Themen Mediathek Shop Lernen Veranstaltungen kurz&knapp Die bpb Meine Merkliste Geteilte Merkliste PDF oder EPUB erstellen Mehr Artikel im

Internationale Migration als Chance für den demografischen Wandel | Demografischer Wandel | bpb.de

Demografischer Wandel Überblick: Demografische Entwicklung in Deutschland Schnelleinstieg Geburtenentwicklung und Lebenserwartung Geburtenentwicklung in Deutschland Fertilitätswissen Bildung und Demografischer Wandel Reproduktion sozialer Ungleichheit Lebenserwartung und Sterblichkeit in Deutschland Herausforderungen der demografischen Alterung Vielfalt der Lebensformen in Deutschland Interview zu COVID-19 aus demografischer Sicht Einwanderungsgesellschaft Internationale Migration als Chance Lebenslagen und Teilhabe der Bevölkerung mit Migrationshintergrund Identität und Wohlbefinden von Zugewanderten Geflüchtete aus der Ukraine Mobilität und Regionen Pendelmobilität: Hintergründe, Zahlen und Folgen Demografischer Wandel und die Arbeit von Kommunen Binnenmigration in Deutschland 1991-2022 Weltbevölkerung Weltbevölkerung im Wandel Weltbevölkerung und Gesundheit Klimawandel und Migration 7,7 Milliarden Menschen ... Auswirkungen des Demografischen Wandels Überalterung? Eine kritische Diskussion Aktivitäten im Alter, Gesundheit und Wohlbefinden Herausforderungen für den Arbeitsmarkt Gesundheit und Pflege im Alter Interview zum Rentensystem Ageismus Reproduktionspolitik Wahlverhalten, Alter und Generation Digitale Technologien Datengrundlagen Aufgabe und Nutzen der amtlichen Bevölkerungsstatistik Datengrundlagen für den demografischen Wandel Interview zur Bevölkerungsvorausberechnung Redaktion

Internationale Migration als Chance für den demografischen Wandel

Andreas Ette Nils Witte

/ 6 Minuten zu lesen

Migrantinnen und Migranten aus dem Ausland können den deutschen Arbeitsmarkt und die Sozialversicherungssysteme entlasten, sofern ihre Integration gelingt. Warum sie nach Deutschland kommen, hat unterschiedliche Gründe.

(bpb, Leitwerk) Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de

Zusammenfassung

  • In den vergangenen 20 Jahren sind viele Menschen nach Deutschland zugewandert, während zugleich andere das Land verlassen haben. Dabei kann zwischen Menschen mit und ohne deutscher Staatsbürgerschaft unterschieden werden.

  • Die Zuwanderung hat unterschiedliche Ursachen, von wirtschaftlichen Anreizen bis zur Flucht vor Krieg und Verfolgung.

  • Ein Teil der Zugewanderten kommt zur Arbeitsaufnahme, ein anderer sucht Schutz. Alter und Qualifikation sowie eine gelingende nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt sind entscheidend, um Fachkräfteengpässe zu lindern und die Sozialversicherungssysteme zu stabilisieren.

Internationale Migration ist – neben den Geburten und der Sterblichkeit – die dritte Komponente der demografischen Entwicklung. Wie alle postindustriellen Gesellschaften sieht sich auch Deutschland mit dem Problem der zunehmenden Alterung konfrontiert. Beschleunigt wird dieser Prozess durch den gegenwärtigen Eintritt der sogenannten Babyboomer (Geburtenjahrgänge 1957 bis 1968) ins Rentenalter. Die Anzahl der Geburten in Deutschland gleicht diesen Trend nicht aus, sie ist zuletzt sogar Interner Link: weiter gesunken. Internationale Migration kann die demografische Alterung zwar nicht umkehren, aber die Entwicklung zumindest verlangsamen (Ette et al. 2018). Damit könnten neben Arbeitsmarkt-Engpässen auch die Finanzierungsprobleme eines auf Generationenausgleich beruhenden sozialen Sicherungssystems gelindert werden.

