Meine Merkliste Geteilte Merkliste

Sich im Alltag für die eigene Meinung einsetzen

einfach POLITIK Die Webseiten einfach POLITIK Erde und Menschen Der Mensch gehört zur Natur – und verändert sie Ein Blick in die Menschheitsgeschichte Wie der Klimawandel funktioniert Wie sich der Klimawandel auf die Menschen auswirkt Können Menschen den Klimawandel aufhalten? Mit dem Klimawandel leben Tiere und Pflanzen sterben aus In der Natur hängt alles miteinander zusammen Was Menschen gegen das Artensterben tun können Wege in eine neue Zeit Wer hat "Erde und Menschen" gemacht? Bundestagswahlen Der Bundestag - und was er macht Wer darf den Bundestag wählen? Der Wahlkampf Die Qual der Wahl Wie Sie wählen können Wahlen in Deutschland sind demokratisch Was nach der Wahl passiert Warum Sie Ihr Wahlrecht nutzen sollten Hier gibt es gute Informationen Wer hat "Bundestagswahl" gemacht? Internet Überall Computer Das Internet Einkaufen im Internet Wissen suchen In Kontakt bleiben Bezahlen mit Daten Große Firmen im Internet Künstliche Intelligenz Wie kann ich mich und meine Daten schützen? Und zum Schluss Hier gibt es gute Informationen Wer hat die Seiten gemacht? Smartphone und andere Computer Was ist ein Computer? Computer sind von Menschen gemacht Das Smartphone: Ein Computer Das Smartphone: Was kann man damit alles machen? Das Smartphone: Wie werden Nachrichten übertragen? Das Smartphone ist wie eine Bücherei Was bedeutet Digitalisierung? Leben in der digitalen Welt Hier gibt es gute Informationen Wer hat die Seiten gemacht? Europa Europa und die Europäische Union EU: Zusammenarbeit und Frieden EU: Eine besondere Gemeinschaft von Staaten Mitglieder der Europäischen Union Was macht die Europäische Union? Freizügigkeit und Reisefreiheit Gemeinsamer Markt und gemeinsame Währung Gemeinsame Außenpolitik Wer entscheidet in der EU? Das Europäische Parlament Die Europäische Kommission Die Einrichtungen der EU im Überblick Hier gibt es gute Informationen Wer hat die Internetseite gemacht? Europa wählt Die Europäische Union und die Europawahl Wen können Sie wählen? Der Wahlkampf Aufgaben und Probleme, die zu lösen sind Wie Sie sich entscheiden können Die Wahl zum Europäischen Parlament Wählen im Wahllokal Wählen bei der Briefwahl Warum Sie Ihr Wahlrecht nutzen sollten Hier gibt es gute Informationen Hörbuch: Europa wählt Wer hat die Internetseiten gemacht? Einmischen. Mitentscheiden. Was ist Politik? Wer entscheidet über Regeln? Regeln in der Demokratie Demokratie braucht Einmischung Beispiele für Entscheidungen in der Demokratie Sich im Alltag für die eigene Meinung einsetzen Gemeinsam mehr erreichen Entscheidung in Staat und Gemeinden Nachfragen und Mitmachen Wer hat "Einmischen. Mitentscheiden" gemacht? Über den Staat Bundesrepublik Deutschland Der Staat: Warum es ihn gibt Das Grundgesetz Deutschland – Ein demokratischer und sozialer Bundesstaat Deutschland - Ein Staat mit Gewaltenteilung Deutschland – Ein Rechtsstaat Parteien wirken mit Der Bundestag und der Bundesrat Der Bundespräsident Die Bundesregierung Das Bundesverfassungsgericht Und zum Schluss Hier gibt es gute Informationen Wer hat "Das Grundgesetz. Über den Staat" gemacht? Die Grundrechte Was sind Grundgesetz, Rechte und Grundrechte? Die Würde des Menschen ist unantastbar Das Recht, Freiheit zu haben Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich Jeder darf glauben, was er möchte Es gilt Meinungsfreiheit und Pressefreiheit Das Grundgesetz schützt Ehe und Familie Versammlungsfreiheit Meine Post ist privat Meine Wohnung ist privat Das Recht auf Asyl Jeder darf sich beschweren Und zum Schluss Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland: Artikel 1–19 Wer hat "Das Grundgesetz. Die Grundrechte" gemacht? Flucht und Asyl (2016) Was sind Flüchtlinge? Flucht nach Deutschland Rechte von Flüchtlingen in Deutschland Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland Der Asylantrag Diskussionen über Flüchtlinge Mut zur eigenen Meinung Hier gibt es gute Informationen Wer hat "Flucht und Asyl" gemacht? Bundestagswahlen. Kurz und knapp einfach POLITIK: Die Hörbücher Hören, was hinter Nachrichten steckt Die Hefte einfach POLITIK Webseiten mit Nachrichten in einfacher oder Leichter Sprache Einrichtungen des Staates stellen sich vor Wer hat die Seiten "einfach POLITIK" gemacht? Politik aktuell Krieg gegen die Ukraine

Sich im Alltag für die eigene Meinung einsetzen

/ 6 Minuten zu lesen

Auch im Alltag machen Sie Politik. Sie können sich einmischen. Sie können sich für Ihre Meinung und ihre politischen Ziele einsetzen.

