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Wie viele sind wir – und warum ist das so wichtig? Aufgabe und Nutzen der amtlichen Bevölkerungsstatistik in Deutschland

Elke Loichinger Karsten Lummer

/ 8 Minuten zu lesen

Die amtliche Bevölkerungsstatistik zeigt ein umfassendes Bild der Bevölkerung in Deutschland. Damit ist sie nicht nur relevant für politische Entscheidungen, sondern auch für demografische Forschung.

(bpb, Leitwerk) Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de

Zusammenfassung

  • Die amtliche Bevölkerungsstatistik liefert Daten zu Größe, Struktur und Entwicklung der Bevölkerung und dient als Grundlage für staatliche Planung, Ressourcenverteilung und Wahlkreiszuschnitt.

  • Sie beruht auf mehreren miteinander verzahnten Bausteinen: dem Zensus, der Geburten-, Sterbefall- und Wanderungsstatistik, der laufenden Fortschreibung und der Bevölkerungsvorausberechnung.

  • Der Zensus erfasst etwa alle zehn Jahre den Bestand (zuletzt 2022) und korrigiert Fehler in den Melderegistern. Künftig soll er zu einem reinen Registerzensus weiterentwickelt werden.

  • Laufende Statistiken und die monatliche Fortschreibung halten die Zahlen aktuell, während Vorausberechnungen als Wenn-Dann-Szenarien – nicht als Prognosen – langfristig eine sinkende und alternde Bevölkerung zeigen.

Wie viele Menschen leben eigentlich wo in Deutschland? Das klingt nach einer einfachen Frage –doch die Antwort darauf entscheidet mit darüber, wo Schulen gebaut werden, wie Wahlkreise zugeschnitten sind und wie Geld zwischen Bund, Ländern und Kommunen verteilt wird. Da Staat, Verwaltung und auch Wirtschaft Entscheidungen treffen müssen, deren Auswirkungen oft erst Jahre oder Jahrzehnte später spürbar werden, brauchen sie ein Navigationssystem – und genau diese Rolle übernimmt die amtliche Bevölkerungsstatistik.

Mit ihren verlässlichen, objektiven und vergleichbaren Daten können Staat, Verwaltung und Wirtschaft sachgerecht planen, entscheiden und Ressourcen verteilen. Denn öffentliche Aufgaben wie Bildung, Gesundheitsversorgung, Pflege, soziale Sicherung, Verkehr oder Wohnungsbau lassen sich nur dann effizient organisieren, wenn bekannt ist, wo wie viele Menschen mit welchen Bedürfnissen leben.

Bevölkerungsstatistik als Grundlage für Planungen und Entscheidungen

Die Daten der amtlichen Bevölkerungsstatistik beschreiben die Bevölkerung in ihrer Größe, Struktur (z.B. nach dem Alter), Entwicklung und regionalen Verteilung. So dienen sie unter anderem der Planung von Schulen und Kindertageseinrichtungen. Im Gesundheitswesen ermöglichen sie Aussagen über den Bedarf an Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder lokaler ärztlicher Versorgung. Auch Infrastrukturmaßnahmen, etwa die Planung von Verkehrswegen, Wohngebieten oder der Energieversorgung, orientieren sich an der aktuellen und künftigen Bevölkerungsentwicklung.

Darüber hinaus haben Bevölkerungszahlen unmittelbare finanzielle und rechtliche Konsequenzen. Die Verteilung von Landeszuweisungen, also Geldmittel von Bundesländern an Kommunen, der Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern sowie die Zuteilung von EU-Fördermitteln beruhen maßgeblich auf der amtlichen Einwohnerzahl. Ebenso richtet sich die Einteilung von Wahlkreisen nach der Zahl der Wahlberechtigten, um eine möglichst gleichmäßige Repräsentation sicherzustellen.

