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Rentenpolitik

Renten in den neuen Bundesländern

Nach dem Fall der Mauer im Oktober 1989 wurde im Jahr 1990 der Einigungsvertrag geschlossen und darin festgelegt, das westdeutsche Rentenrecht sukzessive auf die neuen Bundesländer zu übertragen. Es wurde davon ausgegangen, dass für eine Übergangszeit Sonderregeln erforderlich sind. Aber erst im Jahr 2025 werden die Sonderregelungen auslaufen. Und immer noch zeigen sich beträchtliche Unterschiede bei der Rentenhöhe.

Leipziger Rentner beim Bau von Nisthilfen. Obwohl eine vollständige Angleichung des Rentenrechts noch aussteht, ist der Wiedervereinigungsprozess für die Rentenversicherung im Resümee positiv zu beurteilen.

Renten in den neuen Bundesländern

Deutsche Einigung und Rentenversicherung

Exakt an dem Tag, an dem sich die Mauer öffnete, dem 9. November 1989, verabschiedete der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit das lange vorbereitete und beratene Rentenreformgesetz 1992. Niemand konnte wissen, dass unmittelbar danach die Wiedervereinigung folgte und auf die Rentenversicherung neue Aufgaben und Belastungen zukamen.

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Alte Frau zählt Münzen in ihrem Geldbeutel.

Renten in den neuen Bundesländern

Unterschiedliche Rentenberechnung

Zwar gilt in den neuen Bundesländern seit 1992 das westdeutsche Rentenrecht. Dennoch waren bei dieser Integrationsaufgabe die völlig unterschiedlichen individuellen (Erwerbsbiografien) und volkswirtschaftlichen (Lohnentwicklung und -niveau) Voraussetzungen der Rentnerinnen und Rentner in Ost und West zu berücksichtigen.

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Ehemalige Chemiearbeiterin als ABM-Kraft beim Abriss der alten Leuna-Werke 1992.

Renten in den neuen Bundesländern

Durchschnittliche Altersrenten

Unterschiede bei den Altersrenten in den neuen Bundesländern gibt es nicht nur im Rentenbestand, sondern auch beim Rentenzugang und in der Rentenhöhe.

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Bundestagsbesucher verfolgen die Debatte über den Bericht zur Lage der älteren Generation in der Deutschland am Freitag, 28. Januar 2005, im Bundestag in Berlin.

Renten in den neuen Bundesländern

Rentenschichtung

Wie schon bei den alten Bundesländern so lässt sich auch für die neuen Bundesländer die Verteilung (Schichtung) der Rentenzahlbeträge (für alle Versichertenrenten im Rentenbestand, einschließlich Erwerbsminderungsrenten) darstellen.

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Arbeiter bei der LKW-Montage in Ludwigsfelde 1990. Im Jahr 2022 wird es keine rechtlichen Unterschiede mehr zwischen West und Ost geben.

Renten in den neuen Bundesländern

Abschluss der Rentenüberleitung

Nach langwierigen Auseinandersetzen hat der Deutsche Bundestag im Jahr 2017 ein Gesetz zum Abschluss der Rentenüberleitung beschlossen. Damit hat die Debatte, wie die Überleitung geregelt werden soll, ein Ende gefunden. Im Ergebnis wird es im Jahr 2024 keine rechtlichen Unterschiede mehr zwischen West und Ost geben.

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Die Zukunft des Generationenvertrags

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Wie können langfristig ein angemessenes Rentenniveau, eine tragbare Beitragsbelastung der Arbeitseinkommen und ein Schutz vor Altersarmut gesichert werden? Ebert fordert eine Reform des Rentensystems, bei der die Finanzierungsbasis verbreitert und die solidarische Umverteilung gestärkt wird.Weiter...

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In diesem Film erfahren Sie, wie Sie sich auf der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung zurecht finden. Alle Inhalte des Films sind in Deutscher Gebärdensprache (DGS) übersetzt.

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