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Zeigen Spanien, Irland und Portugal, dass die angebotsorientierte Politik sich auszahlt?

Europäische Wirtschaftspolitik Herausforderungen der Europäischen Wirtschaftspolitik Angriff auf Europas Werte Russland: Was können die EU-Sanktionen bewirken? Wie Europa von russischer Energie abhängig wurde Wie sieht die künftige Energieversorgung Europas aus? Was bedeutet der Green Deal für Europa? Macht der Green Deal Europa nachhaltiger und wettbewerbsfähiger? Nicht nur Chancen, sondern auch Risiken Jetzt erst recht Brexit: Für Großbritannien härter als für die EU Ist der Brexit Fluch oder Segen für Europa? Der ausgleichende Faktor wird fehlen Ein hoffentlich heilsamer Warnschuss Corona-Krise in Europas Wirtschaft Haben die Corona-Soforthilfen gewirkt? Die Corona-Hilfen waren situationsgerecht Unterstützung mit geringer Wirkung Europas neue Wege aus der Krise Europäische Solidarität aus der Not heraus Stürzt Corona Europa in eine neue "Große Depression"? Bedeutet Corona das Ende der Globalisierung? Weiterhin kein Exit der EZB Videos: 4x4 Fragen zur Corona-Krise Wie hat sich die EU in der Corona-Krise bis jetzt geschlagen? Wie wird sich die Pandemie auf Europas Wirtschaft auswirken? Sollte man die Krise nutzen, um die EU klimagerechter umzubauen? Gefährden die Rettungsmaßnahmen die Geldwertstabilität? Debatten zur Währungsunion Braucht die EZB ein neues Mandat? Warum steigen Preise – und was kann man dagegen tun? 20 Jahre Euro – eine Erfolgsgeschichte? Versprechen erfüllt, aber mit Konstruktionsfehlern Eine durchwachsene Bilanz Braucht die Eurozone ein gemeinsames Finanzministerium? Es ist nicht die Zeit für einen Magier Das Ende des europäischen Dilemmas Wann kommt die Zinswende in Europa? Es gibt kein Menschenrecht auf Zinsen Ein Lamento, das in die Irre führt Soll der Euro auf alle Länder der EU ausgeweitet werden? Der Euro schafft größeren Wohlstand Ohne klare Richtung keine neuen Mitglieder Ist die Bankenunion ein Erfolg? Eine gute Idee – eigentlich Nur bedingt einsatzbereit Sparen oder Investieren? Ginge es Europa ohne den Euro besser? Es ist nicht der Euro, es ist der Binnenmarkt Eine Währungsunion ist einem System flexibler Wechselkurse überlegen Sollten unterschiedlich starke Volkswirtschaften eine Währungsgemeinschaft bilden? Ökonomische Zwänge und politische Illusionen der Währungsunion Auch die D-Mark galt von Bayern bis Mecklenburg-Vorpommern Ist das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank sinnvoll? Die Konstruktion der Währungsunion fördert Panikattacken Die EZB handelt gegen die Interessen der Bürger Kann eine Vermögensabgabe helfen, die Überschuldung von Staaten zu lindern? Nur eine Staatsinsolvenz ist moralisch vertretbar Die Politik muss es nur wollen Droht der Eurozone die Gefahr einer Deflation? Schon "Lowflation" ist problematisch Eine negative Inflationsrate ist noch lange keine Deflation Ist die Euro-Krise schon vorbei? Noch ist kein Normalzustand erreicht Falsche Medizin, falsche Symptome Zur Lage der Krisenländer (2014-2017) Kann sich