Im Jahr 2024 lebten 16 Millionen Zugewanderte in Deutschland und weitere fünf Millionen Personen waren Nachkommen von Zugewanderten (Destatis 2025a). Damit hatte jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Ohne diese Gruppen würden in Deutschland heute rein rechnerisch nicht 82,8 Millionen Menschen leben, sondern nur 61,5 Millionen. Würde man überdies die Nachkommen aus binationalen Paaren, also mit nur einem zugewanderten Elternteil, herausrechnen, läge der Bevölkerungsstand bei nur 57,4 Millionen. Das durchschnittliche Alter der Bevölkerung läge zudem um 3,5 Jahre höher, also bei 47,4 Jahren statt bei 43,9 Jahren. Dem verjüngenden Effekt durch Zuwanderung steht allerdings auch die Abwanderung aus Deutschland gegenüber.  

Entwicklung von Zuwanderung und Abwanderung

Das Migrationsgeschehen der vergangenen 20 Jahre war stark von humanitären Krisen geprägt – insbesondere vom syrischen Bürgerkrieg seit 2011 und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine seit 2022. Zwischen 2005 und 2010 war der Migrationssaldo – also die Differenz von Zu- und Abwanderung – relativ ausgeglichen (siehe Abb.). Beginnend mit der globalen Finanzkrise 2008/09 und dem Bürgerkrieg in Syrien stieg der Saldo der Einwanderung aus dem Ausland deutlich an, bevor er ab 2016 durch geringere Zuwanderung und gleichzeitig zunehmende Abwanderung wieder absackte. Dieser Trend hielt bis 2022 an. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine leben in Deutschland etwa 1,2 Millionen Interner Link: ukrainische Schutzsuchende. Nach einem Höhepunkt im Jahr 2022 sank der Saldo wieder stark ab, lag aber auch im Jahr 2024 noch über dem Durchschnitt von 437.480 der vergangenen 20 Jahre.

Im Vergleich zur Migration ausländischer Staatsangehöriger sind die Wanderungszahlen deutscher Staatsangehöriger deutlich geringer. Prägende Ereignisse für die Migration von Deutschen in den vergangenen 20 Jahren waren die globale Finanzkrise 2008/09 und die Coronapandemie 2020. Im Durchschnitt wanderten in diesem Zeitraum jährlich etwa 134.000 Deutsche ab. Jedes Jahr ziehen somit etwa 0,2 Prozent aller deutschen Staatsangehörigen ins Ausland. Die meisten von ihnen leben in den USA, der Schweiz und in der Türkei (UNDESA 2024).

Wie in den meisten anderen Industriestaaten auch war der Wanderungssaldo der Deutschen über die vergangenen 20 Jahre konstant negativ. Das bedeutet, dass mehr Menschen ausgewandert als eingewandert sind. Im Jahr 2005 lag er bei minus 42.000, sank dann bis 2008 auf den negativen Spitzenwert von 71.000 und stieg danach wieder an. Ab 2012 stabilisierte er sich bei einem jährlichen Wanderungsverlust von etwa 20.000 Personen. Erst ab 2020 veränderte sich das Wanderungsgeschehen deutscher Staatsangehöriger aufgrund der internationalen Mobilitätsbeschränkungen während der Coronapandemie. Im Jahr 2020 brach die Abwanderung ein und der Saldo sank kurzfristig auf null. Seitdem ist die Abwanderung wieder stärker angestiegen als die Rückwanderung deutscher Staatsangehöriger aus dem Ausland, was 2022 zu einem negativen Spitzenwert von knapp 54.000 führte. Danach sind die Auswanderungszahlen wieder etwas gesunken, während die Rückwanderungszahlen weiter leicht anstiegen. In absoluten Zahlen verließen im Jahr 2024 gut 51.000 Deutsche mehr das Land als zurückkehrten. Damit lag der Nettoverlust am Ende der Beobachtungsperiode etwa gleich hoch wie 20 Jahre zuvor.

So läuft eine Einbürgerung ab

Mit der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 konnten sich Ausländerinnen und Ausländer unter Erfüllung bestimmter Voraussetzungen nach acht Jahren rechtmäßigen Aufenthalts in Deutschland einbürgern lassen. 2025 verkürzte die Bundesregierung diese Frist auf fünf Jahre.

