Die Dynamik der Weltbevölkerung wird gegenwärtig durch noch wachsende und bereits schrumpfende Bevölkerungen geprägt und steht in engem Zusammenhang zu den sozialen, ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeitszielen. Das weltweit sinkende Geburtenniveau und die zunehmende demografische Alterung werden als globale Herausforderungen wahrgenommen und sind Teil des aktuellen Diskurses um multiple Krisen.
Globale Bevölkerungsdynamiken haben ökologische, ökonomische, gesellschaftliche und politische Folgen.
Die Weltbevölkerung hat sich seit 1950 auf 8,2 Milliarden im Jahr 2025 verdreifacht, wächst jedoch seit 1990 zunehmend langsamer.
Ab 2084 ist mit einem Rückgang der Bevölkerung zu rechnen. Das liegt an rückläufigen Geburtenraten sowie einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung.
Trotzdem gibt es immer noch Länder, in denen die Bevölkerung wächst, beispielsweise in Subsahara-Afrika. Das gefährdet die dortigen Entwicklungsziele und stellt eine Belastung für die Gesundheits- und Bildungssysteme dar.
In den vergangenen 75 Jahren – dem Zeitraum, für den von der Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen (VN) verlässliche Daten vorliegen (alle Daten UN World Population Prospects 2024 Revision) – ist die Weltbevölkerung von 2,5 Milliarden im Jahr 1950 auf 8,2 Milliarden im Jahr 2025 um mehr als das Dreifache gestiegen (siehe Abb. „Weltbevölkerung nach Regionen“). Der Höhepunkt des Wachstums wurde bereits 1990 erreicht, in diesem Jahr wurden 94 Millionen Menschen mehr geboren als gestorben sind.
Seither wächst die Weltbevölkerung zunehmend langsamer. Nach den jüngsten Modellrechnungen der VN (medium Variante) wird das Bevölkerungswachstum weiter zurückgehen und die Weltbevölkerung um 2084 bei etwa 10,3 Milliarden Menschen ihr Maximum erreichen. Danach ist mit einem langfristigen Rückgang der Bevölkerung zu rechnen.
Diese Entwicklung der Weltbevölkerung basiert auf einem historischen Wandel, von einer jungen und wachsenden zu einer schrumpfenden und alternden Weltbevölkerung, der in der Bevölkerungswissenschaft als Demografischer Übergang bezeichnet wird. Im Verlauf des Übergangs nimmt zunächst die Sterblichkeit ab und die Lebenserwartung bei Geburt steigt, gefolgt von einem Rückgang des Geburtenniveaus.
Von 1950 bis 2025 ist die Lebenserwartung bei Geburt weltweit von 46,4 auf 73,5 Jahre gestiegen und das Geburtenniveau von im Durchschnitt 4,9 auf 2,2 Kinder je Frau gesunken. In wenigen Jahren wird das Geburtenniveau weniger als 2,1 Kinder je Frau betragen – die Anzahl, die erforderlich ist, damit die Kinder in der nächsten Generation ihre Eltern vollständig ersetzen und die Bevölkerungszahl langfristig stabil bleibt. Der Rückgang unter dieses Niveau wird auch als Zweiter Demografischer Übergang bezeichnet. Werden im Durchschnitt weniger als 2,1 Kinder je Frau geboren, beginnt die Bevölkerung (ohne Zuwanderung) mittelfristig zu schrumpfen und zu altern.
Die Altersstruktur der Weltbevölkerung wächst im Prozess des Demografischen Übergangs am oberen Ende der Altersverteilung, weil mehr Menschen ein höheres Alter erreichen, und schrumpft am unteren Ende, weil stets weniger Kinder geboren werden. Das Medianalter der Weltbevölkerung, also das Alter, bei dem die eine Hälfte aller Menschen jünger und die andere Hälfte älter ist, ist entsprechend von 22 Jahren im Jahr 1950 auf 31 Jahre im Jahr 2025 gestiegen und wird bis zum Jahr 2100 voraussichtlich 42 Jahre erreichen. Ein deutliches Zeichen für die globalen Erfolge bei der Verbesserung der menschlichen Lebensbedingungen.
Der Prozess des Demografischen Übergangs hat bereits überall begonnen, der Rückgang des Geburtenniveaus ist in den einzelnen Ländern jedoch unterschiedlich weit fortgeschritten. Während in Subsahara-Afrika heute durchschnittlich mehr als vier Kinder je Frau geboren werden, ein Rückgang von über sechs Kindern im Jahr 1950, sind es in einigen Ländern Asiens weniger als ein Kind pro Frau. Das ist weniger als die Hälfte des für eine langfristig stabile Bevölkerung erforderlichen Wertes (siehe Abb. „Zusammengefasste Geburtenziffer“).
