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Herausforderungen der demografischen Alterung | Demografischer Wandel | bpb.de

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Herausforderungen der demografischen Alterung Warum die Zeit bis 2040 entscheidend ist

Sebastian Klüsener

/ 8 Minuten zu lesen

Deutschland steht in den nächsten 15 Jahren vor großen Herausforderungen durch den Alterungsprozess. Er wirkt sich insbesondere auf das Renten- und das Gesundheitssystem sowie den Arbeitsmarkt aus.

(bpb, Leitwerk) Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de

Zusammenfassung

  • Die Bevölkerungsalterung ist ein globaler Trend. Deutschland und Europa stehen in Sachen Alterung aktuell noch an der Spitze, werden aber bald von asiatischen Ländern überholt.

  • Aufgrund seiner Altersstruktur – vor allem dem Renteneintritt der Babyboomer – steht Deutschland besonders in den nächsten 15 Jahren vor großen Herausforderungen.

  • Diese betreffen den Arbeitsmarkt (Höhepunkt um 2030), das Rentensystem (2025–2035) und das Gesundheits- und Pflegesystem (2030–2040).

  • Etwa ab dem Jahr 2040 könnten die Herausforderungen zurückgehen, sofern der Prozess gut gestaltet wird. Entscheidend ist dabei das Gesundheitssystem. Ein stärkerer Fokus auf Prävention und gesundes Altern wäre ratsam.

Nachdem das 20. Jahrhundert fast überall auf der Welt durch starkes Bevölkerungswachstum geprägt war, ist das 21. Jahrhundert durch starke Alterungsprozesse gekennzeichnet. Deutschland und Europa gehören momentan noch zu den Vorreitern bei der Alterung. Viele Länder in Ost- und Südostasien verzeichnen aktuell aber noch schnellere Alterungsprozesse und werden schon bald an Europa vorbeiziehen. Auch Lateinamerika wird laut Prognosen der Vereinten Nationen bis zum Ende des 21. Jahrhunderts Europa bei der Alterung überholen. Und selbst in Afrika südlich der Sahara, wo es momentan noch sehr junge Bevölkerungen gibt, ist bis zum Ende des 21. Jahrhunderts mit einem deutlichen Anstieg der älteren Bevölkerung zu rechnen. Interner Link: Die Alterung ist also ein globaler Trend, der nicht nur für Deutschland relevant ist.

Aktuelle demografische Lage in Deutschland

Deutschland steht insbesondere in den nächsten 15 Jahren vor großen Herausforderungen durch den Alterungsprozess. Dies ergibt sich aus der aktuellen Altersstruktur der Bevölkerung, die in Abbildung 1 ersichtlich ist. Dort sind in blauen Balken die Männer und in blauen Balken die Frauen dargestellt. Für jedes Lebensjahr bis zum Alter 100 Jahre und älter ist abgebildet, wie viele Menschen in Deutschland gerade 0, 20 oder 100 Jahre alt sind. Allein im Alter von 0 Jahren gibt es in Deutschland circa 670.000 Säuglinge (Stand 31.12.2024) , was in etwa der Bevölkerung einer Großstadt wie Stuttgart oder etwa 32.000 zukünftigen Grundschulklassen mit durchschnittlich 21 Kindern entspricht.

Es gibt also trotz der Alterung in Deutschland immer noch sehr viele junge Menschen, die ganz am Anfang ihres Lebens stehen. Dennoch ist die Altersklasse der 0-Jährigen die kleinste Altersklasse in den Altersklassen unter 75 Jahren. Die größten Altersklassen stellen aktuell Menschen um die 60 Jahre. Dort finden sich in jedem Altersjahr mehr als 1,3 Millionen Menschen, womit diese Altersklassen ungefähr doppelt so groß sind wie die Altersklasse der 0-Jährigen. Diese in den 1950er und 1960er Jahren geborenen Menschen, die im Altersaufbau der Bevölkerung sehr markant herausragen, werden in öffentlichen Debatten auch häufig als Babyboom-Generation bezeichnet, da in diesem Zeitraum besonders viele Kinder geboren wurden. Wie in der Abbildung erkennbar ist, weist Deutschlands Altersstruktur viele Ausbuchtungen mit stärker und weniger stark besetzten Altersklassen auf. Dies ist im internationalen Vergleich ungewöhnlich und verschärft die aktuellen Herausforderungen durch den Alterungsprozess.