Zu den Voraussetzungen für eine Einbürgerung zählen:

  • ein unbefristetes Aufenthaltsrecht

  • Nachweis über Identität, Personenstand und Wohnsituation

  • die Anerkennung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung

  • der Nachweis, den eigenen Lebensunterhalt und den von unterhaltsberechtigten Familienangehörigen selbstständig und ohne Rückgriff auf Sozialhilfe und Bürgergeld gewährleisten zu können

  • Straffreiheit

  • Keine Mehrehe oder ein Verhalten, mit dem die im Grundgesetz festgelegte Gleichberechtigung von Mann und Frau missachtet wird

  • ausreichende Deutschkenntnisse (B1-Niveau)

  • Bekenntnis zur besonderen historischen Verantwortung Deutschlands für die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft und ihre Folgen, insbesondere für den Schutz jüdischen Lebens, sowie zum friedlichen Zusammenleben der Völker und dem Verbot der Führung eines Angriffskrieges

Seit dem 1. Januar 2008 müssen darüber hinaus Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland durch einen Einbürgerungstest nachgewiesen werden.

Die Einbürgerung kostet 255 Euro pro Person und 51 Euro für minderjährige Kinder, die mit ihren Eltern eingebürgert werden. Ab 16 Jahren können Minderjährige den Antrag selbst stellen.

2024 führte die Bundesregierung die doppelte Staatsbürgerschaft / Mehrstaatigkeit wieder ein, das heißt, eine Person muss ihre ursprüngliche Staatsangehörigkeit nicht abgeben, wenn sie in Deutschland eingebürgert wird.

Im Jahr der Gesetzesänderung wurden 291.955 Menschen in Deutschland eingebürgert. Damit erreichte die Einbürgerung einen historischen Höchststand. Die meisten eingebürgerten Menschen im Jahr 2024 kamen aus Syrien, gefolgt von Personen türkischer, irakischer, russischer oder afghanischer Herkunft.

Mehr Informationen zum Thema Einbürgerung beim Externer Link: Bundesministerium des Innern.

Motive der Einwanderung und Auswanderung

Die meisten Menschen kommen nach Deutschland, um am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das könnte den Fachkräftemangel abfedern. (© picture-alliance/dpa, Fabian Sommer)

Aus Sicht des deutschen Wohlfahrtsstaates sind Zugewanderte ein Hoffnungsschimmer, denn aufgrund der vorherrschenden Altersstruktur in Deutschland können sie zum Erhalt der sozialen Sicherungssysteme beitragen. Die Abbildung „Hauptgrund für die Zuwanderung nach Deutschland“ zeigt das wichtigste Migrationsmotiv von zwischen 2005 und 2024 zugewanderten Personen im erwerbsfähigen Alter laut Mikrozensus. Am häufigsten wurden die Arbeitsaufnahme (32 Prozent), humanitäre Gründe (21 Prozent) sowie die Migration mit oder zu einem Familienmitglied (19 Prozent) genannt. Weitere Motive sind Ausbildung oder Studium (10 Prozent) sowie Familiengründung (9 Prozent).

Die Befragten konnten jeweils nur ihr Hauptmotiv nennen. Dennoch ist es denkbar, dass auch Personen, die aus humanitären oder familiären Gründen gekommen sind, einer Erwerbstätigkeit nachgehen möchten. Zudem sollte bedacht werden, dass das Motiv der familiären Migration auch mitreisende Familienangehörige von Arbeitsmigranten oder -migrantinnen umfasst, die möglicherweise familiäre Betreuungsaufgaben wahrnehmen oder ihrerseits erwerbstätig werden. Personen, die für ihr Studium oder Aus- und Weiterbildung nach Deutschland ziehen, können nach erfolgreichem Bildungsabschluss entweder Deutschland verlassen oder versuchen hierzulande eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Die Hauptmotive bei der Zuwanderung erlauben also eine erste Einordnung, definieren aber nicht per se die Tätigkeit der Zugewanderten.

Sozialstruktur und Motive für Einwanderung und Auswanderung

Im Jahr 2024 waren 78 Prozent der in Deutschland lebenden Zugewanderten im erwerbsfähigen Alter – also zwischen 15 und 64 Jahre alt. Das sind deutlich mehr als in der Bevölkerung ohne Einwanderungsgeschichte, von der nur 61 Prozent im erwerbsfähigen Alter waren (Destatis 2025a). In absoluten Zahlen lebten 12,5 Millionen Zugewanderte im erwerbsfähigen Alter in Deutschland und 34,9 Millionen Personen ohne Einwanderungsgeschichte (und 5,5 Millionen Nachkommen von Zugewanderten).

