig. Der Staat ließ Hardware produzieren (wenn auch in zu geringer Stückzahl und Qualität), er stellte mit den Computerclubs die Infrastrukturen für Vergemeinschaftung am Heimcomputer zur Verfügung und pflegte gegenüber jeder Art von privat-gemeinschaftlicher Computernutzung einen Generalverdacht. Die Rolle des Staates im Westen bezüglich Computernutzung war viel ambivalenter. Er prägte durch Gesetze und Strafverfolgungspraxis den Rahmen des legitimen und illegitimen Heimcomputergebrauchs mit, trat aber nicht als Produzent von Hard- und Software in Erscheinung. Bei den digitalen Kommunikationsnetzwerken war sein Part aufgrund staatlicher Postmonopole jedoch sehr präsent. Seine eigene Nutzung von Computertechnologie in der Verwaltung, der Überwachung und der Strafverfolgung war ferner öffentlichen Aushandlungsprozessen unterworfen.

Die Koinzidenz zwischen der tendenziellen Öffnung der einzelnen Ostblockländer und der dortigen Etablierung der Cracker-Subkultur verdeutlicht den Einfluss staatlichen Handelns auf die Herausbildung von Computer-Subkulturen. Entsprechende Kontakte zwischen westlichen Crackern und osteuropäischen jugendlichen Computernutzer:innen gab es in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre zuallererst in denjenigen Ländern, in denen die Öffnung nach außen schneller vonstattenging – allen voran in Ungarn und Polen. Von der politisch starren CSSR dagegen, wo es eine große und aktive Computernutzer:innengemeinde gab, gingen vor 1990 so gut wie keine Kontakte zu westlichen Crackern aus. Dies mag mit veralteter Hardware, vor allem dem britischen ZX-Spectrum, zusammenhängen, die hier dominierte und für die im Westen schon lange keine neue Software erschienen war. Doch auch in der DDR, wo von den westlichen Heimcomputermodellen vor allem der noch aktuelle Commodore 64 verbreitet war, sind die ersten Cracker-Gruppen nach westlichem Vorbild erst ab 1989 überliefert. Es liegt also nahe anzunehmen, dass die politische Linie der einzelnen Ostblockstaaten hinsichtlich mehr oder weniger Offenheit auch die Verwurzelung oder Nicht-Verwurzelung transnationaler Computer-Subkulturen dort bedingte.

Derweil profitierte die Cracker-Szene im Westen von der Abwesenheit des Staates im Heimcomputerbereich. Die Belange der Software-, zumal der Spieleindustrie, interessierten die Legislative zunächst wenig, sodass in einigen westlichen Staaten das Urheberrecht erst in den frühen 1990er-Jahren entsprechend angepasst wurde. In denjenigen Ländern, in denen es größere Wellen der Strafverfolgung gab, vor allem in Westdeutschland, geschah dies unter Druck einzelner Industrielobbyisten, die die Politik und Strafverfolgung dazu drängten, schärfer gegen unerlaubtes Kopieren vorzugehen. Wenngleich Hausdurchsuchungen im „Kinderzimmer” wegen kopierter Disketten ein viel diskutiertes Sujet in der Anwenderpresse war, waren die tatsächlichen Konsequenzen für die Delinquenten gering und liefen zumeist auf Verfahrenseinstellungen und Geldstrafen hinaus. Solche Aktionen staatlicher Strafverfolgung machten die Subkultur eher attraktiv als dass sie abschreckend wirkten.

