Denkmal für die Berliner Mauer

Politik

#Unteilbar-Demonstration in Dresden, 24.08.2019.

Swen Hutter und Ines Schäfer

Politischer Protest im wiedervereinigten Deutschland

Demonstrationen und Kundgebungen bleiben bundesweit die häufigste Form nicht-institutionalisierter politischer Beteiligung in der Zeit von 1975 bis 2018. Umweltthemen gewinnen in den letzten Jahren wieder an Popularität, vor allem in Westdeutschland. Migrationsbezogene Themen (inklusive Rechtsextremismus und Rassismus) dominieren jedoch die deutsche Protestlandschaft.

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Ein Wahlbrief für die Landtagswahl 2019 wird in eine Wahlurne gesteckt.

Kerstin Völkl

Wahlverhalten in Ost- und Westdeutschland im Zeitverlauf

Allgemeine Wahlen sind die wichtigste politische Partizipationsform. Dennoch machen längst nicht alle von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Wie haben sich Wahlbeteiligung und Wahlverhalten entwickelt? Wo gibt es Unterschiede zwischen Ost und West?

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Arbeiter entfernen am 24.04.1990 das Emblem des ostdeutschen Gewerkschaftsbundes FDGB von der Fassade des ehemaligen Hauses der Gewerkschaften in Berlin.

Wolfgang Schroeder / Samuel Greef

Unternehmerverbände und Gewerkschaften - Mitgliederstand und verbandspolitische Reichweite

Auf Arbeitnehmer- wie auch auf Arbeitgeberseite gibt es Organisationen, die auf freiwilliger Mitgliedschaft basieren. Diese Mitgliederorganisationen handeln als tarifpolitische Kollektivakteure, die im Laufe der Zeit arbeitsteilig gegliederte, bürokratisierte und professionalisierte Apparate aufgebaut haben.

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Abgeordnete heben bei einer Abstimmung im Landtag die Hände.

Oscar W. Gabriel

Partizipation im Wandel

Noch in den 1950er und 1960er Jahren waren sowohl die Bundesrepublik als auch die DDR fest in obrigkeitsstaatliche Traditionen eingebettet. Infolge der Protestbewegung entwickelten sich neue Partizipationsformen in der alten Bundesrepublik. Und Partizipation wurde zu einem breit anerkannten politischen Ziel.

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Plakate zur Bundestagswahl 2017, Juli 2017 in Krefeld.

Oskar Niedermayer

Schwindende Anreize – Stand und Entwicklung der Parteimitgliedschaften

Ende 1990 waren in den fünf neuen Bundesländern noch 485.000 Bürgerinnen und Bürger Parteimitglieder, 1,9 Mill. in Westdeutschland. In Ostdeutschland waren Ende 1990 gut 4,2 Prozent der Beitrittsberechtigten in einer Partei organisiert, in Westdeutschland hingegen gut 3,5 Prozent. Dies änderte sich jedoch in der Folgezeit dramatisch.

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Abgeordnete aus Bundestag und Landtagen bringen, wie die Bevölkerung selbst, je besondere Erfahrungen und Denktraditionen aus ihrer unterschiedlichen Sozialisation in Bundesrepublik und DDR mit.

Lars Vogel

Politische Repräsentation in der Demokratie

Partei, Wähler, Land: Wem fühlen sich Abgeordnete verpflichtet? Und wollen Politiker in erster Linie Orientierung bieten oder Anregungen der Bürger umsetzen? Welche Unterschiede lassen sich bei den Parteien ausmachen? Und welche in Ost und West?

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#Unteilbar-Demonstration in Dresden, 24.08.2019.

Steffen Schmidt / Anne Wilhelm

Politischer Protest im wiedervereinigten Deutschland

Demonstrationen und Kundgebungen bleiben bundesweit die häufigste Form nicht-institutionalisierter politischer Beteiligung in der Zeit von 1975 bis 2018. Umweltthemen gewinnen in den letzten Jahren wieder an Popularität, vor allem in Westdeutschland. Migrationsbezogene Themen (inklusive Rechtsextremismus und Rassismus) dominieren jedoch die deutsche Protestlandschaft.

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Inschrift am Giebel des Reichstagsgebäudes.

Bernd Martens

Politische Einheit - gespaltene Meinungsmuster

Seit 1990 ist Deutschland wieder geeint. Wie zufrieden sind die Ostdeutschen heute mit dem politischen System? Wie stehen sie zur Demokratie als Idee und Strukturprinzip? Und gibt es Unterschiede zum Meinungsbild im Westen?