Trotz des sinkenden Geburtenniveaus, das in allen Ländern zu beobachten ist, wächst die Bevölkerung oft noch für mehrere Jahrzehnte weiter. So liegt beispielsweise in Ost- und Südostasien das Geburtenniveau schon seit 1993 unter 2,1 Kindern je Frau, aber erst seit dem vergangenen Jahr gibt es dort mehr Sterbefälle als Geburten. In jungen Bevölkerungen, mit großen Geburtsjahrgängen im gebärfähigen Alter, werden selbst bei einem niedrigen Geburtenniveau zunächst noch viele Kinder geboren. Erst wenn die großen Jahrgänge an Frauen im gebärfähigen Alter im Zuge der demografischen Alterung durch kleinere Jahrgänge potenzieller Mütter ersetzt werden, geht auch die absolute Zahl an Geburten zurück – diese Verzögerung wird auch als Demografische Trägheit bezeichnet.
Subsahara-Afrika, mit einem Geburtenniveau von derzeit noch über vier Kindern je Frau, wird voraussichtlich erst gegen Ende des Jahrhunderts die Schwelle von 2,1 Kindern je Frau erreichen. Damit wäre es die einzige Region, für die auch zum Ende des aktuellen Modellrechnungszeitraums der VN im Jahr 2100 mit einem jährlichen Geburtenüberschuss von rund 14 Millionen Menschen noch ein relevantes Bevölkerungswachstum erwartet wird. Während Subsahara-Afrika im Jahr 1950 eine Bevölkerung von nur 176 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern aufwies, hat sich diese bis zum Jahr 2025 vervielfacht und beträgt heute 1,2 Milliarden Menschen. Bis zum Jahr 2100 wird eine Bevölkerung von 3,3 Milliarden Menschen erwartet. Das entspricht dem 2,75-Fachen und einem Zuwachs von 2,1 Milliarden Menschen gegenüber dem Jahr 2025 (siehe Karte „Bevölkerungsveränderung 2025-2100“). Ein Wachstum in dieser Größenordnung stellt eine erhebliche Herausforderung dar – so etwa für die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele.
Nach den Modellrechnungen entspricht das weitere Wachstum in Subsahara-Afrika ungefähr dem Zuwachs der Weltbevölkerung bis zum Jahr 2100. Die Region wird damit ihren Anteil an der Weltbevölkerung von 15 Prozent im Jahr 2025 auf 33 Prozent im Jahr 2100 gut verdoppeln und über das Ende des Jahrhunderts hinaus weiterwachsen. Im Gegensatz dazu wird die Bevölkerung in Ost- und Südostasien durch das sehr niedrige Geburtenniveau von aktuell 2,4 Milliarden Menschen auf rund 1,5 Milliarden Menschen im Jahr 2100 schrumpfen. Das bedeutet einen Rückgang um rund 900 Millionen oder fast 40 Prozent der Bevölkerung der Region im Jahr 2025. Der Bevölkerungsanteil von Ost- und Südostasien geht damit im Zeitraum zwischen 2025 und 2100 von 29 Prozent auf 14 Prozent der Weltbevölkerung zurück. Für Europa und Nordamerika werden für den Zeitraum bis 2100 nur noch moderate Rückgänge von rund 60 Millionen Menschen erwartet, dies entspricht gut fünf Prozent der aktuellen Bevölkerung von 1,1 Milliarden Menschen.
Diese erheblichen Bevölkerungsrückgänge machen einschneidende Anpassungsmaßnahmen erforderlich. So stehen schrumpfende und alternde Bevölkerungen beispielsweise vor Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt und bei der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme sowie der Aufrechterhaltung von Infrastruktur in dünn besiedelten Regionen. Mögliche Antworten umfassen unter anderem eine höhere Erwerbsbeteiligung, eine längere Lebensarbeitszeit, mehr Zuwanderung und der verstärkte Einsatz von Automatisierung.
Die demografische Dividende
Der historische Wandel von einem hohen zu einem niedrigen Sterbe- und Geburtenniveau hat auch eine demografische Alterung der zunächst sehr jungen Bevölkerung zur Folge. Im Verlauf dieses Demografischen Übergangs (siehe oben) verändert sich die Alterszusammensetzung der Bevölkerung zugunsten älterer Menschen, während der Anteil an Kindern und Jugendlichen zurückgeht. Auch der relative Anteil an Personen im Erwerbsalter verschiebt sich im Verhältnis zu denen, die noch nicht oder nicht mehr im Erwerbsalter sind (Kinder und Jugendliche sowie Rentnerinnen und Rentner). Der Abhängigenquotient der Personen, die 19 Jahre alt und jünger sowie 65 Jahre und älter sind, steigt im Verhältnis zu den 20 bis 64-Jährigen. Ein hoher Abhängigenquotient bedeutet dabei: Viele junge und alte Menschen sind auf wenige Personen im Erwerbsalter angewiesen und umgekehrt.