Jenseits staatlicher Planung werden die Daten der Bevölkerungsstatistik auch intensiv in der demografischen Forschung verwendet. Gleichzeitig sind sie eine wichtige Quelle für die breite Öffentlichkeit und die mediale Berichterstattung, zum Beispiel zum demografischen Wandel.

Ein System aus mehreren verzahnten Bausteinen

Dass die amtliche Bevölkerungsstatistik immer verlässliche Bevölkerungszahlen liefert, liegt an einem ineinandergreifenden System mehrerer „statistischer Bausteine“. Jeder von ihnen erfüllt eine spezifische Aufgabe. Gemeinsam ermöglichen sie ein umfassendes Bild der Bevölkerung in Deutschland. Die Bausteine sind der Zensus, die Geburten-, Sterbefall- und Wanderungsstatistik, die laufende Fortschreibung der Bevölkerungszahl und die Bevölkerungsvorausberechnung.

Bevölkerungsvorausberechnung

Wie setzt sich die deutsche Bevölkerung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten bis 2070 zusammen? Darauf blickt die Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes. Laut aktuellen Berechnungen wird durch das Ausscheiden der Babyboomer-Generation aus dem Berufsleben bereits im Jahr 2035 ein Viertel der Bevölkerung älter als 67 sein und damit das Rentenalter erreicht haben.

Während die Zahl der Erwerbstätigen kontinuierlich sinkt, wird die Gruppe der Hochaltrigen ab 80 Jahren ab Mitte der 2030er-Jahre deutlich wachsen, was den Druck auf die sozialen Sicherungssysteme erhöhen dürfte. Zugleich wächst dadurch der Pflegebedarf. Selbst eine hohe Zuwanderung kann den Rückgang der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter laut den verschiedenen Berechnungsvarianten nicht vollständig ausgleichen. Das belastet wiederum den Arbeitsmarkt, da Fachkräfte zunehmend fehlen werden.

Regional zeigen sich dabei starke Unterschiede: Insbesondere die ostdeutschen Bundesländer sind mit einem erheblichen Rückgang an Einwohnerinnen und Einwohnern und einer schnelleren Alterung konfrontiert. Als Folge wird die Gesamtbevölkerung Deutschlands bis 2070 voraussichtlich auf etwa 74,7 Millionen Menschen zurückgehen.

Mehr Informationen zum Thema beim Externer Link: Statistischen Bundesamt.

Der Zensus – die Bestandsaufnahme

Der Zensus, auch große Bevölkerungsbefragung oder Volkszählung genannt, ist die zentrale Grundlage der Bevölkerungsstatistik. Dabei wird in der Regel alle zehn Jahre eine umfassende Bestandsaufnahme der Bevölkerung sowie der Gebäude und Wohnungen durchgeführt. Ziel ist es, grundlegende Informationen über die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner, ihre Alters- und Geschlechtsstruktur, ihre Staatsangehörigkeit, ihre Erwerbstätigkeit, ihren Bildungsstand sowie ihre Wohn- und Haushaltsverhältnisse zu gewinnen. Informationen zu diesen Aspekten finden sich auch in anderen Datenquellen, jedoch nirgends so vollumfänglich wie im Zensus.

Der letzte Zensus fand im Jahr 2022 statt und wurde als registergestützter Zensus durchgeführt. Hierbei wurden alle Einwohnerinnen und Einwohner der Bundesrepublik Deutschland zum Zensusstichtag am 15. Mai 2022 gezählt. Viele Informationen wurden aus bestehenden Verwaltungsregistern, insbesondere den kommunalen Melderegistern, gewonnen. Da diese Register nicht alle benötigten Informationen enthalten und zudem Fehler aufweisen können, wurden sie in gezielten Befragungen von circa zehn Prozent der Bevölkerung durch Vor-Ort-Interviews ergänzt. Zusätzlich erfolgte eine flächendeckende Gebäude- und Wohnungszählung, bei der alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien mit Wohnraum einbezogen wurden.

