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Öffentlicher Schuldenstand in Frankreich 1995-2014

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Öffentlicher Schuldenstand in Frankreich 1995-2014

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Staatsverschuldung ist überall auf der Welt ein Thema, das schließt auch die wirtschaftlich starken Staaten des Westens nicht aus. Seit Mitte der 1970er Jahre gibt es kaum noch Industrieländer, die keinen gewaltigen Zahlungsrückstand aufweisen. Frankreich ist dabei keine Ausnahme.

Öffentlicher Schuldenstand (in % vom BIP) in Frankreich 1995-2014 (geschätzt). (bpb) Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/

Interner Link: Grafik: Öffentlicher Schuldenstand in Frankreich 1995 – 2014 (geschätzt)

Um Vergleichbarkeit herzustellen, werden Staatsschulden häufig im Bruttoinlandsprodukt des betreffenden Staates ausgedrückt. Für 2014 wird für Frankreich ein Schuldenstand von 91,4 Prozent des BIP prognostiziert. Im nächsten Jahr wird Frankreich also beinahe genauso viele öffentliche Schulden haben, wie der Wert der im selben Jahr erwirtschafteten Güter, Dienstleistungen und Steuern abbildet. In Deutschland beträgt diese Staatsschuldenquote derzeit etwa 82 Prozent des BIP.

Die Gründe hierfür sind vielfältig, und häufig Gegenstand öffentlicher Debatten. Besonders das vermeintliche Spannungsverhältnis Haushaltskonsolidierung versus Wachstum birgt Konfliktstoff. Während die angebotsorientierte Schule der Volkswirtschaft niedrige Schulden, wenig Steuern, Deregulierung und eine arbeitgeberfreundliche Politik anmahnt, spricht sich das nachfrageorientierte Paradigma für Subventionen, höhere Steuern, arbeitnehmerfreundliche Politik und eine aktivere Rolle des Staates aus. Schaut die eine Seite auf die Produktion, hat die andere den Konsum im Blick. In der französischen Wirtschaftspolitik nimmt der Staats seit jeher eine sehr aktive Rolle ein, auch im Sinne von Protektionismus. Eine Staatsschuldenbremse nach deutschem Vorbild soll in der Eurozone in Zukunft für die Konsolidierung öffentlicher Haushalte sorgen.

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