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Was mittel- und langlebige Konsumgüter betrifft, sind die Ostdeutschen in der kapitalistischen Warenwelt und Konsumkultur längst angekommen.

Axel Salheiser

Ausstattung privater Haushalte

Unbegrenztes Güterangebot statt Zuteilung und "Vitamin B": Ob Waschmaschine, Farbfernseher oder Auto – der Nachholbedarf im Osten beflügelte in den Jahren 1990 bis 1992 die Wirtschaft im Westen.

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Einrichtung einer "Konsum"-Verkaufsstelle im DDR-Museum in Malchow, Mecklenburg-Vorpommern, im Jahr 2009.

Axel Salheiser

Konsum

Von der sozialistischen Warteschlange zur bunten kapitalistischen Warenwelt: In der DDR waren viele Produkte nicht oder kaum erhältlich. Glück hatte, wer mit Westgeld in Intershops einkaufen konnte.

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Nicht alle regionalen Unterschiede der Kinder- und Jugendhilfe lassen sich mit dem jahrzehntelangen Systemunterschied Ost-West erklären.

Karl Friedrich Bohler/Tobias Franzheld

Kinder- und Jugendhilfe vor und nach dem Systemwechsel

Kinder- und Jugendhilfe galt in der DDR als "Schönheitsfehler des Sozialismus". Im Vordergrund standen daher korrigierende Einflussnahme und Umerziehung zur sozialistischen Persönlichkeit.

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Familienausflüge wie hier bei Dresden gehören in Ost und West zu den beliebten Freizeitaktivitäten.

Steffen Schmidt / Anne Wilhelm

Freizeitverhalten

Ressourcenknappheit und die ideologische Verbindung von Arbeit und Freizeit engten in der DDR die Möglichkeiten einer selbstbestimmten Freizeitgestaltung ein. Dennoch: Damals wie heute teilen Ost und West in ihrer Freizeit dieselben Vorlieben.

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Anti-Atomkraft-Aufkleber auf dem Schuh einer Wählerin bei der Bürgerschaftswahl in Bremen.

Steffen Schmidt

Politisches Interesse

Bis zur Wiedervereinigung stieg das politische Interesse in Deutschland, nahm dann sprunghaft zu, um sich in Folge mit politischem Desinteresse die Waage zu halten. Sowohl in West- wie in Ostdeutschland sinkt das politische Interesse aber spürbar, je jünger die Menschen sind.

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Abgeordnete heben bei einer Abstimmung im Landtag die Hände.

Oscar W. Gabriel

Partizipation im Wandel

Noch in den 1950er und 1960er Jahren waren sowohl die Bundesrepublik als auch die DDR fest in obrigkeitsstaatliche Traditionen eingebettet. Infolge der Protestbewegung entwickelten sich neue Partizipationsformen in der alten Bundesrepublik. Und Partizipation wurde zu einem breit anerkannten politischen Ziel.

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Illustration, die Kathrin und Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 zeigt.
Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Der 18. März steht mit den revolutionären Berliner Barrikadenkämpfen vom 18. März 1848 und der ersten freien DDR-Volkskammerwahl vom 18. März 1990 in besonderem Maße für die repräsentative Demokratie, für Menschen- und Bürgerrechte und für die Einheit Deutschlands.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Auf der Seepromenade Warnemünde
3. Juli 1990
Dossier

Ostzeit

Die Fotografen der Agentur Ostkreuz erzählen in ihren Bildern Geschichten aus einem vergangenen Land – authentisch und ungeschönt. Sie zeigen den Alltag, die Arbeit und die Menschen hinter der DDR.

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Stacheldrahtsperre in der Bernauer Straße: Volkspolizisten halten Ost-Berliner in Schach, 13. August 1961
Online-Angebot

Chronik der Mauer

28 Jahre war die Berliner Mauer Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. In zeitlicher Abfolge werden Ursachen, Verlauf und Folgen von Mauerbau und Mauerfall durch Texte, Film- und Tonmaterial, Fotos und Zeitzeugeninterviews dargestellt.

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Angebote der Bundesregierung

Freiheit und Einheit

"Freiheit und Einheit" ist die Internetseite der Bundesregierung zur Erinnerung an die Ereignisse rund um Friedliche Revolution und Wiedervereinigung. Hier finden Sie eine Chronik der Ereignisse, Veranstaltungshinweise sowie eine umfangreiche Mediathek.

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