Denkmal für die Berliner Mauer
Straßenszene am Brandenburger Tor.

Michael Hofmann

Soziale Strukturen in Ostdeutschland

Arbeiter, Kleinbürger, Eliten: Welche Auswirkungen hatte die Wende auf die sozialen Milieus? Michael Hofmann mit einem Überblick über Entwicklungen und Veränderungen der sozialen Strukturen in Ostdeutschland.

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Übung der Jugendfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr in Welzheim/Baden-Württemberg 2017

Holger Backhaus-Maul / Rudolf Speth

Bürgerschaftliches Engagement und zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland

Die Unterschiede in der Entwicklung von bürgerschaftlichem Engagement und zivilgesellschaftlichen Organisation in Ost und West verweisen auf je spezifische sozialkulturelle und politische Ausgangsbedingungen. In der alten Bundesrepublik Deutschland waren bürgerschaftliches Engagement und zivilgesellschaftliche Organisationen seit Jahrzehnten gesellschaftlich verankert, während sich in Ostdeutschland erst mit dem Ende der DDR-Diktatur bürgerschaftliches Engagement entfalten sowie zivilgesellschaftliche Organisationen auf- und ausgebaut werden konnten.

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Tag der offenen Tür im Paulinum der Universität Leipzig

Gert Pickel

Kirchenbindung und Religiosität in Ost und West

Konfessionslosigkeit ist in Ostdeutschland der Normalfall, Religion spielt hier eine untergeordnete Rolle. Dabei waren nach dem Zweiten Weltkrieg auch hier 96% der Menschen Anhänger einer christlichen Konfession. Was sind die Gründe für den radikalen Wandel?

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Ein Rentner zählt das Geld in seiner Geldbörse, aufgenommen am 10.12.2015 in Osterode am Harz

Bernd Martens / Ronald Gebauer

Einkommen und Vermögen – wachsende Ungleichheiten

Trotz Annäherung: In den neuen Bundesländern leben die ärmeren Deutschen. Das zeigt ein Blick auf Einkommen und Vermögen in Ost und West.

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Neubauwohnungen in Feldkirchen bei München

Holger Lengfeld / Jessica Ordemann

Soziale Schichtung und die Entwicklung der gesellschaftlichen Mitte in Ost- und Westdeutschland nach 1990

Ab Mitte der 1980er Jahre setzte die Globalisierung Deutschland unter Modernisierungsdruck: Es kam es zum weiteren Rückgang der in der Industrie beschäftigten Personen – und zum Anstieg von Dienstleistungsberufen. Beide Prozesse führten in Ost und West zu einem Schrumpfen der unteren Mittelschicht, während die obere Mittelschicht wuchs. Dennoch gibt es noch immer klare Unterschiede, denn die Sozialstruktur Ostdeutschlands ist "gestaucht“: Dort sind nach wie vor einfache soziale Lagen stärker vertreten als in Westdeutschland.

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Ein leerstehendes Hochhaus in Halle-Neustadt wird 2017 zum Verkauf angeboten.

Dieter Rink

Wohnen

Lange Zeit mangelte es in Ost wie West an Wohnraum. Bei der Betrachtung der gegenwärtigen Wohnverhältnisse lässt sich eine Angleichung der Wohnverhältnisse in Ost- und Westdeutschland in den vergangenen drei Jahrzehnten beobachten. Bei der Wohneigentumsquote hat sich die Lücke zwischen Ost- und Westdeutschland bislang aber nicht geschlossen.

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"Das grüne Band", ehemaliger Grenzstreifen an der innerdeutschen Grenze, hier zwischen Thüringen und Hessen. Anfang Dezember 1989 trafen sich Natur- und Umweltschützer aus der Bundesrepublik und der DDR und verabschiedeten die erste Resolution, die die Unterschutzstellung des (ehemaligen) Grenzstreifens forderte.

