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Bedrohen unterschiedliche Lohnkosten die Stabilität der Eurozone?

Europäische Wirtschaftspolitik Corona-Krise in Europas Wirtschaft Europas neue Wege aus der Krise Europäische Solidarität aus der Not heraus Stürzt Corona Europa in eine neue "Große Depression"? Bedeutet Corona das Ende der Globalisierung? Weiterhin kein Exit der EZB Videos: 4x4 Fragen zur Corona-Krise Wie hat sich die EU in der Corona-Krise bis jetzt geschlagen? Wie wird sich die Pandemie auf Europas Wirtschaft auswirken? Sollte man die Krise nutzen, um die EU klimagerechter umzubauen? Gefährden die Rettungsmaßnahmen die Geldwertstabilität? Herausforderungen der Währungsunion (2014-2018) Einleitung: Sparen oder Investieren? Braucht die Eurozone ein gemeinsames Finanzministerium? Es ist nicht die Zeit für einen Magier Das Ende des europäischen Dilemmas Soll der Euro auf alle Länder der EU ausgeweitet werden? Der Euro schafft größeren Wohlstand Ohne klare Richtung keine neuen Mitglieder Wann kommt die Zinswende in Europa? Es gibt kein Menschenrecht auf Zinsen Ein Lamento, das in die Irre führt Ist der Brexit Fluch oder Segen für Europa? Der ausgleichende Faktor wird fehlen Ein hoffentlich heilsamer Warnschuss Ist die Bankenunion ein Erfolg? Eine gute Idee – eigentlich Nur bedingt einsatzbereit Sollten unterschiedlich starke Volkswirtschaften eine Währungsgemeinschaft bilden? Ökonomische Zwänge und politische Illusionen der Währungsunion Auch die D-Mark galt von Bayern bis Mecklenburg-Vorpommern Droht der Eurozone die Gefahr einer Deflation? Schon "Lowflation" ist problematisch Eine negative Inflationsrate ist noch lange keine Deflation Ist das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank sinnvoll? Die Konstruktion der Währungsunion fördert Panikattacken Die EZB handelt gegen die Interessen der Bürger Kann eine Vermögensabgabe helfen, die Überschuldung von Staaten zu lindern? Nur eine Staatsinsolvenz ist moralisch vertretbar Die Politik muss es nur wollen Ist die Euro-Krise schon vorbei? Noch ist kein Normalzustand erreicht Falsche Medizin, falsche Symptome Ginge es Europa ohne den Euro besser? Es ist nicht der Euro, es ist der Binnenmarkt Eine Währungsunion ist einem System flexibler Wechselkurse überlegen Zur Lage der Krisenländer (2014-2017) Kann sich Frankreich von der Krise erholen? Yes, he can Frankreichs europäische Aufgabe Vor der Generalüberholung Frankreich als Zivilisationsthermometer Wird Italien wieder auf die Beine kommen? Der Fall Italien(s) Volk der letzten Minute Je südlicher, desto schlimmer Solider als viele denken Gingen die Reformen in Griechenland zu weit? Ohne Strukturreformen ist alles nichts Der Aderlass hat Griechenland geschadet Was hat Portugal der Sparkurs gebracht? Die Leiden des lusitanischen Musterschülers Sparen unvermeidbar Zeigen Spanien, Irland und Portugal, dass die angebotsorientierte Politik sich auszahlt? Es schmerzt, aber die Reformen wirken Crash-Kurs mit jeder Menge Kollateralschäden Ist Spanien über den Berg? Von Gesundung kann keine Rede sein Rückkehr zum Normalzustand Hat die Sparpolitik Irland aus der Krise geholfen? Via Dolorosa ohne Alternative Die Generation der stillen Verzweiflung Hat die Politik der Troika Griechenland genutzt? Die Schrumpfpolitik ist gescheitert Griechenland hat alle Möglichkeiten Zur Rolle Deutschlands in der Schuldenkrise (2014) Ist Deutschland ein Modell für Europa? Die Mär vom gesunden Staat Marktkonform und doch sozial gerecht Hat Deutschlands Bilanzüberschuss die Krise beschleunigt? Die Eurokrise ist eine Zahlungsbilanzkrise Europa braucht Deutschland, Deutschland braucht Europa Bedrohen unterschiedliche Lohnkosten die Stabilität der Eurozone? Löhne und Produktivität müssen sich gleich entwickeln Konsum und Löhne in Deutschland müssen anziehen Videos: 6x6 Fragen zur Euro-Krise Hat die Eurozone in ihrer derzeitigen Form eine Zukunft? Sparen oder Investieren - wie sollte die Schuldenkrise überwunden werden? Wie kann Deutschland dazu beitragen, die Euro-Krise zu beenden? Handelt die EZB ohne demokratische Legitimation? In welchen Ländern lauern neue Gefahren für den Euro? Wie kann die Eurozone künftig Krisen besser vermeiden? Didaktische Materialien Einleitung: Ziele und Aufbau der didaktischen Materialien Ökonomische Theorien und gesamtwirtschaftliche Krisen Neoklassik und Keynesianismus Neoklassische Interpretation Keynesianische Interpretation Makroökonomische Grundlagen Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Sparen und Investieren I: Geschlossene Volkswirtschaft Sparen und Investieren II: Offene Volkswirtschaft Staatliche Haushaltsdefizite Staatsverschuldung und private Vermögen Außenbeitrag und Leistungsbilanzsaldo Löhne als Kostenfaktor und als Nachfragequelle Die Inflationssteuerung durch die Geldpolitik Geld- und Fiskalpolitik in einer Währungsunion Didaktische Anwendungen Nominales und reales BIP BIP Sparen und Investieren Ersparnis, Investitionen und Finanzierungssalden Staatsdefizit Staatsverschuldung Beispiel Spanien Löhne und Lohnstückkosten Geldpolitik und Inflation Arbeitsblätter Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) Sparen oder Investieren? Angebotsorientierte Politik Griechenland Spanien Italien Frankreich Deutschland Lohnkosten Deflation Anleihekaufprogramm Vermögensabgabe Infografiken: Schlüsseldaten zur Schuldenkrise Quiz: Testen Sie Ihr Wissen Glossar Redaktion