Neben dem Alter sind Qualifikationen entscheidend für die Erwerbstätigkeit, die hier in vier Gruppen gegliedert werden (siehe Abb.): Hochschulabschlüsse (hohe Qualifikation), mittlere Reife bis (Fach-)Hochschulreife (mittlere Qualifikation), Hauptschulabschluss oder kein Abschluss (niedrige Qualifikation) sowie Personen in Ausbildung. Im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre hatten 26 Prozent der Zugewanderten einen Hochschulabschluss – laut Mikrozensus waren das insgesamt 1,6 Millionen Akademikerinnen und Akademiker. Ein weiteres Viertel war in Ausbildung (24 Prozent). Jede zweite zugewanderte Person hatte weder eine Hochschulbildung noch befand sie sich in Ausbildung, hatte somit ein niedriges bis mittleres Bildungsniveau. Einige verfügten jedoch über Berufsbildungsabschlüsse. Zum Vergleich: In der deutschen Bevölkerung ab 15 Jahren hatten im Jahr 2024 etwas geringere Anteile einen Hochschulabschluss (21 Prozent) oder waren in Ausbildung (8 Prozent). Die Mehrheit (71 Prozent) hatte ein niedriges bis mittleres Bildungsniveau, teils mit Berufsabschlüssen (Destatis 2025b).

Der Anteil Hochqualifizierter unter den Zugewanderten stieg besonders nach der globalen Finanzkrise, in der Coronapandemie und im Jahr des russischen Angriffs auf die Ukraine. Sowohl bei deutscher als auch bei nicht-deutscher Zuwanderung waren hohe Qualifikationen in diesen Zeiträumen überdurchschnittlich hoch. Auffällig ist auch der aufgrund der damals geltenden Mobilitätsbeschränkungen stark gesunkene Anteil von Zugewanderten in Ausbildung seit der Coronapandemie. Zuletzt waren nur noch 17 Prozent der Zugewanderten in Ausbildung, deutlich weniger als im Durchschnitt der vergangenen zwei Jahrzehnte, aber immer noch mehr als in der deutschen Bevölkerung.

Angesichts der demografischen Alterung und des internationalen Wettbewerbs um qualifizierte Fachkräfte stellt sich die Frage, wie Arbeitsmigration gesteuert werden und wie Deutschland für den langfristigen Aufenthalt attraktiv bleiben kann. Eine systematische Prüfung geeigneter migrations- und integrationspolitischer Maßnahmen ist an dieser Stelle nicht möglich. Zwei Längsschnittstudien geben allerdings Einblicke in die Rückkehr- und Weiterwanderungsmotive der ausländischen (Kosyakova et al. 2025) und der deutschen Bevölkerung (Erlinghagen et al. 2021).

Jede vierte zugewanderte Person überlegt Deutschland wieder zu verlassen. Die am häufigsten genannten Gründe sind die politische Situation in Deutschland (44 Prozent), gefolgt von persönlichen Präferenzen (41 Prozent), der steuerlichen Belastung (40 Prozent), aufwendiger Bürokratie (39 Prozent) und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Deutschland (36 Prozent) (Kosyakova et al. 2025). Betrachtet man die Abwanderungsmotive noch einmal separat nach der rechtlichen Grundlage des Zuzugs, so stehen für Arbeitsmigranten persönliche Vorlieben (41 Prozent), Steuerlast (40 Prozent) und der bürokratische Aufwand (29 Prozent) im Vordergrund. Bei Familienmitgliedern steht dagegen die politische Lage (47 Prozent) an erster Stelle. Für die Auswanderung von deutschen Staatsangehörigen haben berufliche Gründe die größte Bedeutung. Für 58 Prozent der Befragten haben eigene berufliche Gründe bei der Entscheidung für ein Leben im Ausland eine große Rolle gespielt, bei weiteren 29 Prozent war es der Beruf des Partners oder der Partnerin (Erlinghagen et al. 2021).