Die ungewöhnliche Altersstruktur erklärt sich aus der bewegten Geschichte des Landes. Grundsätzlich wird der Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland durch drei demografische Prozesse bestimmt: die Geburten, die Sterbefälle und die Wanderungen nach Deutschland und aus Deutschland heraus. Die Geburten, Sterbefälle und Wanderungen sind wiederum von vielen Einflussfaktoren innerhalb und außerhalb Deutschlands abhängig. Hierzu zählen etwa Veränderungen des wirtschaftlichen Wohlstands, der medizinische Fortschritt, sozialpolitische Maßnahmen wie zum Beispiel Familienpolitiken oder auch Krisen wie Kriege und Pandemien. Prozesse, die zum momentan bestehenden Altersaufbau der Bevölkerung beigetragen haben, liegen zum Teil schon über 100 Jahre zurück. Der aktuelle Alterungsprozess ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass Deutschland bereits seit Ende der 1960er Jahre ein relativ geringes Geburtenniveau verzeichnet, während gleichzeitig die Lebenserwartung, gerade in höheren Altern, stark angestiegen ist.

Der erhebliche Größenunterschied zwischen den 1965 und 1975 geborenen Geburtsjahrgängen erklärt sich aber auch aus einem anderen Grund: Anfang der 1970er Jahre war die Altersgruppe zwischen 25 und 35 Jahren, in welchen viele Frauen und Männer ihre Kinder bekommen haben, relativ gering besetzt. Dies war eine Folge der Geburtenausfälle während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Zum Teil waren diese Geburtenausfälle in den 1940er Jahren wiederum die Folge von Geburtenausfällen während des Ersten Weltkriegs. Und auch der Babyboom nach dem Zweiten Weltkrieg erklärt sich teilweise aus den unruhigen Zeiten zwischen 1914 und 1945. Denn es spiegelte sich in ihm die Sehnsucht nach einer heilen Welt wider, die in der Familie gesucht wurde.

Wanderungsbewegungen von und nach Deutschland haben sich in den letzten Jahrzehnten abmildernd auf den Alterungsprozess ausgewirkt. So wurden zum Beispiel im Jahr 1975 etwa 780.000 Babys geboren. Aufgrund von Zuwanderung besteht dieser Geburtsjahrgang jedoch heute aus 950.000 Menschen, obwohl bereits einige Menschen dieses Jahrgangs verstorben sind. Ohne diese Wanderungsgewinne wären die Altersklassen zwischen 0 und 50 Jahren heute deutlich kleiner, was die demografischen Herausforderungen noch verschärfen würde.

Was steht Deutschland demografisch bevor?

Dass Menschen in Deutschland immer älter werden, bedeutet auch eine Belastung für das Gesundheits- und Pflegesystem. Ab 80 steigt das Risiko pflegebedürftig zu sein deutlich an. (© picture-alliance, tmn | Benjamin Nolte)

Beim Alterungsprozess sind zwei räumliche Dimensionen zu unterscheiden. Die erste Dimension ist die nationale Ebene: Diese ist für unsere Sozialversicherungssysteme wie die Rente und das Gesundheitssystem von hoher Relevanz. Die zweite Dimension ist die regionale und lokale Ebene, wo Deutschland hinsichtlich der Alterung von großer Vielfalt geprägt ist.

Viele Großstädte weisen heute relativ junge Bevölkerungen auf. Daneben gibt es aber auch einige ländliche Regionen im westlichen Niedersachsen und in Süddeutschland mit vergleichsweise jungen Bevölkerungen. Unter den Regionen mit sehr alten Bevölkerungen finden sich Kurstädte wie Baden-Baden genauso wie viele ländliche Regionen in Mittel- und Ostdeutschland sowie im Saarland. Dieser Text konzentriert sich auf Herausforderungen auf der nationalen Ebene.

Im Vergleich zu vielen anderen Entwicklungen ist der Alterungsprozess relativ klar für die nächsten 15 Jahre abzusehen. Dies hängt mit der Trägheit vieler demografischer Prozesse zusammen. In Altern von über 40 Jahren erfolgen nur noch wenige Fortzüge ins Ausland oder Zuzüge aus dem Ausland. Demnach hängt die Bevölkerungsentwicklung der über 40-Jährigen überwiegend von deren Lebenserwartung ab, die sich relativ stetig entwickelt. Die nationalen demografischen Herausforderungen in den nächsten Jahren ergeben sich maßgeblich dadurch, dass die große Babyboom-Generation aktuell Alter erreicht, in denen sich viele Menschen aus dem Erwerbsleben zurückziehen. War 2020 nur jeder fünfte Mensch in Deutschland 65 Jahre oder älter, wird es 2028 voraussichtlich bereits jeder vierte sein.