Ein solcher registergestützter Zensus stellt eine hohe Belastung für die Bevölkerung und die Verwaltung dar. Daher sollen im nächsten Zensus 2031 noch stärker bereits vorhandene Statistik- und Verwaltungsdaten genutzt werden. Ergänzt werden sie durch weniger umfangreiche Befragungen. Die Grundlage für die Ermittlung der Einwohnerzahl bilden dabei weiterhin die kommunalen Melderegister. Um Registerfehler zu korrigieren, kommt zukünftig ein neues, belastungsärmeres Verfahren, der sogenannte Lebenszeichenansatz, zum Einsatz. Bei dieser Methode wird geprüft, für welche der in Melderegistern enthaltenen Personen „Lebenszeichen“ in anderen Datenbeständen der Verwaltung (sog. Vergleichsregistern) vorliegen. Beispiele für Vergleichsdatenbestände sind etwa die Daten der Rentenversicherungsträger, das Ausländerzentralregister oder Daten der Bundesagentur für Arbeit. Nur wenn einer Person kein eindeutiges Lebenszeichen zugeordnet wird, wird zur weiteren Aufklärung eine schriftliche Befragung durchgeführt. Da es in Deutschland noch nicht für alle Daten Register gibt, wie z.B. für Wohnungen und ihre Heizungsart, werden auch 2031 Immobilienbesitzerinnen und -besitzer befragt.

Für die große Volkszählung, den Zensus, werden Menschen in Interviews auch zu Hause befragt. (© picture-alliance/dpa, Daniel Karmann)

Das Ziel der amtlichen Statistik ist ein vollständiger Registerzensus, in dem alle benötigten Daten nur noch aus vorhandenen Quellen der Verwaltung und Statistik gewonnen, automatisiert zusammengeführt und aufbereitet werden. Mit dem Zensus 2031 werden dafür schon erste wichtige Weichen gestellt.

Der Zensus erfüllt neben der Datenerhebung eine wichtige Korrekturfunktion. Im Laufe der Zeit können sich Ungenauigkeiten in den Melderegistern ansammeln, etwa durch nicht gemeldete Fortzüge oder verspätete Ummeldungen. Ohne regelmäßige Überprüfung würden sich diese Fehler fortschreiben. Der Zensus wirkt dem entgegen, indem er die Bevölkerungszahlen in regelmäßigen Abständen neu justiert.

Geburten, Sterbefälle und Wanderungen – laufende Bevölkerungsveränderungen

Zwischen zwei Zensusrunden bleibt die Bevölkerungsentwicklung natürlich nicht stehen. Jeden Tag werden Kinder geboren, Menschen sterben, andere ziehen um – innerhalb Deutschlands oder über die Landesgrenzen hinweg. Diese Bewegungen werden in der Geburten-, Sterbefall- und Wanderungsstatistik erfasst. Sie zeigen, wie sich die Bevölkerung verändert und liefern Daten, mit denen demografische Entwicklungen zeitnah beobachtet und analysiert werden können.

Die Geburtenstatistik dokumentiert zum Beispiel die durchschnittliche Kinderzahl je Frau sowie die Zahl der Neugeborenen. So lag in Deutschland die Geburtenrate 2024 bei 1,35 Kindern pro Frau und es kamen 677.117 Kinder zur Welt. Diese Informationen sind eine wichtige Grundlage für familien- und bildungspolitische Entscheidungen. Veränderungen im Geburtenverhalten, etwa ein steigendes Alter bei der ersten Geburt oder eine sinkende Zahl zweiter und dritter Kinder, geben Hinweise auf gesellschaftliche Entwicklungen und die Wirkung von oder den Bedarf an familienpolitischen Maßnahmen.