Migration wird wichtiger für die Bewältigung des demografischen Wandels

Dank der gestiegenen Lebenserwartung und aufgrund der niedrigen Geburtenrate wird die deutsche Bevölkerung immer älter. Laut der neuesten Bevölkerungsvorausberechnung wird im Jahr 2035 ein Viertel der Bevölkerung 67 Jahre oder älter sein, heute ist es noch ein Fünftel. Internationale Migration wird angesichts dieser Dynamik zunehmend ein wichtiger Faktor, um den demografischen Wandel und seine Folgen zu bewältigen: zu nennen sind hier vor allem ein steigender Pflegebedarf, der Fachkräftemangel und eine Überlastung der Sozialversicherungssysteme.

Wenn internationale Migration zur Lösung dieser Probleme beitragen soll, muss Deutschland die Fachkräfteanwerbung weiter gezielt ausbauen und sich als attraktiver Lebensmittelpunkt für die bereits in Deutschland lebenden internationalen Arbeitskräfte präsentieren. Zudem sollten angemessene Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit die humanitäre Zuwanderung mit einer schnellen Erwerbsintegration einhergehen kann. Mit der europäischen Richtlinie zum temporären Interner Link: Schutz für ukrainische Geflüchtete konnte Deutschland dahingehend wertvolle Erfahrungen sammeln: So hat der unmittelbare Zugang zu Sprachkursen und zum Arbeitsmarkt die Erwerbsintegration dieser Menschen im Vergleich zu Geflüchteten aus anderen Herkunftsländern deutlich beschleunigt (Ette/Witte 2025; Kosyakova et al. 2026).

Quellen / Literatur

Destatis (2025a): Statistischer Bericht. Mikrozensus - Bevölkerung nach Einwanderungsgeschichte. Erstergebnisse 2024.

Destatis (2025b): Statistischer Bericht. Mikrozensus - Arbeitsmarkt. 2024.

Erlinghagen et al. (2021): The Global Lives of German Migrants. Consequences of International Migration Across the Life Course. Springer.

Andreas Ette, Elisabeth Kraus, Nikola Sander, Laura Wenzel (2018): Handlungsfeld Migration. Zuwanderung für die Gestaltung des demografischen Wandels nutzen. Policy Brief. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung.

Andreas Ette, Nils Witte (2025): Entwicklung der Arbeitsmarktpartizipation der Schutzsuchenden aus der Ukraine. In: Andreas Ette, Karelis Olivo Rumpf, C. Katharina Spieß (Hrsg.). Schutzsuchende aus der Ukraine in Deutschland Entwicklungen und Veränderungen von Sozialstruktur, Familie, Teilhabe und Rückkehr. BiB-Bevölkerungsstudien.

Yuliya Kosyakova, Philipp Jaschke und Simon Wagner (2026): Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter. IAB-Kurzbericht.

Yuliya Kosyakova, Lukas Olbrich, Katia Gallegos Torres, Luisa Hammer, Theresa Koch, Simon Wagner (2025): Deutschland als Zwischenstation? Rückkehr- und Weiterwanderungsabsichten von Eingewanderten im Lichte neuer Daten des International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa). IAB-Forschungsbericht.

United Nations Department of Economic and Social Affairs (UNDESA), Population Division (2024): International Migrant Stock 2024.

Fussnoten

Lizenz

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 4.0 - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International" veröffentlicht. Autoren/-innen: Andreas Ette, Nils Witte für bpb.de

Sie dürfen den Text unter Nennung der Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 und der Autoren/-innen teilen.
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken / Videos finden sich direkt bei den Abbildungen.
Sie wollen einen Inhalt von bpb.de nutzen?

Weitere Inhalte

Dr. Andreas Ette ist Leiter der Forschungsgruppe „Internationale Migration" am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung und beschäftigt sich mit Prozessen internationaler Migration und Integration sowie mit der Methodik großer Datenerhebungen. Aktuelle Schwerpunkte seiner Arbeit liegen auf der Integration ukrainischer Geflüchteter, der Arbeitsmigration sowie Diversität und Chancengleichheit im öffentlichen Dienst.

Nils Witte, PhD, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich „Migration und Mobilität“ am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. Aktuell arbeitet er im Projekt „Migration, Einkommen und Lebensqualität in vergleichender Perspektive“.