In Deutschland gehen die meisten Menschen im Alter zwischen 60 und 65 Jahren in den Ruhestand. Dadurch reduzieren sich die Einkommenssteuereinnahmen des Staates wie auch die Einzahlungen in das Rentensystem und die Krankenkassen erheblich oder fallen ganz weg. Gleichzeitig steigen die Ausgaben, sobald Rentnerinnen und Rentner ihre Rentenansprüche geltend machen. Aber auch für den Arbeitsmarkt ist es von Bedeutung, wenn viele Menschen das Erwerbsleben verlassen, während gleichzeitig deutlich geringer besetzte Geburtsjahrgänge nachrücken. Werden Menschen älter, steigt außerdem die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen, da der Bedarf bei den meisten Menschen dann zunimmt.

Die Auswirkungen der Alterung auf den Arbeitsmarkt sind seit Anfang der 2020er Jahre zu spüren und werden um das Jahr 2030 ihren Höhepunkt erreichen. Denn dann gehen die am stärksten besetzten Geburtsjahrgänge in Rente, wodurch jedes Jahr eine Lücke von mehreren 100.000 Personen auf dem Arbeitsmarkt entstehen wird. Interner Link: Im Rentensystem wird der Alterungsprozess insbesondere im Zeitraum zwischen 2025 und 2035 Wirkung entfalten: Wenn ein Erwerbsalter zwischen 20 und 65 Jahren zugrunde gelegt wird, kamen 2025 noch 2,5 Personen im Erwerbsalter auf eine Person im Rentenalter. 2035 werden es voraussichtlich nur noch zwei Personen sein.

Während das Gesundheitssystem bereits jetzt durch den Renteneintritt der Babyboomer weniger Einnahmen verzeichnet, wird es gerade zwischen 2030 und 2040 zu steigenden Ausgaben kommen. Dann werden viele Babyboomer über 80 Jahre alt sein. In diesen Altern steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden, noch einmal deutlich an. Mildernd könnte sich auswirken, dass viele Menschen heute gesünder altern als noch vor einigen Jahrzehnten. Dadurch sind gerade Menschen im Alter zwischen 65 und 80 Jahren heute deutlich selbstständiger.

In Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten viele Menschen täglich daran, den Alterungsprozess erfolgreich zu gestalten. Da neben der langsam zunehmenden Herausforderung durch den Alterungsprozess auch deutlich akutere Herausforderungen wie etwa Wirtschaftskrisen, Pandemien oder Kriege auftreten, fällt es allerdings nicht immer leicht, stetig auf den demografischen Wandel aufmerksam zu machen. Dadurch kann der demografische Wandel trotz seiner Trägheit immer noch für Überraschungen sorgen. Dies war etwa nach der Interner Link: Coronapandemie der Fall, als viele Unternehmen feststellen mussten, dass sie während der Krise entlassene Mitarbeitende auch durch den Renteneintritt der Babyboomer nicht mehr so einfach ersetzen konnten.

Deutschlands demografische Herausforderungen können bewältigt werden

Demografische Herausforderungen ergeben sich häufig eher daraus, wie die Gesellschaft mit ihnen umgeht, als aus dem demografischen Wandel an sich. Allerdings gibt es auch Länder, in denen die demografischen Prozesse so drastisch sind, dass sie selbst bei einem guten gesellschaftlichen Umgang nur noch schwer steuerbar sind. Hierzu gehört beispielsweise Südkorea, wo die Geburtenraten noch erheblich niedriger als in Deutschland sind. Auch in Deutschland werden die Auswirkungen des Alterungsprozesses in den nächsten 15 Jahren deutlich spürbar sein.

Wird der Prozess erfolgreich gestaltet, ist ab etwa 2040 mit einem Rückgang der Herausforderungen zu rechnen. Deutschland wird dann weiterhin eine erheblich ältere Bevölkerung haben als heute. Die Zeit starker Verschiebungen zwischen der Bevölkerung im Erwerbsalter und der Bevölkerung im Rentenalter wird dann aber voraussichtlich vorbei sein. Jedoch könnte sich eine zusätzliche Herausforderung ergeben, falls Deutschland so an Attraktivität verlöre, dass in den 2030er Jahren mehr junge Menschen aus- als einwandern würden.