Für die Hacker war der Staat jedoch in beiden Fällen umso präsenter. Dabei bestand der große Unterschied der Hackerkulturen in der Bundesrepublik und der DDR vor allem in der Möglichkeit der freien Meinungsäußerung und in Formen des zivilen Ungehorsams. In dem Newsletter Die Datenschleuder oder in der Bayrischen Hackerpost machten sich Hacker in der Bundesrepublik öffentlich über staatliche Autoritäten lustig, während in der DDR oppositionelle Positionen versteckter geäußert wurden. Darüber hinaus unterschied sich der Zugang zu den vernetzten Computersystemen. Es war nicht nur das Bemühen der Staatssicherheit der DDR, freie Kommunikation zu unterbinden, sondern ebenfalls die schlecht ausgebaute Infrastruktur des Telefonnetzes, die verhinderte, dass sich Hacken in internationalen Online-Netzwerken zu einer gängigen Hackerpraktik in der DDR herausbildete. Einzelne Fälle illegalen Datenaustausches per Heimcomputer lassen sich trotzdem ausmachen. Hierfür mussten sich Computernutzer:innen allerdings illegal Modems aus dem Ausland beschaffen oder selber löten und basteln, denn einen Markt für private Modems, die benötigt wurden, um einen Computer an das Telefonnetz anzuschließen, gab es in der DDR aufgrund staatlicher Eingriffe nicht.

In der Bundesrepublik war es zwar legal, online zu gehen, aber aufgrund des bestehenden Postmonopols war der Zugang kostspielig und reglementiert. Hacker in der Bundesrepublik versuchten gegen das Monopol der Deutschen Bundespost vorzugehen und dieses durch ihre Praktiken zu untergraben, etwa indem Anleitungen für selbstgebaute Modems verbreitet wurden. Die Informationsweitergabe war im Gegensatz zur Nutzung nicht lizenzierter Modems nicht illegal, weshalb sich hier für die Hacker die Möglichkeit ergab, offen subversiv gegen den Staat aufzutreten.

Durch das Ausnutzen und Aufdecken von Sicherheitslücken trugen Hacker zweifach zu der Auseinandersetzung mit Datenschutz und -sicherheit bei. Einerseits, indem sie durch Hacks Sicherheitslücken verdeutlichten, Viren programmierten und selbst zum Objekt von Abwehrhandlungen auf technischer oder juristischer Ebene wurden. In der Bundesrepublik brachten sich Hacker andererseits aktiv in die Debatten zum Datenschutz und zur informationellen Selbstbestimmung ein und avancierten hier zu Expert:innen. Der Adressat hinter den Hacks war auch die Bundesregierung, die durch Gesetze den Schutz des Individuums vor Eingriffen in seine Privatsphäre gewährleisten sollte. Besonders aus dem linken politischen Spektrum kam so auch Kritik an den Hackern in der Bundesrepublik auf: Indem Hacker auf Sicherheitslücken hinwiesen, würden sie „das System” stabilisieren, statt die Verhältnisse zu ändern. Zugleich warben Hacker für die Selbstermächtigung über die Computer, um nicht zuletzt ihrem libertärer Anspruch entsprechend zu versuchen, staatliche Eingriffe zu unterbinden.

Das Werben um die Aneignung der Computertechnologie fand sich ebenfalls in der DDR, wenngleich sich hier bei den Clubs nicht diese offen subversive Komponente des Hackens aus dem Westen wiederfindet. Die politische Verbindung von Computersubkulturen und politischem Aktivismus verlief in der DDR anders und vor allem verdeckter. Ende der 1980er-Jahre bedienten sich auch hier oppositionelle Gruppen zunehmend der Computertechnologie, wobei Hacker als erfahrene Nutzer:innen halfen, diese Technologie für die Opposition nutzbar zu machen. So etwa bei der Umweltbibliothek in der Zionskirche in Ostberlin, die seit Dezember 1987 über einen Amiga 500, einen Monitor und sogar über einen Drucker verfügte. Bereitgestellt wurde diese Technik durch Aktivist:innen aus der Bundesrepublik. Der Besitz von Druckern stellte eine Ausnahme in der DDR dar, der sich die Umweltbibliothek nur aufgrund der Sondergenehmigung für Kirchen zum Drucken von Informationsmaterial bedienen konnte. Hier zeigt sich besonders der Einfluss staatlicher Akteure auf die Computernutzung. Während Mikrocomputer in der DDR durch Volkseigene Betriebe (VEB) wie Robotron auch für private Nutzer:innen hergestellt wurden und Heimcomputer aus dem Westen geduldet sowie in Intershops verkauft wurden, verhielt es sich mit dieser Peripheriehardware anders: Drucker von Robotron verzeichneten auf dem internationalen Markt Erfolge, doch der Bevölkerung wurden diese Geräte nicht für die private Nutzung bereitgestellt, unter anderem, um den Informationsfluss oppositioneller Gruppen besser kontrollieren zu können. Die Computerisierung war so nicht nur durch das Angebot eines Marktes geprägt, sondern auch durch staatlich geduldete oder unterbundene Computernutzung, dem Umgang mit Kommunikations- und Meinungsfreiheit sowie durch Gesetze und Monopole.