Auch in Ihrem Alltag machen Sie Politik.

  • Sie können sich einmischen.

  • Sie können sich für Ihre Meinung und Ihre politischen Ziele einsetzen.

Fahrradstraßen

Sie wollen vielleicht, dass mehr Fahrradstraßen gebaut werden. Weil Ihnen nicht gefällt, dass die Luft in den großen Städten immer mehr verschmutzt.

Sie können zum Beispiel Aufkleber verteilen, auf denen steht: "Mehr Fahrradstraßen in meiner Stadt." Oder Sie sprechen mit anderen über Fahrradstraßen.

Einige Menschen sind anderer Meinung als Sie. Sie sagen: "Auf den Straßen sind viele Autos und es gibt deshalb viele Staus. Fahrradstraßen nehmen den Autos Platz weg. Und so gibt es noch mehr Staus."

Andere sind der gleichen Meinung wie Sie. Vielleicht weil Sie mit Ihnen gesprochen haben und die anderen Ihre Meinung gut finden. Sie sagen: "Wenn es gute Fahrradstraßen gibt, müssen nicht so viele Menschen Auto fahren."

Vielleicht macht es Ihnen auch Spaß, etwas gemeinsam mit anderen zu planen. Sie planen vielleicht, gemeinsam mit Ihren Kollegen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Dadurch lernen Sie Ihre Kollegen besser kennen und tun außerdem etwas für den Umweltschutz.





Fahrrad (© bpb)

Sie können noch mehr tun:



  • Sie können in einen Verein eintreten, der sich für die Interessen von Fahrradfahrern einsetzt.











  • Bürgermeisterin (© bpb)

  • Sie können mit der Bürgermeisterin Ihrer Stadt sprechen. Ihre Bürgermeisterin hat vielleicht eine Sprechstunde. Dort können Sie hingehen und sagen, was Ihnen wichtig ist.











  • Leserbrief (© bpb, Leitwerk)

  • Sie können auch einen Leserbrief an Ihre Zeitung schicken.













Ninia LaGrande

Mein Name ist Ninia LaGrande.
Ich arbeite als Moderatorin und Autorin.
Mir ist Respekt und Gleichberechtigung für alle wichtig.
Deshalb setze ich mich zum Beispiel für die Rechte von Kindern, Menschen mit Behinderungen oder Frauen ein.

Auch andere Themen sind mir wichtig, zum Beispiel, was mit alten Gebäuden in meiner Stadt passiert, die erneuert werden müssten.

Oder der Wahlkampf zur Bundestagswahl.
Dazu mache ich Videos, schreibe Texte ins Internet und halte Vorträge.

Ich schreibe gerne lustige Texte und hoffe, dass viele Menschen über meine Texte lachen und nachdenken.

Vielleicht bilden sie sich dann eine eigene Meinung und sagen auch öffentlich, was sie denken.
So können wir gemeinsam etwas ändern.

Sich einmischen, wenn Menschen ausgegrenzt werden

Bestimmte Menschen werden öfter als andere ausgegrenzt und abgewertet.

Zum Beispiel:

  • Menschen, die aus einem anderen Land kommen oder deren Familie aus einem anderen Land kommt.

  • Menschen, die eine andere Hautfarbe haben.

  • Menschen, die eine Behinderung haben.

  • Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts ausgegrenzt werden.

  • Menschen, die aufgrund ihrer Religion ausgegrenzt werden.

  • Menschen, die aufgrund ihrer Sexualität ausgegrenzt werden.

Diese Ausgrenzung beobachten Sie vielleicht in Ihrem Alltag.

  • Vielleicht hören Sie in Ihrer Stammkneipe jemanden sagen: "Die Schwarzen sind doch alle dumm."

  • Vielleicht beobachten Sie, wie jemand eine Frau an den Brüsten oder dem Po berührt. Sie haben den Eindruck, dass die Frau das nicht will.

  • Oder es fragt jemand Eltern mit einem behinderten Kind: "Warum habt ihr das Kind nicht abgetrieben?"