Die Sterbefallstatistik bildet die Basis für die Berechnung der Lebenserwartung. Im Jahr 2024 betrug die Interner Link: Lebenserwartung bei Geburt für Frauen 83,5 Jahre und für Männer 78,9 Jahre. Wie bei den Geburtenzahlen basiert die Erfassung der Sterbefallzahlen auf ihrer Beurkundung bei den Standesämtern. Die Lebenserwartung ist ein zentraler Indikator für den Gesundheitszustand und den Lebensstandard einer Gesellschaft und spielt eine wichtige Rolle für versicherungsmathematische Berechnungen. Während der Interner Link: Coronapandemie rückten Sterbefallzahlen und Fragen der Übersterblichkeit besonders in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit: Die Sterbefallzahlen stiegen während der Pandemiewellen deutlich stärker an, als es rein durch die zunehmende Zahl älterer Menschen erklärbar war.

Die Wanderungsstatistik erfasst Umzüge innerhalb Deutschlands sowie Zu- und Fortzüge über die Staatsgrenzen hinweg. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Nettozuwanderung, also der Saldo aus Zuzügen und Fortzügen. Seit 2010 ist dieser Saldo positiv, sprich es ziehen mehr Personen nach Deutschland als Personen wegziehen. Dabei schwankt die Nettozuwanderung aus dem Ausland von Jahr zu Jahr stark. So lag sie 2024 bei 430.000, 2022 hingegen noch bei knapp 1,5 Millionen – besonders aufgrund der starken Interner Link: Zuwanderung aus der Ukraine. Zu- und Fortzüge werden durch die Einwohnermeldeämter registriert. Seit 1972 übersteigt in Deutschland die Zahl der Gestorbenen die der Geborenen. In den meisten Jahren hat die Nettozuwanderung (Wanderungssaldo) dieses sogenannte Geburtendefizit überkompensiert.

Bevölkerungsfortschreibung – Bevölkerungszahlen im laufenden Betrieb

Die amtliche Einwohnerzahl Deutschlands wird auf Basis des letzten Zensus laufend fortgeschrieben. Dazu wird die aktuelle amtliche Einwohnerzahl monatlich aktualisiert, indem zur Bevölkerungszahl des letzten Monats die Geburten und Zuzüge aus dem Ausland hinzugezählt und die Sterbefälle und Fortzüge in das Ausland abgezogen werden. Die neue Bevölkerungszahl wird für Deutschland, die Bundesländer, Kreise und Gemeinden berechnet. Diese Zahlen beziehen sich auf alle Personen, die nach den Bestimmungen des Melderechts gemeldet sind, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit.

Die Bevölkerungsfortschreibung ist für zahlreiche staatliche Aufgaben von zentraler Bedeutung. Beim Zensus 2022 wurde festgestellt, dass die bis dahin fortgeschriebene Einwohnerzahl um rund 1,4 Millionen Personen über der tatsächlich ermittelten Zahl lag. Diese Abweichung verdeutlicht, wie wichtig eine regelmäßige statistische Überprüfung durch einen Zensus sind. Für Länder und Kommunen haben die festgestellten Abweichungen bei den Einwohnerzahlen auch finanzielle Auswirkungen, da die Einwohnerzahlen zentraler Maßstab der Steuer- und Finanzverteilung sind.

Bevölkerungsvorausberechnungen – Orientierung für die Zukunft

Während der Zensus und laufende Statistiken die Gegenwart abbilden, richten Bevölkerungsvorausberechnungen den Blick in die Zukunft. Sie zeigen auf Basis nachvollziehbarer Annahmen, wie sich die Bevölkerung langfristig entwickeln könnte. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um Prognosen, sondern um Wenn-Dann-Szenarien[A6.1]. Da sich die Bevölkerung in der Regel allmählich verändert und demografische Prozesse weit in die Zukunft hineinwirken, ist es sinnvoll, Vorausberechnungen für mehrere Jahrzehnte zu erstellen. Auf diese Weise werden mittel- und langfristige Auswirkungen demografischer Trends – zum Beispiel von konstant niedrigen Geburtenraten oder hohen Wanderungssalden – offengelegt. Der demografische Wandel wird besser sichtbar. Politik und Gesellschaft können dadurch mögliche problematische Veränderungen rechtzeitig erkennen und gegebenenfalls gegensteuern.