Fazit

Auf den ersten Blick ist es kein überraschender Befund, dass Faktoren wie Markt und Staat Einfluss auf die Formierung von Subkulturen hatten. Angesichts der Diskussionen um Computerisierung, Computer-Kulturen und ihre Verortung ist dieser Befund allerdings alles andere als trivial. Es liegt auf den ersten Blick nahe, Computer-Subkulturen als globale Kulturen zu denken, als „transnational communities of individuals connected through cultural products”. Solange jedoch diese „cultural products” nicht virtuell sind, sondern technische Artefakte – und solange Software ebenfalls nicht virtuell, sondern auf physikalischen Datenträgern zirkuliert –, sind solche Communities zwar transnational, aber ganz eng an nationale, regionale und lokale Gegebenheiten gebunden. Sowohl die Hacker als auch die Cracker sind Paradebeispiele dafür, wie bestimmte Muster von Nutzer:innenverhalten zwar über Grenzen (und sogar über Blockgrenzen) hinweg zirkulierten, in den jeweiligen Regionen aber unterschiedliche Entfaltung erfuhren. Zugleich jedoch zeigen beide Beispiele, wie wenig „eisern” der Eiserne Vorhang in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre bereits gewesen ist. Er wurde nicht nur von Politiker:innen und Intellektuellen immer wieder perforiert, sondern auch von jugendlichen Computerfans, die somit als zentrale Akteur:innen der Transformation ins Blickfeld der Forschung rücken.

Zitierweise: Gleb J. Albert/Julia Gül Erdogan, "Computer-Subkulturen in Ost und West zwischen Staat und Markt", in: Deutschland Archiv, (Datum), 17.03.2022, Link: www.bpb.de/506278

Fussnoten

Fußnoten

  1. David Gugerli, Wie die Welt in den Computer kam. Zur Entstehung digitaler Wirklichkeit, Frankfurt a.M. 2018.

  2. Vgl. zu Nutzer:innen und “neuen” Medien Lisa Gitelman, Always Already New. Media, History and the Data of Culture, Cambridge, MA 2006.

  3. Um den diversen Computernutzer:innen Rechnung zu tragen, nutzen wir teilweise gegendergerechte Sprache, da jedoch die beiden untersuchten Subkulturen (fast) ausschließlich aus Jungen und Männern bestanden, bleiben wir in diesen Fällen beim generischen Maskulinum.

  4. Vgl. Gerard Alberts/Ruth Oldenziel (Hg.), Hacking Europe. From Computer Cultures to Demoscenes, London 2014.

  5. Vgl. Gerard Alberts/Ruth Oldenziel (Hg.), Hacking Europe. From Computer Cultures to Demoscenes, London 2014.

  6. Vgl. Gerard Alberts/Ruth Oldenziel (Hg.), Hacking Europe. From Computer Cultures to Demoscenes, London 2014.

  7. Stefan Seeboldt, Programmierer-Olympiade, in: Neues Leben 9 /1987.

  8. Jeffrey Stanton, „Open Discussion“, in: Softalk 1, Nr. 12 (1980), S. 3.

  9. Gleb J. Albert, ‚Micro-Clochards‘ im Kaufhaus. Die Entdeckung der Computerkids in der Bundesrepublik, in: Nach Feierabend 12 (2016), S. 63–78.