In all diesen Fällen könnten Sie sich einmischen und zum Beispiel sagen:

  • "Das ist ein Vorurteil. Ob man eine schwarze oder eine weiße Hautfarbe hat, sagt nichts darüber aus, wie klug jemand ist."

  • Oder: "Haben Sie nicht gemerkt, dass die Frau mit den Berührungen nicht einverstanden ist?" Sie können auch zu der Frau sagen: "Geht es Ihnen gut? Sind Sie mit den Berührungen einverstanden?" Manchmal ist es nämlich schwer, zu sagen, dass man etwas nicht möchte.

  • Oder Sie sagen: "Behinderung gehört zum Menschsein dazu. Behinderung ist normal. Jeder hat ein Recht auf Leben."

Das erfordert Mut.

Vielleicht sind in der Kneipe aber auch Menschen, die ähnlich denken wie Sie. Vielleicht sind diese Menschen froh, dass Sie Ihre Meinung gesagt haben.

Eine ganze Gruppe in der Kneipe kann dann sagen: "Beleidigung und Diskriminierung gehören nicht zu einem guten Zusammenleben."

Mischen Sie sich aber nur ein, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen!

Sag Nein zum Rassismus (© bpb)

Ein Beispiel: Die Aktion "Sag Nein zum Interner Link: Rassismus"

Gemeinsam gegen Rassismus (© bpb)





Auch im Fußball werden manchmal Menschen beleidigt, nur weil sie eine andere Hautfarbe haben. Sie werden von anderen Spielern auf dem Spielfeld oder von Zuschauern auf der Tribüne beleidigt. Deswegen hat der Fußballverband UEFA eine Aktion gestartet. Die Aktion heißt: "Sag Nein zum Rassismus". Auch die Spieler der deutschen Nationalmannschaft machen bei der Aktion mit.

Was bedeutet "Rassismus"

  • Rassismus?

    Rassismus ist eine Art von Diskriminierung. Durch Rassismus werden Menschen zum Beispiel wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Haare, ihres Namens oder ihrer Sprache diskriminiert, ausgegrenzt und abgewertet.
    Rassismus ist die Erfindung, dass es bei Menschen unterschiedliche „Rassen“ gibt. Und Rassismus ist die Erfindung, dass diesen „Rassen“ eine Ordnung oder eine Reihenfolge haben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestätigen heute: Die Erfindung der „Rassen“ ist falsch.
    Rassismus diskriminiert, Menschen.Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestätigen heute: Die Erfindung der „Rassen“ ist falsch.

    Ein rassistischer Gedanke ist zum Beispiel: Weiße Menschen sind besser als Schwarze Menschen.

    Wer rassistisch denkt, beachtet nicht die Persönlichkeit des einzelnen Menschen. Man denkt: Er oder sie hat eine dunkle Haut, eine bestimmte Sprache oder eine bestimmte Herkunft. Dann ist er oder sie auch weniger wert oder in der Reihenfolge weiter hinten.

Das Internet: Information und Austausch

Im Internet können Sie sich informieren.

  • Zum Beispiel ob es in Ihrer Stadt einen Verein gibt, der Sie interessiert.

  • Oder was Sie gegen Ausländerfeindlichkeit machen können.

  • Oder auch über Religionen, die Sie nicht kennen.

Schauen Sie immer auf mehreren Internetseiten nach. So lernen Sie unterschiedliche Meinungen zum Thema kennen.



    Internet - soziale Netzwerke (© bpb)

  • Ihre Stadt oder Gemeinde hat auch eine Internetseite. Sie können dort lesen, wann der Bürgermeister eine Sprechstunde hat und welche Menschen Sie im Stadtrat vertreten.







  • Sie können in den Sozialen Netzwerken Artikel teilen, die Sie wichtig finden. Ein Soziales Netzwerk ist zum Beispiel Facebook oder Twitter.




  • Kommentar (© bpb)

  • Ihre Stadt will zum Beispiel ein Jugendzentrum bauen und Sie lesen darüber im Internet einen Artikel. Dann können Sie einen Kommentar schreiben: "Das Jugendzentrum ist eine tolle Idee. Ich finde wichtig, dass es für Rollstuhlfahrer barrierefrei ist." Dann kennen andere Ihre Meinung. Vielleicht haben viele andere dieselbe Meinung und schreiben auch Kommentare zu Interner Link: Barrierefreiheit. Jemand von der Stadt liest die Kommentare dann und weiß: Vielen Einwohnern ist Barrierefreiheit wichtig.







Jeder darf im Internet seine Meinung sagen. Aber es ist verboten, zum Hass aufzurufen oder anderen Menschen mit Gewalt zu drohen.