Am Arbeitsmarkt sind wahrscheinlich die geringsten Probleme zu erwarten. Dort haben viele Unternehmen bereits strategisch reagiert, in dem sie beispielsweise ein demografieorientiertes Personalmanagement eingeführt haben. In einer globalisierten Welt kann Arbeit außerdem ins Ausland verlagert werden, wenn in Deutschland für bestimmte Positionen keine Fachkräfte gefunden werden können. Gleichzeitig braucht es genügend Personal für wesentliche Positionen im Inland: Dies betrifft etwa den öffentlichen Dienst einschließlich des Militärs oder die Gesundheits- und Pflegetätigkeiten.

Beim Interner Link: Rentensystem besteht ein großer Vorteil darin, dass es relativ einfach aufgebaut ist, wodurch es gut an neue demografische Gegebenheiten angepasst werden kann. Die Herausforderung für die Politik liegt hier eher darin, Reformen ausgewogen zu gestalten und gut zu vermitteln. Im Gegensatz dazu ist das Gesundheitssystem äußerst komplex und daher nur schwer reformierbar.

Gleichzeitig ist gerade das Gesundheitssystem der Schlüssel für einen erfolgreichen Alterungsprozess. Schließlich verschlechtert sich mit zunehmendem Alter tendenziell der Gesundheitszustand. Damit Deutschland sich auch mit einer deutlich älteren Bevölkerung dynamisch entwickeln kann, sollte die Krankheitslast in der Bevölkerung möglichst gering sein. Aktuell ist das deutsche Gesundheitssystem jedoch sehr kostenintensiv und stark auf die Behandlung kranker Menschen fokussiert. Würde der Fokus stärker auf die Verhinderung von Krankheiten legen, könnte mit geringeren Kosten ein höherer Gesundheitszustand erreicht werden. Gerade bei den kostenintensiven Demenzerkrankungen wäre Prävention sinnvoll, indem Risikofaktoren wie Diabetes oder Bluthochdruck früh entgegengewirkt wird.

Reformen des Gesundheitssystems allein reichen aber nicht aus. Zusätzlich müsste die Bevölkerung für einen gesunden Lebensstil sensibilisiert werden. Ein solches Bewusstsein ist in den besser gestellten Bevölkerungsschichten schon weit verbreitet, während es gerade bei vulnerablen Gruppen wie ärmeren Menschen noch viele Potenzial gibt. Interner Link: Hierbei kann auch das Bildungssystem eine wichtige Rolle spielen.

Wenn mehr Menschen in Deutschland auch im höheren Alter sehr gesund blieben, hätte dies positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Bevölkerung. Gleichzeitig würde ein besserer Gesundheitszustand des zukünftig deutlich größeren älteren Bevölkerungsteils Potenziale für eine längere aktive gesellschaftliche Teilnahme eröffnen. Diese könnte etwa über Erwerbstätigkeit, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Sorgearbeit in der Familie erfolgen. Auch wenn Deutschland in vielen Bereichen schon sehr gut auf die demografischen Herausforderungen der 2030er Jahre vorbereitet ist, besteht insbesondere beim Renten- und beim Gesundheits- und Pflegesystem noch Handlungsbedarf.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Alle in diesem Artikel genannten Zahlen stammen vom Statistischen Bundesamt.

  2. Hartmut Kaelble. 2007. Sozialgeschichte Europas: 1945 bis zur Gegenwart. C.H. Beck, München.

  3. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB). 2019. Alterung und Arbeitsmarkt: Auswirkungen weniger dramatisch als vielfach befürchtet. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), Wiesbaden.

  4. Andreas Mergenthaler und Sebastian Klüsener. 2023. XXVI. Bevölkerungsperspektiven auf das Altern In Karsten Hank, Michael Wagner und Susanne Zank (Hrsg.). Alternsforschung: Handbuch für Wissenschaft und Studium (S. 659-684). Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden.

  5. Auch das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) wirkt an dem Prozess mit seiner Forschung, Politikberatung und Öffentlichkeitsarbeit aktiv mit. So ist das BiB etwa für das Externer Link: Demografieportal des Bundes und der Länder zuständig, welches als Informations- und Austauschplattform für den demografischen Wandel und gute Praxisbeispiele dient.

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Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 4.0 - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International" veröffentlicht. Autor/-in: Sebastian Klüsener für bpb.de

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Prof. Dr. Sebastian Klüsener ist Forschungsdirektor am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), wo er den Forschungsbereich Alterung, Mortalität und Bevölkerungsdynamik leitet. Außerdem lehrt er als außerplanmäßiger Professor am Department für Soziologie und Sozialpsychologie (DSS) der Universität zu Köln. Er beschäftigt sich in seiner Forschung mit den Auswirkungen und Chancen des demografischen Wandels und berät die Bundesregierung und Bundesverwaltung in diesen Fragen.