  10. Gleb J. Albert, Computerkids als mimetische Unternehmer. Die ‚Cracker-Szene‘ der 1980er Jahre zwischen Subkultur und Ökonomie, in: WerkstattGeschichte 25, Nr. 3 (2017), S. 49–68; Ders., Antikommunismus als Bindeglied. Computerspiel-Piraten auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs am Ende des Kalten Krieges, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2021, S. 245–66.

  11. Gleb J. Albert, Subkultur, Piraterie und neue Märkte. Die transnationale Zirkulation von Heimcomputersoftware, 1986–1995, in: Frank Bösch (Hg.), Wege in die digitale Gesellschaft. Computernutzung in der Bundesrepublik 1955-1990, Göttingen 2018, S. 274–99.

  12. Gleb J. Albert, New Scenes, New Markets: The Global Expansion of the Cracking Scene, Late 1980s to Early 1990s, in: WiderScreen, Nr. 2/3 (2020), http://widerscreen.fi/numerot/2020-2-3/new-scenes-new-markets-the-global-expansion-of-the-cracking-scene-late-1980s-to-early-1990s/, zuletzt aufgerufen am 11.02.2022.

  13. Vgl. Julia Gül Erdogan, Avantgarde der Computernutzung. Hackerkulturen der Bundesrepublik und der DDR, Göttingen 2021, Kap. 4.2.

  14. Vgl. Jaroslav Švelch, Gaming the Iron Curtain. How Teenagers and Amateurs in Communist Czechoslovakia Claimed the Medium of Computer Games Cambridge, MA 2018; Erdogan, Avantgarde (Anm. 13), S. 156f.

  15. Vgl. Jukka Vuorinen, Ethical Codes in the Digital World: Comparisons of the Proprietary, the Open/Free and the Cracker System, in: Ethics and Information Technology 9, Nr. 1 (2007), S. 27–38.

  16. Markku Reunanen, How Those Crackers Became Us Demosceners, in: WiderScreen, Nr. 1–2 (2014), http://widerscreen.fi/numerot/2014-1-2/crackers-became-us-demosceners/.

  17. Siehe bspw.: Adam/The Ice Breakers, Brief an Saturnus the Invincible/SCA, 27.9.1988, https://files.scene.org/view/resources/gotpapers/swapletters/swiss_cracking_association/adam_to_saturnus_the_invincible_19880927.zip, zuletzt aufgerufen am 11.02.2022; Mr. Z/Triad, Brief an Honey/1001 Crew, 4.1987, https://files.scene.org/view/resources/gotpapers/swapletters/honey/mr._z_to_honey_198704xx.zip, zuletzt aufgerufen am 11.02.2022.

  18. Albert, Computerkids als mimetische Unternehmer (Anm. 9), S. 64f.

  19. Jens Schröder, Auferstanden aus Platinen. Die Kulturgeschichte der Computer- und Videospiele unter besonderer Berücksichtigung der ehemaligen DDR, Stuttgart 2010, S. 137f; Švelch, Gaming the Iron Curtain (Anm. 14), S. 131.

  20. Vgl. Péter Gyertyánfy, Authors’ Rights Protection of Computer Software in Central and Eastern Europe, in: Jürgen Becker u.a. (Hg.), Wanderer zwischen Musik, Politik und Recht, Baden-Baden 1994, S. 257–67.

  21. Albert, New Scenes, New Markets (Anm. 12).

  22. Ebd.

  23. Vgl. Erdogan, Avantgarde (Anm. 13), S. 78f.

  24. Margret Köhler, Vorwort, in: dies. (Hg.), Alternative Medienarbeit: Videogruppen in der Bundesrepublik, Opladen 1980, S. 7-8, hier S. 7.