Wenn, ausgehend von einer sehr jungen Bevölkerung (viele junge, wenige alte Menschen), die Geburtenzahl zu schrumpfen beginnt und gleichzeitig die Anzahl an Menschen im Pensionsalter noch relativ gering ist, geht in einer ersten Phase der Abhängigenquotient deutlich zurück. In einer zweiten Phase, die oft einige Jahrzehnte dauert, wird die Bevölkerung dann von einem hohen Anteil an Menschen im Erwerbsalter und damit einem niedrigen Abhängigenquotient geprägt. Sobald dann in einer dritten Phase die kleineren Geburtsjahrgänge ins Erwerbsalter nachrücken und größere geburtenstarke Jahrgänge ersetzen, die ins Pensionsalter kommen, sinkt der relative Anteil an Personen im erwerbsfähigen Alter wieder und der Abhängigenquotient steigt. Der Abhängigenquotient folgt in diesem Prozess einem typisch U-förmigen Verlauf.
In Phasen mit einem niedrigen Abhängigenquotient herrschen günstige demografische Bedingungen für eine sogenannte Demografische Dividende. Diese entsteht, wenn aufgrund des hohen Anteils an Personen im Erwerbsalter steigende pro Kopf Investitionen in wirtschaftliches Wachstum und öffentliche Infrastruktur (z.B. in Bildungs- und Gesundheitssysteme) möglich werden. Förderliche Rahmenbedingungen vorausgesetzt (u.a. Demokratie und gute Regierungsführung) trägt die demografische Entwicklung während solcher Phasen zur nachhaltigen Entwicklung bei. So steigen beispielsweise bei sonst gleichen Rahmenbedingungen und Ausgaben die Pro-Kopf-Investitionen in Bildung (z.B. durch kleinere Klassen oder bessere Ausstattung), wenn die Anzahl der Kinder zurückgeht.
Europa und Nordamerika haben in der Vergangenheit von einer solchen Phase mit einer günstigen Altersstruktur wirtschaftlich profitiert. In Asien, das ebenfalls stark von einem für das Wirtschaftswachstum förderlichen Abhängigenquotient profitierte, geht diese Phase in einigen Ländern derzeit zu Ende. Dort steigt der Altenquotient wieder. Das bevölkerungsreiche China ist hierfür ein Beispiel. Ob andere Länder, z.B. in Subsahara-Afrika, die gegenwärtig vor einer entsprechenden demografischen Entwicklung stehen, daraus in Zukunft eine vergleichbare Demografische Dividende realisieren können, ist derzeit offen.
Die Ursachen und Folgen der Demografischen Dividende lassen sich gut am Beispiel China verdeutlichen. Dort lag das Geburtenniveau vor dem Beginn der sogenannten Ein-Kind-Politik Anfang der 1970er Jahre bei etwa sechs Kindern je Frau. Im Jahr 1980, dem Jahr des Inkrafttretens der neuen Familienpolitik, war das Geburtenniveau bereits auf rund 2,7 Kinder je Frau zurückgegangen. Unter dem Druck staatlicher Restriktionen beschleunigte sich der Rückgang rasch, sodass 1991 die Schwelle von 2,1 Kindern je Frau unterschritten wurde. Nach Daten der VN liegt der Wert trotz Aufhebung der Beschränkungen gegenwärtig bei nur noch etwa einem Kind je Frau.
Als Folge dieses sehr schnellen und starken Rückgangs des Geburtenniveaus sank der Abhängigenquotient in China zunächst von rund 126 im Jahr 1970 auf ein Minimum von 52 in den Jahren 2012/13. Bis zum Jahr 2050 wird dieser Wert nach Berechnungen der VN wieder auf 79 ansteigen und nach 2061 die Schwelle von 100 überschreiten. Im Verlauf der 2080er Jahre könnte dann ein Abhängigenquotient von knapp unter 150 erreicht werden, entsprechend eineinhalb Personen im abhängigen Alter für jede Person im Erwerbsalter. Die Phase mit einer für die wirtschaftliche Entwicklung günstigen Altersstruktur geht damit in China – aber auch in Ländern wie Südkorea oder Stadtstaaten wie Singapur – rasch zu Ende.