Dieter Rink

Umwelt

Bereits zu DDR-Zeiten kritisierten viele Aktionsgruppen die starke Umweltverschmutzung. Umweltthemen spielten während der Mobilisierung im Herbst 1989 eine wichtige Rolle. Seit 1990 hat sich die Umweltsituation in Deutschland zwar verbessert, aber viele ambitionierte Umweltschutz- und Klimaziele werden noch immer nicht erreicht.

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Kindertagesstätte in Dresden. Mit der angebotenen Kinderbetreuung sind Ostdeutsche im Durchschnitt zufriedener als Westdeutsche.

Mandy Stobbe

Lebenszufriedenheit und subjektives Wohlbefinden

Wie zufrieden sind die Menschen in Ost und West mit der eigenen sozialen Situation und ihren privaten Lebensbedingungen? Und welche Faktoren beeinflussen die Lebenszufriedenheit?

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Die Wende in den Schulen

Bernd Martens

Die Wende in den Schulen

Der Transfer der Institution Schule in Ostdeutschland war erfolgreich. Relativ problemlos wurde bei laufendem Betrieb das alte Schulsystem abgeschafft und etwas Neues eingeführt. Die verstärkten bildungspolitischen Diskussionen der letzten Jahre verdeutlichen aber einen Veränderungsdruck, von dem das Schulwesen in ganz Deutschland betroffen ist.

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Ein Anatomie-Hörsaal der Medizinischen Fakultät an der Martin-Luther-Universität in Halle (Sachsen).

Peer Pasternack

Der Wandel an den Hochschulen seit 1990 in Ostdeutschland

An den Hochschulen im Osten galt es vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften nach den Jahren der marxistisch-leninistischen Monokultur deutlich mehr Pluralität herzustellen. Der Wissenschaftsrat hatte hier gefordert, der "inneren Vielfalt der Zugriffe, Fragestellungen und Methoden" Beachtung zu schenken. Auf der formalen Ebene kann man feststellen: Eine Reihe von Merkmalen der DDR-Hochschulen sind in aktuellen Reformentwicklungen wiederzufinden – allerdings ohne Bezugnahmen auf die DDR.

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Kinder in einer Krippe in Frankfurt (Oder) sitzen an einem Tisch und essen.

Sabine Böttcher

Kitas und Kindererziehung in Ost und West

Vollversorgung und Einflussnahme versus Unterangebot und konzeptionelle Vielfalt: Was unterschied die Kinderbetreuung in Ost und West? Und welche Herausforderungen gilt es heute gemeinsam zu meistern?

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Vater und Sohn gehen im Dresdner Zoo spazieren.

Sabine Böttcher

Nachholende Modernisierung im Westen: Der Wandel der Geschlechterrolle und des Familienbildes

Wie haben sich die Geschlechterrollen von Männern und Frauen seit der Wiedervereinigung verändert? Welche Ursachen liegen diesen Veränderungen zugrunde? Und welche Auswirkungen haben sie auf das gesellschaftliche Miteinander im Familien- und Berufsleben?

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Besucher*innen stehen vor der "Sixtinischen Madonna" (Raffaello Santi) in der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister, 1987.

Tobias Jaeck

Kulturelle Infrastruktur

Nach der Wiedervereinigung kamen auch die Kultureinrichtungen der DDR auf den Prüfstand. Welche Spuren des Kulturlebens der DDR sind in der heutigen kulturellen Infrastruktur Ostdeutschlands noch erkennbar?

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Ein 16-geschossiger Plattenbau in Magdeburg wird abgetragen.

Berthold Vogel

Schrumpfende Regionen: ein ostdeutsches Schicksal?

In immer mehr Regionen Ostdeutschlands ist eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im dreißigsten Jahr nach der Maueröffnung nicht vorhanden. Mit schrumpfender Bevölkerungszahl schwindet die Wirtschafts- und Steuerkraft; mit der schwindenden ökonomischen Energie kommt es zum Rückbau der Infrastruktur. Die Folge ist, dass noch mehr Menschen die Region verlassen.

