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Wie der Klimawandel funktioniert

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Die Erde wird seit einigen Jahrzenten spürbar wärmer. Diese Erderwärmung heißt Klimawandel. Wie der Klimawandel funktioniert erklären wir hier.

Die Erde wird seit einigen Jahrzehnten spürbar wärmer. Diese Erwärmung heißt Klimawandel. Der Grund dafür sind Gase wie zum Beispiel CO₂ oder Methan in der Luft. Diese Gase heißen Treibhausgase.

Wo entstehen Treibhausgase?

Das Treibhausgas CO₂ entsteht zum Beispiel beim Verbrennen von Holz, Kohle oder Benzin:

  • Große Mengen von CO₂ entstehen in Kohlekraftwerken oder in Fabriken.

  • CO₂ entsteht auch, wenn wir unsere Wohnung heizen

  • und wenn wir Auto fahren oder mit dem Flugzeug fliegen.

Methan entsteht vor allem in der Landwirtschaft bei der Fleischproduktion:

  • Methan entsteht bei der Verdauung im Magen und im Darm der Tiere

  • und dann, wenn sich der Mist zersetzt.

Der Treibhauseffekt

Treibhauseffekt (© bpb)

Bäume und Meere können Treibhausgase aufnehmen. Wir produzieren jedoch viel mehr Treibhausgase, als Bäume und Meere aufnehmen können. Die Gase, die nicht aufgenommen werden können, sammeln sich in der Atmosphäre – also in der Luft rund um die Erde.

Treibhaus (© bpb)

Wegen der Gase in der Luft speichert die Erde mehr Sonnenwärme. Das funktioniert so ähnlich wie bei einem Treibhaus oder Gewächshaus im Garten. Man nennt es deshalb auch den Treibhauseffekt.

Im Garten ist es so:

Ein Treibhaus aus Glas sammelt die Sonnenwärme. Die Sonnenstrahlen können in das Treibhaus hinein, aber nicht alle kommen wieder heraus. Das Glas wirft die Sonnenstrahlen zurück in Richtung Boden und behält sie damit drinnen. Deshalb wird es in dem Treibhaus wärmer als draußen. Gärtner und Gärtnerinnen freuen sich darüber: So wachsen zum Beispiel die Tomaten besser.

So ähnlich ist es auf der Erde:

Die Sonne scheint und warme Sonnenstrahlen erreichen die Erde. Die Erde wird etwas aufgewärmt. Dann strahlt die Wärme zurück ins Weltall. Treibhausgase können die Sonnenstrahlen einfangen. Sie werfen die Wärme der Sonnenstrahlen dann wieder zurück zur Erde. So wird die Erde warm.

Treibhausgase in einer bestimmten Menge sind gut für uns Menschen. Wenn es gar keine Treibhausgase gäbe, würden die Sonnenstrahlen komplett in den Weltraum zurückgeworfen. Auf der Oberfläche der Erde wären es dann eisige – 18° C kalt.

Zu viele Treibhausgase sind aber schädlich. Dadurch wird das Glas des Treibhauses sozusagen immer dicker. Deshalb wird es auf der Erde immer wärmer.

Auswirkungen des Klimawandels

Diese starke Erwärmung ist der Klimawandel.
Durch den Klimawandel kann es sehr lange besonders trocken sein. Aber es kann auch heftige Stürme und Überschwemmungen geben.

Viele Menschen überall auf der Erde leiden unter diesen Folgen. Besonders stark sind die Folgen für die Menschen in ärmeren Ländern.

Zum Beispiel ist die Sahelzone stark vom Klimawandel betroffen. Die Sahelzone liegt in Nordafrika. Dort ist es noch heißer und trockener als früher. Die Wüste wird immer größer. Menschen können dort noch schlechter Nahrung anbauen und müssen oft hungern.

Der Klimawandel ist von Menschen gemacht. Wir Menschen haben die Erwärmung verursacht.

Menschen tragen unterschiedlich zum Klimawandel bei

CO2 Austoß pro Kopf in verschiedenen Ländern der Erde 2024 (Statistik 2025) (© bpb)

Nicht alle Menschen tragen in gleichem Maße zum Klimawandel bei.
Pro Mensch entstehen in den reichen Ländern wie den USA und Deutschland mehr Treibhausgase als in ärmeren Ländern wie Indien oder der Zentralafrikanischen Republik.

Hier sehen Sie, wie viel Treibhausgas CO₂ im Durchschnitt ein Mensch im Jahr verursacht.

Ein Mensch in der Zentralafrikanischen Republik verursacht dadurch, wie er lebt, viel weniger Treibhausgase als ein Mensch in den USA oder in Deutschland:





Menschen leben unterschiedlich klimafreundlich.

Menschen sind für unterschiedliche Mengen an Treibhausgasen verantwortlich.

Flugzeug (© bpb)


Diese Menschen schaden dem Klima mehr:

  • Menschen, die ein Auto haben,

  • Menschen, die mit dem Flugzeug verreisen,

  • Menschen, die ein eigenes Haus haben,

  • Menschen, die viel Fleisch essen,

  • Menschen, die sich oft neue Kleidung oder technische Geräte kaufen.

Fahrrad (© bpb)

Diese Menschen schaden dem Klima weniger:

  • Menschen, die kein eigenes Auto haben,

  • Menschen, die nicht mit dem Flugzeug verreisen,

  • Menschen, die eine kleine Wohnung haben,

  • Menschen, die wenig oder kein Fleisch essen,

  • Menschen, die ihre Kleidung lange tragen und ihre Geräte lange nutzen.

Diese Tabelle zeigt:
Reiche Menschen schaden dem Klima oft mehr als Menschen, die weniger Geld haben.

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