Vielleicht lesen Sie im Internet Artikel, die zu Gewalt aufrufen. Oder Sie werden selbst beleidigt oder bedroht.

Das können Sie dagegen machen:

  • Melden Sie die Texte bei den Betreibern. Sie können Personen melden, die zu Hass aufrufen. Wenn Sie zum Beispiel auf "Diese Person melden" klicken, können Sie auf Diskriminierung oder Hass hinweisen.

  • Suchen Sie Hilfe bei Leuten, denen Sie vertrauen.

  • Verbreiten Sie keine Hassnachrichten weiter.

  • Entfernen oder blockieren Sie Menschen aus Ihrer Freundesliste, die Hassnachrichten verbreiten.

  • Sie können auch eine Strafanzeige wegen Beleidigung bei der Polizei stellen.

Lassen Sie sich nicht einschüchtern!

Was bedeutet "Barrierefreiheit"

  • Barrierefreiheit

    Barriere bedeutet Hindernis. Etwas ist dann barrierefrei, wenn Menschen mit und ohne Behinderung es in allgemein üblicher Weise nutzen können.

Menschen mit Behinderung sollen

  • ohne Probleme alle Häuser und alle Wege benutzen können.

  • ohne Probleme Geldautomaten, Handys und Internet nutzen können.

  • ohne Probleme Briefe, Zeitungen und andere Texte verstehen.

Beispiele für Barrierefreiheit sind:

  • Ampeln mit Geräusch für blinde Menschen

  • Häuser ohne Stufen und mit Aufzügen.

  • Hilfe durch einen Gebärdensprachdolmetscher,

  • ein Blindenhund oder jemand, der einen Text vorliest.

Klicken Sie auf der Seite Externer Link: www.behindertenbeauftragte.de auf das Wort "Themen." Dort wird Barrierefreiheit genau erklärt.

Fairer Handel

Auch beim Einkaufen können Sie genau hinsehen. Sie sind im Supermarkt und bekommen Appetit auf Schokolade. In dem Regal liegen viele Sorten Schokolade. Manche dieser Sorten haben ein besonderes Zeichen. Das Zeichen bedeutet Fairer Handel.


    Bauer - Fairtrade (© bpb)

  • Bauern und Hersteller in Afrika und Südamerika bekommen für ihre Waren oft zu wenig Geld. Weil sie zu wenig Geld bekommen, reicht das Geld nicht zum Leben. Der Faire Handel möchte das ändern.






  • Fairer Handel heißt auf Englisch fairtrade. Wenn Sie diese Zeichen auf einem Produkt sehen, kaufen Sie etwas fair Gehandeltes.





  • Produkte (© bpb)

  • Sie finden vielleicht den Fairen Handel gut. Beim nächsten Einkauf entscheiden Sie sich deshalb für Schokolade, Kaffee, Honig, Kleidung, einen Fußball oder ein Fahrrad mit einem Zeichen für fairen Handel.














Wenn Sie fair gehandelte Produkte kaufen, zeigen Sie: "Mir ist fairer Handel wichtig". Die Handelsgesetze ändern sich dadurch aber nicht. Um den Welthandel gerechter zu machen, braucht man Geduld und viele Leute, die sich einmischen.

Das können Sie zum Beispiel machen:

  • Sie können in einem Verein mitmachen, der sich für einen gerechten Welthandel einsetzt. Der Verein macht zum Beispiel einen Diskussionsabend oder einen Informationsstand über fairen Handel.

  • Sie können eine Partei wählen, die die gleiche Meinung zum Welthandel hat wie Sie. Was eine Partei will, steht im Parteiprogramm.

  • Sie können Bekannte auf interessante Internetseiten zum Welthandel hinweisen.

  • Sie können eine Petition unterschreiben oder selbst eine verfassen. Eine Petition ist ein Text, in dem Sie sich über Gesetze und Entscheidungen beschweren oder in dem Sie um etwas bitten können.

Gesetze und Verträge zum Handel in der Welt können geändert werden.

Wenn viele Menschen in Europa und der ganzen Welt sich dafür einsetzen, können die Gesetze und Verträge gerechter werden.

Maike Raab

Ich bin Maike Raab und bin 18 Jahre alt.
In unserer Schule gibt es eine Arbeitsgemeinschaft, die Produkte aus fairem Handel verkauft.
Wir wollen damit auf den ungerechten Welthandel aufmerksam machen.

Oft diskutieren wir auch über fairen Handel und andere politische Themen.
Wir setzen uns auch für andere Menschen ein.
Zum Beispiel treffen wir uns mit Flüchtlingen und üben mit ihnen Deutsch.

Weitere Inhalte