  25. Satzung des CCC vom 16. Februar 1986, in: Die Datenschleuder, Nr. 16 (1986), S. 4f.

  26. Vgl. Erdogan, Avantgarde (Anm. 13), Kapitel 6.3.

  27. Nancy Fraser, Rethinking the Public Sphere: A Contribution to the Critique of Actually Existing Democracy, in: Craig Calhoun (Hg.), Habermas and the Public Sphere, Cambridge, MA 1992, S. 109-142, hier S. 124.

  28. Vgl. Julia Gül Erdogan, Technologie die verbindet: Die Entstehung und Vereinigung von Hackerkulturen in Deutschland, in: Frank Bösch (Hg.), Wege in die digitale Gesellschaft (Anm. 11), S. 227-249, hier S. 240.

  29. Vgl. Klaus-Dieter Weise, Erzeugnislinie Heimcomputer, Kleincomputer und Bildungscomputer des VEB Kombinat Robotron; UAG Historie Robotron der Arbeitsgruppe Rechentechnik in den Technischen Sammlungen Dresden, Dresden 2005, S. 39.

  30. Vgl. Fetsch, Information zu vorliegenden ersten Erkenntnissen im Zusammenhang der Nutzung privater Rechentechnik 1988, S. 10, in: BStU, MfS ZOS 1510.

  31. Švelch, Gaming the Iron Curtain (Anm. 14).

  32. Für das Phänomen veralteter westlicher Computer in Osteuropa siehe Albert, Subkultur, Piraterie und neue Märkte (Anm. 11); S, 274-299; Zbigniew Stachniak, Red Clones: The Soviet Computer Hobby Movement of the 1980s, IEEE Annals of the History of Computing 37, Nr. 1 (2015): 12–23.

  33. Rene Meyer, Computer in der DDR, Erfurt 2019, S. 99; erwähnt die Commodore-Amiga-Crackergruppe „Code Killers GDR”, deren Aktivitäten erst für 1989 belegt sind. Alle anderen Informationen bezüglich Cracker-Gruppen in der DDR sind äußerst vage.

  34. Albert, Subkultur (Anm. 11).

  35. Hinweis zu einem DDR-Bürger, der private Kontakte zu einem Verlag nach München unterhält 1984, in: BStU, MfS HA II 1713, S. 10.

  36. Modem-Bauanleitung für das Datenklo, in: Chaos Computer Club (Hg.), Die Hackerbibel, Bd. 1, Löhrbach 1985, S. 95; Vgl. auch Matthias Röhr, Gebremste Vernetzung. Digitale Kommunikation in der Bundesrepublik der 1970er/80er Jahre, in: Frank Bösch (Hg.), Wege in die digitale Gesellschaft (Anm. 11), S. 252-273.

  37. Schwarz & Weiß: Kritik am Chaos Computer Club. Wo bleibt das Chaos?, in: taz, 22.2.1985.

  38. Umweltblätter, in: Jugendopposition in der DDR (2008), https://www.jugendopposition. de/themen/145467/umweltblaetter.

  39. Thomas Klein: „Frieden und Gerechtigkeit!” Die Politisierung der Unabhängigen Friedensbewegung in Ost-Berlin während der 80er Jahre, Köln 2007, 354.

  40. https://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/sonstiges/export.htm.

  41. Akira Iriye, Global and Transnational History: The Past, Present, and Future, Basingstoke 2013, S. 74.

  42. Vgl. Graeme Kirkpatrick, „Meritums, Spectrums and Narrative Memories of ‘Pre-Virtual’ Computing in Cold War Europe“, in: The Sociological Review 55, Nr. 2 (2007), S. 227–250.

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Weitere Inhalte

Dr.; ist Post-Doc an der Universität Zürich und forscht zur transnationalen Geschichte der Cracker-Szene.

Dr.; promovierte am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam zu den Hackerkulturen in der Bundesrepublik und der DDR.