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Wie hat sich die EU in der Corona-Krise bis jetzt geschlagen? | Europäische Wirtschaftspolitik | bpb.de

Wie hat sich die EU in der Corona-Krise bis jetzt geschlagen?

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Das größte Hilfspaket der Geschichte, Kredite, Kurzarbeit: Die Europäische Union hat auf die Coronapandemie mit ungewöhnlich drastischen Maßnahmen reagiert. War das richtig? Vier Antworten.

Der gemeinsame Wiederaufbaufonds der EU sei aus zwei Gründen wichtig, so Marcel Fratzscher: damit sich auch die schwächsten Länder aus dieser Krise erholen können und damit die EU stärker zusammenwächst. Die Fliehkräfte in Europa dürfen seiner Ansicht nach nicht noch größer werden:

Marcel Fratzscher: Wie hat sich die EU in der Corona-Krise bis jetzt geschlagen?


Es war es eine wirtschaftliche Notwendigkeit, allen europäischen Staaten mit dem EU-Rettungspaket zu helfen, sagt Monika Schnitzer. Dass man sich auf diese Maßnahmen schnell geeinigt hat, wertet sie als Zeichen dafür, dass sich die EU in der Corona-Krise bewährt habe:

Monika Schnitzer: Wie wird sich die Pandemie auf Europas Wirtschaft auswirken?


Nach der ersten schnellen Abschottung der Nationalstaaten gab es eine sehr schnelle und positive Bewegung für mehr europäische Solidarität, so Ursula Weidenfeld. Dennoch kritisiert sie, dass Europa immer nur in Krisenzeiten lerne:

Ursula Weidenfeld: Wie hat sich die EU in der Corona-Krise bis jetzt geschlagen?


Auch wenn die Grenzschließungen besser hätten koordiniert werden können, hat die EU in der Krise schnell gehandelt und dann mit ihren Rettungsmaßnahmen auch die Themen Wachstum und Strukturwandel adressiert, lobt Michael Hüther:

Michael Hüther: Wie hat sich die EU in der Corona-Krise bis jetzt geschlagen?