Nachhaltigkeit und multiple Krisen
Die Bevölkerung und ihre Dynamik stehen im Mittelpunkt eines Spannungsfelds aus sozialen, ökonomischen und ökologischen Zielen einer nachhaltigen Entwicklung. Ziele wie die Bekämpfung von Armut und Hunger, die Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Bildung sowie die Schaffung menschenwürdiger Lebens- und Arbeitsbedingungen sind Voraussetzungen für die Steigerung der Lebensqualität für alle Menschen. Diese äußert sich in den letzten Jahren in den meisten Ländern in einer steigenden Lebenserwartung. Priorität bei politischen Maßnahmen – etwa im Rahmen der Vereinten Nationen – sollen dabei Menschenmit dem größten Nachholbedarf haben.
In Ländern, in denen Frauen derzeit noch sehr viele Kinder bekommen, gehen Investitionen in die Gesundheit von Müttern und ihren Kindern (einschließlich Informationen über und Zugang zu modernen Methoden der Familienplanung), in Bildung (vor allem für Mädchen und Frauen) und Geschlechtergerechtigkeit (u.a. beim Zugang zum Arbeitsmarkt und bei der Vereinbarkeit von Kindern und Beruf) mit einem sinkenden Geburtenniveau einher. Bessere Lebensbedingungen, höhere Bildung und eine gute Gesundheitsversorgung wirken sich somit indirekt auch auf das Bevölkerungswachstum aus. Ein sinkendes Geburtenniveau und ein geringeres Bevölkerungswachstum erleichtern es dabei, die international vereinbarten Entwicklungsziele zu erreichen.
Im Hinblick auf den ökologischen Fußabdruck und die Treibhausemissionen, die für den Klimawandel verantwortlich sind, spielt die Bevölkerungszahl jedoch eine nachgeordnete Rolle. Grundsätzlich könnte die Erde auch die zu erwartende maximale Weltbevölkerung ausreichend ernähren und versorgen. Dass dies gegenwärtig nicht der Fall ist, hängt vor allem von den Produktions- und Konsumbedingungen ab. Die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung ist derzeit nur für knapp ein Zehntel des Ressourcenverbrauchs und der Emissionen verantwortlich, die reichsten zehn Prozent dagegen für etwa die Hälfte. Diese globale Ungleichheit zu verringern, ist demnach eine wichtige Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung einer wachsenden Weltbevölkerung.
Die globale Bevölkerungsdynamik spielt im Diskurs um multiple Krisen, die aus dem Zusammenspiel von ökologischen, ökonomischen sowie gesellschaftlichen und politischen Gefahren resultieren, gegenwärtig eine wachsende Rolle. Sowohl eine vermeintlich drohende Überbevölkerung als auch ein Kollaps der Weltbevölkerung sind Bedrohungsszenarien, die in der öffentlichen Wahrnehmung, je nach Perspektive, unterschiedliche bevölkerungspolitische Maßnahmen zu verlangen scheinen. Allerdings ist es aufgrund der Demografischen Trägheit kaum möglich, die Bevölkerungsentwicklung kurzfristig ökonomischen oder ökologischen Rahmenbedingungen anzupassen.
Obwohl die Dynamik der Weltbevölkerung nur auf den ersten Blick eine Hauptursache dieser Herausforderungen darstellt, werden vorgeblich demografische Probleme im Kontext multipler Krisen zunehmend für interessengeleitete politische Ziele instrumentalisiert. Auf der einen Seite dient ein niedriges Geburtenniveau dabei oft als Vorwand, um Forderungen nach einer Rückkehr zu traditionellen Familienleitbildern zu rechtfertigen. Auf der anderen Seite wird die Verantwortung für die globalen ökologischen Folgen nicht nachhaltiger Produktions- und Konsumbedingungen häufig Ländern mit niedrigem Einkommensniveau zugewiesen – auch wenn diese zwar noch immer ein hohes Bevölkerungswachstum, aber faktisch einen sehr niedrigen ökologischen Fußabdruck pro Kopf aufweisen.
Der Blick auf diese Entwicklungen verdeutlicht, dass demografische Entwicklungen komplex sind und sich nicht für einfache Erklärungen globaler Herausforderungen eignen. Eine sachliche Auseinandersetzung mit der globalen Bevölkerungsdynamik erfordert stets die Berücksichtigung wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Zusammenhänge – und eine kritische Prüfung bevölkerungspolitischer Forderungen.
Dr. Frank Swiaczny ist Bevölkerungsgeograf und arbeitet seit 2002 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB). Von 2017 bis 2020 war er Vizedirektor der Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen in New York. Er beschäftigt sich mit regionalen Trends und Mustern des demografischen Wandels in Deutschland, Europa und der Welt, insbesondere mit den Ursachen und Folgen regionaler Disparitäten und Bevölkerungsvorausberechnungen.