Frankreich von der Krise erholen? Yes, he can Frankreichs europäische Aufgabe Vor der Generalüberholung Frankreich als Zivilisationsthermometer Wird Italien wieder auf die Beine kommen? Der Fall Italien(s) Volk der letzten Minute Je südlicher, desto schlimmer Solider als viele denken Gingen die Reformen in Griechenland zu weit? Ohne Strukturreformen ist alles nichts Der Aderlass hat Griechenland geschadet Was hat Portugal der Sparkurs gebracht? Die Leiden des lusitanischen Musterschülers Sparen unvermeidbar Zeigen Spanien, Irland und Portugal, dass die angebotsorientierte Politik sich auszahlt? Es schmerzt, aber die Reformen wirken Crash-Kurs mit jeder Menge Kollateralschäden Ist Spanien über den Berg? Von Gesundung kann keine Rede sein Rückkehr zum Normalzustand Hat die Sparpolitik Irland aus der Krise geholfen? Via Dolorosa ohne Alternative Die Generation der stillen Verzweiflung Hat die Politik der Troika Griechenland genutzt? Die Schrumpfpolitik ist gescheitert Griechenland hat alle Möglichkeiten Zur Rolle Deutschlands in der Schuldenkrise (2014) Ist Deutschland ein Modell für Europa? Die Mär vom gesunden Staat Marktkonform und doch sozial gerecht Hat Deutschlands Bilanzüberschuss die Krise beschleunigt? Die Eurokrise ist eine Zahlungsbilanzkrise Europa braucht Deutschland, Deutschland braucht Europa Bedrohen unterschiedliche Lohnkosten die Stabilität der Eurozone? Löhne und Produktivität müssen sich gleich entwickeln Konsum und Löhne in Deutschland müssen anziehen Videos: 6x6 Fragen zur Euro-Krise (2015) Hat die Eurozone in ihrer derzeitigen Form eine Zukunft? Sparen oder Investieren - wie sollte die Schuldenkrise überwunden werden? Wie kann Deutschland dazu beitragen, die Euro-Krise zu beenden? Handelt die EZB ohne demokratische Legitimation? In welchen Ländern lauern neue Gefahren für den Euro? Wie kann die Eurozone künftig Krisen besser vermeiden? Didaktische Materialien Einleitung: Ziele und Aufbau der didaktischen Materialien Ökonomische Theorien und gesamtwirtschaftliche Krisen Neoklassik und Keynesianismus Neoklassische Interpretation Keynesianische Interpretation Makroökonomische Grundlagen Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Sparen und Investieren I: Geschlossene Volkswirtschaft Sparen und Investieren II: Offene Volkswirtschaft Staatliche Haushaltsdefizite Staatsverschuldung und private Vermögen Außenbeitrag und Leistungsbilanzsaldo Löhne als Kostenfaktor und als Nachfragequelle Die Inflationssteuerung durch die Geldpolitik Geld- und Fiskalpolitik in einer Währungsunion Didaktische Anwendungen Nominales und reales BIP BIP Sparen und Investieren Ersparnis, Investitionen und Finanzierungssalden Staatsdefizit Staatsverschuldung Beispiel Spanien Löhne und Lohnstückkosten Geldpolitik und Inflation Arbeitsblätter Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) Sparen oder Investieren? Angebotsorientierte Politik Griechenland Spanien Italien Frankreich Deutschland Lohnkosten Deflation Anleihekaufprogramm Vermögensabgabe Infografiken: Schlüsseldaten zur Europäischen Schuldenkrise Glossar Redaktion