Bedrohen unterschiedliche Lohnkosten die Stabilität der Eurozone?

Till van Treeck

/ 2 Minuten zu lesen

Das Arbeitsblatt zur gleichnamigen Debatte im Dossier "Europäische Wirtschaftspolitik".

Aufgabe

Nennen Sie Möglichkeiten, wie Unterschiede in den Lohnstückkosten zwischen Ländern mit nationalen Währungen und wie innerhalb einer Währungsunion ausgeglichen werden können.


M2 Interner Link: Manfred J. M. Neumann: Löhne und Produktivität müssen sich gleich entwickeln

Aufgabe

Manfred Neumann argumentiert: "Wenn Unternehmen vergleichbare Produkte gleicher Qualität herstellen und auf denselben Markt bringen, dann werden nur jene Unternehmen im Wettbewerb um Kundinnen und Kunden bestehen, die mit einem leistungsangemessenen Verkaufspreis auskommen." Erläutern Sie, welche Rolle die Lohnstückkosten für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen spielen.


M3 Interner Link: Paul De Grauwe: Konsum und Löhne in Deutschland müssen anziehen

Aufgaben

  1. Paul De Grauwe problematisiert die Lage der Krisenländer: "Seit dem Crash im Jahr 2010 haben die Länder mit dem größten Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, also Griechenland, Spanien und Irland, einen Prozess schmerzhafter Reformen erleiden müssen." Arbeiten Sie heraus, welche Maßnahmen und Entwicklungen dazu beigetragen haben, dass die Lohnstückkosten in den genannten Ländern im Zuge der Krise gefallen sind.

  2. Erklären Sie, warum Paul De Grauwe höhere Löhne und einen Abbau des Leistungsbilanzüberschusses in Deutschland fordert. Sieht der Interner Link: reformierte Stabilitäts- und Wachstumspakt Sanktionsmöglichkeiten bei zu schwachem Lohnwachstum und zu hohen Leistungsbilanzüberschüssen vor? Wie bewerten Sie die Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakt in Reaktion auf die Eurokrise?


M4 Interner Link: Jens Berger: Falsche Medizin, falsche Symptome

Aufgabe

Erläutern Sie die These von Jens Berger: "Wer nur auf die Wettbewerbsfähigkeit schielt und die Nachfrageseite ignoriert, leitet damit eine Abwärtsspirale ein, die uns immer tiefer in die Krise führt." Mit welcher makroökonomischen Denkschule lässt sich diese Sichtweise begründen?


M5 Interner Link: Henning Vöpel: Ökonomische Zwänge und politische Illusionen der Währungsunion

Aufgaben

  1. Henning Vöpel weist auf folgendes Problem hin: "Innerhalb der Eurozone war die wirtschaftliche Dynamik zuletzt sehr unterschiedlich. Unterschiede in der Wettbewerbsfähigkeit konnten nicht abgebaut werden, sondern haben sich zu immer größeren Ungleichgewichten in den Leistungsbilanzen aufgebaut." Charakterisieren Sie die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland und in den aktuellen Krisenländern vor und nach der Krise. Erläutern Sie, in welchem Verhältnis wirtschaftliche Dynamik, Lohnentwicklung und Inflation stehen. Gehen Sie dabei auch auf das Konzept der Interner Link: Phillips-Kurve ein.

  2. Erläutern Sie das Konzept des "optimalen Währungsraums." Warum ist die Eurozone kein optimaler Währungsraum? Entwickeln Sie verschiedene Ansätze, wie die damit verbundenen Probleme behoben werden könnten.

Hintergrundtexte:

Lösungsvorschläge

    Interner Link: Lösungsvorschläge für Arbeitsblatt 9: Bedrohen unterschiedliche Lohnkosten die Stabilität der Eurozone?

Weitere Inhalte

Till van Treeck ist Professor für Sozialökonomie an der Universität Duisburg-Essen. Er studierte Politik- und Wirtschaftswissenschaften in Lille, Münster und Leeds. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Einkommensverteilung aus gesamtwirtschaftlicher Sicht, Wirtschaftspolitik und (sozio-)ökonomische Bildung.