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Schlechte Straße in Brandenburg

Aya Isabel Kleine

Preisgabe ländlicher Räume?

Das Grundgesetz schreibt die Herstellung einer "Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse" in Deutschland vor. Wie ist die Lage in den ostdeutschen Bundesländern? Und gibt es überzeugende Gründe dafür, strukturschwache Regionen preiszugeben?

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Kohlgemüse in einem Karton mit der Aufschrift "Mecklenburger Ernte".

Karl-Friedrich Bohler / Tobias Franzheld

Langlebige regionale Disparitäten

Die Systemdifferenz zwischen Ost und West entwickelte und verfestigte bestimmte Disparitäten. Auch 30 Jahre nach der Einheit sind deutlich regionale Unterschiede erkennbar, deren Entstehung sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt.

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Leerstehende Geschäfte und in der Mark Brandenburg. Der Verfall der Dörfer ist in der deutlich erkennbar.

Bernd Martens

Der Zug nach Westen – Jahrzehntelange Abwanderung, die allmählich nachlässt

Die DDR stellt einen Sonderfall unter den Industriegesellschaften dar, weil sie durchgehend eine negative Bevölkerungsentwicklung aufwies. Zwischen 1948 und 1989 sank die Einwohnerzahl von 19,1 Mio. auf 16,4 Mio. Dieser Rückgang ist zum großen Teil auf Abwanderung zurückzuführen. Ab ungefähr 2008 war der Höhepunkt der Abwanderungswelle überschritten.

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Kinder mit Kopfhörer und Raumfahrtanzug spielen Kosmonaut (Bezeichnung in der DDR für Astronaut) an einem nachgestalteten Raketen-Cockpit im Kosmonautenzentrum im Pionierpark in Karl-Marx-Stadt aufgenommen im August 1989.

Bernd Martens

Erinnertes Leben im Osten – die DDR im Generationengespräch

Welche Erinnerungen an die DDR und die Wendezeit bestehen in Ostdeutschland? Lassen sich Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Generationen ausmachen? Welchen Einfluss hat die persönliche Erfahrung auf die Erinnerung? Gibt es Kontinuitäten von Überzeugungen innerhalb von Familien zwischen Kindern, Eltern und Großeltern? Auf der Grundlage eines Projektes (Martens/Holtmann 2017), in dem 54 Interviews in 18 ostdeutschen Familien geführt wurden, wird im Folgenden auf diese Fragen eingegangen.

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Illustration, die Kathrin und Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 zeigt.
Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Der 18. März steht mit den revolutionären Berliner Barrikadenkämpfen vom 18. März 1848 und der ersten freien DDR-Volkskammerwahl vom 18. März 1990 in besonderem Maße für die repräsentative Demokratie, für Menschen- und Bürgerrechte und für die Einheit Deutschlands.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Auf der Seepromenade Warnemünde
3. Juli 1990
Dossier

Ostzeit

Die Fotografen der Agentur Ostkreuz erzählen in ihren Bildern Geschichten aus einem vergangenen Land – authentisch und ungeschönt. Sie zeigen den Alltag, die Arbeit und die Menschen hinter der DDR.

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Stacheldrahtsperre in der Bernauer Straße: Volkspolizisten halten Ost-Berliner in Schach, 13. August 1961
Online-Angebot

Chronik der Mauer

28 Jahre war die Berliner Mauer Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. In zeitlicher Abfolge werden Ursachen, Verlauf und Folgen von Mauerbau und Mauerfall durch Texte, Film- und Tonmaterial, Fotos und Zeitzeugeninterviews dargestellt.

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Bildwortmarke BReg
Angebote der Bundesregierung

Freiheit und Einheit

"Freiheit und Einheit" ist die Internetseite der Bundesregierung zur Erinnerung an die Ereignisse rund um Friedliche Revolution und Wiedervereinigung. Hier finden Sie eine Chronik der Ereignisse, Veranstaltungshinweise sowie eine umfangreiche Mediathek.

Mehr lesen auf freiheit-und-einheit.de