Zeigen Spanien, Irland und Portugal, dass die angebotsorientierte Politik sich auszahlt?

Till van Treeck

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Das Arbeitsblatt zur gleichnamigen Debatte im Dossier "Europäische Wirtschaftspolitik".

Nominales BIP und Bevölkerung im Jahr 2015

BIP in Milliarden Euro, Bevölkerung in 1.000 Personen

BIPBevölkerung
EU14.635,09509.521,82
Eurozone10.406,81338.822,35
Irland214,6234.642,24
Griechenland176,022710.858,02
Spanien1.081,1946.426
Portugal179,378910.351,9

Beispiel: Das nominale BIP Spaniens betrug 1,08 Billionen Euro. In Spanien lebten 46,4 Millionen Menschen.

Aufgaben

  1. Ermitteln Sie, welchen Anteil Irland, Griechenland, Spanien und Portugal im Jahr 2015 an der Wirtschaftsleistung der Eurozone bzw. der EU hatten.

  2. Ermitteln Sie, wie hoch das BIP pro Kopf in Irland, Griechenland, Spanien, Portugal im Vergleich zur Eurozone und der EU war.


M2 Interner Link: Thomas Fricke: Crash-Kurs mit jeder Menge Kollateralschäden

Aufgaben

  1. Erläutern Sie auf Grundlage des Debattenbeitrags von Thomas Fricke dessen These: "So richtig an Schwung gewann die Konjunktur erst, als der regierungsamtliche Austeritätskurs gestoppt wurde und dank steigender Nettoeinkommen wieder mehr Geld im Inland zur Verfügung stand – und ausgegeben wurde." Stellen Sie dar, worauf Thomas Fricke die bessere Wachstumsentwicklung Spaniens seit 2013 im Vergleich etwa zu Griechenland zurückführt.

  2. Erörtern Sie: Folgt die Erklärung der Wachstumsentwicklung in den Krisenländern durch Thomas Fricke eher den Denkmustern des Keynesianismus, der Neoklassik oder des Neuen Konsenses der Makroökonomik?

  3. "Kaum ein anderer EU-Staat hat seit 2009 so oft das Zieljahr verschoben (und verschieben dürfen), in dem sein Staatsdefizit unter die von Brüssel erlaubten drei Prozent der Wirtschaftsleistung sinken soll." Diskutieren Sie – auch mit Blick auf M1 –, worin politische Gründe dafür liegen könnten, dass Spanien im Vergleich zu Griechenland eher zugestanden wurde, die Defizitziele zu verfehlen. Erörtern Sie mit Hilfe einer zusätzlichen Internetrecherche (z.B. Externer Link: hier und Externer Link: hier), welche Rolle die politische Situation und insbesondere die Parlamentswahl 2015 für die Abkehr von der Austeritätspolitik in Spanien gespielt haben könnte.


M3 Interner Link: Holger Schmieding: Es schmerzt, aber die Reformen wirken

Aufgaben

  1. Erläutern Sie auf Grundlage des Debattenbeitrags von Holger Schmieding dessen These, die Krisenländer hätten "Zeit gebraucht, bis die angebotsorientierte Politik wirkte." Worauf führt Holger Schmieding die bessere Wachstumsentwicklung Irlands, Portugals und Spaniens im Vergleich zu Griechenland seit 2013 zurück?

  2. Analysieren Sie: Folgt die Erklärung der Wachstumsentwicklung in den Krisenländern durch Holger Schmieding eher den Denkmustern des Keynesianismus, der Neoklassik oder des Neuen Konsenses der Makroökonomik?


M4 Von der OECD erwartete Effekte bisheriger und künftiger Arbeits- und Produktmarktderegulierung in Portugal

Von der OECD erwartete Effekte bisheriger und künftiger Arbeits- und Produktmarktderegulierung in Portugal (© bpb)

Hinweis: Die Abbildung zeigt die von der OECD erwarteten Effekte bisheriger und künftiger Arbeits- und Produktmarktderegulierung in Portugal auf die Arbeitsproduktivität (Anstieg in Prozent) bis zum Jahr 2020. Quelle: OECD (2014), Portugal: Deepening Structural Reform to Support Growth and Competitiveness, OECD Publishing.

Aufgaben

  1. Erläutern Sie auf Basis der Entstehungsrechnung des Bruttoinlandsprodukts (BIP), wie strukturelle Reformen auf die Entwicklung des BIP wirken können.

  2. Nennen Sie drei Strukturreformen, die von angebotsorientierten Ökonominnen und Ökonomen häufig empfohlen werden.

Hintergrundtexte:

Lösungsvorschläge

Weitere Inhalte

Till van Treeck ist Professor für Sozialökonomie an der Universität Duisburg-Essen. Er studierte Politik- und Wirtschaftswissenschaften in Lille, Münster und Leeds. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Einkommensverteilung aus gesamtwirtschaftlicher Sicht, Wirtschaftspolitik und (sozio-)ökonomische Bildung.