Die aktuelle 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung reicht bis zum Jahr 2070. Sie basiert auf Annahmen zur Geburtenhäufigkeit, zur Entwicklung der Lebenserwartung und zu Wanderungsbewegungen. Die Grundlage dieser Annahmen bilden umfassende Analysen sowohl langfristiger als auch aktueller Trends dieser drei Komponenten. Auch werden Faktoren abgewogen, die für zukünftige Entwicklungen relevant sind. Im Hinblick auf den Wanderungssaldo heißt das zum Beispiel, dass einerseits der Bedarf an Arbeitskräften durch den Eintritt der Babyboomer in das Rentenalter steigt, andererseits die Bevölkerung in Ländern und Regionen, aus denen bis vor Kurzem vergleichsweise viele Menschen nach Deutschland eingewandert sind – beispielsweise Osteuropa – ebenfalls altert. Die Annahmen werden vom Statistischen Bundesamt entwickelt und mit Fachleuten aus der demografischen Wissenschaft und Praxis diskutiert. Da die Annahmen für Deutschland und die Bundesländer abgestimmt sind und die erstellten Szenarien auf den gleichen Methoden beruhen, spricht man von einer „koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung“.

Die Ergebnisse zeigen, dass in den meisten Varianten langfristig mit einer sinkenden Bevölkerungszahl zu rechnen ist. Besonders ausgeprägt ist der Wandel der Altersstruktur: Die Zahl der Menschen im Erwerbsalter nimmt in allen Varianten ab, während die Zahl der Personen im Ruhestandsalter steigt. Diese Entwicklung wird maßgeblich durch den Übergang der geburtenstarken Jahrgänge der „Babyboomer“ in das Ruhestandsalter bestimmt.

Die Bevölkerungsstatistik betrifft uns alle

Die amtliche Bevölkerungsstatistik ist ein zentrales Fundament staatlicher Planung und gesellschaftlicher Orientierung. Sie will Transparenz über die Zusammensetzung und Entwicklung der Bevölkerung schaffen und es ermöglichen, politische Entscheidungen auf eine sachliche und überprüfbare Grundlage zu stellen. In einer sich wandelnden Gesellschaft ist sie damit weit mehr als eine Sammlung abstrakter Zahlen: Sie ist ein wesentliches Instrument, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft verantwortungsvoll zu gestalten. Die amtliche Bevölkerungsstatistik entscheidet mit darüber, wie Ressourcen verteilt werden, wie gut öffentliche Dienstleistungen funktionieren und wie vorbereitet eine Gesellschaft auf die Zukunft ist. Denn wer wissen will, wohin sich unsere Gesellschaft entwickelt, muss zuerst wissen, wie sie eigentlich aufgebaut ist.

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Dr. Elke Loichinger ist im Statistischen Bundesamt im Referat „Demografische Analysen und Modellrechnungen, natürliche Bevölkerungsbewegungen“ tätig. Sie hat umfangreiche Expertise in der Erstellung und Analyse von Bevölkerungsvorausberechnungen und trägt als Co-Autorin zum Kapitel „Bevölkerung und Demografie“ im Sozialbericht der Bundesregierung bei. Zuvor war sie Leiterin der Forschungsgruppe „Globale und regionale Bevölkerungsdynamik“ am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB).

Dr. Karsten Lummer leitet seit Oktober 2021 die Abteilung „Bevölkerung“ im Statistischen Bundesamt und ist nebenamtlicher Direktor des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Als Gesamtprojektleiter verantwortet er die Großprojekte Zensus 2022 und Registerzensus.